E-Auto

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      5 Jahre E-Auto
      Ein Kfz-Enthusiast beschrieb mir mal das richtige Auto.Nach seiner Meinung sollte es:groß sein,laut sein und stinken.
      Seit nun fünf Jahren fahre ich in D, während unserer sechs monatigen Sommerzeit, ein reines E-Auto (i-Mief).
      Es war das erste in Wiesbaden privat zugelassene Fahrzeug und ist klein (3,5m für 5 Personen),leise und stinkt nicht.
      Die Reichweite bei einer Füllung (15Ah) liegt immer noch bei 120 Km und kostet bei einer Übernachtladung ca.3€.
      Bei der Einmottung im Herbst klemme ich die Bordbatterie ab und finde die LifePo Batt.,nach 6 Monaten Standzeit,
      immer auf dem gleichen Level zum Neustart wieder.
      Zur Notstromversorgung habe ich im Fuertehaus ebenfalls seit 5 Jahren,Blei war nach 3 Jahren futsch,LifePos.
      Die Qualität und der Preis dieser Speicher werden immer besser und meine Erfahrungen mit diesen Teilen sind positiv.
      @ Klausch
      Interessant, mal ein Statement eines E-Fahrers zu hören. Die meisten Anderen wiederholen ja nur, mangels eigener Erfahrungen, die bekannten Argumente der jeweiligen “Experten“.
      @Sparfuchs
      Den ehemaligen “Autokönig“ Becker kann ich nun wirklich nicht als neutralen Experten akzeptieren. Wenn man etwas sucht, findet man halt für jede Meinung einen passenden Experten.
      Den ehemaligen “Autokönig“ Becker kann ich nun wirklich nicht als neutralen Experten akzeptieren. Wenn man etwas
      sucht, findet man halt für jede Meinung einen passenden Experten.

      Von den Fakten her nachvollziehbar, da ist mir egal wer das schreibt.

      Meiner Meinung nach wird es auch in der Zukunft Autos mit unterschiedliechen Antrieben geben.
      Soll unser Strom erst einmal zu 100% regenerativ erzeugt werden, dann können wir über E-Autos sprechen
      Dem Beitrag von Sparfuchs auf ntv-wirtschaft kann ich voll zustimmen und ich denke auch, dass es noch lange Verbrennungsmotoren geben wird (müssen). Das sieht ja wohl auch unsere Kanzlerin so. Ich werde mich auch in Zukunft nicht in ein winzig kleines Elektroauto a la Renault quetschen. Eine Übernachtladung für 3 € wie klausch schreibt wird es für viele E-Fahrer nicht (so schnell) geben. Dazu müsste ich ja eine Lademöglichkeit in meiner Tiefgarage am Stellplatz haben und die ist eben nicht in Sicht. Und was macht der normale Laternenparker? Man wird sehen, ob große Wohnungsgesellschaften ihre Tiefgaragenstellplätze nachrüsten, vielleicht ändern die ja ihr Verhalten in fünf bis zehn Jahren, dann kann man darüber nachdenken ein E-Auto zu kaufen, vorausgesetzt es wird endlich billiger, und die Reichweiten der E-Autos werden besser und es gibt genügend Schnellladesäulen für unterwegs. Jedenfalls im Urlaub auf Fuerte mal ein E-Auto testen, könnte ich mir schon vorstellen, wenn die Sonne immer scheint und der (eigene) Solarstrom aus der (eigenen) Ladesäule fließt. Die Ferienwohnung der Zukunft mit Stellplatz und Ladesäule, warum nicht. :thumbup:
      Und was machen eigentlich die Mineralölkonzerne, wenn die zukünftig immer mehr nur noch fürs Heizöl zuständig sind? H.W.F.
      l@Justizfachwirt
      Die immissionen Lärm und Schadstoffe belasten grenzwertig nur Ballungsräume,auch Wiesbaden.Darum drehe ich die
      Sache andersherum.Ich mache die,wie ich sie nenne "Kaffeefahrten", im Radius von 50Km,mit meinem E-Heimer und
      leihe mir für Urlaube einen Avis.Diese Firmen verleihen schon jetzt keine Fahrzeuge mehr die aus der Rolle fallen.
      :thumbsup: aber in dem Artikel steht:

      "Die Inselverwaltung hatte ihre Flotte von Elektroautos im November vergangenen Jahres auf derzeit drei erweitert. Acht weitere Elektrofahrzeuge sollen demnächst bestellt werden."

