Gedanken über das Miteinander und das Grundeinkommen

      Gedanken über das Miteinander und das Grundeinkommen

      Moin,
      im Grunde dürfte ich nichts schreiben, es fehlt eine ordentliche Vorstellung sagt man. :cry:
      Gut, vor einigen Jahren stellte sich meine Gattin vor und sie nahm mir die Arbeit ab und tat es auch für mich, allerdings in ihrem Post. Ich kam dann später hinzu. Also alle wichtigen Voraussetzungen für ein Post wäre erfüllt. I hope so!
      Wer mag kann ja suchen, oder aber fragt halt nach, vielleicht per Pn. ;) Muss aber nicht sein.

      Mehr Miteinander geht so:
      Für den Fall das man mich mal fragen sollte/könnte! Aber das glaube ich nicht, ich bin nicht wichtig, was mich nun wirklich traurig macht. Sollen wir uns doch alle lieben und gegenseitig unter die Arme greifen, wie überall gepredigt. Also weg mit dem letzten Hemd, der Mann und die Frau von heute rennen mit freiem Oberkörper durch die Gegend. Ab mit den überflüssigen Klamotten in die Kleiderkammer.
      Da freut sich der Vegetarier über eine Windjacke mit Echtpelzbesatz genauso dolle wie der Veganer über ein paar feine Handschuhe aus feinstem Ziegenleder. Materielle Dinge braucht es nicht, ein Auto.... geben wir es denen, die immer mit der Bahn fahren müssen. Ein Haus, lasst viele Mitbürger die gerade zu uns gekommen sind darin wohnen. Schlagt für euch ein Zelt im Garten auf. Zeigt Nächstenliebe!!!! Ein bisschen Erspartes, gebt es denen, die am Bahnhof sitzen und ihren letzten Schluck Fusel aus der Pulle saugen, und wenn ihr ganz lieb sein wollt, dann geht in den Markt und kauft den Leuten auch ein paar Rauchwaren.

      Nun zum Grundeinkommen für Alle!
      Vor meinem geistigen Auge sehe ich sie die Flieger stürmen, Hinz und Kunz leistet sich jetzt Urlaub, Urlaub vom Nichtstun, es gibt für jeden ja ein Grundeinkommen, man muss nichts tun, rein gar nichts. Irgendwo las ich was von 1000 Euro netto pro Nase, zur freien Verfügung! Finde ich gut, macht bei einem vierköpfigen Haushalt 4000. Gehen wir mal davon aus, jeder bekäme das Gleiche. Reicht aus, um sich zweimal im Jahr einen Urlaub zu gönnen, zwar nicht first class, aber immerhin! Nun denn, spinnen wir mal weiter, es darf gearbeitet werden, wohlgemerkt, es darf! Nur wer, außer ein paar Ausnahmen geht dann noch? Ich stelle mir das so vor, alle stehen am Schalter im Kreditinstitut ihres Vertrauens und wollen sich ihren Obolus abholen. Ist nur keiner da, der den auszahlt. Was nun? Zwangsverpflichtung? Nein, geht nicht, ist ja alles for free. Also was tun? Fragen wir jemanden der sich damit auskennt. Ich bin gespannt! Die Antwort wird wohl in etwa so lauten, wolkig, 18,3 Grad um 19:32 Uhr.

      Nun denn, damit kommen wir auch nicht an unser Grundsicherung. Ich brauche so langsam was zwischen die Beißer......... also ab zum Bauern meines Vertrauens. Laut den Medien müssen wir uns gesünder ernähren, wir müssen also zum Biobauern. Der Gute verkauft uns aber nichts. Braucht er selbst um seine sechsköpfige Familie satt zu machen. Denn auch er hat ein Grundeinkommen von 6000 Euro, warum sollte er jeden Tag vor dem ersten Hahnenschrei aus dem Bett kriechen und die Kühe melken, geschweige denn seine Felder bestellen. Wird sicher in Zeiten des gesicherten Grundeinkommens vollkommen überbewertet.
      Weiter zu den zukünftigen Dauerurlaubern, die Scharen haben es geschafft auf ihrer geliebten Insel anzukommen, der ein oder andere hatte Glück und fand einen Piloten, der noch flog, dem waren die 1000 Euro einfach zu wenig, also noch ein bisschen jobben. Koffer mussten die allerdings selbst in den Flieger hieven. Kein Problem, was tut man nicht alles um endlich wieder an der Costa Calma zu sein.

