In Caleta eigene Webcam aufbauen - Technik-affine Sponsoren gesucht!

      In Caleta eigene Webcam aufbauen - Technik-affine Sponsoren gesucht!

      Hallo zusammen

      im Februar haben wir in Caleta oben auf dem Berg ein Haus gekauft. Leider sind wir voraussichtlich nur 2-3x im Jahr im dort. So würde mich schon interessieren und träumen, wie es dort immer so ausschaut, sei es je nach Wetter, Baustellen suw.
      Somit bin ich auf die Idee gekommen, eine eigene Webcam oben auf dem Berg zu installieren.
      Die Technik ist mittlerweile sehr günstig und gut geworden, es gibt mittlerweile gute Cams für wenig Geld.
      Ich selbst bin Elektrotechnik-Ingenieur und könnte sowas recht easy bauen. Außerdem brauch ich immer neue Projekte :)
      Eine ganz billige Lösung wäre z.B. die ESP32-Cam. Das ist eine 2MP Kamera inkl. WLAN Modul was man teilweise unter €7,- bekommt.

      Ich habe mir das wie folgt vorgestellt.

      Irgendwo oben auf dem Hügel an einer verlassenen Stellen das Teile platziert. Jede Minute ein Bild würde reichen um die Datenmenge zu reduzieren.
      Das könnte bestehen aus einem Raspberry Pi, Solarpanel(s), Mobilfunkstick und eben einem Kameramodul. Evtl. noch mit Akkus um die Laufzeit verlängern, wäre aber schon ein Nice-to-have.
      Die meiste Hardware habe ich schon sogar zu Hause rumfliegen. Ein Pi verbaucht nur ca. 2,5W und könnte echt easy über Solarpanels angepowert werden.

      Kosten für das ganze Teil könnte zwischen 50 - 100,- liegen plus monatlich ein paar Euro für die SIM Karte und Datenübertragung.

      Schwierigkeiten wären:

      Diebstahl - Da das Teil irgendwo vielleicht unter einem Felsvorsprung liegen würde aber immer zugänglich ist müsste man es dort gut verstecken, bzw. einen Sticker mit einer E-Mail Adresse, dass es mehr Sinn macht sich an dem Bild zu ergötzen als die günstige Hardware auszuschlachten. Zudem darf die Hardware nicht allzu teuer sein, das im Falle eines Verluste der Schaden nicht wirklich schmerzt.
      Verschmutzung - Hier müsste man einen guten Platz finden oder dass bei Verschmutzung ab und an mal jemand die Linse reinigt.
      SIM Karte - hier würde ich auf PrePaid gehen, jedoch muss die SIM Karte halt auf einen Namen registriert sein. Auch wie man den Stick dann in ein Linux System einbindet weiß ich noch nicht genau, sollte aber gehen.
      Gehäuse - Das Ganze müsste logischerweise in ein wasserdichtes Gehäuse gebaut werden aus der die Came dann aufnimmt. Hier könnten Spiegelungen auftreten.
      Rechtlich - Ich weiß jetzt nicht in wie fern man sowas überhaupt "darf" - Zumindest wäre die Kamera weit weg von Strassen und man würde auch keine Gesichter erkennen.

      Auf dem Pi könnte ich "ioBroker", eine Hausautomatisierungsplattform installieren. Damit habe ich viel Erfahrung gemacht.
      Man kann über eine Cloud darauf zugreifen und z.B. auf der ersten Oberfläche ein kleines Webcam Bild anzeigen + Wetter+Vorhersage und aktueller an Ort und Stelle gemessener Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

      Da ich die meiste HW schon habe wären die Kosten echt überschaubar. Einen Pi habe ich noch, ebenso einen USB UMTS Stick. Man bräuchte noch ein Solarmodul von etwa 10W, kostet 20-30,- und eine Kamera. Was das monatlich an Mobilfunkgebühren kostet kann ich nicht sagen. Vielleicht reichen hier 5,- je nachdem wie viele Bilder man überträgt.

      Also, wer hätte Interesse bei einem solchen Projekt und wer ist fit in Technik, besonders Software rund um das Mobilfunkmodul bei einer Linux-Platform
      Mit ein paar wenigen könnte das realisiert werden wenn jeder 5-10,- gibt und vielleicht nur 1,- pro Monat.

      Und wenn es mal geklaut oder durch Felsen, Steinschlag oder so zerstört wird -so what? War halt ein Spaß wert. Geteiltes Leid ist halbes Leid :)

      Für Tips und Anregungen bin ich immer sehr offen!


      Viele Grüße!
      Eine schöne Idee, helfen kann ich nicht wirklich.
      Aber wie wäre es die Cam zumindest auf deinem Hausdach zu installieren? So wäre es schon mal vor Vandalismus geschützt und es ist auf deinem Grundstück.
      Strom und Wlan sind auch vorhanden und man muß nicht extra in die Infrastruktur investieren. Auch kann man bestimmt hier die Wahl des Bildes so wählen, dass niemand zu erkennen wäre...
      ... es kann alles schneller enden, als wie man denken kann ...
      ...klar, das wäre auch mein erster Gedanke gewesen, aber man darf bei uns nichts auf dem (Flach-) Dach installieren und Solarpanels erst recht nicht. Strom ist auch meist abgestellt und somit auch kein WLAN.
      Außerdem ist es fast unmöglich die Nachbarn nicht im Bild zu haben.

      Installation ind er Bauruine ganz oben könnte ich mir auch vorstellen, von hier hat man eine super Aussicht, jedoch sind hier auch öfters Leute.
      Strom einfach anlassen?
      Auf die einfachsten Dinge kommen detailverliebte Ingenieure leider meistens nicht... ;o)

      Und, mal ganz unter uns, wenn Du Dir so eine billige Webcam nicht selbst leisten kannst, hättest Du vielleicht besser das Haus nicht gekauft?

