Parque Natural del Islote de Lobos

      Parque Natural del Islote de Lobos

      Täglich bis zu 2000 Touristen strömen, vielfach mit illegalen Booten, auf die unbewohnte, unter Naturschutz stehende und nur gut 4,5 Quadratkilometer kleine Insel in der Meerenge La Bocayna zwischen Fuerteventura und Lanzarote. Obwohl zum Schutz von Fauna und Flora nur 200 Besucher am Tag offiziell zugelassen sind.

      Dies soll ab Januar 2019 kontrolliert werden. Zugleich will die Inselverwaltung ein Eintrittsgeld pro Besucher erheben (Höhe noch unbekannt), um dies für Erhalt, Reinigung und Überwachung der Insel einzusetzen.

      Zudem ist die Einrichtung eines neuen Freiluftmuseums geplant.
      Auch für weitere archäologische Ausgrabungen sind Finanzierungen vorgesehen.

      manana schrieb:

      Täglich bis zu 2000 Touristen strömen.....auf die unbewohnte.... kleine Insel

      Das halte ich für eine Übertreibung. Klar sind es mehr als die vielleicht 100 Personen, die mit den offiziellen Fähren hinüber kommen aber dann gleich von bis zu 20 Mal mehr Leuten zu sprechen ist schlichtweg falsch.
      Ich war im Dezember 2016 für einen Tag auf der Insel, nirgendwo gab es eine Menschenansammlung von mehr als 20 Personen (beim Restaurant an der Lagune im Südosten). Am Leuchtturm tummelten sich ganze 6-8 Personen und es waren ein paar Leutchen in der Bucht baden, die Fuerte zugewandt ist. Dort war auch die abgedeckte Archäologische Ausgrabung. Ich habe an dem ganzen Tag noch nicht mal 100 Personen, alles in allem, dort gesehen.
      Aber ist klar, das Restaurant hat so einen guten Ruf, da strömen die Massen. ;)
      Vielen Dank für Deine persönlichen Eindrücke. Ist natürlich ebenso subjektiv, weil auf einen einzigen Tag bezogen und zu Zeiten, wo es auf Fuerteventura eher beschaulicher vor Eintreffen vieler saisonbedingter Urlauber zugeht.

      Die Zahl von 2000 Besuchern kursierte bereits 2017 und ob sie falsch oder richtig ist, zumal auch von "bis zu" die Rede ist, vermag sich jeder ein eigenes Urteil bilden.

      wochenblatt.es/kanarische-inse…ssung-der-insel-lobos-an/

      Fakt scheint zu sein, daß von "geordneten" Besucherströmen, gemessen an der Bedeutung und dem Erhalt der Natürlichkeit der Insel, derzeit zu manchen Zeiten offenbar ein Missverhältnis existiert.

      manana schrieb:

      Fakt scheint zu sein, daß von "geordneten" Besucherströmen, gemessen an der Bedeutung und dem Erhalt der Natürlichkeit der Insel, derzeit zu manchen Zeiten offenbar ein Missverhältnis existiert.

      Ja, das sehe ich auch so.
      Von einem mir bekannten Wanderführer, der mit seinen Kunden auch Ausflüge auf die Isla de Lobos macht, weiß ich, dass diese kleine Insel sehr oft viel zu bevölkert ist. Ob die Zahl von "bis zu 2000" korrekt ist, ist dabei völlig unerheblich. Es sind oft schlicht zu viele Menschen auf diesem Eiland, denen die Umwelt dort meist völlig egal sind.
      Eine Durchsetzung der Vorschrift (max. 200 Personen pro Tag) würde ich sehr begrüßen!
      Ich verstehe ehrlich gesagt das Grundproblem nicht, was ändert denn die Zahl der Personen an sich, sofern sich alle ordentlich benehmen und halt ihren Rundweg traben oder gleich bloss einen Kaffee im Restaurant nehmen?

      Wenn sich täglich 200 wie die Sau benehmen, dürfte das erheblich schlimmer ausfallen können. ;o)

      Und wenn man nun ein Entgelt erheben will, fürs reine betreten, wird man mit der Begrenzung auf 200 nun nicht erheblich viel ausrichten. Das ist mal wieder eine in sich unlogische Handlungsweise, wie es hier jede Menge gibt.