      Auf Fuerte angekommen wurde es schon schwieriger..... Dank der Hungerlöhne, arbeitet in Zeiten der Grundsicherung dort mal überhaupt niemand mehr am Flughafen, so ein Grundeinkommen wäre für manche ein Segen. Also fix einen Kofferkuli besorgt und ab auf Schusters Rappen in Richtung Costa Calma..... kein Problem.... wir haben ja Urlaub, folglich auch jede Menge Zeit. Mit ganz viel Glück kommt ja jemand vorbei und nimmt den Reisenden mit, Fahrgemeinschaft ist das Zauberwort! Wenigstens eine Gemeinschaft! :D

      Zuhause bricht derweil alles zusammen, aber macht ja nichts, auf Fuerte wandeln alle auf ausgetretenen Pfaden nach dem Motto, back to the roots, Ziegen werden gemolken, Käse von Hand gemacht, man geht angeln um sich was zu futtern zu besorgen, brät seinen Fisch über dem offenen Feuer, wenn man den Holz findet um eines zu machen. Es ist nämlich so, mit dem AI klappt das nicht in Zeiten der Grundsicherung. Macht aber auch noch nichts, man hat ja Sonne, jawoll, Sonne und das ist so schön. Allerdings hat es nicht immer Sonne und dann friert man und in Ermangelung einer Möglichkeit die zugigen Buden zu beheizen, bekommt man Schnupfen, zum Schnupfen kommt ein Husten..... es weitet sich zu einem grippalen Infekt und irgendwann ist man durch mit dem Thema, dann kann man wieder fischen gehen oder irgendwo ein bisschen Schach spielen mit den Dauerurlaubern und sich gegenseitig vorgaukeln wie schön doch so ein Leben ist. Abseits jeglicher fachärztlicher Versorgung, besonders im Alter! Aber was soll es, es gibt ja genug Heilpraktiker auf der Insel, einer streichelt einem dann schon die Magengeschwüre und das Weichteilrheuma weg, alles kein Problem. Sollte man mal ein Problemchen mit den Augen haben, macht nüx, Sonnenbrille auf und durch. :cool:

      Wichtig ist und bleibt doch, wie lange scheint die Sonne. Wann sind wo welche Wellen wie hoch, ist es Dunst oder doch Calima, kann ich mit dem Mietwagen nach Cofete fahren oder doch besser auf dem Rücken einer Ziege Platz nehmen? Morro Jable, Cotillo, Caleta oder doch besser Costa Calma. West-oder Ostwind, welcher ist besser? Sitzabstände im Flieger, gewogenes Handgepäck und die Legalisierung von Maria Juana. Das ist die, mit dem knackigen Po. ;)
      Ich finde, dass sind alles hochwichtige Fragen und wenn man sich die beantwortet hat, dann steht einem ein Leben auf Fuerte im Einklang mit der Natur und vor allem, was ganz wichtig ist, im Einklang mit den sich vor Ort befindlichen Langzeiturlauber nichts im Wege, außer vielleicht das Grundeinkommen.
      Ich bitte an dieser Stelle mein Post als das zu betrachten was es ist, der eine wird es gut, der andere bescheiden finden. Manch einer findet es vielleicht gar nicht. Bitte, jeder wie er mag. :nw:

      Seid freundlichst gegrüßt.
      M.S.
      Das bedingungslose Grundeinkommen wird einst Selbstschutz für die Reichen und Superreichen sein.

      Bisher sind ihre sicheren Rückzugsorte auf Google Earth bzw. Google Maps zum Teil ausgeblendet oder nur verpixelt zu sehen.

