Fliegen - Hat Liebgewordenes noch Zukunft?

      Fliegen - Hat Liebgewordenes noch Zukunft?

      Tagtäglich in allen Medien: Klima, Klimaschädigung, Verursacher und Wege zur Luftreinhaltung. Auswirkungen auf Industrie, Tourismus, Alltagsleben und praktisch jeden Einzelnen von uns. Hysterie oder Faktenlage? Nach "Friday for Future", den aktuellen Wählerbewegungen Richtung Umwelt jetzt auch die Aufforderung einer Airline, möglichst die Bahn zu nutzen oder besser Telefonkonferenzen statt Flug durchzuführen:



      Lippenbekenntnisse oder ernsthafte Richtungsänderung?
      Wird weiterhin Kerosin verbrannt oder finden sich andere Brennstoffe mit weniger Umwelteinfluß?
      Werden Klimasteuer und Abgaben dazu führen, sich Flüge z.B. auf die Kanaren nicht mehr leisten zu können?
      Wird das Flugangebot automatisch reduziert oder gar eingestellt?
      Welche Auswirkungen seht ihr oder bleibt alles wie es war?
      Wir selber sind ja bis zum Jahre 2000 selber nicht wirklich geflogen, da wir kaum Pauschalreisen unternommen haben.

      Was für uns nie in Frage kam, waren diese Kurzflüge, z.B. innerhalb Deutschlands - Düsseldorf/München oder ähnlich. Sowas fand ich schon immer unsäglich - das sollte man mit der Bahn machen, geht womöglich sogar schneller (wenn man die ganzen Zeiten fürs Ein- und Auschecken und die Fahrt zum Flughafen mit einrechnet).

      Auch unsäglich fand ich es immer, für 29€ für ein paar Stunden nach Mailand oder ähnlich - morgens hin, abends zurück, das steht in keinem Verhältnis. Was wir für uns immer gesagt haben, war, wenn die Mittelstrecke (nach Fuerteventura z.B.) dann nicht unter 10 Tagen - wenn Kurzstrecke (z.B. nach Ibiza), nicht unter 7 Tagen. Für ein zwei Tage nur für Party würde ich das nicht machen.

      Die Wahl des Verkehrsmittels muss im Verhältnis zur Entfernung und auch zur Reisedauer stehen.

      Das ist meine Meinung zum Thema. Wenn solche Flugexzesse wegfallen, wäre wahrscheinlich schon viel geholfen.
      Wenn man sich die teilweise auch nicht gewaltfreien Aktionen der Umweltaktivisten im Hambacher Forst / Braunkohletagebau in Erinnerung ruft, halte ich zukünftig auch z.B. die Blockade von Zufahrten an Flughäfen nicht für ausgeschlossen, um Flüge zu verhindern.

      Die Grundstimmung ist vorhanden, Aufmerksamkeit garantiert.

      Der TUI Boss: Sie können zukünftig vielleicht nur 1 x im Jahr in Urlaub fliegen ...

      bild.de/geld/wirtschaft/wirtsc…er-tui-63123710.bild.html
      Wenn man nicht mehr hierherfliegen kann, nehme ich meinen alten stinkenden Diesel mit der grüner Umweltzonenplakette und fahre co2-optimiert zu Fuss, weil es batteriebetrieben eh nicht geht... Das ist sehr beschaulich, man hat mehr von der Landschaft und die enorme Streckenlänge wird einem richtig bewusst. ;o)
      Grüssle Micha

