Mein Urlaubstagebuch

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      Ich mache noch ein Panoramabild der Steilwand oberhalb der Cueva del Diablo, die ich unten rechts vermute...



      ...dann gehe ich zurück. Von den vielen Höhlen auf der Insel, man spricht von 70!, habe ich bisher nicht viel gesehen.
      An dieser Stelle war es schon auf dem Hinweg riskant gewesen und nun nach dem Erlebnis auf den kleinen Felszacken ist dieser Geröllhang nicht einfacher zu begehen.



      Aber auch hier geht alles gut, ich erfreue mich an den vielfältigen vulkanischen Farben...



      ...und blicke hinüber nach Tacoron



      Es folgt noch der Weg von den Klippen hinab und über angelegte Schotterwege durch eine Bucht ...



      ...dann gehe ich zurück zum Imbiss und bestelle eine weitere Cana. Der Wirt fragt, ob ich es zur Höhle geschafft habe. Ich verneine, er grinst übers ganze Gesicht und hält mir einen Vortrag, dem ich natürlich nicht folgen kann.
      Ich hatte ihn vorher nach dem Weg gefragt, natürlich auf englisch, und er hat wohl auch nur Cueva del Diablo verstanden.
      Nun möchte ich schwimmen gehen, ich gehe über die schön angelegten Wege zu den Badebuchten, such mir ein Plätzchen direkt neben den Lavafelsen und entspanne erstmal. Die Bucht hat eine glatte Wasseroberfläche, Wellen gibt es hier nicht, man kann wunderbar schwimmen gehen. Das Wasser ist glasklar. Nur an den Felsen an der Stirnseite der Bucht bricht sich ab und an eine Welle.
      Nach einem eher kurzen Bad lege ich mich wieder hin, genieße die warmen Strahlen und höre deutsche Worte. Ein älteres Pärchen liegt etwa 3 Meter entfernt und der Mann ist von seinen telekinetischen Fähigkeiten überzeugt. Er hat angeblich einen Felsbrocken oben in der Steilwand gerade um 2 Millimeter bewegt, er möchte den Steinbrocken abstürzen lassen. (Es geht um den Steinbrocken in der rötlichen Ascheschicht)



      Wenig später höre ich erneut, das der Brocken sich bewegt hätte und ich habe für diesen "Quatsch" nun kein Verständnis mehr. Ich frage ihn einfach, ob er nicht flugs hochsteigen und den Brocken anschieben will, nur um die Dinge zu beschleunigen. ^^
      Nun ist er ruhig und ich genieße die Stille in der Bucht. Aber ich kann nicht lange in der Sonne liegen, mir wird dann langweilig, ich muß etwas tun. Am besten die Gegend erkunden denke ich, zieh mich wieder an, mache noch ein Panorama der Steilwand



      und fahre die Serpentinen hoch in den ebeneren Teil des Anfahrtswegs.
      Auch auf El Hierro werden Mauern gebaut, oft wie auch auf Fuerte, in den unwirtlichsten Gegenden.



      Die Passatwolken, die sich schon den ganzen Tag wie eine Kappe auf die Cumbre gelegt haben, ziehen immer weiter den Hang von El Julan hinunter.



      Über dem Meer ist es locker bewölkt



      Ich habe keine Eile, ich möchte hier hoch über dem Meer den Sonnenuntergang erleben, aber es sind noch gut 2 Stunden bis dahin. ich fahre durch die Lavalandschaft, schaue nach rechts und links neben die Straße und erkenne eine Vertiefung im Lavafeld.

      Fortsetzung folgt
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