Urlaub November 1989

      Teil 3

      14. Nov.
      Um 11.15 h treffen wir uns im Club, um zu besprechen, ob wir für Montag und Dienstag ein Auto mieten wollen, um nach Puertito und Cofete zu fahren. Wir fahren zu Soto, um nachzufragen. Am Montag um 8 h könnten wir einen Wagen bekommen. Dann erst zum Supermarkt einkaufen, danach zur Mole, um die Jet-Foil zu sehen, die um 13 Uhr nach Gran Canaria ablegt. Wir fahren zur Bar von Jose, Valentin ist auch da. Wir wollen zusammen nach Luciano suchen, er soll in der Strandbar beim Esquinzo sein. Als wir dort ankommen, ist zwar viel Wasser da, aber keine Strandbar. Die Umgebung des Strandes ist sehr platt geworden, und der Berliner ist auch nicht mehr da. Über Monte del Mar fahren wir nochmal runter an den Strand, aber auch hier ist nichts.
      Zum Mittagessen geht es an die Strandbar beim Robinson. Dort ist Pedro, der uns erzählt, dass Luciano zur Zeit zuhause ist und bald mit einer neuen Strandbar beim Esquinzo anfängt. Auf einen kleinen Cafe zu Jose und dann zurück zum Haus. Bade- und Ruhestunde ist angesagt, bis wir uns um 19 h wieder aufmachen nach Morro in die Bar Laja zum Essen. Rundherum sind viele neue Restaurants entstanden, die Gemütlichkeit geht langsam den Bach runter. Tomas und Miguel treffen wir im Nino und beschließen, nun doch am Montag den Wagen von Soto zu mieten. Unser Auto werden wir am Club stehenlassen. Kurz noch zum Estrella und dann zum Club. Fela will uns noch eine Armbanduhr mitgeben, bei der wir auf Gran Canaria die Batterie wechseln lassen sollen.

      15. Nov.
      11.30 h fahren wir los zum Flughafen. Nach Koffer abgeben ist noch Zeit und es geht noch rein nach Puerto in unser Stamm"lokal" oberhalb des Hafens, leckeren Pulposalat essen. Ziemlich voll mit Arbeitern, die Pause haben. Wir finden gerade noch 2 Plätze auf der Terrasse.

      Aufenthalt Gran Canaria bis
      19. Nov.
      13.15 h sind wir wieder zurück. Das Auto muß allerdings angeschoben werden. Im "Don Miguel" in Ortega Schinkenbocadillo rausgeholt, damit zum Haus. Abends wieder nach Morro ins "Nino", Gambas al Ajillo und Calamares gegessen und den Schweden zugehört, die mittlerweile auch in Morro einfallen. Sie sprechen nur englisch und beschweren sich, dass die Karte nur auf spanisch und deutsch ist. Ich frage, ob ich helfen kann, und spiele Dolmetscher, damit sie nicht verhungern. Hinterher auf einen Fernet zu "Jose" und das Affenposter abgegeben, welches wir ihm von GC mitgebracht hatten. Er hat sich sehr drüber gefreut, und hat uns gleich noch nen Teller zu essen gemacht, obwohl wir schon satt waren. Danach zu Bruno und einige Runden auf dem Moped gedreht. Beim Nachhause fahren sehen wir Tomas noch im "Nino", also wird wieder geparkt. Er hatte inzwischen einen Rocky (Wagen) von Domingues gemietet, sodass wir bei Soto wieder absagen mussten. Weil Tomas den Lkw von Julian haben wollte, halfen wir beim Suchen und es wurden erneut ein paar Runden gedreht, und beim "Guanche" angehalten für den letzten Trunk. Ca. 23 h zurück, wieder mit Sparfunzel am Auto.

