Immobilienfinanzierung

      Immobilienfinanzierung

      Guten Morgen an alle :)

      Wer von euch hat eine Immobilie über eine spanische Bank (evtl. sogar Banca March) finanzieren lassen? Eine Wohnung besitzen wir in Costa Calma und wollen diese vermieten an einen Langzeitmieter, da wir aus CC raus wollen. Nun die Überlegung eine Immobilie in der Mitte/Norden zu kaufen. Allerdings müsste sie etwas finanziert werden.
      Da wir noch nie etwas finanziert haben wäre meine Frage, was möchten die Banken vor Ort alles haben? Lohnabrechnungen (Deutschland) letzte 3 Monate und Kontoauszüge 6 Monate? Wird beim Arbeitgeber etwas nachgefragt? Ich möchte eigentlich nicht, dass dieser weiß was ich finanzieren lassen möchte... Und wenn sie nachfragen, wahrscheinlich nur, ob ich wirklich dort arbeite richtig?
      Wie viel EK müsste man vom Kaufpreis besitzen?

      Viele Grüße Hotdog
      Lebe dein Leben :kamel:
      Ich wohne in Deutschland und arbeite auch hier. Daher meine Frage. Ich möchte nicht, dass mein Arbeitgeber weiß, wo ich Immobilien besitze. Das geht den nichts an. Wüsste gerne, ob die Banken vor Ort bei ihm Nachfragen und wenn ja, was. Vielleicht weiß das einer von euch. Solange sie nur fragen, ob ich dort tätig bin ok.

      Ich besitze keine Immobilie in D, nur in CC. Aber das wäre zu wenig zum beleihen. Die Berechnen den Wert ja irgendwie anders.
      Lebe dein Leben :kamel:
      Die spanische Bank "möchte" gerne mindestens 30% EK sehen. Hängt aber auch von Deinem Alter ab.
      Eine Schufakopie und Steuerbescheid wird auch gerne mal gefordert, bei ausländischen Kunden.
      Wenn Du genügend EK hast, lass die spanische Whg. aus den Papieren. Sonst wollen die noch ne Hypothek darauf haben.
      Hängt natürlich auch davon ab, auf welchem Konto Dein Gehalt etc. eingeht.
      Die Banken fragen nichts bei deinem AG ab, wollen aber wenn Du Neukunde bist, ne ganze Menge an Unterlagen haben.
      Ich habe für einen Hauskauf in Morro eine Finanzierungszusage der Caixabank. Der notarielle Kaufvertrag wird wohl Ende dieser Woche beurkundet. Ich bin allerdings hier in Spanien steuerlich ansässig und dazu Rentenbezieherin. Deshalb kann ich die Fragen von Hotdog nicht genau beantworten. Falls es jemanden hier interessieren sollte, werde ich über meine Erfahrung mit der Caixabank berichten. Generell ist es aber so , dass die spanischen Banken bei nicht steuerlich Ansässigen meistens nur 60% (vereinzelt auch 70%) des Wertes der Immobilie finanzieren. Der Wert wird dann durch einen von der Bank beauftragten Gutachter festgestellt (Tasación). Die Kosten hierfür liegen zwischen 300 und 400 Euro und werden vom Käufer getragen. Hinzu kommen dann noch ca. 10% an Nebenkosten und Steuern.
      Nothing in life ist to be feared. It is only to be understood. (Marie Curie)
      In diesem Fall kann man dann beide Immobilien mit einer Hypothek belehnen.
      Wichtig ist, dass der Gutachter (Tasación) den Wert festlegt. Im Grundbuch stehen oft noch alte Einträge und Verbindlichkeiten die die Immobilie enorm entwerten. Leider nehmen die Banken in Spanien zur Zeit hohe Zinsen. Bei uns bekommt man 0.8 bis 1.8 % je nach Model. Hier ist man bei gut 3%.
      Viel Erfolg

      Miramar schrieb:

      In diesem Fall kann man dann beide Immobilien mit einer Hypothek belehnen.


      Wozu? Damit der Zins um 0,5% sinkt und die Bank ein noch kleineres Risiko hat? NIEMALS!

      Freiwillig würde ich das nie machen. Sollte die Bank mehr EK verlangen, kannst Du immer noch die Immobilie anbieten. Vorher aber nicht.

      Welcher "Wert" wird denn angesetzt? Kaufpreis oder der Wert der Immobilie? Der Immobilienwert kann deutlich höher sein, als der Kaufpreis.

      Würde mich mal interessieren, welchen Gutachter oder den eigenen Mitarbeiter der ein bisschen Ahnung hat, die Bank akzeptiert.

      Da kann man nämlich genauso wie beim Autowert ins Klo greifen.
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