Kreuzfahrtschiffe

      Für diesen Wunsch dürfte es ganz realistisch zu spät sein...

      Neben der berechtigten Kritik: Wassermangel dürfte in Puerto kaum herrschen, da alle neueren Kreuzfahrt Schiffe ihre autarke Frischwasserversorgung haben. Das ist ein Märchen. Wie sollte das auch sonst funktionieren bei dieser Größe? Ob und wie es bei dem LNG Schiff Nova über die Insel qualmt und stinkt wird man ausserdem sehen.

      Natürlich machen wir unseren Tripp (nicht nur auf Fuerte) auf eigene Faust und werden auch einige Euro dort lassen...

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      Warum sollte es für den Wunsch keine Kreuzfahrschiffe in Fuerte haben zu wollen zu spät sein?

      Immerhin hat die Initiative der Gegner es vermocht die Politik zum nachdenken und auch zu dem einen und anderen kleinen Schritten gegen Kreuzritter zu bewegen.
      Die Wasserversorgung der Schiffe erfolgt im Hafen sehr wohl von der Landseite aus.
      Erstens kann im Hafenbecken nur schwierig Wasser entnommen oder die Salzlake wieder eingeleitet werden
      und zweiten müssten dann die Anlagen und somit auch die Maschinen laufen was wiederum mit nochmehr Abgasen und Lärm einhergeht. Richtig ist das so ein Schiff durchaus einen Tag aus den Wassertanks leben kann nur werden dann eben Nachts auf der kurzen Fahrt z.B. nach Gran Canaria die Gewässer und Luft belastet.
      Wir sollten aber die Sorgen der Hafenanwohner (übrigens Weltweit! Ich erinnere an Venedig oder Dubrovnik oder oder) sehr wohl einmal ernst nehmen. Wenn in einer kleinen Stadt mit 38000 Einwohner immer häufiger an einem Tag zwei bis drei große Urlaubshotels mit über 5000 Menschen auftauchen, den Blick auf das Meer verwehren und einen Teil der Stadt überfluten dann ist eine Grenze erreicht bei der von Egoismus der Reedereien gesprochen werden darf.
      Es geht nicht um die paar Euro die hier ausgegeben werden.Die hat der Steuerzahler hier schon längst ausgegeben für neue Hafenanlagen und Besucherkais ( Wo ist Sie hin die Scuola Nautica an der Mole? Wo sollen wir hin mit unseren Fischerbooten? Nach Corallejo)
      Kreuzfahrten sollten zum Beispiel in Hamburg starten viele Tage auf dem Meer sein und dann einen oder zwei Zielhäfen anlaufen. Heute ist aber der Trend der Vermarkter das Gegenteil. Möglichst viele Menschen an möglichst vielen Orten in möglichst kurzer Zeit aufkreuzen zu lassen.

      saludos
      DTI

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      DTI schrieb:


      Die Wasserversorgung der Schiffe erfolgt im Hafen sehr wohl von der Landseite aus.
      Erstens kann im Hafenbecken nur schwierig Wasser entnommen oder die Salzlake wieder eingeleitet werden
      und zweiten müssten dann die Anlagen und somit auch die Maschinen laufen was wiederum mit nochmehr Abgasen und Lärm einhergeht. Richtig ist das so ein Schiff durchaus einen Tag aus den Wassertanks leben kann nur werden dann eben Nachts auf der kurzen Fahrt z.B. nach Gran Canaria die Gewässer und Luft belastet.


      Und weil das alles so schlecht ist hat der NABU die AidaNova jetzt mit 4 grünen (von 4 möglichen) an die Spitze im Umweltranking gesetzt. Aber vermutlich wurde der von Deinen Kreuzrittern gekauft oder so...

      Ich werde es also dann lassen mit dem Geldausgeben, lieber die Rucksäcke mit Getränken vom Schiff und Lunchpaketen füllen, Escooter leihen, die das Schiff mitbringt und auf Mitbringsel von der Insel verzichten. Und wenn ich wieder auf dem Schiff bin trinke ich im Brauhaus ein dort aus Meerwasser gebrautes Bier. Dann muss ich auch kein schlechtes Gewissen haben!

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      Ujujuj Dann brauchen wir aber dringend Meer Schiffe. Wenn dann sogar noch die Umwelt gereinigt wird!!

      Zitat NABU-Untersuchung
      "Fast alle Kreuzfahrtschiffe sind
      Luftverpester. Zu diesem Schluss kommt der Naturschutzbund Nabu nach
      einer Untersuchung von 75 Schiffen. Doch die Umweltschützer sehen auch
      positive Entwicklungen.

      Die meisten Kreuzfahrtschiffe stoßen unnötig viel
      Schmutz aus. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, für die der
      Naturschutzbund Deutschland (Nabu) 76 Schiffe weltweit unter die Lupe
      genommen hat.

      Lediglich eines der Schiffe nutze das
      vergleichsweise saubere Flüssiggas (LNG) - alle anderen fahren weiterhin
      mit giftigem Schweröl. Darunter seien auch acht von neun Neubauten, die
      in diesem Jahr auf den Markt kommen."