      Heute wurde der Satellit Sentinel-2B mit hochauflösenden Kameras gestartet, dessen Erkenntnisse trotz aller Proteste seitens der angstschlotternden „Elite“ auch allen interessierten Bürgern kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollen.

      Sie befürchten, dass nichtvermehrbare Ressourcen nach ihrem Ableben an die Gemeinschaft zurück gegeben werden müssten und ihre „hart arbeitenden“ Nachkommen um das „wohlverdiente“ Erbe gebracht werden könnten.

      Dagegen kann man sich nur schützen, wenn der Mob ruhig gestellt wird.
      Und es ist zu vermuten, dass Leute mit bedingungslosem Grundeinkommen weniger aufmüpfig sind als hart arbeitende Menschen mit geringem Einkommen.

      PS:
      Die mögliche Finanzierung wurde schon seit langem unter dem Stichwort „Maschinensteuer“ diskutiert. Heute versucht man den Begriff zu verschleiern:

      de.wikipedia.org/wiki/Wertsch%C3%B6pfungsabgabe
      Barriguita llena, corazón contento, lo demás es un cuento
      Man braucht da gar nichts zu verschleiern, besseresser, denn wer anders als die gestiegene Produktivität soll denn die Gesellschaft bei abnehmender Beschäftigung tragen?

      Insofern hat Goetz ja völlig recht.

      Es darf eh niemand meinen, dass "seine" Steuern (übrigens ab welcher Steuerlast bezahlt man überhaupt "positive" Steuern, also zahlt tatsächlich mehr ein als man "rauskriegt"? Dagegen muss doch gerechnet werden, was am Gemeingut man in Anspruch nimmt oder gegebenenfalls verbraucht - Ausbildung in Schulen und Universitäten, Museen und Ausstellungen, Theater und Sportplätze, Krankenhäuser, Flug-/häfen, Autobahnen, Parks, Freibäder, Wälder, Seen).

      Möglicherweise blieben dann eh nur ein paar Superreiche übrig, die logischerweise gar nicht soviel verbrauchen können, wie sie besitzen, demzufolge auch mehr Steuern zahlen als sie an Gemeingut verbrauchen.

      Wir sollten vermutlich als allererstes beginnen Neid auszusortieren, das würde gerade Debatten um Güterverteilung beruhigen helfen und rationalisieren.

      Es gibt keine wirkliche Armut in D.
      Es gibt ärmere Menschen, aber kein Lumpenproletariat.

      Natürlich ist es nicht schön zu sehen, was man alles besitzen kann - und man hat selbst nichts davon.
      Man kann sich aber damit trösten, dass so ein Rolls Royce unglaublich viel Sprit braucht - und dann der ständige Ärger mit dem Chauffeur, das Livree muss in Reinigung und all sowas. ;o)

      Wie gut, dass ich ein Delta bin. (steht schon bei Huxley)

