Abartige Immobilienpreise auf Fuerteventura

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      Hallo Nana

      Ja, das stimmt. Es ist aber wohl ein um Partner erweitertes Calma-Real. Deswegen für mich neu. Aber anyhow.

      Die Preise an der CC findet ich auch erstaunlich. Aber es scheint ja diesmal ohne Mitwirken der spanischen Banken vonstatten zu gehen (zumindest wenn, dann mit ganz anderen Eigenkapital-Vorschriften als auch schon). Deshalb denke ich, ist das Wachstum organisch und wird anhalten. Zumindest solange keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten, wie eine Ölpest an der Küste etc. Die Flucht in Sachwerte ist ungebrochen. Der deutsche Immobilien-Markt ist zu hoch bewertet. Jetzt kommen Ferien-Immos an die Reihe. Und hier hat FUE Nachholbedarf. So wenig das auch einigen gefallen mag. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung....
      Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich gross genug. (Jean-Paul Satre)

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      Deine Meinung teile ich durchaus. Mein Mann und ich haben zum Glück schon vor einigen Jahren an der CC gekauft, wobei auch da die Preise im Vergleich zum Rest der Insel sehr hoch waren. Sollten die Preise weiter steigen, kann das im Falle eines Verkaufs für uns nur von Vorteil sein. Nicht schön finde ich die Entwicklung, dass die Objekte gerade hier an der CC nicht mehr für die Selbstnutzung gekauft werden sondern nur noch als reine Urlaubsvermietobjekte genutzt werden. Damit ist es mit der Ruhe z.B. in unserer vormals ruhigen Anlage vorbei :(
      Schlimmer geht immer :D

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      Also wenn der D-Markt schon überbewertet ist, wie Du meinst, dann ist der F-Markt schon lang mehr als überbewertet. ;o)
      (Man sollte schon auch ein wenig die Qualität im Blick haben und nicht nach qm-Preisen vergleichen...)

      Du kannst hier sicher die eine oder andere schnelle Mark machen, wenn Du die Objekte gedreht kriegst, aber nachhaltig ist das was Du hier kaufst nicht wirklich und meiner Meinung nach weit davon entfernt als "Betongold" benannt zu werden.
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.

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      @Micha mit der "schnellen Mark machen" ist es hier auf Fuerte wohl zu spät. Die Objekte sind so überpreist, dass man da nicht mehr viel rausholen kann; zumindest nicht an Orten wie CC, Morro, Corralejo etc. Vor wenigen Jahren wurden hier an der CC kleine Reihenhäuschen in einer alten Hotelanlage verkauft. Die gingen anfangs für unter 30.000 Euro weg. Heute werden sie für knapp 70.000 verkauft. Damals hatten sich einige gleich mehrere Objekte gekauft und haben damit aufs richtige Pferd gesetzt, zumal diese Objekte sich für einen guten Preis als Urlaubsdomizil vermieten lassen.
      Schlimmer geht immer :D

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      Ich denke die Nachhaltigkeit ist gegeben: Es gibt erstmal eine Erben-Generation in D. Diese träumt (ja, nicht alle) vom Süden. Es ist mittlerweile auch wesentlich üblicher, den Ruhestand nicht im kalten D zu verbringen.

      Natürlich ist die Bauqaulität nicht mit der in D zu vergleichen. Dafür scheint meistens die Sonne und das Meer ist nicht weit.

      Zudem lassen sich über die Vermietung (meistens illegal) zumindest die laufenden Kosten wieder einfahren. Und auch die Vermietpreise steigen - und werden (ja, wieder meine Meinung) - weiter steigen.
      Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich gross genug. (Jean-Paul Satre)

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      Ich finde weder der deutsche Immobilienmarkt noch der auf den Kanaren ist überbewertet.
      In Spanien gab es die Blase, von der sich der Markt gerade erholt und in Deutschland fast 20 Jahre Stagnation der Immobilienpreise. Es mag regionale bzw. lokale Übertreibungen geben aber ich denke es geht noch länger nach oben. Sowohl in Deutschalnd als auch in Spanien. Angebot und Nachfrage eben.