      Fortsetzung folgt
      Die Hochachtung vor dem Denken anderer gibt dem eigenen Denken erst den richtigen Respekt. (Paul Schupp) :abklatsch:
      Teil 4

      20. Nov.
      Heute heißt es früh aufstehen, denn wir wollen um 8 Uhr beim Club (Aldiana) sein, um zusammen 2 Tage nach Puertito zu fahren. Unsere Freunde schlafen noch, also umsonst beeilt. Wir lassen unser Auto dort stehen und kurz nach 9 geht es erstmal nach Morro zum Einkaufen. Noch ein paar Ortsrunden gedreht und dann kann es losgehen, 4 Erwachsene, 2 Kinder und Hund.
      Zuerst geht es nach Cofete. Auf dem Pass wird festgestellt, dass das Wetter zu mies ist, meterhohe Wellen und sehr windig. Wir fahren trotzdem runter und machen in der Bar eine kurze Pause, danach dann nach Puertito. Unterwegs suchen wir noch die Ziegen von Tomas, einige sind weit entfernt auf der anderen Barranco-Seite. Die drei in der Nähe kommen nach Rufen und wir werfen ihnen Futter raus.
      Zuerst wird die Bar Tenderete angefahren. Caldereta, Pisto und Carmelo sind auch da, große Begrüßung. Zum Mittag wird eine Caldo bestellt. Die von Pepe ist und bleibt die Beste! Nach dem Essen erst mal zum (1-Raum-)Haus und den Einkauf reintragen. Unsere Unterkunft für die Nacht ist ein altes Wohnmobil hinter den Hütten. Da ein Fester nicht dicht ist, pfeift der Wind herein, der auch hier ordentlich bläst. Es muss erst mal alles entstaubt und ausgeschüttelt werden. Ulli und Tomas fahren noch mal los, um zu sehen, ob das Meer etwas Essbares hergibt, jedoch es ist alles zu wild. Danach sind sie erneut Ziegen suchen gewesen, haben auch alle 9 finden können. Ich bin mit Fela, den Kinder und Hund Bitufa runter zum Steinstrand. Hier ist es durch den Schutz der Felsen sehr angenehm in der Sonne. Die Kinder toben rum, und wir machen Siesta.
      Zurück im Haus spielen wir zu viert Domino und Cinquillo. Am Abend soll es Paella geben, ich soll sie wieder mal machen, weil bei mir der Reis nicht so weich wird. Nach dem Essen holt Tomas die Timple vor und jeder ist mal dran mit singen . Bei Wein und Tequila wird es noch ein längerer, lustiger Abend.

      21. Nov.
      Trotz der langen Nacht schon um 8 Uhr aufgewacht. Es ist schon warm und der Wind hat nachgelassen. Yoni und Bistufa kommen und bringen "Wind" mit. Der Hund tollt wie ein Irrer durch das ganze Auto. Yoni "repariert" den Motor und macht Öltest. Nach einer Weile kommen auch Fela und Fani aus dem Haus. Das Auto wird wieder aufgeräumt und wir gehen zum Haus. Mittags soll es pollo gegrillt und chuletas mit Folienkartoffeln geben. Fela schickt mich die Koteletts aus der Bar zu holen. Es sind wieder Touristen einer Jeep-Safari da. Da ich auf Spanisch bestelle und Haut und Haar sich "der Umgebung angepasst" hatten, stellen sie fest, dass ich die typische Canaria bin ( "so haben die früher hier alle ausgesehen"). Oh jeh, bloß nicht zu erkennen geben.
      Ulli ist inzwischen mit dem Jeep von Caldereta los zum Brennholz sammeln. Zusammen mit Yoni klappern sie die Müllkippen rund um Puertito ab. Yoni steuert seinen Teil bei, indem er Ausschau hält. Als sie zurück sind und das Holz kleinhacken, kommt auch Tomas mit Holz. Da es vor der Hütte zu heiß ist, wird alles ins Auto eingeladen (Essen und Holz) und wir fahren an den Strand, wo es durch die Felsen auch Schatten gibt. Tomas macht Feuer, altes Drahtgestell drauf und los gehts. Fisch, Huhn, Koteletts, Kartoffeln, Brot und eine scharfe Aioli, die Fela vorher gemacht hatte. Es zieht sich dieses Mal sehr lange hin, danach aber Siesta , obwohl die Kinder ständig auf der Matte stehen.
      In der Bar fällt eine ordentliche Rechnung an, 16.000 Pts.
      Auf dem Rückweg nach Morro kommt uns Valentin entgegen. Er dachte, wir bleiben noch eine Nacht. So will er nun nach Cofete. Wir wollen aber nach Hause. In der Bar von Llano trinken wir noch etwas und fahren dann zusammen zum Club. Unser Auto muss natürlich wieder angeschoben werden. Fela gibt uns noch Fisch zum Trocknen mit.