      Schon dürftig, aber immerhin ein Anfang.
      Gruß Birgit
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!" (zwiebackdancer)
      Derzeit macht es keinen Sinn, auf Fuerteventura E-Autos im großen Stil einzusetzen.

      In 2013 zeigte sich jedoch ein anderes Bild: 97% des Stroms auf Fuerteventura stammt aus Öl, nur 3% aus regenerativen Quellen. Das Stromversorgungssystem umfasste ein Ölkraftwerk mit einer Bruttoleistung von 187 MW, Windparks mir einer installierten Leistung von 13 MW und Photovoltaik mit 3,5 MW. Zur Stromerzeugung wurden in 2013 auf Fuerteventura 132.900 Tonnen Treibstoff verfeuert. 11% des erzeugten Stroms dienten zur Produktion von entsalztem Meerwasser, das die gesamte Insel versorgt. Der Fuhrpark bestand aus 74.572 Fahrzeugen, die insgesamt 61.000 Tonnen Treibstoff im Jahr verbrannten.

      aus

      Also ich hab mir mal im grossen Daumensprung die Sinnhaftigkeit von elektrischer Kleinmobilität überschlagen:

      1. Batteriemiete ca. € 65 mtl.
      (dafür fährt ein nichtmal sehr sparsamer Diesel fast 1200 km)
      2. Strom für 1200 km, € 36
      (dafür fährt ein nichtmal sehr sparsamer Diesel gut 600 km)
      3. Strom für 600 km, € 18
      (dafür fährt... genau ca. 300 km)
      4. Strom für 300 km, € 9
      (... 150km)

      Ich geb zu, das ist wie das Beispiel mit Herakles und der Schnecke, die er nie einholen wird. ;o)

      Aber etwas ernsthafter:
      nur betrachtet auf Betriebsstoff sind ein nicht mal sehr sparsamer Diesel und ein ElektroKLEINwagen irgendwo im Bereich 2300km pro Monat pari.
      (Bei einem wirklich vergleichbaren Dieselmodell, liegt der Verbrauch allerdings um etwa 25% niedriger als im Beispiel verwendet).

      Wenn man jetzt rechnet, dass die Reichweite bei ca. 130km (mit guten Batterien liegt) muss man also schon jeden Tag eigentlich fast die Kapazitätsgrenze ausnutzen, damit überhaupt ein wirtschaftlicher Effekt sich einstellt.
      Und mehr als die Kapazität ist nicht sinnvoll möglich (also eben im Maximum ca. 3900 km pro Monat).

      Jetzt kommen wir zum Batteriemüll: dieser muss ja recycelt werden, dort wo der Dieseltank einfach nach 20 Jahren in die Presse geht, muss die Batterie - weil Sondermüll - aufwendig zerlegt und wiederaufbereitet werden. Und das in 20 Jahren vermutlich 2-3x, vielleicht sogar öfter.

      (Unterlegt man die Schwedenstudie, bedeutet das, dass ein batteriebetriebenes Auto, wenn es dumm läuft, überhaupt nie einen Wirkungsgrad in der CO2-Bilanz erzeugt.)

      Das ist also die leuchtende Zukunft?

      Ok, Daimler gibt bekannt, den Smart zukünftig nur noch als E-Modell anzubieten. Dann können sie auch die 8% Grenze in China erfüllen, zu jeder S-Klasse verschenken sie dann halt einen Smart und erreichen sie gut und gerne 20 Anteil. ;o)

      Als Brückentechnologie, bis es volkswirtschaftlich sinnvolle Alternativen gibt, würde ich erdgasbetriebene Fahrzeuge deutlich sinnvoller finden. Wenn die Motoren noch darauf optimiert werden und bereits ab Werk in Serie erhältlich wären, würden sie vermutlich nicht mal teurer sein als ein normaler Benziner.
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.
      Ich habe mir nun einen Hybrid von Toyota ( Vorführwagen; 1/2 Jahr alt, 9.ooo km gelaufen) gekauft, mein Golf 6 mit Euro 5 in Zahlung gegeben und fahre nun bis 50km/h elektrisch, danach wird dann der Benziner dazugeschaltet und der Verbrauch soll so bei 4 Liter Super liegen. Das ist dann Euro 6 und die Steuer liegt bei 36 Euro/Jahr.
      Für mich der perfekte Wagen zum perfekten Zeitpunkt, bevor ich noch Geld wegen Reparaturen in den Golf stecken müsste.
      Eine andere Alternative würde zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen Sinn machen.
      Dass E-Autos einfach noch zu teuer sind, um vom Durchschnitts - Autofahrer wirtschaftlicher zu werden als Benzin/Diesel ist leider eine Tatsache.

