Wanderung zum Punta de Barlovento

      Wanderung zum Punta de Barlovento

      Anfang Dezember wollten wir noch einmal zum Punta de Barlovento wandern. Diesesmal wählten wir als Startpunkt das kleine Leuchtfeuer am Punta Pesebre. Als erstes erkundeten wir das Steinplateau knapp über der Wasserlinie, suchten die warmen "Don-Alfonso-Becken".



      Der Ausblick von dort auf die Berg-Silhouette hinter Playa Cofete ist fanfastisch



      Wir wanderten gemächlich die Küste entlang, die in diesem Bereich stetig ansteigt und bei der großen Bucht von Caleta de Madera ihren höchsten Punkt hat. Die Aussicht, hoch über dem türkisfarbenen Meer, auf diese gewaltige Bucht und die Farben der Steine am gegenüberliegenden Ufer zu sehen, ist überwältigend schön.



      Auch die Berghänge, auf denen wir stehen, sind beeindruckend



      Immer wieder schaut man hinunter, kann sich nicht satt sehen an den Farben des Meeres und den Gesteinsformen.



      Der Weg wird nun ebener und verläuft gut erkennbar im Gelände. Mal wandern wir über Sand, dann über Steine und Geröll.




      Fortsetzung folgt
      Dieser Weg ist sehr angenehm zu gehen und bleibt eine ganze Weile auf einer Höhe.



      Nochmal ein Blick zurück zur Punta Pesebre. Am linken Berghang, der gerade noch in der Sonne liegt, ist das drittletzte Bild des ersten Beitrags gemacht worden.



      Bis zu dem Kap im Hintergrund wollen wir wandern, das Wetter ist sonnig und warm



      Im weiteren Verlauf dieser Wanderung kommen wir an hohen Steilwänden vorbei..



      ..und an Lavaadern, die als Mauern in der Landschaft stehen




      Fortsetzung folgt
      Dann mach dich auf solche Wanderwege gefasst. Der Weg verläuft fast waagerecht in der Bildmitte zum linken Bildrand



      Außer auf Sandstein ist der Weg aber fast immer gut zu erkennen. Es finden sich mehrere Wege in verschiedenen Höhenlagen, manchmal sind es aber auch nur Ziegentritte.

      Den Blick hangaufwärts gerichtet erkennt man eigenartige Sandsteinformen





      Wenig später befinden wir uns auf dem letzten Wegstück zur Punta de Barlovento



      Aber das ist noch nicht unser einziges Ziel. Wir wollen noch einmal genauer hinschauen und hoffen an der Küste einen Weg zu finden, der zum Roque del Moro und weiter nach Cofete führt.
      Auf diesem Plateau, wo eine Sandsteinplatte auf den Lavafelsen liegt, sind mehrere hohe Muschelhügel zu sehen.





      Wie lange mögen diese Muschelschalen hier schon liegen? Obenauf liegen Flaschen und Glasscherben



      Selbst an Windburgen erinnernde Steineansammlungen sind fast gänzlich unter den Schalen begraben



      Ein Vermessungspunkt aus dem Jahr 1963



      Wir wollten noch ein Stück weiter und stiegen über den Sandstein



      näher zum Hang und erblickten alte "Steinhäuschen".







      Und dann lag der Roque del Moro vor uns, na gut, nicht direkt,



      so ca. 2 km Luftlinie entfernt und dort am Hang führt so gar kein Weg weiter. Wir überlegten noch, irgendwie dort abzusteigen und unten an der Wasserlinie weiterzukommen, aber dieses Risiko war es uns nicht wert.



      Panorama der Küste



      und den Zoom der Kamera mal voll ausgereizt



      Weiter oben am Hang war eine Möwenkolonie, vielleicht auch ein Nistplatz der Möwen.


      Fortsetzung folgt



      Danach traten wir den Rückweg an. Der Himmel bedeckte sich mehr und mehr.
      Auf solch dünne Überhänge sollte man lieber nicht drauftreten



      Sandsteinwand



      Der östliche Rand der Caleta de Madera, leider nicht mehr im Sonnenlicht



      Der Rückweg zog sich dann ganz schön in die Länge





      Verwitterungsformen des Sandsteins, an denen wir vorbei kamen





      Danach ging es nur noch bergab zum Auto, welches wir kurz vor Sonnenuntergang erreichten. Wir fuhren nach Puertito um dort im El Caleton eine Kleinigkeit zu essen.
      Zum Punta Pesebre kommst du nur mit dem Mietwagen :/ oder zu Fuß. Von Punta de Jandia läufst du in ca. 40 Minuten zum Punta Pesebre, natürlich nur wenn du keinen Blick auf die schöne Landschaft verschwendest und Fotostopps machst. Und da wo du hin willst, zum Punta de Barlovento, ist über Punta Pesebre zu wandern ein Umweg, da hält man sich eher in Richtung Vulkan Talahijas. Der ist nicht steil und man spart ordentlich Wegstrecke.
      @clemi

      Ich habe mal nachgeschaut, auf den Bildern ist ja vermerkt wann man fotografiert hat. Aufgebrochen von Punta Pesebre sind wir gegen 11:30 Uhr und zurück gekommen sind wir um 17:40 Uhr. Das sind gut 6 Stunden, aber reine Gehzeit (gemütlich ohne zu bummeln) wird so bei 4,5-5 Stunden liegen. Man möchte ja auch nicht daher hetzen, nur weil man den größten Teil der Wanderung schon kennt. Wir suchten z.B. Rastplätze, wo wir 6 Monate vorher gesessen haben. ^^
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