Condor: Downgrade von PremiumEconomy auf Economy

      Condor: Downgrade von PremiumEconomy auf Economy

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      Mit von mir am Vortag ausgedruckten Bordkarten traten wir am 6.4.17 unsere Rückreise
      nach Frankfurt an.Beim Check-in wollte uns die Mitarbeiterin einen anderen Sitzplatz zuweisen.

      Da wir Premium gebucht hatten,wollte ich das so nicht akzeptieren und verlangte ein
      Gespräch mit einem Supervisor.Nach 30 Minuten Wartezeit kam die Dame von groudforce
      endlich und erklärte uns,dass die Maschine überbucht sei und wir auf den gebuchten freien
      Mittelplatz verzichten müssten.
      Nach weiteren 20 Minuten brachte uns die Mitarbeiterin die beigefügte Kopien.
      Dateien
      • Condor.pdf

        (235,09 kB, 63 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Eine Art Downgrading betreibt Condor auch öfters mit XL-Sitzplatzreservierungen. Durch Änderung des Fluggerätes oder Zusammenlegen zweier Maschinen ist öfters die XL-Reservierung, obwohl bezahlt, futsch. Darüber wird man beim Check-In nicht hingewiesen. Erst beim Einsteigen merkt man, dass aus dem XL-Sitz ein normaler Sitz geworden ist. Die Kosten für die XL-Reservierung bekommt man zwar wieder, aber das ist nur ein geringer Trost. Zudem sich Condor wie immer sehr viel Zeit für die Rückerstattung lässt und auf Telefonate, Mails erst einmal nicht reagiert. Service geht da anders.......
      Schlimmer geht immer :D
      Überbuchungen kenne ich von früher nur von Linienflügen her. Da war es normal, dass überbucht wurde. Bei Ferienfliegern macht das in meinen Augen keinen Sinn, da die Leute anders als bei Linien/Businessflügen wohl immer den Flug antreten werden. Die wenigen Fälle, in denen jemand z.B. aus Krankheitsgründen den Urlaubsflug nicht antreten wird, kann man wohl vernachlässigen
      Schlimmer geht immer :D
      @Nana - bist Du vom Fach oder worauf begründet sich deine Annahme?
      Die Hotels sind -zumindest in beliebten Feriengebieten in der Hauptsaison- auch oftmals überbucht. Warum also nicht auch die Flieger zu den Hotels? Ich denke, du hast immer einen gewissen Prozentsatz, der nicht mitfliegt bzw. mitfliegen kann. Krankheit, berufliche Verhinderung o.ä.! Aus diesem Grund gibt es ja auch Reiserücktrittskostenversicherungen. :cool:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      Es wird sicher keine "negative Sitzplatzreserve" gebucht, das macht im Charterbereich wirklich keinen Sinn.

      Wenn jedoch ein freier dazugebuchter Mittelsitz "überbucht" wird, Karin, wird der jeweilige Sitz vermutlich deutlich wirtschaftlicher verwertet, als wenn er "freier Sitz" verkauft wird.
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.
      @Nana - da haben sie gestern im HR aber etwas anderes berichtet. Unter anderem war von einer ganzen Reihe von überbuchten Flügen und die Verteilung der Paxe auf andere Flüge, ggf. sogar mit bezahlter Übernachtung im Hotel, die Rede! Auch bei Flügen gibt es diese Art Umverteilung, wahrscheinlich aber nicht in dem Umfang, wie dies bei den Hotels Gang und Gäbe ist.
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      Charter ist doch nur noch sehr begrenzt im Einsatz. Die meisten Urlaubsflieger sind ganz "auf Linie" nach Flugplan unterwegs und verkaufen ja auch einzeln ihre Plätze.
      Und die Reiseveranstalter belegen da immer mehr "just in time" ihre Sitze und kaufen weniger fixe Kontingente ein.

