Erfahrungen zu deutschem PKW auf Fuerte während Langzeitaufenthalt

      fuerteboy schrieb:

      Ich hätte dann noch eine Variante.
      Einen Wohnsitz auf der Insel, ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug dort,
      jedoch maximal 60 Tage im Jahr auf der Insel.


      Nennt man dann Steuerhinterziehung in Spanien und wird auch sehr teuer.
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      Ich hatte das Problem mit der Schweiz! Wäre rein rechtlich sogar fahren "ohne gültigen Führerschein", weil man verpflichtet ist, den FS umzuschreiben. Ich dürfte aber mit einem nicht EU Führerschein kein EU Fahrzeug fahren, was auf mich angemeldet ist, in einem EU Land! Es gibt schon lustige Dinge... wäre immer noch so, wenn ich in beiden Ländern einen Wohnsitz hätte.
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      Ich kenne jemanden auf Malle, der hat 2x dasselbe Auto und fährt dann immer mit dem 2. Auto in Deutschland zum TÜV und nimmt die Kennzeichen mit nach Mallorca und klebt die da ans Auto! Die Fahrgestellnummer kontrolliert so leicht niemand!
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      In der Costa Calma gibt es auch einen alten Mercedes (~ BJ 90) der ein deutsches Kennzeichen hat und einer Familie aus Sylt gehört. Ich habe aber noch nie auf die Plakette geschaut!
      @Sascha1980
      Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
      Lassen wir das TÜV Problem mal aussen vor...
      Hauptwohnsitz ist in Deutschland, nur für die Urlaubszeit auf der Insel, ca 60 Tage im Jahr.
      Auto in Deutschland zugelassen jedoch ständig auf der Insel, Standort in der Ferienimmobilie.
      Wird also mit deutscher Zulassung ca. 60 Tage im Jahr auf der Insel gefahren.
      So und wenn ich dann die Quittung der Fähre nicht mehr habe...
      Komme ich dann in die Beweispflicht?
      Ich führe Ihnen nachstehend ein Beispiel auf, damit Sie ungefahr
      wissen, welche Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie das Auto ummelden
      wollen:

      BMW 320 i, Baujahr 2004
      Zulassungssteuer (Wert 19.363 €)(1) x 12% = 2.323,56
      Übertragungssteuer (Wert 19.363 €) x 4% (2) = 774,52
      Kfz-Steuer der Gemeinde: 120,00
      Technischer Ingenieur, reduzierte Bescheinigung (3): 300,00
      Gebühr Industrie Inspektion – Tüv (3): 120,00
      Gebühr temporare Fahrerlaubnis: 19,00
      Gebühr definitive Fahrerlaubnis: 70,00
      Grüne temporare Nummernschilder: 30,00
      Weiße definitive Nummernschilder: 30,00
      Bearbeitungshonorar: 300,00

      Gesamt-Kosten: 4.087,08 €


      wer wird da sein Auto ummelden, lach

      Kanaren ist nicht Balearen,
      normal gibts bis 6Monate no Problems


      p.s
      Ich kenne jemanden auf Malle, der hat 2x dasselbe Auto und fährt dann
      immer mit dem 2. Auto in Deutschland zum TÜV und nimmt die Kennzeichen
      mit nach Mallorca und klebt die da ans Auto! Die Fahrgestellnummer
      kontrolliert so leicht niemand!

      geht auch ,lach
      Den TÜV interessiert doch niemanden auf dem Festland.
      Die Versicherung ist wichtig! Man kann auch auf das deutsche Kennzeichen eine spanische Versicherung packen. Gar kein Problem.

      Mein Bekannter in Calpe bekommt alle 2 Jahre Besuch vom Kumpel aus Deutschland. Der nimmt seinen Lappi mit, tippt den Kram aller alten Residenten ein und jagt dann in Deutschland die Papiere durch den Computer und fertig ist der TÜV. Der arbeitet als Tüv Prüfer bei freien Werkstätten. Kostet halt 200 Euro p. Auto. Der macht so mal eben schnell 15 Autos in den paar Tagen. Hier fahren alte Mercedes Modelle rum, die waren schon 20 Jahre nicht mehr in Deutschland und haben trotzdem TÜV.

      Warum, wieso, keine Ahnung! Viele alte Residente machen das hier so. Interessiert doch niemanden. Die Russen machen das auch so.

      Neu

      Sascha1980 schrieb:

      Mein Bekannter in Calpe bekommt alle 2 Jahre Besuch vom Kumpel aus Deutschland. Der nimmt seinen Lappi mit, tippt den Kram aller alten Residenten ein und jagt dann in Deutschland die Papiere durch den Computer und fertig ist der TÜV. Der arbeitet als Tüv Prüfer bei freien Werkstätten. Kostet halt 200 Euro p. Auto. Der macht so mal eben schnell 15 Autos in den paar Tagen. Hier fahren alte Mercedes Modelle rum, die waren schon 20 Jahre nicht mehr in Deutschland und haben trotzdem TÜV.

      Dieser Bekannte ist also Prüfer bei irgendeiner deutschen Prüforganisation (TÜV, Dekra usw).
      Und ja, das geht wohl. Die Prüforganisationen haben ja nicht nur eigene Prüfstellen, sondern auch mobile Mitarbeiter, die in die Autohäuser und Werkstätten kommen. Und so kann er die HU-Prüfungen wohl in seiner Freizeit und eben auch im Urlaub an im Ausland befindlichen deutschen Autos machen.
      Zumindest theoretisch. Aber ich frage mich, wie die das dann mit den Bremsen und der Abgasprüfung machen, denn die dafür notwendige technische Ausrüstung hat der Prüfer ja nicht im Koffer, dafür muss das Auto bzw. der Prüfer in eine von seiner Prüforganisation anerkannte Werkstatt.

      Neu

      ChrisAK78 schrieb:

      Aber ich frage mich, wie die das dann mit den Bremsen und der Abgasprüfung machen, denn die dafür notwendige technische Ausrüstung hat der Prüfer ja nicht im Koffer, dafür muss das Auto bzw. der Prüfer in eine von seiner Prüforganisation anerkannte Werkstatt.


      Das Frage ich mich auch seit Jahren und es hat mich etliche, schlaflose Nächte gekostet :sleeping: Vielleicht hat endlich jemand die Antwort :lupf:

      Neu

      ChrisAK78 schrieb:

      Zumindest theoretisch. Aber ich frage mich, wie die das dann mit den Bremsen und der Abgasprüfung machen, denn die dafür notwendige technische Ausrüstung hat der Prüfer ja nicht im Koffer, dafür muss das Auto bzw. der Prüfer in eine von seiner Prüforganisation anerkannte Werkstatt.


      Werden Motorradbremsen auch auf einem Prüfstand getestet? - Nein.
      Es wird eine Probefahrt durchgeführt um die Bremsen/Fahrzeug zu testen/prüfen.
      Es liegt alles im Ermessungsspielraum des Prüfers, der mit seiner Unterschrift die Verkehrstauglichkeit des Fahrzeuges am Tag der Prüfung (!) bestätigt.
      ... es kann alles schneller enden, als wie man denken kann ...

      Neu

      Für mich müsste ein Motorrad keinen Lärm machen. Aber man sieht ja schon bei der Elektromobilität, dass die dann wieder elektrokünstlich erzeugte Geräusche machen müssen, damit sehbehinderte sie wahrnehmen...

      Ist irgendwie wie mit dem Bierdeckel am Hinterrad vom Fahrrad... - ich knattere also bin ich! ;o)
      Grüssle Micha

      --

      Too old to die young!
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