Regierungskommission schlägt Tempolimit und deutlich höhere Spritpreise vor

      Unser Staat bekommt nie genug. Wären unsere Straßen in besserem Zustand würden nicht so viel Autos im Stau Abgase in die Luft blasen. Gäbe es in den Städten mehr Wohnungen müssten die Menschen nicht täglich pendeln. Elektroautos sind auch nicht so sauber. Wo soll der Strom herkommen. Treffen würde es der Mittelstand und die Unterschicht. Arbeiten lohnt sich dann noch weniger.
      Ich schlage vor, dass sämtliche Mitglieder dieser Kommission:

      plattform-zukunft-mobilitaet.de/die-npm/

      als Erstes ab sofort mit gutem Beispiel voran gehen, ihre Chauffeure (von denen dürfte keiner selbst fahren) anweisen, nur noch max 130kmh zu fahren oder am besten in den ländlichen Raum ziehen, wo man aufs Auto angewiesen ist. Das Flugzeug ist innerhlab von Deustschland für Mitglieder dieser Kommisssion tabu und es dürfen nur noch Elektroautos benutzt werden. Wenn von Berlin nach Süd- oder Westdeutschland gefahren wird, ist mit dem Elektroauto so lange zu warten, bis es wieder geladen ist! Zwangsläufige Übernachtungen müssen aus der eigenen Tasche bezahlt werden.

      Mein Fazit: Der Steuerzahler soll mal wieder erneut für krachend gescheiterte Politik blechen!
      Das Verhältnis der Deutschen zum Auto erinnert mich sehr an das der Amerikaner zu ihren Waffen. Völlig irrational!
      Es gibt kein weiteres zivilisiertes Land ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn. Und die Verbrauchssenkung unserer Motoren wird durch immer mehr PS konterkariert. Solange Benzin nicht nachwächst sollten wir uns da schon Gedanken machen.
      Naja, gemach, es gibt kaum noch wirklich "offene" deutsche Autobahnen, aber ich stimme zu, 130 sind absolut genug, für mich dürfen es auch nur 120 sein. Selbst die schöpf ich seltenst aus, ist erheblich ökonomischer drunter zu bleiben und mit 100/110 kommt man beispielsweise extrem komfortabel die 2300 km bis Huelva.
      Das geht in D auch, klar.
      Grüssle Micha

      --

      Corazon lleno, barriga contenta - date lo cuenta!

      PeterM schrieb:

      Solange Benzin nicht nachwächst sollten wir uns da schon Gedanken machen.


      Es geht der Politik mal wieder um erzieherische Maßnahmen der Bevölkerung. Weil ohne Sinn und Verstand und mit Milliarden die "Energiewende" vorangetrieben wird, stimmen jetzt die hehren Ziele beim CO2 nicht mehr. Da muss man sich eben was Neues einfallen lassen. Das Ganze ist konzeptlos und wird auch so nur in Deutschland diskutiert. Unsere "alten" Diesel (bald geht es den Benzinern an den Kragen) fahren doch schon in Südeuropa noch Jahrzehnte und zwar ohne irgendwelche Plaketten! Von anderen Erdteilen rede ich nicht. Als wäre jetzt ein Tempolimit der Retter aller Probleme. Hätte man mal jahrelang lieber konsequenz in den ÖPNV Ausbau investiert und würde diesen kostenlos machen. Statt dessen werden jetzt Elektropanzer (ich meine die SUVs) gefördert. Was für ein Blödsinn. Ich habe übrigens einen E-Roller (nicht so ein Spielzeug Scooter) und fahre damit durch unsere schöne Stadt, die ja auch vom Dieselfahrverbot bedroht ist, nur mal so nebenbei. Damit schlage ich jedes Auto in Punkto Zeit und Parkplatz und die Ökobilanz ist gar nicht so schlecht, weil der Roller ziemlich leicht ist. Die Gesamtbilanz ist natürlich nicht so doll wegens des Akkus, das weiß ich. Übrigens ein chinesisches Modell, weil man in Deutschland, da wo es Sinn machen würde, mal wieder gepennt hat!

      Bahama schrieb:

      Die Gesamtbilanz ist natürlich nicht so doll wegens des Akkus, das weiß ich.

