Fußballsaison 2019/2020

      Die Frankfurter haben als Halbfinalist 12,84 Mio an Prämien verdient, dazu 8 Mio aus dem Marktpool (variable Einnahmen). Lassen wir mal die Zuschauereinnahmen und Marketing weg, dann ist das vergleichsweise wenig zu einem Halbfinalist der CL. Alle Teilnehmer der CL haben schon dieses Geld sicher, ohne einmal gegen den Ball getreten zu haben. Dazu diese unglücklichen Termine am Donnerstagabend. Die Eintracht hat zwar gute Einnahmen generiert, allerdings auch die Qualifikation zur CL durch diese Belastungen verloren. Sie sind in der Endphase der letzten Saison gnadenlos abgestürzt, da reichte die Kraft gerade mal noch für eine Halbzeit. Für mich ist diese EL zu aufgeblasen, hier muss eine Reform her.
      Bittere, unnötige Niederlage in letzter Sekunde!

      Bittere Niederlage in Lüttich. In der allerletzten Minute des Spiels musste die Eintracht den 2:1 Siegtreffer der Belgier hinnehmen, nachdem zuvor Filip Kostic eine Riesenmöglichkeit hatte, dass Spiel zu Gunsten der Adlerträger zu entscheiden.

      Das Spiel gegen Standard Lüttich wurde überschattet vom Fanausschluss der Frankfurter und von dem seitens der Ordnungsbehörden verhängten Aufenthaltsverbot für Eintracht-Fans für Lüttich. So mussten die Adlerträger ohne Unterstützung im Stade Maurice-Dufrasne bestehen. Fan´s, die trotz des Aufenthaltsverbotes nach Lüttich gefahren waren, wurden teilweise festgesetzt. Erste Berichte aus Lüttich sprachen von einer menschenunwürdigen Behandlung durch die belgische Polizei. Dieses Verhalten wird möglicherweise noch ein gerichtliches Nachspiel haben. Entsprechende Klagen wurden von Betroffenen angekündigt.

      Von den Vorkommnissen vor dem Stadion unbeeindruckt begann das Spiel . Die Lütticher zogen sich zurück und es entwickelte sich ein zähes Spiel, in dem die Adlerträger zunächst den Ton angaben. Auch die erste große Chance in der 35. Minute gehörte der Eintracht. Djibril Sow bringt den Ball gefühlvoll ins Strafraumzentrum, Andre Silva steht frei aber sein Kopfball geht an den Pfosten. Da war mehr drin!

      Durch diesen Pfostentreffer wurden die Belgier wohl aufgeweckt, denn sie kamen bis zur Halbzeitpause zu ein paar Möglichkeiten, ohne jedoch einen Treffer erzielen zu können. Mit 0:0 ging es dann in die Pause.

      Nach einem erneut verhaltenen Beginn war dann zunächst Standard Lüttich das aktivere Team und ging in der 56. Minute auch in Führung. Ein Eckball von Links wurde verlängert und Vanheusden konnte -am zweiten Pfosten lauernd- einköpfen. Das Tor war das Startsignal für eine starke Frankfurter Phase mit Chancen für Paciencia und Kostic, bevor es Filip Kostic war, der in der 65. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern den Ausgleich erzielte.

      Die Adlerträger bleiben nun am Drücker und wollen den Führungstreffer erzielen. Seppl Rode wird tief geschickt und dann von Laifis vor der Strafraumgrenze gefoult. Ganz klar eine gelb-rote Karte, doch der Schiedsrichter belässt es bei einer normalen Verwarnung und gibt einem am Foul unbeteiligten Belgier Gelb. Ganz klar eine Fehlentscheidung! Den fälligen Freistoß schlenzt Filip Kostic knapp übers Tor.

      Das Spiel wogte nun hin und her. Jedes Team will die Entscheidung erzwingen. Filip Kostic hätte seine gute Leistung in der 93. Minute dann krönen können. Er ist auf und davon und läuft alleine auf den belgischen Keeper zu, verzieht dann aber komplett.

      Im Gegenzug dann der Siegtreffer für Lüttich. Der eingewechselte Lestienne schiebt aus 10 Metern flach ins linke Eck! Das ist Bitter! Bei einem Unentschieden wäre die Eintracht mit einem Vorsprung von drei Punkten vor Lüttich in die beiden letzten Spiele gegangen. So sind Frankfurt und Lüttich nun punktgleich und eine Entscheidung wurde vertagt.

      Letztlich war die Eintracht das bessere Team in Belgien, doch erneut gelang es den Männern von Adi Hütter nicht, einen sog. Big-Point zu machen. Mit etwas Cleverness hätte man zumindest das Unentschieden über die Zeit retten können, doch auch das ging schief.

      Bruno Hübner analysierte das Spiel so:

      "Die Enttäuschung ist groß, gerade weil die letzten ein, zwei Minuten das Spiel entschieden haben. Wir hatten durch Kostic die Chance aufs 2:1, dann wäre das Spiel durch gewesen. Dass wir im Gegenzug das 1:2 kassieren, ist total ärgerlich. Jetzt ist in der Gruppe alles wieder offen. Wir haben schon ganz andere Situationen positiv gestaltet, also sind wir da optimistisch. Das Foul an Rode war spielentscheidend. Das ist eine ganz klare Rote Karte."

