17.000 neue Betten auf Fuerteventura?

      TUIfly GmbH:
      „Zum Sommerflugplan 2019 werden wir auch erstmals die Boeing 737-MAX einsetzen, die kurz vorher an uns ausgeliefert wird. Damit werden nicht nur Ziele wie die Kapverden schneller und umweltfreundlicher zu erreichen sein, auch der Reisekomfort für unsere Gäste wird sich mit dem neuen Flugzeug verbessern.“

      Mit der Einflottung der ersten 737-MAX zum Sommer 2019 wird man nicht alle Flüge zu den Kapverden auf einen Schlag ab vielen Airports nonstop verbinden und somit die Flugzeit sowohl auf den Hin- als auch Rückflug mit etwa 6 Stunden erreichen können, aber es werden weitere Maschinen dieses neuen und moderneren Flugzeugs mit größerer Reichweite in der nächsten Zeit bei TUIfly Deutschland dazukommen. Jedenfalls werden die Verbindungen zu den Kapverden mit Zwischenstopp und teilweisem Umsteigen weniger werden.

      Sascha1980 schrieb:

      Generation111 schrieb:

      Sascha1980 schrieb:

      Die haben da echt heftige Hotelanlagen aus dem Boden gehauen. Preis- und Leistung einwandfrei.


      Das hat man sicher in Ägypten und in der Türkei auch. Die Frage ist, ob ich da eine vergleichbare Infrastruktur vorfinde. In Ägypten ganz sicher nicht.


      Nein! Auf den Kapverden ist es, wie 1980 auf Fuerteventura.
      In Ägypten, naja... wird man halt überall beschissen als Ausländer.


      Ein Urlaub wie 1980 auf Fuerteventura klingt spannend - ich hatte die alten Berichte gesehen und fand es schade, dass wir das nicht miterleben durften - wir waren, wie so oft, zu spät. Corralejo noch im Sand und mit ein zwei Hotels hatte wahrscheinlich viel Atmosphäre.

      Wobei ich natürlich auch gerne in Cafes und Restaurants sitze - aber ganz so gross bräuchte ich es nicht.

      Die anderen Urlaubsziele laufen wieder an finde ich auch spannend - wir waren vor Jahren mal in Hammamet/Tunesien, es gibt einen schönen Strand und da gab es eigentlich auch genug zu tun (ist das mit Infrastruktur gemeint), ich fand es schön, in den Gassen zu flanieren und es gab auch genügend Cafes und Bars und Streetfood, wo man gut und günstig essen kann...von Bekannten, die öfter in Ägypten waren, weiss ich, dass es dort auch an nichts gemangelt hat. Und die Hotels sind im Schnitt höherwertiger als die auf Fuerteventura für das gleiche Geld, z.B. was das Essen betrifft. Da können die meisten Hotels z.B. in Corralejo nicht mithalten (ausser vielleicht das H10 Ocean Suites, was dann aber auch gleich mal 500€ mehr kostet...)

      Beschissen worden bin ich in diesen Ländern übrigens nicht - zumindest nicht gefühlt beschissen. Es hat nichts mehr gekostet, als ich nicht auch dafür auszugeben bereit gewesen wäre.
      Wenn die in den letzten Jahren gemiedenen Urlaubsländer wie die Türkei, Ägypten und Tunesien wieder salonfähig werden muß man sich auf den Kanaren, speziell auf Fuerte, etwas einfallen lassen, wenn man die Touristenzahlen auf dem jetzigen Niveau halten will. Insbesondere die Türkei, partiell auch die anderen Länder, haben in Sachen Hotelerie gegenüber Fuerte klar die Nase vorn. Hinzu kommt die Konkurrenz der Karibik, wenn man die längere Anreise nicht scheut. Warum soll ich z.B. im XQ Palacete für 14 Tage HP mehr als 2000,- € ausgeben, wenn ich fürs gleiche Geld in einem 5*-Hotel in Mexico meinen Urlaub genießen kann. Und das bei ungleich besserer Verpflegung. Ganz nebenbei haben all die genannten Regionen auch landschaftlich und kulturell eine Menge zu bieten.
      Für Fuerte sehe ich harte Zeiten kommen, falls das jetzige Preisniveau gehalten, und die Qualität der Unterkünfte und Infrastruktur nicht verbessert wird.
      Sehe ich prinzipiell wie @Harald48. Aber Konkurrenz belebt bekanntermaßen das Geschäft. So gesehen sehe ich Fuerte und die Unterkünfte auch unter Zugzwang. Wenn man dann meint auch gleich die Preise massiv nach oben zu schieben (siehe Palm Garden Thread), wird das auch nicht unbedingt funktionieren. Aber ich bin da ganz zuversichtlich. Manchmal geht es nicht ohne Druck. Das hat man ja in der Türkei / Ägypten Krise gesehen. Da werden mal ganz selbstbewusst die Preise für drittklassige Hotels angezogen. Damit wird jetzt oder bald Schluss sein (müssen). Entscheidungen wie die von @kirschenmichel zeigen ja, dass eine gewisse Grenze erreicht oder überschritten ist. Für uns als Urlauber kann das eigentlich nur gut sein.
      Viele Grüße, Markus

      -el loco del barco :)
      @Harald48

      So sieht es aus. Luft nach unten ist gerade in diesen Ländern genügend vorhanden. Die Flüge kosten doch am wenigsten!
      In der Ferienvermietung merkt man dieses Jahr auf den Festland, das doch noch einiges "Last Minute" vorhanden ist.
      2017/2016 war das nicht der Fall.