      Ich hab früher immer vermutet, dass Huxley die Zukunft präziser abbildet als Orwell - und siehe, es wird so sein.
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.
      Gerhard: In dem "Dazwischen" wird sich die Welt abspielen, zwischen den Extremen "die Faulen" und "die Ausgenutzten". Sowohl die "Faulen", als auch die "Ausgenutzten" werden es nur in verschwindend geringer Anzahl geben. Es existieren auch heute tatsächlich nur ein paar wenige "Sozial-Schmarotzer" (wie sie manche in Aberkennung ihrer Menschenwürde nennen) und wieviele von den "Langzeit-Hartzern" würden nicht liebend gerne arbeiten, wenn es was für sie zu tun gäbe? Zu welchen würdest Du denn in Deinem polarisierendem Weltbild gehören?
      Zu den Faulen? Ich kenne Dich zwar kaum, aber wohl eher nicht, oder? ;)
      Besseresser: Es ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, warum und weshalb das Grundeinkommen eingeführt wird. Wenn das Establishment erkennt, daß Brot und Spiele nicht mehr ausreichen, um das plebs ruhig zu halten und sich auch die Rund-um-die-Uhr-Gehirnwäsche in sämtlichen Medien allmählich abnutzt, dann werden Almosen verteilt, klar. Es wird ihnen aber nix mehr nützen, da wird der von Dir genannte Sentinel-2B wohl seinen Teil dazu beitragen. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, die "Unsichtbarkeit" des Reichtums, des Geldes insgesamt, zu beseitigen.
      Micha: Das mit dem "Delta" (A. Huxley) erklärst Du mir bitte spätestens am Sonntag auf Deinem Geburtstag, okay? ^^
      Du willst ansonsten "den Neid aussortieren"? Finde ich klasse, wenn wir uns darauf verständigen, daß wir die Eifersucht "aussortieren" müssen und nicht den Neid an sich, der mich antreibt, etwas zu erlernen, was ein anderer, beispielsweise der ältere Bruder, schon kann (Radlfahren, Schwimmen, etc.).
      EleWi: :thumbup:
      A.K.
      Alfons, klar spielt sich immer alles dazwischen ab, oben - unten, gut -schlecht, hell- dunkel, man könnte dies nun endlos weiterführen.
      Um einen Rahmen abzustecken, muss man polarisieren, sonst gibt es kein "Dazwischen".
      Aber wieder zum Thema zu kommen, ein Grundeinkommen für ALLE, z.B. die besagten 1000,00 €, würden die nur für Deutsche oder Europäer gerecht sein, oder hätten Asiaten und Afrikaner die "Ausgenutzten" den Anschluss verpasst und müssten mit Kinderarbeit und Zerstörung ihrer Ressourcen ihren Lebensunterhalt bestreiten?
      Cuando el rio suena, agua llevar.

      Alfons schrieb:

      ...Micha: Das mit dem "Delta" (A. Huxley) erklärst Du mir bitte spätestens am Sonntag auf Deinem Geburtstag, okay?...


      Bevor Micha etwas anderes erzählt:

      Die Deltas dürfen nur Khaki tragen und erhalten erhalten als Trost großzügige Alkoholrationen.
      Und wenn sie mal aufmüpfig sind, werden sie mit Soma bedampft.
      Dadurch lässt sich das Leben auch an etwas unwirtlicheren Orten leichter ertragen. ^^
      Barriguita llena, corazón contento, lo demás es un cuento

      Meinerseiner schrieb:

      auf Fuerte wandeln alle auf ausgetretenen Pfaden nach dem Motto, back to the roots, Ziegen werden gemolken, Käse von Hand gemacht, man geht angeln um sich was zu futtern zu besorgen, brät seinen Fisch über dem offenen Feuer, wenn man den Holz findet um eines zu machen. Es ist nämlich so, mit dem AI klappt das nicht in Zeiten der Grundsicherung.


      Ich werde nicht nur angeln gehen, nur immer Fisch wird doch eintönig auf Dauer! Habe mir bereits Basiswissen angeeignet bzgl. Jagt auf die vielen Ziegen und Kaninchen auf der Insel. Holz gibts (pssst!!!), noch im "Wäldchen" bei Betancuria, in Costa Calma im "Wald" sollte in der tiefsten Nacht evl. auch was zu holen sein!! ( bitte echt pssst!!!)

      Ansonsten verkaufen Forianer auch mal Holzpaletten übers Forum!! Von wegen kein Holz auf der Insel!!
      Ca. 40 Europaletten zu verkaufen

