Wanderungen bei Buen Paso

      Wanderungen bei Buen Paso

      Ziel dieser Wanderung war der Atalayeja de Buen Paso.


      Startpunkt war der Wanderparkplatz unterhalb Vega de Rio Palmas


      Wie das ganze Gebiet entstanden ist, kann man auf einer Infotafel nachlesen.


      Ich bin da immer skeptisch, wenn ich eine Legende wie jene lese. Da frage ich mich eher, ob es auch früher schon Drogen auf der Insel gab. ;)
      Wie war das noch gleich mit 3 Samenkapseln vom Ricinus communis Euphorbiaceae, einer Pflanze die dort in der Gegend wächst, Mundo? Welche Nebenwirkungen ruft es hervor, wenn man weniger als 3 Kapseln nimmt?
      Aber zurück zum eigentlichen Thema.
      Diese Wanderung im Dezember 2014 begann unterhalb Vega de Rio Palmas im Bachbett, welches zum Stausee führt. Das ist der allseits bekannte Wanderweg zur „Ermita de la Pena“ und ist hier auch schon aufgeführt. Deshalb bis durch die Schlucht wenige Bilder, da bekannt, danach mehr Bilder von der Wanderung zum Atalayeja und zurück.
      Erst im weiteren Verlauf des Wanderweges hinter der Schlucht führte ich diese Wanderung abseits der bekannten Wege fort.
      Es war ein ganz neues Gefühl durch das Bachbett zu gehen und es sich dort mit fließendem Wasser zu teilen.


      Teilweise war der Weg etwas schlammig, jedoch nur zu Anfang des Weges. Im weiteren Verlauf des Bachbetts floss das Wasser überwiegend am Rande weiter.


      Die Talsperre ist dann schon lange, bevor man an ihr entlangwandert, zu sehen. Das Wasser steht aber lediglich weniger als 1 Meter hoch drin.


      Am "Embalse de las Penitas" angekommen, hörte ich einige Gänse und auch die kleinen weißen Reiher waren anwesend.


      Nach vielen Jahren, wo man die Talsperre nur ausgetrocknet vorgefunden hat, stand das Wasser bis knapp unter die Mauerkrone.


      Der weitere Wanderweg führt auf der nördlichen Seite oberhalb der kleinen Kapelle (Ermita Virgen de la Pena) zum Ende der Schlucht.


      Ich habe mich schon oft gefragt, wie der Weg durch die Schlucht wohl angelegt worden ist, wenn man sich mal die teilweise recht großen Felsplatten, anschaut. Aber es wird wohl einfacher als gedacht gewesen sein, denn erstmal wurde wohl der Unterbau gebaut und dann die Deckplatten von den schräg nach unten stehenden Felsplatten abgeschlagen und an den richtigen Ort gehebelt. So oder ähnlich könnte es gewesen sein.




      Der Wanderweg verläuft etwas in den nächsten nördlichen Barranco del Rodeo (Dank an Mundo) hinein und windet sich dann aber wieder zum Barranco de las Penitas. Dort, recht nah am nördlichen Bachbett verließ ich den Wanderweg und machte mich querfeldein auf den Weg zum Atalayeja von Buen Paso.
      Im Barranco del Rodeo, in dem mehrere alte Staustufen zu erkennen sind, steht auch einer der wenigen Bäume in der freien Landschaft.


      Den Hang hoch zu steigen war nicht sonderlich schwierig, es verläuft dort zwar keine Erosionsrinne, jedoch der feste Fels, der an der Oberfläche ansteht, erleichtert den kleinen Anstieg sehr.


      Einmal auf dem Bergrücken angekommen, war es nur mehr ein Spaziergang zum Gipfel des Atalayeja.


      Der Gipfel besteht aus Basaltsäulen.




      Was mich aber verwunderte und wofür ich bis jetzt noch keine Erklärung habe, sind die langen Winkelstäbe aus Stahl die in einigen Steinhaufen auf dem Bergrücken und auch zwischen den Basaltsäulen steckten. Alle Stäbe haben weit oben einen kleinen rechtwinklig angebrachten Flachstahl als Querträger; es sieht aus wie ein überdimensioniertes Kreuz.
      Der Blick nach Westen....


      und nach Buen Paso…..


      …..und zurück zur Schlucht


      Das Wetter war nicht das allerbeste, aber was kann man besseres damit anfangen, als wandern zu gehen.
      Auf demselben Weg wie hin ging es zurück,


      bis ich wieder auf dem Wanderweg zur Schlucht im Barranco del Rodeo stand.
      Der Westhang des nördlichen Schluchtberges


      Die Wanderung damit zu beenden erneut durch die Schlucht zu gehen, würde mir nicht mal im Traum einfallen, daher stellt sich mir immer wieder die Frage, wo steige ich diesesmal hoch. Ich wählte den "Weg" direkt neben der großen Steinfläche ganz rechts. Dort sieht man das Gemäuer am Ende der Schlucht, das die Form eines großen liegenden "E" hat und die grünen Felder im Barranco de las Penitas im Hintergrund.


      Der Fels ist sehr griffig, aber leider habe ich da immer ein mulmiges Gefühl. Ich weiß nie, ob der Fels auf dem ich gehe, nicht nur hohl klingt, sondern es auch ist.


      Und wie dünn mag die Felsschicht sein? Ob ich da irgendwann einbreche?