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      @'Tropical

      FUE: die Preise werden weiter steigen.
      D: Sehe ich anders. Mein Blick mag aber auch getrübt sein, da ich Schweizer bin. Und natürlich gibt es gute Objekte zu richtigen Preisen. Aber die Zinswende wird kommen, was wohl zu Wertberichtigungen führen wird. Wer jetzt kauft, könnte dann Probleme bekommen. Aber das kommt auch drauf an. Vorsicht ist angebracht – aber in jedem Fall hat man so oder so eigene Wände.
      Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich gross genug. (Jean-Paul Satre)

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      Stimmt Tropical !
      Als Bsp. nenne ich mal konkrete Zahlen aus der Anlage Los Arcos in Caleta:
      Bugalows vor der Blase Neupreis € 230.000,-
      gefallen bis auf €95.000,-- vor 5 Jahren,
      dann kontinuierliche jährliche Erhöhung 105.000,--/ 115.000,--/ 125.000,--/ 149.000,--/ 169.000,--z. Zt.
      Mal davon abgesehen, dass der Neupreis viel zu hoch war, sind die Eigentümer immer noch gewaltig im Minus.

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      Die Bauqualität ist bei den "mittelpreisigen" schlicht schlecht. Du kannst so ab 4 Jahren anfangen Mängel ausbessern. Bei den hochpreisigen geht es meist, aber die sind völlig überpreist gewesen.
      Es gibt auch heute noch gelegentlich aus Bankverwertung - gemessen am bereits stattgefundenen Preisanstieg insgesamt - "günstige" Objekte:

      Aber das Preis-/Leistungsverhältnis find ich insgesamt schon wieder nicht mehr wirklich attraktiv.

      @Nana


      Die Green Oasis hab ich mir auch mal angeguggt damals, aber mal ehrlich, wer will denn in so einer Anlage resident wohnen?
      Pooltrara und Remmidemmi ist da doch vorprogrammiert.
      Zur (illegalen) Vermietung mags natürlich taugen, klar.
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.

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      Lasst euch nicht mit diesen Preisen blenden, sie werden überwiegen nicht erreicht.

      Ich wohnte vor paar Jahren unten am Risco el Paso.
      Ein Fuerte Makler, Namen möchte ich nicht nennen, hat das eine Haus dort für 1.2 Mio Angebot. Da ich den Makler kenne, fragte ich ihn wie er auf diesen Alptraum Preis kommt.
      Er lächelte und sagte, "man kann es ja doch versuchen".

      Also kein Panik, wer etwas kaufen möchte sollte knallhart verhandeln und den Preis um weites runter drücken.
      Meist klappt dann der Kauf zum erträglichen Preis.

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      @Sascha1980

      Die 1.2 Mio. waren eigentlich nur ein Beispiel dafür wie Makler glauben hier dumme zu finden.
      Bei niedrigeren Beträgen sieht es ja genau so aus.

      Es gibt eigentlich für Käufer hier keine richtige Markt Orientierung ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht.

      Die meisten Immobilien hier haben ja keinen deutschen Bau Standard.

      In Deutschland gilt die Devise für eine Bewertung, das in erster Hinsicht die Lage zählt.
      In Hamburg z.B. beste Lage an der Alster und der Elbe.
      Auf Sylt Kampen am Watt usw.

      Wenn man hier auf Fuerte von Lage Bewertung spricht dann ist es nicht unbedingt beste Lage weil man das Wasser sieht.
      Oft ist eine Kläranlage in der Nähe wo es bei entsprechender Windrichtung dann in solch einer guten Lage stinkt.
      Oder diese Lage ist an der Hauptstraße das bedeutet Lärm usw.
      Dann kann eine s.g. gute Lage hier noch andere ätzende Probleme
      haben. Wo Leute täglich wohnen und die Häuser nebeneinander stehen, habe die meisten einen Hund am Haus.
      Wenn da ein Hund anfängt zu bellen, dann bellen alle anderen auch. Von angenehmer Ruhe etc. kann da in so einer schönen Lage dann nicht die rede sein.

      Dann der Baustandard, wenn es nicht deutscher Baustandard ist, was einige Häuser durchaus haben, sind es jämmerliche Baracken die sich ungefähr als eine Garage gut tun würden.

      Es bleibt also die Frage wie bewerte ich Objektiv für mich als Käufer eine Immobilie die ich kaufen möchte.

      Touristen die hier 1-4 Wochen Urlaub verbringen sehen eine Immobilie hier durch eine rosarote Brille. Die Ernüchterung für diese wenn sie etwas kaufen, kommt erst später.

      Ich könnte hier zu diesem Thema noch jede Menge aus Erfahrung
      schreiben, es soll aber erst mal reichen.

