Kanarische Sonnenkäfer (Kakerlaken)

      Kanarische Sonnenkäfer (Kakerlaken)

      Hallo zusammen!
      Immer wieder gibt es schauerhafte Geschichten über einen kanarischen Ureinwohner, die Kakerlake
      oder auch liebevoll von einiger Forianern " kanarischer Sonnenkäfer" genannt.

      Ich habe folgende Frage zu diesem Tierchen:
      Gibt es eine Jahreszeit auf den Kanaren :giggel: in denen die Kakerlake vermehrt auftritt?
      Also eher in den Sommermonaten? Bei unseren bisherigen Aufenthalten im Dezember, Januar und März haben wir bisher nur einmal ein Käfer auf der Terrasse gehabt.
      Uns stört es eigentlich nicht, aber unangenehm ist es ja dann doch...
      Über eure Erfahrungen, bin ich wie immer, dankbar!!! :da:
      Nana, jetzt bitte keine urban legends lostreten.
      Kakerlaken sind da, länger schon als die Menschen und man muss sich damit einfach abfinden - wir können ja schliesslich nicht wie Trumpl mit der totalen Vernichtung drohen.

      Aber, sie brauchen Wasser. Deshalb sterben sie in Gebäuden wo sie nicht mehr raus, aber eben auch nicht an Wasser kommen.
      Ohne Nahrung überleben sie recht lang bzw. nehmen was es da so gibt, von Papier über Isoliermaterial usw., aber Wasser lässt sich halt nicht durch Maschinenöl ersetzen.

      Und unübersehbar grosse Kolonien bilden sie nur in der Kanalisation. Einen "Befall" (ab welcher Populationsgrösse darf man davon eigentlich reden?) hab ich bei uns noch nie festgestellt. Natürlich rennt die eine oder andere mal durch, weil die Fenster offen sind - und wird mit einem beherzten Sprung ins Kreuz platt gemacht. Fertig.

      Sollten welche sich in hinteren Winkeln verstecken, faszinierend wie flach sich die Biester machen können, braucht man halt Insektizidspray.
      Zur Überwachung und Abwesenheitsüberbrückung: Köderfallen.

      Natürlich müssen Zugänge zur Kanalsiation (Ausguss, Waschbecken- und Duschabflüsse, Bidet und Klo abgedichtet werden, weil bei längerer Abwesenheit der Syphon leer fällt und dann freien Zugang gewährt.

      Beherzigt man das, hat man auch keine nennenswerten Probleme mit dem Gesindel. ;o)

      Man sollte sich von theoretischen quadratisch wachsenden Vermehrungszahlen nicht irre machen lassen, das ist nur im Labor und unter lebensgünstigsten Bedingungen so möglich. Wäre es anders, gäbe es kein einziges Haus auf der Insel ohne hundertfachen Befall.
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.

      Micha schrieb:

      Aber, sie brauchen Wasser.

      Genau das ist das A & O. Kakerlaken haben einen hohen Bedarf an Wasser. Sie sitzen somit vornehmlich in der Kanalisation und kommen in die Wohnung, wenn man sie lässt (wie Micha schreibt über Ausguss, Waschbecken- und Duschabflüsse, Bidet und Klo).
      Wir haben selten mal ein Krabbeltier in unserer Wohnung. Aber kürzlich hatten wir über die Waschmaschine eine Überschwemmung. Fazit: Zwei wilde Nächte mit 6 cucarachas.
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