      Bleibt nur zu hoffen, dass die Adlerträger jetzt den Kopf frei bekommen für das nächste Spitzenspiel in der Bundesliga am kommenden Sonntag.

      Um 18:00 Uhr treten die Adlerträger beim SC Freiburg an, die mit 18 Punkte auf dem 5. Tabellenplatz liegen. Bei einem Sieg können die SG Eagles weiter den Anschluss an die Spitzengruppe halten.

      Wieder eine Möglichkeit also, einen Big-Point zu erzielen.
      Wir sind gespannt, ob das diesmal gelingen wird und drücken dem Team die Daumen.
      Nur die SGE! :knu:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      @zwiebackdancer bei den Auswärtsspielen der Fohlen wurden die Fans festgesetzt, obwohl sie eine Aufenthaltserlaubnis hatten. In Istanbul wurden Fahnen durch die Polizei konfisziert, weil darauf Kreuze zu erkennen waren (sind im Stadtwappen von MG eingefügt), Fans mussten auch mehrere Tage dafür in Haft. In Rom mussten die gladbacher Fans 2 Stunden nach Abpfiff noch im Stadion verweilen, erst dann wurden sie mit Shuttlebussen in die Prärie gefahren, von dort gabs aber keine Anschlusszüge mehr. Gastfreundschaft sieht anders aus. Natürlich muss man auch die Frage stellen, warum man trotz Aufenthaltsverbot nach Lüttich reist, ins Stadion komme ich eh nicht und die Polizei ist dadurch äußerst genervt.
      Nun zum sportlichen Teil:
      Meine Fohlen haben nun auch in der EL das System ihres Trainers beherzigt, aufgegeben wird nie, es wird voll auf Sieg gespielt. Gegen einen guten Gegner war es eine gute 1. Halbzeit, die 2. Halbzeit gehörte bis zur 80. Minute den Römern. Dann wurde wieder Gas gegeben und der Sieg in der Nachspielzeit erzwungen. Nun besteht die Möglichkeit für überwintern im Europapokal. Leider hat sich dann doch wieder ein Spieler (jantschke) verletzt. Nun noch ein Spiel in der Buli, dann erstmal etwas Pause.

      surferking schrieb:

      Nun noch ein Spiel in der Buli, dann erstmal etwas Pause.

      Genau, da hast Du recht. Wir müssen ja nach Freiburg. Wird bestimmt interessant.
      Was mit Euren Fans in der Türkei oder Rom passiert ist, habe ich mitgekriegt. Das war ebenfalls unterste Schublade der Behörden.
      Ob man unbedingt nach Lüttich fahren muss, da kann man geteilter Meinung sein. Trotzdem stehen solche allgemeinen Verbote rechtlich auf ganz schwachen Füßen, da die konkrete Gefährdungslage fehlte. In Frankfurt wurde -wegen einer bestehenden Gefährdungslage- ein Aufenthaltsverbot für den Römer verhängt. Die Lütticher Fans konnten aber im Bahnhofsviertel ungestört feiern.
      :abklatsch:
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      @surferking - der Armin im Stetson! So was! In Köln war das Verhältnis zwischen Armin Veh und dem Vorsitzenden .....angespannt. So ich wie ich Veh kenne, war seine Entscheidung vorauszusehen und letztlich auch richtig. :thumbsup:
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      Ich habe gestern zusammen mit Kumpels, die allesamt BvB Fans sind, das Spiel geschaut und dabei sehr lange Gesichter gesehen. Es war wirklich sehr einseitig, die Dortmunder hatten keine Chance, wollten die überhaupt gewinnen? Die Bayern waren einfach galliger, haben jeden Zweikampf angenommen und haben mit Lewandowski den besten Stürmer der Welt. Nun haben die Münchner wieder Fahrt aufgenommen wer kann sie stoppen?
      Auch wenn Mentalitätsprobleme nicht vorliegen sollten, die Jungs vom BVB hatten gestern keine Eier! Ich bin auch der Meinung, dass sie mit Favre niemals Deutscher Meister werden. Sie haben gespielt wie ihr Trainer immer guckt: Völlig erschrocken! Bei den Bayern hingegen hast du gemerkt, dass sie unbedingt gewinnen wollten. ;(

      Hoffentlich zeigen meine Frankfurter heute Eier! Beim SC Freiburg punkten wäre eminent wichtig. Schaun mer mal! :rolleyes:
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      Ich habe gestern (leider nur im TV) zunächst S04 - Hennings und anschließend Bayern - BVB gesehen.
      Mein Fazit zum letzteren Spiel: Sollten die Bayern-Spieler letzte Woche noch gegen Kovac gespielt haben, dann haben gestern die BVB Profis ganz eindeutig gegen Favre agiert. Es ist nicht anders zu erklären.
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