      Wenn es um die Umweltfreundlichkeit geht, wird des E-Auto immer gerne "schlecht" gerechnet. Da wir die Batterieherstellung- und Entsorgung grundsätzlich als Argument gebracht.

      Aber wie ist das mit Benzin und Diesel? Der Sprit kommt auch nicht einfach so aus der Zapfsäule. Zunächst muss das Erdöl gefördert werden, was schon so ab und zu zu erheblichen Schäden an der Umwelt führt. Dann muss es zur Raffinerie transportiert werden. Selbst wenn es zu Benzin wird, spuckt der Diesel des Tankschiffes da schon mal eine Menge Ruß und NOx aus. Dann folgt die Verarbeitung des Öls zu Benzin, Diesel und anderen Stoffen. Beim Vergleich mit dem E-Auto braucht so eine Raffinerie natürlich keine Energie. Oder etwa doch? Und dann muss der Sprit noch zur Tanke transportiert werden. Bei der Berechnung des anfallenden CO2 wird dieses gerne unterschlagen.

      Dann kommt noch der höhere Verbrauch an Resourcen für die Herstellung des Motors. Ein Benzin- oder Dieselmotor besteht aus viel mehr Teilen und verbraucht deutlich mehr Material als ein Elektromotor. Auch das wird gerne vergessen.

      Ich sehe die Zukunft schon im E-Auto, allerdings ist es noch ein weiter Weg dahin. Aber wie sagt schon ein altes, chinesisches "Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt". Nur, wenn niemand diesen Schritt macht, wird es auch nichts mit dem Weg.

      Irgendwann werden E-Autos auch wirtschaftlich interessant sein, bis dahin müssen wir uns wohl damit trösten, dass wir etwas Gutes für die Umwelt tun, wenn wir ein E-Auto anschaffen.

      Falk
      Die Batterien sind noch ein Problem sogar ein schwerwiegendes. Dazu kann der Strom derzeit nicht durch Windkraft etc. erzeugt werden. Elektroautos müssen erst noch ausreifen. Bis dahin sollte ein Mix von Autos auf unseren Straßen fahren. Gasautos haben noch viel Potential. Wasserstoffautos wären interessant, könnte man doch in Spitzenzeiten Waaserstoff erzeugen anstatt Strom zu verschenken. Wie sieht das in anderen europäischen oder Weltweit aus. Bauen wir nur noch E-Autos? Dann werden wahrscheinlich noch viele Atomkraftwerke gebaur.
      Ich denke, dass die politische Fokussierung auf Elektroautos zu schnell kommt.
      Da folgt man nur der nächsten mächtigen Lobby. Alternative Antriebe müssen generell gefördert werden, ich persönlich sehe auch die Möglichkeiten der Brennstoffzelle und des Wasserstoffantriebs als vielversprechend an.

      Ich pendle jeden Tag insgesamt 170 km, ein E-Auto geht da gar nicht, weil die Batterieleistung schnell unter diese Marke fällt. Hybrid hilft mir auf der Autobahn nicht wirklich, oder doch, wer hat da Erfahrungen?
      Erdgas ist nach neuesten Berechnungen nicht wirtschaftlicher, wenn auch vielleicht etwas besser für die Umwelt. LPG nachrüsten erfordert dann recht viel Disziplin, weil die heißere Verbrennung besonders bei höheren Geschwindigkeiten schnell zu Motorschäden führt, und ich gebe zu, ich habe keine Lust abends um 11 nach einer langen Schicht mit 110 nach Hause zu juckeln.

      Die Bahn fährt meine Strecke, aber seit der Privatisierung der strecken nur noch mit zeitraubendem Umstieg und noch nie zu meinen Schichtzeiten.

      Also wer eine bezahlbare Alternative für mich hat, immer her damit.


