von Pozo Negro auf den Atalaya

      von Pozo Negro auf den Atalaya

      Start in Pozo Negro, nur mit dem Auto zu erreichen.
      Dauer: ca. 3,5 Std., davon 2 Std. Aufstieg (reine Gehzeit mit kurzen Fotografierpausen). Gesamtstrecke hin und zurück ca. 10 km, 430 Höhenmeter.

      Wir hatten diese Wanderung schon im letzten Jahr einmal begonnen, dann aber wegen zu großer Hitze abgebrochen. Jetzt im Januar klappt es endlich.

      Wir parken am Ortseingang und laufen am Strand entlang Richtung Süden an den Häusern entlang. Man erreicht das Gelände des im Sommer belegten Campingplatzes. Am Meer sieht man einen Weg, der an der Küste entlang zu führen scheint, aber nach kurzer Zeit endet.
      Wir steigen rechts vom Campingplatz eine Geröllhalde hoch, die oben in einen kleinen Pfad übergeht, der nach kurzem Schwenk nach rechts den Hang nach links hochführt. Nach etwa 30 Minuten erreicht man bei mehreren Steinmännern die Höhe und darf durchatmen. Das war der anstrengendste Teil. Jetzt geht es auf dem breiten Kamm bequem in Richtung Westen weiter.
      An einer großen Steinpyramide biegt der markierte Weg in Richtung Süden ab und führt wieder an die Küste. Wir gehen weiter geradeaus auf dem Kamm, immer Richtung Gipfel. Nach kurzer Zeit kommt von links eine Fahrspur, der wir zunächst folgen. Etwa 30 Minuten später biegt die Spur nach rechts ab und führt über ein Geröllfeld ins Tal, über diese unangenehm zu laufende Spur sind wir letztes abgestiegen.
      Jetzt gehen wir weiter auf dem Kamm, immer in Richtung Gipfel. Erst die letzten 20 Minuten sind wieder etwas anstrengender, bieten aber keine Schwierigkeiten. Nach zwei Stunden ist der Gipfel mit seiner Messsäule erreicht.
      Es bieten sich tolle Ausblicke nach Norden über Caleta hinweg nach Rosario, ins Landesinnere kann man fast das ganze Malpais Grande überblicken. Direkt vor einem liegt ein etwas niedriger Tafelberg, über dessen Plattform eine Mauer läuft. Ein Weg dorthin scheint aber von hier aus nicht möglich.
      Zurück geht es den gleichen Weg. In Pozo Negro angekommen lockt das Meer im Januar eher nicht, wir ziehen das kalte Bier auf der renovierten Terrasse des Lokals „Los Caracoles“ vor.

      Bilder folgen.

      Über diesen Hang neben dem Campingplatz geht es hoch.


      oben finden wir diese rund geschliffenen Steine. Wer sie wohl hier hoch geschleppt hat?


      Vielleicht waren es Izzy und Bill?


      An dieser Pyramide biegt der markierte Weg nach Süden zur Punta Salina Alta ab.


      Von weiter oben ergab sich dann dieser Blick auf die Punta Salina Alta am Ende des Valle de la Cueva


      Auf bequemer Piste geht es weiter


      Ein Bussard beäugt uns misstrauisch.


      Diese blühende Pflanze haben wir mehrfach gesehen. Weiss jemand wie sie heisst?

      Die letzten Meter zum Gipfel


      Fast die ganze Route im Blick, im Hintergrund Pozo Negro.


      Blick nach Norden über das Tal von Pozo Negro nach Caleta und Puerto de Rosario


      Blick nach Westen über den Tafelberg (von Fuertetom hier beschrieben) und das Malpais Grande


      Blick nach Südwesten. Im Vordergrund das Valle de la Cueva


      Ein Sitzplatz für Raben. Am letzten Steinmann geht es wieder abwärts ins Tal.
      :da: für diesen Bericht und die schönen Fotos,

      Für mich sind die Bilder vom Tafelberg ( wo ist die Mauer, die sich über das ganze Plateau zieht ) und in den Barranco de la Cueva besonders interessant.
      Es ist oft so wie von dir beschrieben und auf den Fotos gezeigt, das nach einer schwierigen Passage man auf breitem Weg der nur leicht ansteigt sozusagen spazieren gehen kann. Und sollte es nochmals steiler werden, kann man Pausen machen, man hat ja Zeit.
      Man ist der Welt entrückt und hat eine eigene Zeit. Das finde ich mit am schönsten am wandern, neben den schönen Landschaften durch die man läuft.
      Das mit der Mauer ist doch einfach. Damit keine Kinder in den Flughafen-Betrieb laufen.
      Ist heutzutage auch noch so - jeder Flugplatz hat ´nen Zaun.

      Und der zweigeteilte Landeplatz ist vorne für Hubschrauber, bzw. Senkrechtstarter, der lange Teil für den Rest.
      Das ist jetzt meine Auslegung und nicht mehr Teil der Legende :saint:

      Auf jeden Fall sind die Fotos super. Man braucht ja gar nicht mehr selber zu wandern, so schön, wie ihr das einstellt :seite:

      @PeterM

      Danke für das letzte Bild. Der Abstieg vom Atalaya scheint nicht unproblematisch zu sein, der Aufstieg vom Sattel zum Tafelberg ist auch nicht das reinste Zuckerschlecken.
      Wenn das Wetter im März besser ist oder ähnlich gut wie bei eurer Wanderung werde ich nochmal zum Tafelberg aufsteigen.
      Ich hatte mal einen Wanderbericht hier eingestellt, allerdings bei deutlich schlechterem Wetter.

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