Vorsichtsmaßnahmen bei Wanderungen

      Sascha1980 schrieb:

      Nur mal so am Rande; gibts da Mobile Datenkommunikation? Falls Dir mal was passiert, auf so einer Wanderung...


      fuertetom schrieb:

      Ich kann es jetzt nicht mit Sicherheit sagen, ich hatte aber selbst an den entlegensten Orten unverständlicherweise Empfang. Notiert habe ich mir diese Orte natürlich nicht, ich war noch nie in der misslichen Lage auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
      Ein alternatives Hilfsmittel, an das man normalerweise nicht denkt, sollte natürlich auf einer Wanderung nicht fehlen; eine Taschen- oder Stirnlampe, womit man nach Einbruch der Dunkelheit SOS morsen kann


      Aus technischen Gründen musste ich den Beginn der Diskussion hier als Zitat zusätzlich einfügen.
      Gruß ennis




      fuertetom schrieb:

      Ich hatte aber selbst an den entlegensten Orten unverständlicherweise Empfang.

      Lieber Tom, dann komm mal wieder zu uns. Hier am Ende der Welt hast du absolut keinen Handyempfang. Noch nicht mal der Notruf funktioniert.
      Ist schon einem Paar auf einem Quad zum Verhängnis geworden, das im Dunklen eine Kurve übersehen hat. Die Frau lag die ganze Nacht neben ihrem toten Mann, konnte aber auch nicht mehr gerettet werden.





      Tom, bitte. Eine Taschenlampe ist Humbug. Die beachtet keiner. Du braucht Leuchtmunition!
      Die Taschenlampe ist ein wichtiges Utensil in den "Bergen".
      Als Lebensversicherung kann gelten, man meldet sich bei der Unterkunft ab, mit der ungefähren Rückkehrzeit und Route/Ziel der Wanderung. So kann gegebenenfalls schnelle Hilfe erfolgen.
      Sollte jeder Bergtourengeher berücksichtigen. Natürlich bei Rückkehr sich wieder melden.
      @fuertetomnull
      Dachte ich mir fast. Ne kleine Lampe kann auch ein paar hundert Lumen haben, die wirklich hell sind. Darauf verlassen würde ich mich aber nicht. Okay, ich bin lieber doppelt vorsichtig... aber würde Dir zu sowas raten, falls Du Dich absichern möchtest:

      SPOT 3 Satelliten-Messenger GPS-Geräte.
      Seenot Fallschirmsignalrakete Rot P2 HGS40-30000

      Wird definitiv eher gesehen werden, als eine Taschenlampe.
      Kostet keine 15 Euro, gibts garantiert auch auf Fuerteventura zu kaufen. Falls Du Sie nicht brauchst, jagst Du Sie Sylvester hoch. :)

      GPS Tracker sind natürlich günstiger, aber wenn Du keinen Handy Empfang hast, nützt Dir der GPS Tracker leider auch nichts. Ich denke aber mal, das Du hier und da auf der Route mal ein Lebenszeichen von Dir gibst. Seit heute kann u.a. auch Whatsapp LIVE Koordinaten versenden an Gruppen & Freunde. Nur so am Rande...

      myfuerte schrieb:

      Die Taschenlampe ist ein wichtiges Utensil in den "Bergen".
      Wir reden hier schon über die "Berge", aber nur über die von Fuerte. Ich tät mich ein bißchen schwer, wenn ich an der Rezeption bekanntgeben muß auf welchen Berg ich ggfls steigen will.

      Sascha1980 schrieb:

      Seenot Fallschirmsignalrakete Rot P2 HGS40-30000
      Auf See mag das wohl Sinn machen, wenn der Rettungsdienst dann das Boot des Hilfesuchenden per Radar in der Wasserwüste aufspürt, am Berg käme ich mir ein wenig blöde vor, wenn die Rakete dann vom Wind abgetrieben wird. Wie will man dann den einsamen Wanderer aufspüren? ?(

      Sascha1980 schrieb:

      Ich denke aber mal, das Du hier und da auf der Route mal ein Lebenszeichen von Dir gibst.
      In welcher Form? Wie sollte ich ein Lebenszeichen abgeben, wenn man keinen Handyempfang hat, oder sollte ich Steine den Hang runterpoltern lassen? :giggel:


      @Dorita
      Gar nicht! Es gibt nur die eine Regel: nie unvorsichtig oder überhastet im Gelände beim querfeldwein wandern unterwegs sein. Eher einen Umweg machen als ein Risiko einzugehen.
      Aber ich sehe schon, ich muß demnächst Signalpfeifen, GPS-Geräte, Seenot-Leuchtraketen und vielleicht noch Rauchtöpfe mitnehmen, damit ich für den Notfall vorgesorgt habe. Am besten lass ich dann Wasserflasche, Kamera und Verpflegung im Auto, kann mich damit nicht auch noch mit abplagen. :D
      Wie man zweifelsfrei lesen kann wird auch hier wieder mit zweierlei Maß gemessen.
      Man soll ihn doch in Ruhe weiterwandern lassen!
      Soll er!
      Aber bitte, dann kann man auch auf die Warnungen bezüglich des Schwimmens und Badens an den gefährlichen Ecken verzichten. Siehe im Thread, Vorsicht am Strand! Da sind alle dabei, auch Fuertetom, jeder rät und gibt Verhaltensregeln zum besten, Links zum besseren Verständnis werden gepostet und eigene Begebenheiten geschildert.
      Wanderungen ganz allein gehen, kann man machen! Kein Problem.
      Umsichtiges Verhalten kann Unfälle verhindern, klappt aber nicht immer. Und der Hinweis von Sascha, vielleicht etwas mitzuführen, was einem unter Umständen vor größerem Schaden bewahrt ist ja nun nicht so verkehrt.
      Aber manche sind halt so wie sie sind und es lohnt nicht sich mit ihnen auf eine Diskussion einzulassen. Sie sind und bleiben beratungsresistent. :D
      Also dann:
      Bitte neuen Thread einrichten.
      Thema: Vorsicht auf der Wanderung
      :ba:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      Zum besseren Verständnis:
      Die Diskussion über Vorsichtsmaßnahmen bei Wanderungen hat hier begonnen:

      Im Alleingang auf den Fraile


      Gruß ennis


      Es geht hier eigentlich um eine Wanderung auf Fuerte, und nicht um Vorsichtsmaßnahmen für den Fall der Fälle. Im aktuellen Thema führt sogar ein angelegter Weg bis auf ca. 640 m Höhe und erst dann, in der Gipfelregion, sollte man dann schon trittsicher und vor allem auch schwindelfrei sein.
      Ich habe außer meinem Verbandszeug auch Taping-Rollen dabei, falls man mal umknickt und ich achte auf die "Signale" der Natur. Meist sind im freien Gelände schmale Pfade zu sehen, sogenannte Ziegentritte. Diese nutze ich sehr gerne.
      Einmal bin ich den Barranco de los Canarios hochgewandert und habe mich dann oben auf einer dieser Geländestufen nach Westen begeben, ohne natürlich zu wissen, wie weit man kommt. Vor mir liefen zwei Ziegen, die Geländestufe führte leicht abwärts in eine Erosionsrinne. Die Ziegen waren immer vor mir, hielten immer Abstand. Als ich an dieser Erosionsrinne ankam, war am Berghang dahinter keine der beiden Ziegen zu sehen, sie standen noch vor der Erosionsrinne, aber eine Geländestufe tiefer. Für mich hieß das, das am nächsten Berghang noch nicht mal eine Ziege einen Weg findet; die Ziegen stiegen herunter, ich hingegen aufwärts. Ich stufte automatisch diesen Berghang als risikoreich ein, das mußte ich noch nicht mal überprüfen.
      So gefährlich, wie hier manche(r) tut, ist wandern auf Fuerte überhaupt nicht. Es sei denn, man versucht vom Pico de la Zarza oder vom Fraile aus nach Cofete, durch die Wand, hin abzusteigen.
      Thomas kann mit Sicherheit die Gegebenheiten vor Ort am besten einschätzen.

      zwiebackdancer schrieb:

      Also dann:
      Bitte neuen Thread einrichten.
      Thema: Vorsicht auf der Wanderung
      :ba:

      Ja, so sehe ich das auch.
      Wer nimmt z.B. bei einem Linienflug ein Rettungsboot, Leuchtkugeln, Schwimmwesten und für alle Notfälle noch eine Skiausrüstung mit?
      Ein Restrisiko besteht immer, nur wie man persönlich damit umgeht, sollte jeder selber abwägen .......


      Ich bewundere die Wanderungen von Fuertetom und bin auch der Meinung, der Thread hier sollte nicht mit diversen Ratschlägen verfälscht werden. Einen eigenen Thread für Sicherheitsvorkehrungen und Unfallvermeidung zu erstellen, finde ich aber einen guten Vorschlag.

      Ich selbst mache ähnliche Wanderungen wie Fuertetom, aber im Norden der Insel. Und den Knöchel habe ich mir vor einigen Monaten bei einer harmlosen Wanderung auf einem schönen offiziellen Weg in Österreich gebrochen. :D Passieren kann also immer was. Aber Fuertetom ist sich des Risikos sicher bewusst und weiss schon, was er tut.
      Ich freue mich auf weitere interessante Berichte und tolle Bilder!!!!!!!!!! :)
      Klar soll Fuertetom seine Wanderungen genießen. Darum geht´s hier doch im Moment gar nicht. 8|

      Es gab einige (berechtigte) Anmerkungen zur Sicherheit und die sollten auch ihren Platz haben, denn die Berichte von Fuertetom könnten ja Andere zum Nachmachen animieren. Wenn dann da nirgendwo etwas zur Sicherheit/Absicherung steht, kann das bei eher unerfahrenen Wanderern durchaus auch mal in die Hose gehen. :rau:

      Mir ist das eigentlich egal, denn ich würde mich entsprechend informieren und auch absichern, bevor ich in Fuertes Wildnis rumkraxeln würde. :alfons:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
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