Autoreise Nordspanien

      Da muss ich hin! :ba:
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      :cool:
      Der nächste Tag steht ganz im Zeichen der Picos de Europa. Sie sind die höchste Erhebung des langgezogenen Kantabrischen Gebirges (Cordillera Cantábrica), das sich vom Baskenland bis nach Galicien erstreckt. Sie liegen im Grenzbereich der drei autonomen Gemeinschaften Kastilien-León, Kantabrien und Asturien, wobei der zu Asturien zählende Bereich das wohl interessanteste Gebiet dieses Hochgebirges ist.



      Wir starten in Cangas de Onis, das ab 722 für einige Jahrzehnte die erste echte Hauptstadt Asturiens war. Wahrzeichen des Städtchens ist die „Puente Romano“ aus dem 12./13. Jahrhuntert.



      Das Kreuz erinnert an das von Pelayos, das er beim Sieg über die Mauren trug und das in das Wappen der Stadt und auch an das Asturiens übernommen wurde. Das Gebiet südöstlich von Congas de Onos zählt zu den schönsten Bereichen des Nationalparks Picos de Europa. So fahren wir hinauf zur Wallfahrtsstätte Covadonga, das in einem engen Felstal liegt und offiziell als Ursprung der Idee vom spanischen Staat an sich gilt.Den Mittelpunkt bildet die Cueva Santa, eine Grotte, die „Heilige Höhle“, wo sich Pelayo mit den Seinen zurückgezogen haben soll. Dort befindet sich auch das Grab Pelayos.



      Imposanter finden wir dagegen die Wallfahrtskirche „Nuestra Senora de Covadonga“, eine Basilika aus dem Jahr 1891.





      @psycho48 Werner

      Ich verfolge den Thread von Anfang an mit wachsender Begeisterung.
      Vielen Dank dass Du uns daran teilhaben lässt. :thumbup:

      Und wenn nun auch schon mehrfach geschrieben, auch von mir die besten Genesungswünsche an Angela. :knu:
      Gruß Manu

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      "Freunde sind die Familie die wir uns selbst aussuchen"
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      OT: Ein herzliches Dankeschön an euch für die positiven Rückmeldungen und das Interesse an unserer Reise. Ich freue mich, dass ihr uns begleitet. Danke auch für die Genesungswünsche.

      Wir sind inzwischen „oben“ angekommen. Hauptattraktion sind die beiden Gletschersee, nicht minder die Umgebung.























      Unglaublich vielseitige, schöne Landschaft und toll fotografiert, Werner! Alles, was man bei uns in D von Nord bis Süd findet ( Alpen, Allgäu, Mittelgebirge, Nord/Ostsee) findet, kann man auf eurer Reise durch Nordspanien komprimiert bestaunen.
      Da ich meinen Computer nicht mit nach Fuerte genommen habe, schreibe ich in Rainers Account.
      LG und gute Genesung an Angela, deren Tinnitus sich hoffentlich wieder verflüchtigt,
      Dorit
      Auch von mir ein Danke für die schönen Bilder und den Reisebericht. Nordspanien macht echt Lust auf mehr. Jetzt weiß ich auch, warum ein User, der sehr lange auf TF wohnte, voriges Jahr nach Asturien übergesiedelt ist. Er hatte von ewiger Wärme mit Trockenheit, wenig Regen und Calima die Nase voll. In Asturien fühlt er sich mittlerweile puddelwohl, auch ist das Leben dort insgesamt einfacher. D kommt für in nicht mehr in Frage wegen kanarischer Gattin und spanischem Schwiegersohn.
      Heute machen wir einen Ausflug nach Ribadesella. Und wie der Name nahelegt, liegt Ribadesella an der Mündung (span.: ria) des Flusses Sella ins offene Meer.Der schöne Strand („Santa Marina“) zieht im Sommer zahlreiche Badegäste an und die Hotels sind ausgebucht. Zurzeit – es ist Mitte Juni – ist noch nichts los.



      Viel interessanter ist aber die Altstadt, die sich am Berg angesiedelt hat und nur über etliche Treppen und durch schmale Gassen erreichbar ist.











      Ziemlich versteckt eine grandiose Treppe, die zum Kunstobjekt geworden ist. Jeder, der Lust hatte, durfte eine Treppe bemalen und beschriften.





      Wir gehen wieder abwärts in den unteren Altstadtbereich.









      Vintage-Mode ist in:



      Unglaublich, was man aus Schokolade alles machen kann:





      Wir verlassen Ribadesella – allerdings nicht ohne uns eine Tüte frischer Churros einzuverleiben.



      Wer sie nicht kennt hat was verpasst. Nichts für die schlanke Linie, denn sie werden in heißem Öl frittiert und mit Zucker bestreut. Hergestellt werden sie aus Brandteig, sind länglich und sternförmig. Es gibt sie auch mit Schokolade, wir lieben aber die iberische Art „con azúcar“.

      Churros, ja wir lieben sie.

      Die Reise geht weiter. Herzlicher Abschied und gemütliche Fahrt auf Landstraßen nach Soto del Barco, einem knapp 4000-Seelenort mit Blick auf den Río Nalón, der weiter nördlich ins Meer fließt.



      Wir gönnen uns mal was und „besetzen“ ein Palastgebäude aus dem 18. Jahrhundert.





      Das Zimmer ist günstig, das Essensangebot auf der Menuekarte aber weniger. Wir entschließen uns daher, nach einem eher „einheimischen“ Lokal Ausschau zu halten und werden fündig.



      Das „El Rancho“ ist ein unscheinbares Familienrestaurant mit durchweg asturischer Küche, das etwas oberhalb des Ortes am Berg liegt. Hier haben wir die beste „fabada astuaria“ ever gegessen. Dabei handelt es sich um einen Bohnentopf, der aus 'fabes' (weißen Bohnen), mit Chorizo, Blutwurst, 'lacón' (einer Art Kasseler) und Kartoffeln zubereitet wird. Ich bin eigentlich kein Bohnenfan, aber so was Leckeres …..



      Am nächsten Morgen fahren wir nach Avilés.
      Auch meinerseits an dieser Stelle mal ein herzliches "Danke" für die Mühe des Einstellens der schönen Fotos und der sehr lesenswerten Berichte! Ich lese mit Riesenbegeisterung.
      Übrigens, das Foto: "Was man aus Schokolade alles machen kann", hat mich zum Lachen herausgefordert.
      Hintergrund: Vor Jahren, in Barcelona, ich wollte mir unbedingt Flamenco Schuhe kaufen. Hatte ich doch - Flamencoaffin - zur gleichen Zeit einen diesbezüglichen Tanzkursus an der VHS Saarbrücken belegt. Und unsere Lehrerin " Doña Margherita", eine echte Andalusierin, verlangte derlei Schuhe von den "Mädels". Ich, im Schuhgeschäft, erbitte "Zapatos Flamenco cuarenta y uno - por favor". Und offensichtlich hatte man mich (trotz oder wegen) meiner "grandiosen" Spanischkenntnisse nicht richtig verstanden (vielleicht hatten die aber auch einen regionalen Accente ;) ) jedenfalls führte man mich in die Abteilung für ausschließlich ... Gummistiefel.
      Tja, so geht das, wenn man 1.74 mtr. lang ist und für Flamenco zu große Füße hat :)
      Eine Frage noch: "Geht es Angela wieder gut - zumindest besser?".
      Freue mich schon auf die Fortsetzung des Reiseberichts und wünsche allen ein schönes Wochenende
      EleWi
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