Abhängig vom Tourismus

      Abhängig vom Tourismus

      Die Spezialisten für die Kanarischen Inseln haben sich mit dem Statement bzw. mit ihrer - wahrscheinlich kostspieligen - Expertise wohl wieder selbst Beifall geklatscht und/oder eine fette Rechnung vorgelegt.

      Anbei der Auszug aus dem Wochenblatt ( Die Zeitung für die Kanarischen Inseln )
      Quelle: wochenblatt.es/1000003/1000001/0/37043/article.html

      Ich habe mir erlaubt meine kleinen Anmerkungen zu dieser Essenz der "Meldung" in blau hinzuzufügen.

      Die Stiftung der Sparkassen (Funcas) hat untersucht, wie sich die Wirtschaftskrise in den autonomen Regionen ausgewirkt hat und wie diese der Krise begegnet sind.[Anmerkung Strandlaeufer: Das war aber auch wirklich mal nötig, dies zu untersuchen, oder ? ] Dabei kamen die Experten zu dem Schluss, dass sich die Kanarischen Inseln noch stärker auf den Tourismus spezialisiert haben und ihre Abhängigkeit von dem Sektor gewachsen ist. [Das hätte man doch nun wirklich nicht vermutet. Man lernt halt immer wieder dazu. Dank an die Experten der Sparkasse für diese Erkenntnis.]

      13.04.2016 - Kanarische Inseln -An sich sei die erhöhte Spezialisierung auf einen Sektor kein allzu großes Problem, allerdings mache es die Wirtschaft anfälliger für Zyklen und Faktoren von außerhalb, erklärten die Wissenschaftler in der Studie. [Anmerkung Strandlaeufer: Da haben die aber im Studium gut aufgepasst; die Jungs von der Sparkasse]

      Um mehr Menschen Arbeit zu verschaffen und die Armut abbauen zu können, sei es dennoch dringend erforderlich, die Wirtschaft zu diversifizieren. [Ja, das kann man auch schon seit Menschengedenken in jedem Buch nachlesen. ]

      Wachstumspotenzial bestehe beispielsweise im Bereich der kanarischen Agrarproduktion oder den Erneuerbaren Energien, sowohl für den Eigenverbrauch als auch für den Export. [ Dazu musste dieses Gremium wohl richtig lange analysieren, um diese weltbewegende und offensichtliche Aussage treffen zu können. ]

      Innerhalb des Tourismus-Sektors sollte nach Meinung der Experten ebenfalls das Angebot ausgeweitet werden. [ Ja klar, alles muss hierher...Autorennen wären auch noch ganz hilfreich oder sonstige Arten von Zeitvertreib für die Dumpfbacken aus aller Herren Länder ]

      Gefördert werden sollte auch der Internet-Handel durch Abbau der bürokratischen Schranken. [ Da muss man schon die Schlauberger der Sparkasse dafür engagieren, um den bürokratischen Schwachsinn auf die Schliche zu kommen. ]

      Bin gespannt wie die Dinge sich auf der Insel (Fuerteventura) weiter entwickeln werden.
      :Hut:

      ...offline...
      Mit diesem "Haus" dürfte sich die Abhängigkeit in vielerlei Hinsicht erledigt haben.

      Wie viel brauche ich, um gut zu leben?

      Das fragten sich zwei Österreicher. Und erfanden den "Wohnwagon", der sich selbst mit Strom, Wasser und Heizung versorgt.



      Quelle:
      http://www.sueddeutsche.de/auto/alternative-lebensweise-naturnahes-wohnen-im-wagen-1.2857340
      polpix.sueddeutsche.com/bild/1…nwagon-bauwagen-natur.jpg
      ...offline...
      Glücklich, wer sich solcher Worte und Gedanken hingeben kann. Sehr schön gesagt ! Falls in dem einen oder anderen Wohnwagon noch Energie fehlt, dann nehme ich die Koordinaten jederzeit auf Empfang.

      Nana schrieb:

      Man braucht wenig zum Leben, wenn man das erkannt hat ;) . Ich finde diesen Wohnwagen toll und wenn er am richtigen Standort steht, auch völlig ausreichend für 2 Personen. Warum also nicht?


