Involatus.com

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      Ist mir zwar bekannt, aber über Vermittler buche ich eher nicht. Ist mir im Fall von Problemen wie Flugverschiebung zu stressig, über einen Dritten mit der Airline in Kontakt zu treten. Zumal das Vermittlungsangebot oft nur eine oder vielleicht 2 Airlines zum Ziel vorsieht.

      Grundsätzlich ist Buchung über Vermittler sicherlich möglich, man sollte aber durchaus darauf achten, an wen man zahlt für den Fall der Fälle. Heutzutage ist man auch bei Airlines nicht 100% sicher, aber verzockt haben sich schon viele.

      PS: Der letzte Absatz ist nicht auf Involatus bezogen, sondern gilt generell.
      Ja, das habe ich. Und meine Erfahrung ist sehr unbefriedigend.

      Mein Freund und ich haben vor drei Tagen einen Flug mit Involatus nach Ägypten gebucht. Als wir am nächsten Tag von Terroranschlägen in Ägypten und von der Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts erfahren haben, wollten wir die Reise stornieren. (Bei Teilreisewarnungen liegt es wohl – zumindest laut meiner kurzen Internet-Recherche – in der Hand der Firma zu entscheiden, ob sie einem entgegen kommt oder nicht.) Involatus hat sich leider als ausdrücklich nicht-kulant erwiesen. Daher rate ich Buchungen mit dieser Firma, wenn möglich, zu vermeiden!

      Meine Kommunikation mit dem Kundendienst ist folgendermaßen verlaufen: Ich habe Involatus mitgeteilt, dass wir angesichts der kürzlich angetretenen Situation viel Angst vor der Reise nach Ägypten haben, weil diese laut der aktuellen Warnungen unsere Leben bedrohen kann, und ich habe die Firma um eine kulante Stornogebühr gebeten. Daraufhin habe ich ein Erstattungsangebot bekommen, laut welchem wir die Flugkosten bis auf die Flughafengebühr selbst tragen müssen, was über 91% des Gesamtbetrags darstellt, weil die Stornierung weniger als 14 Tage vor dem Abflug stattfindet. Dabei hatten wir die Reise erst am Tag vor der Stornierungsanfrage gebucht!!!

      Zudem war die Kommunikation mit dem Kundenservice sehr seltsam. Als ich Involatus um eine kulante Stornogebühr gebeten habe (also nicht um eine „kostenfreie Stornierung“), habe ich von der Firma eine folgende Antwort bekommen: "Es liegt keine Reisewarnung für Ägypten vor, somit ist eine kostenfreie Stornierung ausgeschlossen". Ich habe zurückgeschrieben, dass es laut der Angaben auf der offiziellen Seite des Auswärtigen Amtes eine Teilreisewarnung für Ägypten vorliegt, und meine Bitte um eine kulante Stornogebühr habe ich wiederholt. Daraufhin wurde mir Folgendes mitgeteilt: "Es liegt eine Teilreisewarnung vor. Diesbezüglich ist eine kostenfreie Stornierung nicht möglich." (Wie bereits erwähnt, habe ich die Firma nicht um eine „kostenfreie Stornierung“ sondern um eine kulante Stornogebühr gebeten! Diese Anfrage wollte der Kundenservice irgendwie nicht wahrnehmen.) Auf meine darauffolgenden Erstattungsvorschläge von 60 oder 30 Prozent hin hat der Kundenservice geschrieben: „Eine Kulanzgewährung können wir leider nicht vornehmen.“ Eine Begründung für die Verweigerung der Kulanz lag nicht vor.

      Außerdem antwortete mir immer eine "andere Person". In jeder Email trug diese einen Namen, von dem man sich als Europäer keine Geschlechtszugehörigkeit entnehmen konnte und daher nicht wusste, wie man die Person anzuschreiben hat. Diese Umstände machen einen persönlichen Umgang mit dem Kunden nicht wirklich möglich!

      Falls Sie noch nichts gebucht haben, würde ich empfehlen, sich nach Alternativen zu erkundigen. Ansonsten hoffe ich, dass Ihr Kontakt mit der Firma weniger unbefriedigend ausgeht.

      Viele Grüße und viel Glück,

      Olga
      Gehört hier zwar nicht unbedingt hin aber ich meine wer zur Zeit die Türkei, Ägypten oder auch Griechenland bucht der muss mit solchen kurzfristigen Gegebenheiten rechnen.
      Da nun den Vermittler oder den Veranstalter die Schuld zu geben finde ich einwenig weit geholt......
      @'manana
      danke für den interessanten Lesevorschlag!

      @ hdtj1
      Dann drücke ich die Daumen, dass alles gut geht und bin auf Ihren Bericht gespannt!