      Da kommt noch dazu das diese Schiff das graue Schaf unter den schwarzen Schafen ist.
      Aber wie heißt es bei Geier Sturzflug so schön
      "besuchen Sie Europa so lange es noch steht"
      Ach so die Canaren sind ja Afrika.

      Nein Schluss mit meinem Gehetze. Kann ja schließlich keiner was dafür wenn so große Schiffe gebaut werden die eigentlich den Hafen von Puerto gar nicht anlaufen dürfen (zumindest Frachter dürfen das nicht).
      Und nochwas, ich mag die Menschen und verurteile auch nicht die Leute die mitfahren, im Gegenteil ich unterhalte mich gerne mit Ihnen in Puerto nur Abends sind die dann halt wieder weg, und Ihre Hotelburg auch.
      Sagt der Walfisch zum Thunfisch:
      Was solln wir tun Fisch?
      Sagt der Thunfisch zum Walfisch:
      Du hast die Wahl Fisch!

      salutos DTI

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      Ich fand den Bericht über die Emsüberführung der Aida nova und die tollen Fotos sehr informativ, vielen Dank dafür und das man in Weener sogar Brücken und Fähren nach mir benannt hat, war mir neu (Achtung: Scherz). Auch wir hier in Regensburg leiden im Sommer unter den vielen Kreuzfahrern, die täglich unsere schöne Altstadt besetzen und am Abend donauabwärts wieder verschwinden. Den ganzen Tag über laufen die Schiffsdiesel, zum Ausgleich hat die Stadt dafür in der Altstadt eine Umweltzone eingerichtet und den Diesel-PKWs bis einschließlich Euro 5 die Einfahrt verboten. ?( Langfristig muss sicher eine Lösung her, wie man Kreuzfahrtschiffe umweltverträglicher macht, denn das betrifft nicht nur die großen Seeschiffe sondern hier bei uns auch die vielen Flusskreuzfahrer. Schönen Abend noch. H. W. F. Heinz Werner Friesen

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      Hola,

      das Fass ist ja schon offen. Die Politik wird ja reagieren bzw hat für 2018/19 ja schon reagiert.
      Die Infrastruktur z.B. der Anleger für Kreuzfahrtschiffe wurde modernisiert und die Promenade erneuert.
      Als Beispiel der Monat Januar 2017 15 Schiffe an 15 Tagen
      der Monat Januar 2018 dann mit 27 Schiffen an 20 Tagen
      der Monat Januar 2019 wird mit noch mehr geplant.
      Sicher im Sommer kommen keine bzw. kaum Schiffe.

      saludos DTI

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      Wir haben über 17 Jahre lang an der Ems bei Weener gewohnt (mit direktem Blick auf die Meyer-Werft).

      Natürlich sieht es toll aus, wenn die Riesenpötte auf dem Mini-Flüsschen Ems vorbeiziehen bzw. gezogen werden. Die vielen extra angereisten Touristen hatten da schon einiges zum Staunen.

      Aber bei dem ganzen hat man vergessen, dass die Anwohner einiges an Negativem in Kauf nehmen mussten. Durch die massiven Ausbaggerungen der Ems, die nötig waren, um die immer größer werdenden Schiffe durch die Ems zu bringen, gab es bei den Häusern im Emsvorland (zu denen auch unseres gehörte), z.B. immer mehr und größer werdende Setzrisse. Das wurde nur sehr ungern in den Medien erwähnt.

      Die Meyer-Werft, die neben VW und damals noch der Bundeswehr, der größte Arbeitgeber ist, hat natürlich ein immenses Druckmittel in der Hand. Herr Meyer hat vor Jahren mal dem Sinn nach gesagt, dass er, wenn die Emsvertiefungen nicht mehr durchgeführt werden oder auch damals das Emssperrwerk nicht gebaut wird oder auch die Vergrößerung der Produktionshalle nicht genehmigt wird, seine Werft ins Nachbarland Niederlande verlegen wird. Dann gibt es halt im nördlichen Emsland/südlichen Ostfriesland 1000 Arbeitsplätze weniger. Wenn das mal nicht zählt.

      Ich bin kein Kreuzfahrtfan. Von mir aus dürften diese Riesenpötte gerne auf den Weltmeeren herum schippern. Aber Häfen wie z.B. Venedig wären tabu.
      Schlimmer geht immer :D

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      Zu meinem Geburtstag im letzten Jahr (September 2017) haben wir uns auch mal in Papenburg und später an der Ems das Schauspiel gegönnt, die riesigen Pötte (World Dream) aus nächster Nähe zu beobachten. Wir sind extra mit einem gemieteten Wohnmobil angereist, um ja Nahe dran zu sein. Der Parkplatz der Meyer Werft ist ja groß genug. Aber später an der Ems war ich schon froh, dass wir das Wohnmobil dabei hatten. So konnten wir flußabwärts an einigen Campingplätzen - z.B. in Leer - die Überführung gut beobachten...

      Hier einige Eindrücke davon:





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