      Da kann ich mir jeden sehr gut "in diesem Wohnwagon" vorstellen.

      ERP-Markus schrieb:

      Strandlaeufer schrieb:

      Mit diesem "Haus" dürfte sich die Abhängigkeit in vielerlei Hinsicht erledigt haben.


      Mario, wenn Du es bist: Dich könnte ich mir in diesem "Wohnwagon" recht gut vorstellen... ;)


      Wenn der Fotograf der ist, für den ich ihn hinter der kamera halte, dann kannst du ja in meine Wohnung einziehen, oder ?

      Das Thema der Abhängigkeit und der Ausprägungen.

      [Um aber den ersten Eintrag nicht aus den Augen zu verlieren, will gesagt sein, das ein Professor - scheinbar auf diese Studie oben - ebenfalls im neuen Wochenblatt geantwortet hat. Online ist die Ausgabe jedenfalls im freien Bereich noch nicht ]
      ...offline...
      @ERP-Markus- was auch immer es sein mag. Es gibt genug Möglichkeiten selbst im letzten Winkel "online mit geschwindigkeit" zu sein.

      Aus dem ersten Eintrag [ Abhängig vom Tourismus ]
      Bin gespannt wie die Dinge sich auf der Insel (Fuerteventura) weiter entwickeln werden.
      folgt überraschender Weise schnell eine Antwort, wenn man dann schon mal "sensibilisiert und fokussiert" ist auf die Sache.

      Quelle: Fuerteventura Magazine [HOY] Mai 2016

      Surf Festival im September im Norden der Insel in der Nähe von Corralejo, Majanicho und EL COTILLO als Gegenstück zu den Events im Süden der Windsurfer und Kiteboarding World Cup angekündigt und beschlossen.

      Die Zeitschrift Vogue und Vanity Fair POLEN inzensieren eine Mode-Reportage auf Fuerteventura.
      Wie der Beauftragte für Toursimus meinte, sollen derartige Reportagen in wichtigen Zeitschriften "Fuerteventura in einem Segment positionieren, dass sich sowohl in Polen als auch in Ostdeutschland an einen Tourismus mit hohem Standing wendet. "

      Das Beste aber zum Schluss mit einer Mitteilung auf Seite 30 (wenn man so will) mit der Überschrift: "Die Polizei für ausländische Touristen ist eine neue Spezialität."

      Also wer da nicht hellhörig wird, dem kann man sicherlich nicht mehr helfen.

      Es wäre zuviel diesen Artikel dort abzuschreiben, aber er ist es allemal Wert gelesen zu werden.

      JEDENFALLS die Argumente für die verstärkte internationale Präsenz der "Kameraden" sind ja sehr "einleuchtend" [Hallo].....

      Ganz toll ist auch ( man bedenke den Mangel an solchen Kräften in den jeweiligen Ländern; die haben ja in England, Frankreich, Deutschland und Italien nichts zu tun, oder ?) die Aussage von einem Unternehmer aus der Tourismusbranche, der dazu auffordert, diese Initiative zu unterstützen, zumal - so gibt er zum Besten - "die einzige Bedingung, die diese Länder stellen, um die Polizisten zu uns zu schicken, ist, dass diese eine Unterkunft und Verpflegung bekommen."

      Keine Frage, dass man weitere Polizeistationen im Norden und auf allen Inseln einrichten will.....siehe Quelle !

      Der Artikel beginnt nach dem ersten Absatz mit einer genialen Einleitung:

      "Diejenigen, die das benötigen, können sich an die auf Ausländer spezialisierten Polizeiämter wenden, um kleine Straftaten, wie Diebstahl oder Verluste anzuzeigen."

      Super und dafür brauchen wir Armeen von Polizisten aus aller Herren Länder.

      Es darf durchaus gelacht werden, aber den Ernst der Lage was diese Stationierung der internationalen Polizei betrifft sollte man dabei nicht vergessen.

      Alles damit sich der Tourist wohl und zuhause fühlt - so endet diese Mitteilung.
      ...offline...

      Wohl dem der "mitdenken" kann !

