2 Urlauber vor Fuerteventura ertrunken

      Cofete ist ja auch kein Urlaubs- und Badeort im eigentlichen Sinn. Warnschilder werden wohl nur an den üblichen Badeorten aufgestellt, ich halte es auch nicht für sinnvoll, die ganze Insel damit zuzupflastern.

      Wer auf eigene Faust nach Cofete fährt, von dem sollte man eigentlich erwarten können, dass er sich ein wenig über sein Ziel erkundigt hat.

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
      Na ja Ennis, dass finde ich ein bisschen blauäugig.
      Jeder der nach Cofete fährt, sollte auch wissen, dass man diese Piste mit einem normalen PKW nicht befahren darf. Steht überall und wissen die meisten Fahrer/innen., aber: Es interssiert sie nicht! Erst im Schadenfall beginnt das große gejammere.
      So ist das auch mit dem Baden bei Cofete oder auch an der Playa Mattoral. Das es gefährlich ist, wissen die meisten, aber oftmals überschätzen sie ihr eigenes "Leistungsvermögen"! Hab ich letztes Jahr am Leuchtturm wieder erlebt (hab ich glaub auch schon berichtet)! ;(
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      @Sparfuchs - ja genau. Es interessiert die Leute nicht. Das hat nichts mit Verbots- oder Gebotsschildern zu tun. Aber es ist eigentlich müßig, sich über die Ignoranz Anderer aufzuregen oder darüber zu diskutieren. Wo will man anfangen, wo aufhören? Beim "über die Straße gehen", beim Autofahren ohne angelegten Sicherheitsgurt, beim Bohren in der Nase ......? :heia:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:

      Nana schrieb:

      Vielleicht gibt es bei einigen der Senioren den Gedanken "ich habe mein Leben gelebt, was jetzt kommt ist Schicksal" und man geht dann unvorsichtiger mit allem um. Ich habe null Verständnis mit den Leuten, die bei "Baden verboten"-Schildern und bei roter Flagge ins Wasser gehen. Leid tun mir nur die Retter, die oft bei dem Versuch, diese Unbelehrbaren aus dem Wasser zu holen, selbst Schaden nehmen.


      Ich habe früh schwimmen gelernt (wie es "damals" üblich war) und mit 6 Jahren meinen Freischwimmer gemacht und noch im selben Jahr meinen Fahrtenschwimmer.

      Freischwimmer = 15 Minuten unter Aufsicht des Bademeisters schwimmen und dann vom 1 Meterbrett ins Wasser springen.
      Fahrtenschwimmer = 30 Minuten schwimmen und dann vom 3 Meterbrett ins Wasser springen. Heute heißt das glaube ich "Seepferdchen". Später (1973) bei der Bundeswehr habe ich dann noch eine Ausbildung zum DLRG-Rettungsschwimmer absolviert.

      Was ich sagen will: ich kann schwimmen aber natürlich nicht mehr so ausdauernd wie früher. Mir persönlich macht auch die hohe Brandung viel Spaß und ich empfinde es schon als "Kick" von den Wellen umgeworfen zu werden. Allerdings gehe ich nicht bei roter Flagge ins Meer. Aber bei Gelber schon. Bleibe dabei immer in Ufernähe.

      Fazit: Jeder sollte seine Schwimmfähigkeiten und seine im Alter nachlassende Motorik selbst einschätzen und nicht für eine Gefahr für andere werden. Aber sich auch nicht seinen Spaß am Baden nehmen lassen.

      Just my 2 Cent.

      Detlef:Hohe Wellen und Brandung genießen, ja auch mir macht das Spass und ist bei auflaufendem Wasser und in Ufernähe auch vom Risiko überschaubar.
      Was aber hier nicht genannt wird: An Cofetes Küste braucht es doch noch nicht mal hohe Wellen, das Gefährliche ist doch diese schiere anrollende Wassermasse und der echt hammermäßige Rücksog. Das kann man von draussen gar nicht glauben, wenn man es nicht mal im knöcheltiefen Wasser getestet hat.( und das ist doch hier schon gefährlich).Da wird aus knöcheltief in sekundenschnelle „Hüfthoch“ und dann kommt der heftige Sog! Ich glaube, diese Gefahr wird einfach verkannt und somit machen Warnschilder schon Sinn, Strände zupflastern muss ja nicht sein, aber an den wenigen Zufahrtstrecken/Parkplätzen schon ein Hinweis würde doch reichen?!
      @Elfuerte,
      ich kenne den Küstenabschnitt bei Cofete nur vom Land her. War dort selber noch nie im Wasser. Wenn das dort mit dem "hammermäßigen Rücksog" wirklich so extrem ist, würde ich auch nie ins Wasser gehen.

      Wir sind immer am großen Strand von Corralejo und dort ist es nicht so schlimm. Hohe Brecher schon aber kein so starker Rücksog.
      @Detlef
      Ich war mal in Cofete als 16 jähriger ( in der Blüte meiner Fitness ) bis fast zum Knie im Wasser und der Sog hat mich derartig umgeworfen und ein Stück raus gezogen, dass ich schnellstens aus dem Wasser bin !
      Seitdem werden an der Westküste maximal die Füße gebadet.
      Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.
    Das Forum rund um die Insel Fuerteventura mit Beiträgen, Tipps und Wissenswertem zur Kanareninsel. Registrieren Sie sich in unserem Forum.