Wetter auf den Nachbarinseln

      Wieso überhaupt "heimliche" Liebe?
      Ich brauch es nicht zu erklären, das ich dem User Theo1966 nicht besonders nahe stand, weiß das ganze Forum.

      Am Morgen waren mal wieder dichte Wolken über der Cumbre, unten an der HI-550 bei Frontera war es mit 17 Grad genauso mild wie gestern. Ich bin zur Westspitze nach La Dehesa und weiter hoch nach El Sabinar gefahren, habe mir dort die windzerzausten Bäume angeschaut. Dann hinunter zum Faro de Orchilla und dort Lavahöhlen in der grandiosen Lavalandschaft gesucht und gefunden. Dort war es den ganzen Tag sonnig und 21 Grad warm. In Tigaday hat es kurz nach Sonnenuntergang etwas geregnet, das heißt, Sterne schauen fällt heute wieder aus. :(
      Nach einer kühlen und stürmischen Nacht war es heute morgen in Frontera nur 14 Grad. Beide Türen nach draußen mussten mit Papier blockiert werden, sonst wäre schlafen nicht möglich gewesen. Am Morgen hat es dann kurz geregnet. Ich bin erneut über die Cumbre in den Süden der Insel nach Tacoron gefahren, oben auf der Cumbre (über 1000m Höhe) waren es nur 8 Grad. Der Süden El Hierros war wiederrum sonnig, aber doch arg windig. In Tacoron am Meer waren es 20 Grad, zwischen Lavafelsen kann man über Leitern ins Wasser und schwimmen. Dort befindet sich das "Reserva Marina de Punta de La Restinga". Nach einem traumhaften Sonnenuntergang bin ich dann zurück gefahren, allerdings nicht über die Cumbre. Die Passat Wolken waren sehr dicht und lagen wie eine Kappe über der Insel, ab ca. 900m Höhe wurde es extrem neblig, was mich an Novemberwetter in Deutschland erinnerte. Da habe ich den Umweg über Valverde nach Frontera genommen, anstatt im Dunkeln bei Nebel auf einer mir nicht vertrauten Straße unterwegs zu sein.
      Wenigstens waren hier mal wieder ein paar Sterne zu sehen, auch wenn es weiterhin arg windig ist
      So nun folgt der vorerst letzte Wetterbericht von El Hierro, jedenfalls von mir. Keine wesentliche Änderung zum Donnerstagwetter. Den ganzen Tag über blieb es über der Inselmitte wolkig mit heftigem kalten Wind bei 10 Grad. Ich fuhr noch einige Punkte an, die ich als nicht so interessant eingestuft hatte. So habe ich mir verschiedene Aussichtspunkte angeschaut, z.B. den Mirador de Jinama; leider war die Sicht in den halben Kessel von Frontera (El Golfo) durch Wolken nicht möglich. Eine gute halbe Stunde später, ich hatte die falsche Abzweigung genommen, fuhr ich diesen Aussichtspunkt erneut an und wurde mit gutem Blick auf die Küste belohnt.
      An der Küste bei Tacoron waren es wieder 21 Grad und sonnig. Dort bin ich wieder geschwommen.
      Den Sonnenuntergang habe ich mir dann bei Punta Grande angeschaut, dort steht ein kleines 2*Hotel direkt auf den Klippen am Meer. Gut 40m daneben ist eine Lavabrücke über dem Meer zu sehen.
      Eine interessante kleine Insel, wird nicht mein letzter Besuch hier gewesen sein.
      Danke, Birgit. Wenn man auf dieser Insel ist, wovon sehr wenig im Forum zu lesen ist und nicht nur am Pool liegt, kann man auch etwas von der Insel erzählen, dachte ich. Einen Reisebericht werde ich später mal erstellen, natürlich mit Bildern.

      Am Morgen hat es in Frontera leicht aber beständig genieselt, nachdem es gestern Abend noch ordentlich geregnet hat. Auf der Fahrt zum Flughafen habe ich erstmals in der einen Woche die Nachbarinseln La Palma und Teneriffa samt Teide gesehen.
      Sonst hatte man das Gefühl das es rings um die Insel nur das Meer gibt. Nu ist Neumond und das Wetter stellt sich um. Mal schauen wie sich das Wetter auf Fuerte gestaltet.
      Das gnadenlose Sonnenwetter mit 22-24 Grad Autothermometer setzt heute nahtlos fort auf GC.

      Wir haben den Flughafen mit dem Mietauto auf der Südroute verlassen, shaudernd an Playa des Ingles und Maspalomas vorbei (ich hatte mir es schlimm, aber nicht SO schlimm vorgestellt) und über Mogan ins westliche Hinterland eingetaucht.

      In La Aldea ist es wunderbar ländlich und ruhig - und sogar Amseln singen.