      Man muss heute schon vergleichen und z.b. El Gouna (Ägypten) ist schon sehr schön. Eben ruhig, wenig Action!
      Es kam zwischendurch - per PN und auch per Meldung (freundlicher Hinweis: dazu ist die Meldefunktion eigentlich nicht eingerichtet) - die Frage auf, was die Beiträge zu den Kapverden und zu Ägypten mit dem Thema 17.000 neue Betten auf Fuerte zu tun hätten.
      Ich denke, die Beiträge passen schon noch zum Thema, da sie Alternativen zu Fuerte aufzeigen und daher eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn von 17.000 neuen Betten sind.
      Es wäre allerdings nett, wenn Beiträge zu Alternativen nicht zu ausführlich auf die anderen Reiseziele eingehen. Möglich wäre ja beispielsweise der Hinweis auf die Alternative und (ggf. mit Verweisung) ein weiterer Beitrag zum anderen Reiseziel im entsprechenden Thread (zu Kapverden gibt es ja schon Berichte).
      Im Moment sind wir ja - ohne Zutun der Admins :thumbup: - wieder beim Thema, daher lasse ich auch mal alles so, wie es ist.

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)

      Sascha1980 schrieb:

      Ich bin aber auch der Meinung, das mehr Betten auf Dauer nur die Preise nach unten drücken können!


      Das wäre eine Möglichkeit. Hatte ich ja oben auch schon angedeutet. Eine andere wäre natürlich, dass sich eine Art 2 Klassen Gesellschaft bildet. Die neuen Nobelherbergen neben alten abgerockten Dingern. Dahin gingen meine ersten Gedanken als bekannt wurde, was Labranda / FTI mit der Stella Canaris Anlage geplant hat. So etwas gibt es sogar schon, nur nicht auf Fuerte. Auf Teneriffa liegt die Costa Adeje / Playa Fañabé direkt neben der Playa del Duque. Fañabé war schon immer sehr englisch geprägt und rutscht immer mehr in Richtung billig ab (0,5L Bier 89Ct, vor 2 Wochen selber gesehen) während die Playa del Duque mit 5* Hotels, Boutiquen, und Restaurants der anderen Preisklasse aufwartet. Am Strand sind die beiden "Orte" nur durch einen Felsvorsprung getrennt, auf der Verkehrsseite nur durch einen Kreisverkehr. Vor Jahren hat das gut funktioniert. Sehr unterschiedliches Publikum (logisch). In der Wirtschaftskrise ist an der Playa del Duque auch einiges den Bach runter gegangen. Wie es da heute aussieht, weiß ich nicht.

      Back to Fuerte:

      Die 17.000 Betten müssen ja irgendwo entstehen. Sicher nicht da, wo jetzt schon alles zugebaut ist. Was spräche also dagegen eine Art Nobelsiedlung oder mehrere aus dem Boden zu stampfen, wo man 4 - 5* Anlagen entstehen lässt und ein zahlungskräftiges Publikum bedienen will. Das hätte dann sicher wenig Einfluss auf die Preise an den bekannten Touri Meilen.
      Das alles ist natürlich alles reine Spekulation von mir. Mal schauen was wirklich kommt und wie viel von den 17.000 Betten tatsächlich geschaffen werden. Ich bin auch mal gespannt welchen Einfluss ein neues Stella Canaris auf die Entwicklung in Jandia hat / hätte. Aber dazu muss es erst mal entstehen.
      Viele Grüße, Markus

      -el loco del barco :)
      Deine Beobachtung trifft auch auf den ganzen Juli zu, PeterM.
      Das el Capitan, in dem wir uns dienstags immer von 21.00-? zum Schach treffen, hat seine "happy our" schon um 1 Std. vorverlegt, auf 19.30 - 21.30, um die Engländer reinzulocken. Während wir sonst immer den hinteren großen Tisch reservieren mussten, war im Juli fast alles frei.

      ERP-Markus schrieb:



      wir waren damals mal am Flughafen, wo sie so eine Umfrage gemacht haben. Die haben schon viel Interesse daran gehabt, wieviel Geld wir auf Fuerte gelassen haben - ich glaube, wir haben so ca. 400€ pro Person geantwortet.

      Knapp 150€ im Schnitt täglich ist schon eine Hausnummer - das wären in 10 Tagen (solange waren wir meistens da) nochmal doppelt soviel wie die eigentlichen Kosten für den Urlaub...die Frage ist, wofür bei den ganzen All-In-Schuppen, wenn man nicht essen geht...

      Also, wir als Nicht-All-In-Reisende sind täglich essen gegangen und haben vielleicht so 30-40€ pro Person ausgegeben...es sei denn, ich war mal shoppen, aber das macht man ja auch nicht jeden Tag...
      Wir waren im Dez. 16 für 3 Wo. Selbstverpfleger und haben incl. Mietwagen und Benzin ca. 1.750 € für 2 Pers. auf der Insel gelassen. Frühstück und Abendbrot haben wir selbst gemacht, das Mittagessen täglich immer irgendwo unterwegs eingenommen. Auch nachmittags mal Kaffee und Kuchen oder Eis war ab und an mal angesagt. Allerdings rauchen wir nicht und trinken an Alkohol mal ein Bier oder einen Wein, anderen alkoholischen Getränken stehen wir eher abgeneigt gegenüber.
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