      Schön am Strand abends beim Lagerfeuer kommen dann die erjagten, oder geangelten Biester aufs Feuer!! Mahlzeit!!! ;)
      Eine gebrauchte Klobürste ist nach 30 Minuten im Geschirrspüler wieder wie neu!
      Noch Kuchen gefällig???
      :cool:
      Ach, jetzt fällt es mir wieder, Besseresser! Schöne neue Welt. Hat mir persönlich nie so recht gefallen, viel zu pessimistisch. Aber Huxley und Orwell haben die Menschen sensibilisiert und das ist deren Verdienst wohl bis in alle Ewigkeit. Wahrscheinlich hätten wir 1984 tatsächlich analoge Verhältnisse gehabt, wie sie Orwell in seinem Buch beschreibt, wenn er das Buch nicht geschrieben hätte. Von Huxley´s Roman kann man ähnliches noch nicht sagen, weil der ja, wenn ich mich recht erinnere, irgendwann in ein paar Hundert Jahren spielt. Allerdings hat er hinsichtlich der Geschichte mit dem "Soma" den richtigen Riecher gehabt, so viel steht schon mal fest.
      A.K.
      @Alfons

      Nein Alfons, der Ansporn "dazu gehören zu wollen" zu den Radfahrern oder Schwimmern oder was auch immer, ist kein Neid.
      Neid ist, wenn ich dazugehöre und dem anderen nicht gönne, dass er auf dem höheren Treppchen steht beim Radfahren oder Schwimmen.

      Und darum gehts. Wir gehören alle dazu, auch wenn der Armutsbericht anhand dynamischer Armutsgrenzen errechnet, es sei nicht oder nur eingeschränkt so.
      Grüssle Micha

      --

      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
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      @EleWi

      Bemerkenswert finde ich, dass z.B. in Berlin die SGB II-Quote meist prozentual höher liegt als die Armutsquote. Leider geht der Bericht darauf nicht ein. Denn eigentlich müsste ja die SGB II-Quote nachhaltig die Armutsquote bestimmen, weniger geht ja eigentlich nicht, jedoch eben kleiner sein und zwar genau wegen der dynamischen Armutsgrenze, die quasi fiktive Armut errechnet oberhalb der SGB II Sätze. (Es sei denn, SGB II läge - vermutlich aufgrund hoher Mieten - bereits oberhalb der 60% des Einkommensmedians. Oder weiss wer noch eine andere Erklärung?)
      SGB II markiert die "absolute" Einkommen-Armut in der Gesellschaft, ist aber gemessen an denkbarer absoluter Armut sehr relativ.
      Wenn Bildung, Nahrung, Wohnung und Krankenversorgung vorhanden sind, fällt es zumindest mir schwer von absoluter Armut zu sprechen.
      Armut in D ist relative Armut - und zwar gemessen an den absolut Reichen.

      Die 100 Besitz-Reichsten, sind aber nicht Privatiers, sondern Unternehmer deren Unternehmensanteile berechnet werden. Sie würden auch dann noch als superreich gelten, wenn ihr Einkommen unter SGB II-Sätzen läge, sie also einkommensbedürftig wären.
      Das verzerrt ein wenig die Wahrnehmung.

      Wenn börsennotierte Unternehmen an spekulativem Wert zunehmen, dann werden Unternehmer denen sie teilweise gehören automatisch superreicher - ohne in dem Augenblick direkt irgendwas davon zu haben.
      Also ist auch Besitz-Reichtum sehr relativ und die zunehmende "Besitzakkumulation" bei einigen wenigen ist zu einem grossen Teil wohl diesem Umstand geschuldet.
      Auch das gehört zur Wahrheit.

      Natürlich kann man sich drüber unterhalten ab welcher Grössenordnung Reichtum - selbst fiktiver wie Firmenanteile - noch "schicklich" oder schlicht "unanständig" ist angesichts zumindest daran gemessen relativ grosser relativer Armut.

      Nur führt es zu relativ wenig, wenn derart "fiktiver Besitz" abgeschöpft und verteilt wird. Dann bleibt nämlich am Ende nichts mehr übrig. Verteilt werden kann nur der Gewinn den dieser Besitz erwirtschaftet.
      Und es änderte auch nichts dran, wenn dieser Unternehmensbesitz an die Belegschaft verteilt würde (lediglich die relative Armut an Besitz wäre auf einen Schlag verschwunden), denn abschöpfen liesse sich maximal der Gewinn.
      Grüssle Micha

      --

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