      Trotzdem eine hübsche Idee an die ich auch schon gedacht habe, letztlich fehlt mir aber die Technikveriebtheit, um sie auch wirklich umzusetzen...

      Abschliessend sei Dir von mir gesagt:

      Willkommen am Hügel des Grauens! :o)
      Grüssle Micha

      --

      Corazon lleno, barriga contenta - date lo cuenta!
      Aus Erfahrung ein paar Schwierigkeiten die auf dich zukommen:
      1. Raspberry Pis brauchen ne stabile Stromversorgung, und werden warm. Wenn die Sonne auf das Gehäuse scheint kann es im Sommer auch zu warm werden. Dann hilft unter Umständen nur ein neustart. Aus der Ferne ist es blöd. Schwankende Stromversorgung weil die Sonne untergeht und evtl der Akku langsam leer wird ist auch blöd.
      2. Linux Anbindung über ein UMTS Stick habe ich probiert, war irgendwie schwierig, oder ich zu doof dafür. Die besten Ergebnisse habe ich mit einer LTE Fritzbox gemacht.
      3. Wenn die LTE Verbindung steht, ist der Router und damit das Netzwerk dahinter nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Der Provider betreibt quasi ein NAT. Um dann die Bilder zu sehen müssen die entweder irgendwo auf einem Webspace hochgeladen werden oder der Raspberry verbindet sich mit einem VPN den man selber Zuhause in Deutschland betreibt. Der ist dann im eigenen Netzwerk.
      4. Regen. Wasserdichtes Gehäuse hilft aber je nach Windrichtung klebt schön der Staub an der Scheibe. Was bei mir relativ gut funktioniert ist ein kleines Loch im Gehäuse, innen eine Mikroskopiescheibe mit Glaskleber kleben und dahinter die Kamera positionieren. Dann kommt kaum Wasser dran und auch der Staub wird nicht so reingeweht. Geht halt auch nur bei kleinen Kameras gut.
      5. Irgendwo aufstellen ohne Erlaubnis des Grundstückeigentümers finde ich nicht so dolle. Mal abgesehen davon dass es mit ziemlicher Sicherheit sehr schnell verschwindet. Dann ist die Hardware weg, verschmerzbar, aber auch die Handy Karte die deutliches Missbrauchspotential mitbringt, wovon das harmloseste noch Telefonkosten wären.

      Mein Vorschlag wäre: Im eigenen Haus dafür sorgen dass immer Strom ist, WLAN oder LTE Internet und ein Raspberry Pi mit einer Kamera dran. Die original Raspberry Cam wird über ein Flachband Kabel angeschlossen, das kann man wunderbar,zum Schutz, in einen breiten flachen Schrumpfschlauch einziehen und das ganze durch die Fenster/Fensterläden nach draußen ziehen. Dort die Kamera in ein eigenes kleines Gehäuse und fertig.

      Handy Karte habe ich von Simyo.es, spanische Kreditkarte wird aber vorausgesetzt.
      @Michael@Fue Zu deinen Punkten.
      1. Spannungsversorgung bekomme ich schon stabil. Notfalls schaltet es sich eben (kurz) ab. Und einen Abschaltung nachts ist für einen täglichen Reboot ganz nett, gerade wenn mal was hängt. Wegen der Hitze habe ich mir auch schon Gedanken gemacht kann man aber schon managen, notfalls herunterfahren.
      Ich habe momentan einen Pi am Laufen, der über Supercaps überbrückt wird und Zeit hat herunterzufahren wenn die Netzspannung abgeschaltet wird.
      2. Da habe ich leider auch wenig Ahnung von und bräuchte Unterstützung (oder viel Zeit zum selbst Herausfinden)
      3. Gleiches Thema, funktionieren würde es notfalls über ioBroker und dessen Cloud.
      4. Hatte ich als Schwierigkeit mal aufgeführt und müsste man mal ausprobieren
      5. Es darf halt keiner sehen. Ganz oben stehen auch ein paar Kreuze. Keine Ahnung warum, vielleicht haben irgendwelche Leute ihre Haustiere beerdigt?
      Die SIM Karte würde ich prepaid nehmen, da kann man keinen Schaden anrichten wenn immer nur ein paar Euro drauf sind. Und wegen der Registrierung muss man dann halt als Verlust melden. Ich kann mir auch vorstellen eine Art Erschütterungssenor einzubauen, der dann das gleich checkt und per Telegram z.B. direkt eine Nachricht verschickt.

      Eine Kamera am Haus geht nicht. Das Haus soll demnächst auch an Feriengäste vermietet. Und da kommt eine Kamera nie gut an, auch wenn man nicht im Bild ist.

      @Micha Hier geht es eher darum andere mit einzubinden. Die Kohle ist da relativ egal. Bloß bei Verlust wäre halt geteiltes Leid ist halbes Leid ganz nett, wie schon geschrieben. Ist dann eher eine Kopfsache.
      Grundsätzlich eine nette Idee!
      Die Installation irgendwo in der Wildnis finde ich allerdings nicht so gut, schon wegen der Stromversorgung.
      Das Einfachste ist natürlich die Installation auf dem eigenen Dach, dann ist Stromversorgung und WLAN ständig verfügbar. Wäre bei uns kein Problem, man muss nur den Bildausschnitt so wählen, dass Nachbarn und Passanten nicht zu sehen sind. Da wäre natürlich ein Teleobjektiv sinnvoll, ist sowas bezahlbar zu haben? Dann könnte man problemlos den Bereich zwischen Strand, Hafen und Sheraton abdecken.
      Was ich allerdings nicht weiß, sind die rechtlichen Bestimmungen, wenn es denn welche gibt.
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