      22. Nov.
      Prima Wetter! Gleich mal ein paar Sachen durchwaschen. Nach dem Frühstück müssen wir in Gran Tarajal Geld holen. Es wird auch gleich eine Lampe für den Autoscheinwerfer gekauft und sofort eingebaut. Es war nur eine einfache drin, daher auch das tolle Licht. Danach nach Tarajalejo zum Supermarkt Einkaufen für Mittag und Abend. Bei Rückkehr gleich noch die Bettlaken von Fela ausgewaschen. Nach dem Mittag auf der Terrasse in der Sonne ruhen. Nach 4 Std. ist die Wäsche trocken. Ulli wendet ständig den Fisch von Fela, der zum Trocknen auf dem Holzlattendach liegt.

      23. Nov. (die nächsten Tage macht Ulli die Tagebuchnotizen)
      Nach dem Frühstück auf nach Morro. Bei Felas Mutter den (Trocken-) Fisch abgeliefert, die Katze hatte nur ein kleines Stück rausgefressen.
      Marion besichtigt das Alameda, ich die Radios und Fernseher im Shopping-Center. Zum Mittag zurück ins Haus. Nachmittags auf zur Costa Calma. Die Lichtmaschine klappert bedenklich und ich beschließe, nach Gran Tarajal zu fahren, um eine neue Schraube zu kaufen.Gibt's aber nicht. Es ist 16.30 h. Also weiter nach Puerto del Rosario. Beim Seat-Händler habe ich die Schraube erhalten. Beim Versuch, das Ding einzubauen, geht der Kühlwasserbehälter kaputt. Schraube 50 Pts., Behälter 1400 Pts. !! Schnauze voll! Neuer Behälter ist drin, Schraube aber nicht! Ich mach die Motorhaube zu - peng! Linker Scheinwerfer kaputt. Ins Auto und zurück Richtung Morro (Auto Soto). Um 19 Uhr sind wir an der Abfahrt nach La Pared - nach Hause ! Ohne Licht fährt es sich besch...! Tomas + Co. warten heute vergebens mit dem Essen auf uns.

      24. Nov.
      In Morro gleich zu Bruno zum Auto reparieren, er fängt auch sofort an. Wir müssen aber feststellen, dass wir die Schraube nicht einfach verloren haben, sondern sie ist abgebrochen. Nichts geht mehr!
      Wir mieten bei Soto einen Opel Corsa für den Rest der Zeit. Wegen der chaotischen Verkehrsverhältnisse sogar mit Vollkasko!
      12 Uhr im Club. Tomas schimpft, dass wir am Abend nicht da waren. Er hat aber Verständnis für unser Pech. Fela ist nach Roario zum Arzt getrampt ( 7 Uhr los, 13 Uhr zurück) , wir hätten sie eigentlich fahren sollen.
      13.30 Uhr in Morro noch schnell eingekauft und zurück nach Hause. Mittagessen (Ziegenkäse, Schinken, Brot und Wein), Siesta bis 17 Uhr.
      Zur Costa Calma, hier besichtigt Marion den Monica Beach Club. Da ein Scheibenwischer nicht vernünftig wischt, tausche ich von einem anderen Soto-Auto aus.
      18.45 Uhr im Club, Marion besichtigt das Buffet. Mit Tomas zum "Nino" Essen. Anschließend zurück zum Club, die Kinder mitgenommen, die bei Oma waren. Fela ist auch schon da. Wir sitzen noch zusammen, erzählen und trinken einen. 22.30 Uhr nach Hause.

      Fortsetzung folgt
      Die Hochachtung vor dem Denken anderer gibt dem eigenen Denken erst den richtigen Respekt. (Paul Schupp) :abklatsch:
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      Beitrag von „Alfredos“ ()

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