      Und die Erzeugung des Stromes. Kraftwerke haben oft nur ein Wirkungsgrad von 50%. Solar nur 15%.
      Verluste gibt es dann noch in der Übertragung bis der Strom aus der Steckdose kommt. Macht also erst Sinn, wenn der gesamte Strom erneuerbar produziert wird.
      Feinstaub erzeugt aber auch das Elektrofahrzeug.
      Sinn würde machen Autos in der Größe zu begrenzen, Staus zu vermeiden, Tempolimit 130/120 auch o.k. und die Bahn auszubauen. Derzeit ist die Bahn veraltet und die Kapazitäten ausgeschöpft. Deutschlands Autoindustrie trägt übrigens mit dazu bei, das wir genug Geld haben um umweltfreundliche Techniken einsetzen zu können. Deutschland ist aber nur ein kleiner Teil der Welt und ich behaupte das wir allein gar nichts ausrichten können.
      Die Deutsche Umwelthilfe ist für mich ein Arbeitsplatzvernichter. Sie hat nur Augen für die Autoindustrie und wie sie diese vernichten kann. Es stehen unvorstellbar viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Als es hieß man wolle den Braunkohleabbau stoppen sind gleich tausende auf die Strasse gegangen. Was ist mit den Mitarbeitern der Zuliefererfirmen , der Autoindustrie und viel andere Firmen. Da wird nur so nebenbei von gesprochen. Es hat schon immer Feinstaub gegeben und Feinstaub entsteht sogar beim Kochen. Wenn jetzt im Winter wieder die sehr in Mode gekommenen Holzöfen angeworfen werden und Feinstaub entsteht ist ja etwas was nicht im Auge der Umwelthilfe ist.
      Mich K..... dieses unsinnige hochgeputschte Thema, von einer einzigen Person dramatisiert, richtig an.
      Umweltschutz ist wichtig aber nicht auf Kosten nur der Autoindustrie.
      Und zum Schluss Tempolimit ist ganz schön und gut, aber es gibt doch kaum noch freie Fahrt auf den Autobahnen. Und dort wo es freie Fahrt gibt ist sowieso ein Stau.
      Außerdem können wenn es nur noch Elektroautos gibt viele sich sowieso kein Auto mehr leisten.
      @Waage Ich gebe dir prinzipiell recht. Als VW Fan bin ich der Autoindustrie sicher eher zugetan. Aber: Für die Autoindustrie scheint die Vokabel Arbeitsplätze das Allheilmittel zu sein. Will denen jemand etwas, fällt das Wort Arbeitsplätze und alles ist wieder still. Das darf es auch nicht sein. Gerade wenn man jetzt hört was mit den Euro 5 Dieseln passiert. Da hast du ein junges Auto und selbst unsere Regierung sagt abwracken. Das ist doch der blanke Hohn. Durch die Medien geistert ein Video von einem BMW, der laut BMW nicht nachgerüstet werden kann. Eine kleine Werkstatt macht genau das mit Bauteilen, die komplett bei BMW vorhanden sind.
      Es geht doch nur darum, dass keiner der Hersteller das Geld in die (aus deren Sicht) alten Kisten investieren will. VW hat Rekordumsätze auch nach Diesel Gate. Dann sollen sie gefälligst ihren Beschiss gerade rücken und zwar auf eigene Kosten. Und das gehört notfalls politisch verordnet. Da sollen sie ruhig wieder anfangen mit Arbeitsplätzen zu drohen. Was mich dabei ärgert ist die Art der Monopolstellung der Hersteller. Eine Vokabel und die Politik schweigt.

      Zu Benzinpreiserhöhung und Tempolimit von mir ein klares NEIN zu beidem. Wir zahlen Steuern genug auf den Sprit. Und die paar Strecken, die überhaupt noch frei befahrbar sind, möchte ich aus so fahren können, wie es mir beliebt. Wer 120 fahren möchte, kann das ja gerne machen. Ich fahre halt auch mal gerne schnell. So oft, wie das heute überhaupt noch geht, wird die Umwelt das Mehr an Abgas gut verkraften. Denn auch von Autos die das ermöglichen, lebt die Autoindustrie. Hätten wir ein Tempolimit, würde ich keinen GTI mehr fahren. Wozu?
      Viele Grüße, Markus

      -el loco del barco :)
      Ich mache mal kurz das, was ich sonst nicht so gerne habe, nämlich aus dem vorhergehenden Beitrag zitieren:

      Generation111 schrieb:

      Zu Benzinpreiserhöhung und Tempolimit von mir ein klares NEIN zu beidem. Wir zahlen Steuern genug auf den Sprit. Und die paar Strecken, die überhaupt noch frei befahrbar sind, möchte ich aus so fahren können, wie es mir beliebt. Wer 120 fahren möchte, kann das ja gerne machen. Ich fahre halt auch mal gerne schnell.


      Kann das nämlich genau so mit unterschreiben.