      Die schluchtenreiche Bergwelt ist grandios.
      Heut wird weiter gekurvt.
      Grüssle Micha

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      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.
      Heute zwischen 21 und 27 Grad in den Bergen tagsüber, nachts dann um die 19 Grad auf der Südroute.

      Auf den eng gewundenen, maximal-kurvigen Bergsträsschen fährt man sich besoffen.
      (Man muss das eigentlich mit dem Motorrad machen).
      Wir sind heute ca. 7-8 Stunden nur gefahren, Gesamtreisezeit gute 11 Stunden.

      Was in Fuerte problemlos geht - mit den kostenlos am Flughafen verteilten Übersichtskarten zu navigieren - schlägt auf GC leider immer wieder fehl, weil sogar falsche Einträge behaupten es gäbe Verbindungen - wo keine sind.
      (Wenn man gezielt navigieren will, ist eine gute Strassenkarte unabdingbar, in der alle Strässchen mit den Nrn. eingetragen sind).
      Und gelegentlich wird auch einfach grad die Strasse gesperrt, worum auch immer. Umstände, die nicht unerheblich zu der recht langen Reisezeit geführt haben.

      Aber auch die Fehlfahrten haben sich gelohnt, denn sonst käme man nie in diese malerischen Eckchen.
      Wirklich gnadenlos schöne Bergwelt hier.

      Morgen gehts dann zum Nublo und Nieves, die mussten leider aufgrund Zeitmangel heute ausfallen.
      Grüssle Micha

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      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.
      Im Nordwesten von GC ist am Nachmittag ziemlicher Dunst aufgezogen. Da ich keine Erfahrungswerte besitze und die Temperatur zwar mild aber jetzt eher mässig ist - ists vielleicht einfach auch gar kein Calima.

      Tagestemperaturen lagen unterhalb 30 nach Autothermometer.

      Die Nordhänge im Bereich Galdar/Moya sind wirklich Urlaub von Fuerte, es wirkt üppig mediterran und es erstaunt was da alles einträchtig nebeneinander wächst.

      Sehr hübsch Moya auf einem Bergrücken erbaut mit einer weithin sichtbaren Kirche direkt neben einem tief eingeschnittenen Barranco, der in üppigstem Grün liegt fast wie der Amazonas und von Vogelstimmen schallt.
      Nah davon am oberen Verlauf desselben Barranco gelegen, das Lorbeerwäldchen von Los Tilos mit einem Strässchen (GC704), das wirklich nur eine PKW-Breite besitzt - bei Gegenverkehr muss rangiert werden.
      Die GC75 erscheint stellenweise als Allee gesäumt mit alten Bäumen.

      Nach drei Tagen Übung geht das Bergsträsschenfahren flotter von der Hand, trotzdem liegt der Schnitt bei 36 km/h.
      Und wenn man nicht hupt und zu wenig aufpasst, kann es leicht auch mal knallen, denn für den Schnitt muss man natürlich durchaus auch 60-70 km/h im Winkelwerk der grancanarischen Bergwelt fahren.

      Ein wunderbarer Tag mit ganz viel sattem Grün.
      Um das Mass voll zu machen geben wir uns morgen noch den Botanischen Garten bei Las Palmas.
      Wie wird uns bei Rückkehr wohl die Marslandschaft der Heimatinsel erscheinen? ;o)
      Grüssle Micha

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      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.
      Heute wars sehr dunstig, auch im Nordwesten, stärker jedoch um Las Palmas.
      Temperaturen knapp unter 30 im NW und 34 im Süden, selbst das letzte südliche Tunnel hatte ausgangs noch 22 Grad.

      Der Jardin Botanico ist eine Empfehlung, schöne alte Anlage (wurde bereits 1952 gegründet) mit Pflanzen in einer Grösse, die mir so nicht vorstellbar waren.
      Dadurch sind die Wege grösstenteils teil- oder fast vollbeschattet und man fühlt sich drunter ausserordentlich wohl. Der ganze Platz ist eigentlich gar nicht mal so gross, aber die abwechslungsreiche Bepflanzung, die Natursteintreppensteige entlang der Barrancowand und die vielen Vogelstimmen nebst den dazugehörigen Vögeln, machen ihn einfach bezaubernd.
      (Selbst wenn ein gewisser Teil des Zaubers auch dem Urlaub von der Wüsteninsel-Feeling geschuldet sein mag.)

      Es ist nicht alles in Schuss, aber das tut dem gefühlt Altehrwürdigen nicht wirklich Abbruch und man kann mit etwas Nachsicht drüber wegsehen.

      Für Schwaben besonders erfreulich: Eintritt frei, saubere Klos und ein wirklich hoher Erholungswert.
      Grüssle Micha

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      Schon im präfaktischen Zeitalter wusste Mohammed:
      Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.
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