      --

      Too old to die young!
      Ich halte es so wie Dagmar.
      Vielleicht geht die Regierung mal mit gutem Beispiel voran und fliegt nicht mit großen Fliegern in der Welt herum. Außerdem pendeln immer noch viele Regierungsangestellte täglich via Flugzeug von Bonn nach Berlin und zurück.
      Vielleicht gibt es in Zukunft Bezugsscheine, damit man 1-2mal im Jahr Flüge buchen darf.
      Dieser ganze Schwachsinn mit CO2.
      Sinnvoller wäre es weltweit Wälder aufzuforsten statt abzubrennen und die Vermüllung der Meere zu stoppen. Gleichzeitig auf Lebensmittel zu setzen die nicht krankmachen. Die Weltbevölkerung nicht weiter zu erhöhen. Und vor allem dafür zu sorgen das nicht ein paar Idioten auf der Welt mit ihren Atomwaffen spielen. Das sind die wahren Probleme die es zu lösen gilt.
      Um die eine Flugreise im Jahr mache ich mir keine Sorgen. Aber Erdgas, Heizöl, Treibstoff und Strom sollen auch teurer werden. Mieten sind für viele schon heute nicht mehr bezahlbar. Unsere Strompreise sind jetzt schon die höchsten weit und breit. Es droht eine gewaltige Altersarmut. Viele werden überlegen müssen im Winter heizen und Strom verbrauchen oder Lebensmittel kaufen. Die vielen Tafeln sprechen doch für sich. Wer Energie spart soll was zurückbekommen, wer's glaubt. Mobilität muss bezahlbar bleiben. Und ich denke da nicht an Flugreisen sondern an die vielen Berufspendler die auf ein Auto angewiesen sind. Ich fahre einen Mazda 6 Kombi Diesel Euro 6 und werde das auch weiter ohne schlechtes Gewissen tun. Die E-Autos lösen unsere Klimaprobleme sicher nicht, schon gar nicht wenn USA, China, Indien, Afrika usw. mit Energieverschwendung, Kohle oder Holz weitermachen wie bisher. Wälder aufforsten und das weltweit im großen Stil, dass wär ein Ansatz, wie Schweizer Wissenschaftler ja jetzt herausgefunden haben wollen.
      Ich bin bei dir Justizfachwirt:

      Parteien, welche ernsthaft die fundamentalen Energiekosten (ich meine notwendige Energie für Haus und Hof sowie zur Mobilität, zur Arbeit kann ich mich noch nicht beamen...) künstlich (also ohne materiellen Gegenwert) nach oben treiben, sind für mich unwählbar und gehören für ihre Furzideen abgestraft.

      Die aktuelle Ökö-Debatte finde ich persönlich schrecklich. Ich habe noch nie eine Plastiktüte in den Rhein oder ins Meer geschmissen. Bei mir landet der Unrat in der Mülltonne (und letztendlich in einer der modernsten Müllverbrennungsanlagen weltweit). Sollen sie doch Fangnetze vor dem Ganges, Nil, dem Yangtze oder dem Amazonas setzen und den eingefangenen Unrat dem entsprechendem Verursacher (Land) vor dem jeweiligen Palast schütten. Deutschland ist ein Industrieland. Hier wird bspw. Stahl und andere Werte etc. für die ganze Welt produziert. Die CO2-Bilanz mit anderen Ländern zu vergleichen ist dumm, da diese nunmal andere Bedingungen haben. Stellt man das BIP/Person dem CO2-Ausstoss/Person gegenüber sind wir plötzlich nicht mehr die Weltverpester... Selbstverständlich sollten wir technologisch voran schreiten, aber den weltweiten CO2-Ausstoss können wir nicht stoppen.

      schkai schrieb:

      Parteien, welche ernsthaft die fundamentalen Energiekosten (ich meine notwendige Energie für Haus und Hof sowie zur Mobilität, zur Arbeit kann ich mich noch nicht beamen...) künstlich (also ohne materiellen Gegenwert) nach oben treiben, sind für mich unwählbar und gehören für ihre Furzideen abgestraft.