      Warum soll bei verschiedenen Airlines nach unterschiedlichen Maßstäben vorgegangen werden? Wird vermutlich immer im Rahmen der Erfahrungen / Erwartungen "angemessen" überbucht und meistens geht es ja irgendwie auch auf.
      Aus zwei Premium-Sitzen (mit freiem Mittelsitz) drei Economy-Sitze zu machen, rechnet sich für die Airline nicht. Die zwei Premium-Sitze bringen mehr Geld ein als drei Economy-Sitze.

      Fuerteventura z.B. bleibt eine Urlaubsdestination. Auf diesen Strecken fliegen i.d.R. die Passagiere die gebuchten Flüge auch ab. Stornierungen gibt es da nicht so wie auf den reinen Business-Strecken.

      Umbuchungen oder Zusammenlegungen von Flügen gibt es schon seit langem. Das ist kein neues Phänomen. Wenn eine "halbe" Maschine von Lanzarote und eine "halbe" Maschine von Fuerteventura nach Frankfurt fliegen soll, dann werden diese Maschinen zusammen gelegt. Da gab es auch schon früher immer mal Umbuchungen oder auch Überbuchungen. Da die nicht mitgenommenen Paxe aber einen Anspruch auf Ausgleichszahlungen haben, kann sich das auf Dauer für die Airlines nicht rechnen.

      Ein paar Infos auch noch hier:

      focus.de/reisen/flug/tid-8118/ueberbuchungen_aid_145397.html

      Schlimmer geht immer :D
      Das hab ich mal bei Condor für Frankfurt - Fuerteventura, zufällig für Flug
      2.-16.11.2017 gegenübergestellt:

      Hinflug
      Economy Class (nicht Light) 3 Plätze a 199,99 = Umsatz € 599,97
      Premium Class 2 Plätze a 289,99 = Umsatz € 579,98

      Rückflug
      Economy Class (nicht Light) 3 Plätze a 159,99 = Umsatz € 479,97
      Premium Class 2 Plätze a 249,99 = Umsatz € 499,98

      Hin- und Rückflug Einnahme für die 3er-Reihe Economy € 1.079,94
      Hin- und Rückflug Premium Class für die 3er-Reihe € 1.079,96

      Mit anderen Worten: Es rechnet sich, solange die Maschine nicht ausgebucht ist.
      Hat man die Möglichkeit, kurzzeitig mehr Passagiere unterzubringen - und die kurzfristigen Preise liegen oft höher - dann kann man die Erlöse nochmals pushen.

      Zumal ein Gutteil der heruntergestuften Passagiere nicht von den Möglichkeiten Gebrauch machen wird, für das Downgrade Ausgleichszahlungen zu verlangen.

      PS: Die Kalkulation kann an anderen Flugtagen ganz anders ausfallen, klar.
      Aus dem Focus-Bericht:
      "Wie viel No-Shows es weltweit gibt, ist nicht bekannt. Aber es müssen viele Millionen sein, denn allein bei der Lufthansa erschienen 2006 rund 4,7 Millionen Passagiere nicht auf ihren gebuchten Flügen, das sind circa 8,2 Prozent aller gebuchten Gäste und entspricht leeren 12 700 Jumbos. Würden Airlines wie die LH also nicht überbuchen, entstünde ihnen ein riesiger wirtschaftlicher Schaden. „Wir garantieren ein hohes Maß an Flexibilität, aber können nicht riskieren, dass der Flieger halb leer rausgeht“, erklärt Lufthansa-Sprecher Andreas Bartels."

      Sag ich doch! :saint:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:

      manana schrieb:

      Ist von mir versehentlich als eigene Rubrik eingestellt worden. Sollte eigentlich als Antwort in den Condor - Thread. Bitte ggf. verschieben.


      Ich habe die beiden Threads zusammen gefasst und die Überschrift ein wenig angepasst, damit jeder sofort weiß, worum es geht.

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
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