      Was Ihren letzten Kommentar angeht: Dass es auch von uns nicht so klug war, solch einen Urlaub zu buchen, kann man nicht bezweifeln. Aber die Vermittler können auch in der Lage sein, unterschiedlich flexible Herangehensweisen je nach Sicherheit in der Region zu entwickeln! Die Firma Tripair.de, mit der ich die Rückflüge gebucht habe, hat uns beispielsweise in derselben Situation bis auf eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro pro Person die kompletten Füge erstattet. Also ist es nicht selbstverständlich, dass eine Firma so viel Geld behält wie Involatus - auch wenn viele Firmen laut dem oben erwähnten Artikel dies zu machen scheinen. Es gibt also Unterschiede, die für neue Kunden relevant sein können und die man als Außenstehender ohne Erfahrungsberichte schwer einschätzen kann...
      Das könnte damit zusammenhängen, dass Involatus beispielsweise ein "Paket" bei der Airline gekauft hat, sagen wir mal über 50 Sitze und dieses auf jeden Fall bezahlen muß. Egal, wieviele der Sitze verkauft werden. Nach Ausrufen des Ausnahmezustands ist das natürlich schwieriger geworden.

      Und Tripair hat beispielsweise vielleicht nur die beiden Flugsitze vermittelt und verdient daran vielleicht 30 €, die sie jetzt in Rechnung stellen und sich damit zufriedengeben.

      Als Reisender und Fluggast kann man die Zusammenhänge oft nicht durchschauen und so kommen unterschiedliche Ergebnisse hinsichtlich Kulanz zustande. Was aber immer gehen sollte, ist faires und freundliches Verhalten seinen Kunden gegenüber.

      manana schrieb:

      @'Olga

      Nicht nur die Airlines und Vermittler, auch die Reiseveranstalter fahren da meist die "harte Linie", was Vertragsauflösungen betrifft:

      focus.de/reisen/service/aegypt…anstalter_id_6930945.html


      Es ist schon etwas länger her (gehört auch nicht unbedingt hier in diesem Thread, aber trotzdem). Wir hatten im Jahr 2012 die Costa Concordia gebucht. Die genau gleiche Reise wie das Unglücksschiff; nur ca. 5 Wochen später. Da uns die Zeit (Ankunft in Rom und Abfahrt mit dem Schiff ca. 3 Stunden ) etwas zu knapp schien und wir noch etwas vor dem an Bord gehen von der Stadt sehen wollten, haben wir die Flüge separat bei Air Berlin gebucht. Anreise 1 Tag vorher und Abreise ebenfalls 1 Tag später als die geplante Ankunft der Costa Concordia im Hafen.

      Nach der Havarie, über die ja seinerzeit laufend berichtet wurde, haben wir dann versucht "umzubuchen". Da die Costa Concordia nicht mehr zur Verfügung stand, hat man uns bei Costa als "Ersatzschiff" zum gleichen Zeitpunkt wie die ursprünglich geplante Reise die Costa neo Romantica angeboten. Fast genau die gleiche Tour und ebenfalls Balkon-Suite.

      Aber als Hafen (Abfahrt und Ankunft) eben nicht Rom Civitavecchia sondern Savona in Norditalien. Nur unsere gebuchten Flüge gingen halt nicht dorthin.

      Wir mussten bei Air Berlin die Flüge nach Nizza umbuchen. Die Gebühren hierfür wurden nach mehreren Schriftwechseln von der Schifffahrtsgesellschaft Costa Crociere erstattet. Auf den Kosten für die bereits gebuchten Hotels blieben wir aber voll sitzen. Weder Air Berlin noch Costa kamen uns in irgendeiner Weise entgegen.

      Fazit: Reisen ohne Pauschalangebot können schon mal etwas ärger bereiten. :thumb:
      Das Ist richtig. Wenn man zukünftig die Stornogebühren der Hotels beachtet und zwangsläufig dieses nicht bei einem Reiseveranstalter mit relativ hohen Stornogebühren bucht, sondern beispielsweise bei einem Hotelportal. sollte das kein Problem sein. Auch wenn der Basispreis des Zimmers bei besseren Stornobedingungen etwas höher liegen kann.
      @ Detlev: Oh je, so etwas ist natürlich auch ärgerlich... Hoffentlich haben Sie in dem Sommer trotzdem etwas Nettes unternehmen können!
      Wir haben uns jetzt tatsächlich für ein Pauschalangebot nach Kanaren entschieden und hoffen, dass es keinen Stress mehr mit dem Buchen/Stornieren/Umbuchen mehr gibt!

      @ manana: Danke für den Hinweis, das werde ich bei Gelegenheit ausprobieren.

      Gruß und eine erholsame Osterpause!
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