      Natürlich könnte man utopische Entgelte erheben und so die Begrenzung regeln, allerdings lohnt es sich dann noch mehr "schwarz" Touristen dort hin zu bringen.
      Denn überwachen lassen sich im Zweifel ja nur die offiziellen Fährboote. Eine Inselpolizei wiederum (und seis nur eine Politesse permanent, also mindestens drei im Schichtdienst) kostet vermutlich erheblich mehr, als das Eintrittsgeld hergibt - ohne überhaupt die Potenz zu besitzen die gesamte Insel tatsächlich zu kontrollieren.
      Grüssle Micha

      --

      Too old to die young!

      manana schrieb:

      Täglich bis zu 2000 Touristen strömen, vielfach mit illegalen Booten, auf die unbewohnte, unter Naturschutz stehende und nur gut 4,5 Quadratkilometer kleine Insel in der Meerenge La Bocayna zwischen Fuerteventura und Lanzarote.

      Was sind denn illegale Boote?
      Die einzigen illegalen Boote auf den Kanaren, die ich kenne, sind die an einem Strand in Marokko ins Wasser gelassen wurde. Meistens Schlauchboote für den Einmal-Gebrauch.
      Ich habe es damals im Dezember erlebt; die Touris (Normalos) kommen mit der Fähre, dazu gibt es aber von verschiedenen "Veranstaltern" Schlauchboote, die in die Lagune im Südosten fahren und dort die anderen "Touris" auf dem Holzsteg abholen. Dort im geschützten Bereich ist das Ein- und Aussteigen ja so bequem.
      Aber damals standen maximal ca 15 Personen dort am Steg und warteten auf das Schlauchboot. Und mit so einem Ding möchte ich ungern über die auch manchmal ordentlichen Wellen zwischen den Inseln fahren wollen.
      Hier mal der Steg den ich meine.


      Kann natürlich sein, das es dort neuerdings zugeht wie im Taubenstall, aber vorstellen kann ich es mir nicht.
      Hallo!

      Vielleicht kann mir jemand zur Isla de Lobos ein paar Tipps geben, ohne dass ich dafür einen eigenen Thread eröffnen muss.
      Mir geht es vor allem um die An- und Abreise.
      Ich wohne in Costa Calma und von dort gehen bekanntlich schon drei wertvolle Stunden des Tages allein für die Fahrt nach Corralejo und zurück drauf.
      Ist ein Ausflug zur Insel Lobos im Februar eher werktags oder am Wochenende zu empfehlen (auch unter Berücksichtigung der Parkplatzsituation in Corralejo)?
      Es gibt wohl mehrere Anbieter für die Überfahrt. Auch hier eine Empfehlung dazu?
      Muss man gleich eine Fahrkarte für die Rückfahrt kaufen und wenn ja, auch gleich eine Abfahrt aus dem Fahrplan auswählen oder hat man von der Insel aus freie Auswahl, mit welcher Überfahrt man zurück nach Corralejo möchte?
      Das wars wohl erstmal dazu.

      Vielen Dank!
      Christian
      Also in der neuen HOY wird davon gesprochen, dass es "nicht mehr als 200 Besucher zur gleichen Zeit" sein sollen - nix mit täglich also, d.h. da können dann problemlos immernoch viele hundert durchgeschleust werden.
      Alles andere macht auch wenig Sinn, wenn sie nicht die offiziellen Fährbetriebe subventionieren wollen, die unter einem Besuchereinbruch wirtschaftlich leiden würden.
      Grüssle Micha

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      Too old to die young!
      Genauso schreibt es auch die Fuerteventura-Zeitung in ihrer Printausgabe: "Der Nutzungsplan für den Naturpark "Islote de Lobos" sieht eine maximale Kapazität von 200 Besuchern gleichzeitig auf der Insel vor."

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
      Heißt das, es sind also sozusagen (für den Touristen ohne eigenes Boot) zwei einzelne Schritte nötig, um auf die Insel zu gelangen?
      Erst die Genehmigung und dann das übliche Ticket für die Überfahrt?
      Man bekommt nicht nicht beides zusammen beim Bootstour-Veranstalter?
      Auf Hiddensee ist es ja einfacher. Da wird die fällige Kurtaxe zusammen mit dem Fährticketet durch die Reederei verkauft.
      Was ist, wenn man eine Genehmigung hat, aber dann keine Fahrkarte bekommt, weil kein Platz mehr frei? Die Genehmigungen sind momentan noch kostenfrei, sollen aber bald Geld kosten, dass in dem Fall dann weg wäre.
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