      Strandlaeufer schrieb:

      Es darf durchaus gelacht werden, aber den Ernst der Lage was diese Stationierung der internationalen Polizei betrifft sollte man dabei nicht vergessen.


      Es geht also um die Stationierung einer internationalen Polizei unter dem Deckmantel dem Touristen mehr Sicherheit zu bieten. In Wirklichkeit geht es um ein vollkommen anderes Projekt, wie ein Beitrag "Brüssel plant Einführung einer EU-Polizei" deutlich macht. Man bedenke das auch hier die Mühlen nur sehr langsam mahlen, aber nun kommt der Plan aus 2014 in die Umsetzung.

      Vorher noch ein Auszug aus dem Artikel des Fuerteventura Magazin HOY, der folgendes zum Besten gibt: " Im Rahmen der gleichen Veranstaltung wurde das Projekt -Europäische Polizei- präsentiert, eine Initiative, um zeitliche Abkommen mit der deutschen, der italienischen und der britischen Polizei abzuschliessen, damit Polizeieinheiten aus diesen Ländern zusammen mit der spanischen staatlichen Polizei und der Guardia Civil auf Streife gehen.

      Alles unter dem bereits erwähnten Deckmantel dem armen Touristen zu helfen.

      Ich habe mir erlaubt hier einen kurzen Auszug, der unter dem Link der deutschen Wirtschafts Nachrichten nachzulesen ist einzustellen.

      In dem Entwurf wird zudem das Recht der EU-Bürger auf freie Wahl des Wohn- und Arbeitsortes in der EU unterstrichen. Dieses Recht müsse zugleich gegen Missbrauch verteidigt werden.

      Wenn man die bisherige Strategie der EU betrachtet, wird klar: Hier geht es um mehr. Die EU hat in der Vergangenheit stets zuerst Fakten geschaffen, um diese im nachhinein per Gesetz zu legitimieren.

      Der vermutliche EU-Kommissionspräsident hat aus diesem wohlüberlegten Vorgehen kein Hehl gemacht. Der Spiegel zitierte 1999 den Chef der Euro-Gruppe:

      »›Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert‹, verrät der Premier des kleinen Luxemburg über die Tricks, zu denen er die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik ermuntert. ›Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter ‒ Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.‹«

      Na, hat es Klick gemacht !
      ...offline...

      ERP-Markus schrieb:

      Du sprichst auf SkyDSL etc. an? Klar, wäre eine Möglichkeit.


      @ERP-Markus - Der Cobham BGAN EXPLORER® 727 verwandelt Ihr Fahrzeug in ein mobiles Kommunikationszentrum, das Ihnen permanent eine stabile und zuverlässige Sprach- und Internetverbindung bietet. Dabei können gleichtzeitg Telefonate geführt und Internetverbindungen oder VPN-Tunnel mit bis zu 432 kbps hergestellt werden.

      Dank einer selbstausrichtenden Antenne sind Sie mit einem Cobham BGAN EXPLORER® 727 stets sendebereit, auch während der Fahrt.

      Durch den integriertem WLAN Router verfügt Ihr Ü-Wagen oder Einsatzfahrzeug außerdem über einen mobilen WLAN Access-Point.



      Schick sieht das aus ! Das Beste daran: Es ist kein Iphone :ba:

      cpn.de/produkte/fahrzeuginstallationen/cobham-explorer-727/
      ...offline...

      ERP-Markus schrieb:

      DAS ist schon viel interessanter.
      Und das aktuelle Angebot (22MB/s ab 29,90 €/Monat) ist tatsächlich wettbewerbsfähig.


      Wenn ich das recht auf spanisch verstanden habe sind aber "nur" 15 GB pro Monat frei. Hinzu kommen als Erstanschaffung die Anschlussgebühr, die Satellitenanlage + Installation und der Router in Höhe von insges. ca. 700 €.
      Zu bedenken ist ferner, dass die Verzögerung bei der Datenübertragung höher ist als bei einem gewöhnlichen DSL-Anschluss, also nix für Spielecracks.
    Das Forum rund um die Insel Fuerteventura mit Beiträgen, Tipps und Wissenswertem zur Kanareninsel. Registrieren Sie sich in unserem Forum.