      Da bleiben aber nicht mehr viele über......und dann schaust mal ins kleinste Bundesland was sich da gerade zusammen braut; Sozis, Kommunisten und Neuzeitkommunisten.. das hat doch was und das wird richtig teuer!!!
      Da gabs doch mal was in den Geschichtsbüchern: 1930 - Weimarer Republik...............
      aber das Ende kennen wir ja alle :heia:
      Wieso kommt eigentlich keiner auf die Idee die Formel 1 zu verbieten?
      Da werden Autos um die ganze Welt geflogen, damit sie auf allen Kontinenten im Kreis fahren.
      Da könnte man CO 2 sparen.

      Nur mal so mein Gedanke.



      Gruß aus Köln
      Wenn man mir früh genug Bescheid sagt, bin ich auch spontan
      Solange viele innerdeutsche Flüge um mehr als die Hälfte günstiger sind als die Bahn, solange man für einen günstigen Flug von Str nach Portugal zuerst nach Wien fliegen muss (liegt ja fast auf dem Weg..), solange, obwohl man nahe Fra wohnt, von Amsterdam über Fra nach USA trotz Anreise und Zwischenübernachtung ca.300€ günstiger fliegt, solange mache ich mir über einen Flug im Jahr nach Fue keine Gedanken!
      :prost:
      @conny ... hast Du schon einmal erlebt das in der westlichen Hämisphäre ein Land/Staat einem Autobauer etwas verboten hat??????
      Klar, die USA -> VW , aber da hat die USA Milliarden mit verdient. :Hut:

      F1 Hockenheim................ die Preise sind im Keller. 3 Tage 185 € vor 3 - 4 Jahren nicht unter 500 € zu bekommen.
      Du siehst, die Einstellung dazu ändert sich

      Sparfuchs schrieb:

      Sinnvoller wäre es weltweit Wälder aufzuforsten statt abzubrennen und die Vermüllung der Meere zu stoppen. Gleichzeitig auf Lebensmittel zu setzen die nicht krankmachen. Die Weltbevölkerung nicht weiter zu erhöhen. Und vor allem dafür zu sorgen das nicht ein paar Idioten auf der Welt mit ihren Atomwaffen spielen. Das sind die wahren Probleme die es zu lösen gilt.


      Genau Sparfuchs! Nur das kann die Probleme lösen und man bräuchte nicht mal auf Auto oder Urlaubsflug zu verzichten. Guggst Du da:

      dw.com/de/studie-aufforsten-gegen-den-klimawandel/a-49478937

      :rau:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      @Formi

      genau das soll ja nicht gemacht werden - wieder abholzen. Die Wälder müssen wachsen damit sie in der Lage sind, die CO2-Emissionen aufzunehmen, die wir verursachen. Das Problem ist, wer lässt "einfach einen Wald" auf seinem Landbesitz wachsen, wo Bebauung oder auch Monokultur doch viel einträglicher ist? Momentan werden doch eher Wälder abgeholzt für Rohstoffgewinnung oder auch für Palmölplantagen o.ä.
      Natürlich lohnt sich Forstwirtschaft und lässt sich wirtschaftlich gut nutzen, schließlich ist Deutschlands größter privater Waldbesitzer ein gebürtiger Regensburger. Und seine Familie betreibt dieses Geschäft seit 200 Jahren hier in Regensburg. Und das verbessert die CO 2 Bilanz doch erheblich, mehr Klimaschutz (von privat) geht kaum.
      CO2 sparen...
      Kein Frackingöl/gas von Amerika importieren.
      Auch Obst und Gemüse nicht über die halbe Erde transportieren.
      Kein Rindfleisch, Glukose/Fructosesirup importieren.
      Es gibt ne ganze Menge was man tun könnte ohne den normalen Bürger zu belasten.
      Selbst wenn wir Deutschland plattmachen und begrünen wird das am CO2 Gehalt nichts ändern. Unserer Regierung kommt das nur gelegen doch noch eine Steuer uusätzlich einzuführen. Deutschland wird nie genug Steuern einnehmen.

      Außerdem haben wir schon Umweltabgaben auf Flüge, Autos, Strom...
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