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
      @Generation111 was die Nachrüstung bei den Dieselautos angeht gebe ich dir recht . Da macht es sich die Autoindustrie einfach zu leicht. Aber bei den Arbeitsplätzen denke ich nicht nur an Arbeitsplätze direkt in den Autofabriken sondern auch bei den Zulieferern.
      Ich gebe mal ein Beispiel.
      Emden hängt an VW. Wird dort Kurzarbeit gemacht oder Arbeitsplätze abgebaut trifft das nicht nur die Zulieferer sondern die ganze Stadt, das fängt an bei dem Bäcker beim Kiosk bei der Innenstadt bei den Geschäften insgesamt weil alle sparen müssen. Und da durch die Elektroautos weniger Menschen gebraucht werden ........
      Auch wenn viele glauben Die Autoindustrie verteufeln zu müssen, was ist mit schmutzigen Schiffen, alle Schiffe, mit Flugzeugen mit den vielen schmutzigen Lkws aus dem Ausland.

      Generation111 schrieb:

      Eine kleine Werkstatt macht genau das mit Bauteilen, die komplett bei BMW vorhanden sind.

      ....und die in den USA bereits seit 2008 Standard sind! Warum in den USA, wo sie serienmäßig eingebaut sind, und nicht in Deutschland? :caba:
      Die großen deutschen Hersteller bescheissen uns in einem Umfang, der kaum erträglich ist und der dumme Deutsche kauf auch noch weiterhin deren Autos, ohne das die Hersteller eine Lösung anbieten, obwohl sie das könnten! :laber:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      Die großen deutschen Hersteller bescheissen uns in einem Umfang, der kaum erträglich ist.

      Die Politik wusste Bescheid, die Zulassungsstwllen auch.
      Jeder solltw wissen das zum Beispiel der Katalysator erst richtif arbeitet wenn er warm ist.
      Jeder wusste das die Verbrauchswerte im Katalog nichts mit der Realität zu tun hat.

      Jetzt wollen die Grünen und Politik uns erzählen das Elektroautos unweltfreundlich sind. Sind sie aber nicht. Dafür müsste der gesamte Strom aus erneuerbar sein. Das wird wenn überhaupt noch jahrzehnte dauern und uns viel Geld kosten. Ärmere Länder werden weiter auf Kohle und Kernkraft setzen.

      Sparfuchs schrieb:

      Jeder wusste das die Verbrauchswerte im Katalog nichts mit der Realität zu tun hat.

      Ja Sparfuchs, dass wussten wir alle, da wir die Fahrbedingungen, die diesen Werten im Alltag nicht einhalten können. Wovon wir nichts wussten, ist die Software, die im Hintergrund die Abgaswerte nach unten nivelliert! :wut:
      Und die Forderungen der Politik nach mehr Elektroauto´s folgen dem St. Florians-Prinzip. Bei uns werden die Abgasemissionen gesenkt und auf anderen Kontinenten werden Menschen ausgebeutet und die Umwelt zerstört. So funktioniert halt ....."Entwicklung"! <X
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:

      zwiebackdancer schrieb:

      Wovon wir nichts wussten, ist die Software, die im Hintergrund die Abgaswerte nach unten nivelliert!

      In dem Punkt hast du vollkommen recht.
      Dies wurde bis jetzt aber nur VW bewiesen. In den anderen Fällen sieht es etwas anders aus, da eben diese komplexe Abgasreinigung erst bei Warmbetrieb richtig arbeitet.
      Dazu sind auch wenig Fakten bekannt.
      Was mich weiterhin stört sind die Grenzwerte und Auflagen die man von EU seite den Konzernen aufdrückt, ohne zu wissen ob dies überhaupt technisch machbar ist.
      Bezahlen muss es letztendlich der Kunde

      Sparfuchs schrieb:

      Dies wurde bis jetzt aber nur VW bewiesen.


      Soweit ich gelesen habe, wurde eine Betrugssoftware auch bei Daimler nachgewiesen. Daimler musste über 700.000 Fahrzeuge zurückrufen und hat diese auf eigene Kosten mit legaler Software ausgestattet. Eine Strafe für den Betrug wurde offensichtlich nicht verhängt. :/
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      Laut Statista gibt es in Deutschland ca. 13.000 km Autobahn von denen rd. 30 % mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung belegt sind. Reichen die restlichen 9.000 km den Schnellfahrern nicht aus, ihr "Freiheitsgefühl" auszutoben? Alternativ gäbe es ja noch die Möglichkeit die Autofahrerfreiheit in Afghanistan, Burundi oder Nordkorea auszutoben........
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