Steinburgen und sogenanntes "Rock-Stacking"

      Bei einigen der dort abgegebenen Kommentare kann ich nur mit dem Kopf schütteln - wenn einige nur wegen dieser Aktion nicht mehr nach FUE fliegen wollen - bitte, sollen sie doch ihre Steinhaufen in ihrem Garten auftürmen wenn sie die so toll finden. Wenn diese Steinhaufen der einzige Grund dafür ist hierher zu fliegen, dann sollen sie doch lieber ins Solarium gehen, da es ist es dann schön windstill :D
      @Rainer ja, ich bin auch sehr überrascht von der Reaktion einiger Leser dieses Berichtes. Die sind also der Steinburgen wegen nach Fuerteventura gekommen? Alle Achtung, diese Sehenswürdigkeiten sind in den ganzen Jahren an mir vorbeigegangen. Ich habe in der Vergangenheit schon kopfschüttelnd vor diesen Bauten gestanden und mich gefragt, wer so einen Unsinn verzapft? Nichts gegen kleine, 20 -30 cm hohe Steinrahmen um sich gegen stärkeren Wind zu schützen, aber diese anderen Bauten haben doch damit nichts mehr zu tun. Wenn ich dann lese, dass sich Urlauber mit diesen Burgen eine Privatsphäre erschaffen wollten um sich nicht am Strand präsentieren zu müssen, dann sage ich: bleibt einfach Zuhause im Garten oder auf eurem Balkon, da habt ihr genug Privatsphäre. Ich jedenfalls freue mich über diesen Rückbau!
      wer nur nach Fuerte fliegt um sich in den Steinburgen zu sonnen, ist wirklich fehl am Platze.
      Vor allem diejenigen, die übertreiben und quasi Einfamilienhäuser aus Steinen an den Strand stellen.
      Ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass die Umweltaktivisten stets auf der Suche sind, irgendwelche Aktionen aus dem Hut zu ziehen um auf sich aufmerksam zu machen.
      ls ich vor 40 Jahren das erste Mal auf der Insel war, gab es bereits diese Steinburgen. Zugegeben, nicht in dieser Masse aber immerhin. Nun sollen sie plötzlich derartig negative Auswirkungen auf die Flora und Fauna der Insel haben das man sie beseitigen muss? Aus meiner Sicht gibt es andere, wichtigere Umweltprobleme auf der Insel. Aber gut, mal sehen, was als nächstes kommt…
      Fuerteventura, mi segundo hogar
      Die Steinburgenbauer und die Sonnenanbeter sind immer ein und dieselbe Person. Manch einer verträgt einfach nicht soviel geballten Sonnenschein auf der Glatze, ausserdem ist es den Tag über gesehen auch ziemlich langweilig in so einer Steinburg, da fängt man automatisch an hier und da etwas auszubessern und den Rand immer höher aufzuschichten. Das war ja auch ein jahrzehntelanges, fast schon künstlerisches, Schaffen und Werkeln am Strand. :D
      Im Prinzip haben die Jungs am Strand nur vergessen sich von der Maloche zuhause zu erholen. ;(
      Und nu kommen sie nicht mehr, können sich nicht vorstellen ohne meterhohen Wind- und Sichtschutz am Strand zu sonnen. Ich frage mich jedoch ob die den ganzen Tag in der Burg lagen oder ob sie auch mal ins nahe gelegene Meer gegangen sind. Wie sind sie da nur hingekommen ohne Sichtschutz? ;)
      Ich habe mich zeitweise gefreut, als ich im Paraiso Playa de Esquinzo den Urlaub verbrachte, das die ganzen unnützen Steine am Strand, über die man steigen musste um den sandigen Teil des Strands zu erreichen, zusammen gerafft worden sind. Es war an einigen Stellen möglich war auf den Strand zu kommen ohne sich vorher die Haxen zu brechen.
      Na gut, es gibt immer ein paar "Deppen" die ihre Windburg möglichst noch mit Wassergraben und Zugbrücke versehen wollen, den Wassergraben mangels Wassers aber ersatzlos streichen und dafür die Steine immer höher schichten.