      Das E-Auto hätte wahrscheinlich mehr Erfolg, wenn es für Unternehmer und Angestellte einen Anreiz bei der Firmenwagenregelung gäbe. Warum sollte aktuell jemand mehr Geld für ein E-Auto ausgeben, um wegen des höheren Anschaffungspreises auch noch monatlich mehr Steuern zu zahlen?
      @falks

      Ja und das Lithium wächst auf den Bäumen. ;o)
      Dafür gilt dasselbe, wie für die Ölförderung.
      Ausser: es gibt erheblich mehr Öl als Lithium.

      Der peak Lithium wird ratzfatz erreicht sein.
      Welche langlebigen Batterien gibts dann?
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.

      fuertetom schrieb:

      Ich habe mir nun einen Hybrid von Toyota .... gekauft ... und fahre nun bis 50km/h elektrisch, danach wird dann der Benziner dazugeschaltet und der Verbrauch soll so bei 4 Liter Super liegen. Das ist dann Euro 6 und die Steuer liegt bei 36 Euro/Jahr.

      Ja, das ist z.Zt. eine echte Alternative. Ich fahre seit 2013 einen Hybrid von Lexus (CT 200h) mit demselben Antrieb (Benzin/Elektro) wie Toms Toyota. Stimmt, in der Stadt überwiegend elektrisch (aber eben nicht aus der Steckdose, sondern durch Rückgewinnung der Bremsenergie und bei Schubbetrieb). Der Verbrauch liegt bei meinem Wagen im Schnitt bei 4,8 L/100 km, der CO2-Ausstoß um 90g. Und mit 36 € pro Jahr für die Steuer hat Tom auch Recht.

      Tobias14 schrieb:

      Hybrid hilft mir auf der Autobahn nicht wirklich, oder doch, wer hat da Erfahrungen?

      Doch, hilft. Bei höheren Geschwindigkeiten arbeitet zwar nur der Benzinmotor; wenn man allerdings beschleunigt, schaltet sich der Elektromotor zu und spart damit Benzin und Abgase.

      Weitere Vorteile: Die Lärmreduktion im Schubbetrieb, bei Stillstand oder beim Langsamfahren (Einparken) mit geladenem Akku, da nur elektrisch.
      Hybrid ist sicher eine gute Entlastung im Stadtverkehr.

      4,8l Benzin sind eine Ansage, aber ich komme auf 4,4l Diesel bei sparsamer Fahrweise, ganz ohne Hybrid und Batteriemüllproblem, das beim Hybrid ja auch - wenn auch gemässigter - vorliegt.

      Es gibt jetzt Kleindiesel, die mit 3l (bei fast 100 PS) auskommen. Wenn die Autoindustrie (naja Bosch vermutlich) das tut, was an dieser Stelle notwendig ist, wird das noch optimiert auf 2 l bei etwas kleineren Motoren (die für Stadtverkehr völlig ausreichen würden).

      Ich hab da mal die Dieselalternative für den Stadtverkehr:

      aixam.de/

      (Dies nur beispielhaft, vergleichbare Fahrzeuge gibts auch von Microcar, Casalini, Ligier u.a.)

      Erheblich schneller im Schnitt ist man in der Stadt eh nicht unterwegs. Wenn man bedenkt, dass dabei meist zum Transport einer Person mit ca. 100 kg ein Fahrzeug mit 1-2to bewegt werden muss, bei den Kleinstwagen aber nur 350kg, wird verständlich, wieso das eine sinnvolle Lösung ist.

      Und ganz offen, ich überlege mir mittlerweile ernsthaft, ob ich mir nicht so eine rollende Einkaufstasche auf den Hof stelle.
      Für die Mobilität in meinem Landkreis reicht das dicke.
      Das An- und Abmelden für Aufenthalte in Fuerteventura entfällt, der Wertverlust ist minimalst, der Rostfrass auch, weil ganz viel GFK - also Langlebigkeit pur.
      (Einfache Technik, da lässt sich selbst rumschrauben bzw. jeder Landmaschiennhändler ohne Spezialwerkzeug).