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      @andy34

      Ja, man muss da wirklich differenzieren zwischen Ferienvermietung und Eigennutzung. Wir haben z.b. an einem Golfplatz noch eine Wohnung gekauft vor 2 Jahren. Kostenpunkt 70.000 Euro EG mit 105m2. Inzwischen sind wir locker bei 150.000 Euro. Wohnen wollte ich dort aber nicht. Einfach zu viel Leerstand.
      Zwischen Deutschen oder anderen "Ausländern" in Spanien wollten wir aber auch nicht wohnen. Wir haben inzwischen fast nur spanische Nachbarn, allerdings auch in einer recht teuren Wohngegend. Daher ist es trotzdem ein super wohnen und man findet auch Anschluss zu den Einheimischen. Die Touristen machen im Sommer ständig Party im Urlaub! Wenn man dann dort wohnt, ist man schnell genervt. In der CC ist das ja wohl inzwischen fast überall so.
      Ein paar Häuser weiter, hat jemand einfach das Nachbargrundstück gekauft, bevor sich dort andere nicht gewünschte Nachbarn ansiedeln. Inzwischen hat er sein Haus dort "erweitert." :whistling: Wohnt aber nur ein paar Wochen im Jahr dort. Ein Russe! Er gehört wohl zur Kirchengemeinde im Nachbarort. Die Polizei fährt immer extra Runden, seit dem er hier wohnt. Kommt der ganzen Nachbarschaft zu gute. Lade die Jungs auch öfter mal zum Kaffee ein. Schadet nicht!



      Als Geldanlage ist sowas inzwischen schwer schön zu rechnen. Aber irgendwann landen wir auch nochmal auf Fuerteventura, zumindest ein paar Monate im Jahr, aber dann im Norden!

      Auf Mallorca & Ibiza bekommt man aber inzwischen keine Baugenehmigung mehr, ohne passenden Energieausweiß und Wärmedämmung, entsprechende Türen gegen Einbruch u.s.w. Es tut sich also was. Die Kanaren sind aber noch ein Sonderfall.

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      Sascha1980

      da stimme ich dir voll zu.

      Aber die Kanaren mit Malloca & Ibiza vergleichen geht nicht wirklich.
      Winterzeit am Mittelmeer ist ja nicht das wahre, zu kalt.
      Dagegen hast du auf den Kanaren immer gutes Wetter und selbst jetzt im Dezember gut zum baden.

      Was ich interessant finde und das möchte ich mir unbedingt ansehen, LA PALMA.
      La Palma kann man genau so wie Fuerte aus Deutschland anfliegen.
      Was dort an Immobilien angeboten wird und nicht solche Baracken ist schon TOP.
      Schaue mal hier diesen Makler: inmobiliaria-lapalma.com/de/home

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      @ReifFuerDieInsel Das Green Oasis liegt in CC oberhalb der Tankstelle an der Ecke Puerto de la Cebada / Calle Playa de la Jaqueta. Es sind sehr kleine zweigeschossige Reihenbungalows.

      @Micha im Green Oasis wird sehr viel touristisch vermietet, komischweise ist dort wenig Lärm trotz der vielen Urlauber.

      @Sascha1980 die Autobahn verläuft oberhalb der Bebauung. In den Anlagen Hibiskus I bis III und Geranios (Hibiskus IV) ist davon nichts zu hören. In unserer Anlage Solymar Buganvilla (zumindest in der Reihe, in der wir wohnen) ist sie zu sehen, aber nur bei Südwind ab und zu zu hören. Da diese Windrichtung selten ist, kann man das vernachlässigen.

      Ich finde es schlimmer, dass wir im Moment öfters Ostwind haben und da die Kläranlage manchmal bis zu uns hoch riecht.

      Bei uns in CC ist es nach wie vor so, dass die Verkäufer nur lange genug warten müssen, bis ein Käufer den gewünschten Preis bezahlt. Verhandlungsspielraum bei Verkäufern mit langem Atem ist da kaum. Einen Preis nach unten drücken kann man nur bei Objekten, bei denen die Verkäufer schnell verkaufen müssen. Ich glaube nicht, dass die Preise hier an der CC noch viel steigen werden. Da die illegale Vermietung der Objekte nach wie vor geduldet wird, vermieten die meisten lieber bevor sie verkaufen. Das rechnet sich immer, da die Objekte fast das ganze durch vermietet sind.
      Schlimmer geht immer :D

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      @Nana
      Das verstehe ich auch nicht! Auf der einen Seite gibt es diese Lizenzen, aber der spanische Staat lässt sich da an der Nase herum führen. Wäre doch einfach zu filtern und Multas zu verordnen.
      Auf dem Festland interessiert das niemanden.

      Man hatte mir vor ca. 10 Jahren ganz oben in der letzten Reihe das Eck Reihenhaus links angeboten. Das weiß ich noch! Aber da war der Preis vergleichsweise noch zu teuer. Ich fand immer die Lage schön!

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