      Auf der Insel gibt es ganz andere "Schandflecken", die man beseitigen müsste, als diese lächerlichen Steinburgen am Strand.
      Ich habe es ja schon versucht, in der Bauruine bei Mal Nombre die Säulen zu beschädigen, so das sie das Gewicht der darüber liegenden Etagen nicht mehr tragen können. Leider ohne Erfolg, die sind betoniert, da bräuchte man plastischen Sprengstoff wie Ammongelit, der eine schiebende Wirkung hat und Säulen "durchschneidet".
      Moin,
      hach ja! Was wäre der Sonntagmorgen ohne die kleinen Aufregerchen im Fuerteventuraschmierblättchen.
      Im Grunde ist es doch wie überall. Da werden Problemchen hochgepuscht um von den wahren Problemen abzulenken.
      Mir ist das sowas von egal ob Otto Normalverbraucher seine Steinburg tapeziert oder sie en nature lässt. Ob Rolf Benz als Innenausstatter fungiert oder doch lieber Lieschen Müller. Steinburgen weg und gut ist es. :D
      wir leben nunmal im Zeitalter der Schlagzeilen. Da diese Aktionen anscheinend gerade große Aufmerksamtkeit
      in der Medienwelt erzeugen springt man eben auf so einen Zug mit auf.
      Mit nachhaltigem Umweltschutz hat das nur in sehr begrenztem Ausmaß zu tun.
      Dazu würde es auch auf Fuerteventura enormes Potentzial geben.
      Wenn ich mir überlege wie "umweltfreundlich" der Strom dort produziert wird (Kraftwerk in Puerto del Rosario),
      wieviele m³ Wasser durch das heruntergekommene Leitungsnetz verloren geht und mit viel Energie in den Wasseraufbereitungsanlagen wieder produziert werden muß. Wieviele unsägliche Bauruinen die Landschaft jahrzentelang verschandeln?
      Wieviele Steine wurden bewegt für den Autobahnbau in den Süden der so unnötig wie ein Kropf ist aber von der EU ja
      bezahlt wird usw.
      All diese Möglichkeiten bringen nun mal keine Schlagzeilen .....................würden der Natur allerdings verdammt gut tun.

      Man sollte Umweltschutz der Umwelt zuliebe machen und nicht sich durch schlagzeilenträchtige Aktionen hervortun.

      LG Werner
      Ist auch in meinen Augen alberner Aktionismus. Rumliegende Steine gibt es auf Fuerte ja nun wirklich mehr als genug, soviele können Menschen gar nicht wegsammeln um nicht näher bezeichnetem "Mikroorganismus" zu schaden. Da sollten sie doch lieber mal regelmäßig von Staats wegen den Müll zwischen den Steinen wegräumen, das täte allem, was da kreucht und fleucht (incl. Menschen) bestimmt besser. Ist aber aufwendiger und teurer!
      Wir urlaubten ein gutes Dutzend mal an der Playa de Esquinzo.
      Für und war das Überhandnehmen der Steinburgen einer der Gründe, die Örtlichkeit zu wechseln.

      Unterhalb des Marina Playa kam man durch die dichte „Burgenbebauung“ kaum noch ungehindert ins Wasser.
      Und wenn man mal auf eine unbelegte Burg zusteuerte, waren sofort die Nachbarn zur Stelle und drohten Schläge an, sollte man es wagen, sich dahin zu legen.

      Auch bei Strandwanderungen gen Norden mussten bei Flut die Steinburgen z.B. in Höhe der Playa Salvaje mühsam umrundet werden.

      Da geht es an den Lagunenstränden in El Cotillo wesentlich entspannter zu.
      Es gibt zwar auch einige „Steinkreise“ - aber keine Reservierungschilder, keine „Hochbauten“, keine Behinderungen auf dem Weg ins Wasser.
      Barriguita llena, corazón contento, lo demás es un cuento
      Was den Begriff „Traumstrand“ betrifft, so liegt das sicherlich immer im ermessen des Einzelnen.
      Auf jeden Fall zeigt keines dieser Bilder die dramatische Schilderung, bei der man mühselig die Steinburgen umgehen muss um vorwärts zu kommen.
      Wir fahren seit über 40 Jahren auf die Insel und wir gehen regelmäßig und ausgiebig am Strand spazieren. Von der CC bis Morro Jable hatten wir noch nie(!) die Situation, dass diese Bauwerke uns den Weg versperrt haben.
      Es soll ja Leute geben die stört sogar, dass die vorhandene, natürliche Felsenlandschaft bei Flut den Weg versperrt…
      Fuerteventura, mi segundo hogar
      Wie schön, dass es diese Bauwerke in Caleta nicht gibt, aber da sind ja auch die ( hier von einigen so gering geachteten) Engländer in der Überzahl, die kommen nicht auf die Idee, den Strand für sich allein zu reklamieren.
      Diese militanten Deutschen, die meinen dass ihnen alles gehört, kenne ich übrigens von früher. Wenn man als Hamburgerin am WE an der Ostsee baden wollte, gab es wegen der Sandburgen kaum ein Plätzchen für´s Handtuch. Zum Glück haben sie die Dinger irgendwann verboten (aber nicht unter dem Mäntelchen der ökologischen Notwendigkeit).
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