      Und noch weiter: erscheint mir auch für die Insel nahezu perfekt. Weil, wie schreibt ennis so richtig, als Gott die Zeit erschuf, machte er genug davon. ;o)
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.
      Geiler Kleinwagen, den kann man dann im großen Wohnmobil mitnehmen :)
      Elektro als Stadtwagen find ich o.k. ansonsten ist noch einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten.
      DIe Verbrennungsmotoren sind ja sparsamer und umweltfreundlicher geworden, nur leider die Fahrzeuge immer größer und schwerer.
      Und wer stört sich an den alten bis uralten LKW,s und Lieferfahrzeuge? Ich lebe in einer Weingegend und was so an landwirtschaftliche Fahrzeige die Luft verpesten.
      Vergessen wir nicht die ganzen Schiffe, die zwar nicht für die Verpestung unsere Großstädte direkt verantwortlich sind, aber unsere Erde auch mit Abgasen in riesen Mengen belasten.
      Jetzt soll das erste schwimmende Hotel mit Erdgasantrieb gebaut werden . ndr.de/nachrichten/niedersachs…zfahrtschiff,aida426.html

      Im übrigen müsste man auf den Kanaren auch noch sehr viel tun und die alten Schwerölkraftwerke gegen moderne Gaskraftwerke oder andere umweltfreundlichere Varianten auszutauschen. Dann kann man auch da an Elektroautos denken.

      Micha schrieb:

      @falks

      Ja und das Lithium wächst auf den Bäumen. ;o)



      Natürlich nicht. Ich hatte da einen Vergleich im Hinterkopf, bei dem auf der E-Seite schön die gesamte Produktion der Batterie als CO2 "Grundschuld" einkalkuliert wurde, auf der Benziner - Seite aber nur der verbrannte Sprit.

      Ausser: es gibt erheblich mehr Öl als Lithium.

      Es gibt sicher mehr Öl als Lithium, letzteres wird aber nicht komplett verbraucht, sondern ein Teil kann am Lebensende der Batterie recycled werden. Außerdem reichen die Vorräte nach aktuellen Schätzungen für mehrere Milliarden Autos mit der Reichweite eines Tesla Model S.

      Ich will jetzt nicht die E-Autos in den Himmel loben. Ich finde es nur schade, dass eine durchaus hoffnungsvolle Technik immer noch in ein möglichst schlechtes Licht gestellt wird.

      Falk
      @Falk

      Es ist keine Frage, dass die Elektrizität die Zukunft bestimmt. Muss sie ja auch, nur Sonnenenergie bleibt uns noch ein paar Milliarden Jahre.
      Fossile Energie ist irgendwann verheizt.

      Aber die hysterische Treibjagd auf Diesel ist sowas von meschugge, dass es mir die Zehennägel aufrollt.
      Diesel ist eine Brückentechnolgie, CO2-sparsam und insbesondere überall einsetzbar, auch dort wo keine Stromleitungen liegen - auf Fuerteventura wird damit sogar Strom erzeugt (was zugegebenermassen eigentlich Irrsinn ist).
      Der Diesel als Antriebsaggregat hat noch 1-2hundert Jahre Zukunft und nicht bloss 1 Jahrzehnt, wie die hysterischen Marktschreier es jetzt gern hätten.

      Und danach muss eben Fusion marktreif sein, sonst wird das auch nichts mit der E-Mobilität. ;o)

      Die Brennstoffzelle, die funktioniert, aber bisher niemand so recht die Eier hatte sie auf den Markt zu werfen, ist meines Erachtens eine gute Alternative zu den vielen ungelösten Problemen der E-Mobilität. Wieso wird da nichts staatlich gefördert?
      Weil die Chinesen lieber ihre seltene Erden verkaufen?
      Ein Schelm wer böses denkt. ;o)

      Wasserstoff ist nahezu unbegrenzt überall verfügbar. Natürlich muss er hergestellt werden - und hat damit rechnerisch zumindest einen geringeren Wirkungsgrad als Direktstrom, aber er lässt sich halt konventionell transportieren, die ganze Infrastruktur dafür ist prinzipiell vorhanden - und es entsteht nur und wirklich nur Wasser bei der Verbrennung.
      Was gibts da eigentlich lang zu überlegen?

      Und es gibt kein, absolut kein Batterieproblem dabei.
      Wenn Milliarden Lithiumbatterien verbaqut werden, darfst Du jetzt bereits raten, wie die Journaille die Headlines der Zukunft baut: der Batteriemüll vergiftet die Erde - und niemand hat uns das vorher gesagt! ;o)
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
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