      Ab und an hat man die Gelegenheit in die Schlucht und auf die Talsperre zu blicken


      Der Weg ist nicht wirklich schwierig, aber steil. Dort wo ich neben den großen Felsblöcken gehen könnte, versperren mir die allgegenwärtigen Dornpflanzen und Bruchgestein den Weg.
      Mal wieder ein Blick zurück zum Atalayeja...


      ....auf das restliche Stück des Weges


      Kurz bevor ich oben auf dem Grat ankomme, überrascht mich noch ein kleiner Schauer.


      Unterstellmöglichkeiten gibt es dort oben so gut wie keine und mich stört auch die eher willkommene Abkühlung nicht wirklich. Endlich geschafft, gleich stehe ich auf dem Grat. Was wird mich wohl dort erwarten? Wie sieht der Grat aus? Welche Steinformationen sind dort?

      ....nach den Regenfällen in Richtung Schlucht,

      Diesen Winter waren die Regenfälle verhältnismäßig üppig. So dass ich bei meinen Wanderungen im Januar 2015 durch den Barranco de las Penitas auch in den Genuss kam,
      gefüllte Barrancos und den "vollen" Stausee zu erleben.
      So viel Wasser habe ich kaum in einem Jahr davor bei meinen Wanderungen gesehen.



      Bild unten, Barranco de las Penitas
















      Blick über den gut gefüllten Ebalse de las Penitas

      LO QUE NO ME MATA, ME HACE MAS FUERTE

      Danke, Mundo und psycho48, das dieser Bericht euch gefallen hat.

      Am hohen Felsblock in der Bildmitte (mein letztes Bild) vorbei komme ich auf den Grat.






      Wer hat denn hier aufgeräumt? Wird oder soll hier eine Prozession stattfinden oder hat diese hier irgendwann mal stattgefunden?
      Der ganze Berg besteht aus Fels und Felsblöcken, aber oben auf dem Grat gibt es keine Felsblöcke, sondern es sieht fast aus wie eine Straße. Ist dies eine Laune der Natur oder hat hier der Mensch den Grat bearbeitet und diese Freifläche geschaffen? Und wofür? Die „Straße“ ist ungefähr 3-3,5 Meter breit und verläuft fast 100 Meter


      unterbrochen von verstreut liegenden Steine , einigen Pflanzen und einer kleinen Mauer, die wohl neueren Ursprungs ist. Diese Straße zieht sich weiter den Grat entlang, fällt leicht ab und ist immer noch gut zu erkennen, wenn auch nicht mehr so schön eben und gradlinnig.


      Aussicht auf den Atalayeja vom Grat


      Während auf vielen anderen Bergen eine Mauer errichtet wurde, die sich meist über den ganzen Berg erstreckt, findet sich hier diese Freifläche. Ist auf jeden Fall sehr ungewöhnlich und wirft eine Menge Fragen auf, gerade da dies in einer Steinwüste zu finden ist.
      Aussicht in das Tal von Vega de Rio Plamas


      Wie aus dem Nichts sind dann freiliegende Gesteinsschichten am Boden zu sehen. Es ist ein ganz anderes Gestein als das, woraus der ganze Hang besteht.


      Um zum Wanderparkplatz zurückzukehren bedarf es nur einem Abstieg über einen erdigen Hang mit alten Anbauflächen, die aber heute nur im unteren Teil mit Aloe Vera Pflanzen genutzt werden.


      Zum Abschluß der bisherigen Wanderungen hier nochmal 2 schöne Bilder, die gut vermitteln, wie steil das Gelände sein kann. Das war bei einigen Bildern nicht so gut zu erkennen.



      Meine nächste Wanderung bei Buen Paso sollte den Felsen „The Bubble“ zum Ziel haben.


      Es war gleich am Anfang des Urlaubs, die Temperaturen kletterten im Tagesverlauf auf über 40 Grad und ich suchte mir eine Wanderung in einer Steinwüste aus. Na prima, aber ich hatte mich am Bein verletzt und wollte damit nicht ins Wasser gehen und Haie anlocken. ;)
      So fuhr ich nach Buen Paso und parkte den Wagen auf dem Parkplatz, der am Ende der Straße auf der rechten Seite liegt. Bevor ich die ca. 400m über die Piste zum Anfang der Schlucht wanderte, ging ich über die Straße zum dortigen Anwesen um vom Feldweg links neben der Scheune aus noch ein Bild von den grünen Feldern im Tal zu machen. Es war völlig ruhig, kein Mensch und Tier zu sehen und ich näherte mich der Scheune, vor der 2 größere Holzkisten standen, die nach ehemaligen großen Transportkisten aussahen. Doch kaum hatte ich mich vor der linken Kiste in den Schatten an die Mauer des Fundaments der Scheune gelehnt und die Kamera startklar gemacht, hörte ich hinter mir ein Knurren. Ich hatte den Hund in der Holzkiste geweckt, der brauchte nur wenige Sekunden um aus der Traumwelt in die Realität zu finden und stürmte bellend aus der Holzkiste auf mich zu. Ich konnte mich gerade noch rechtzeitig aus seinem Wirkungsbereich bringen, bevor ihm die Kette ausging. Der zweite Hund aus der anderen Kiste versperrte mir fast den Rückweg, seine Kette war wohl etwas länger.
      Etwas gefrustet und genervt vom wütenden Gebell, machte ich mich nun auf den Weg zur Schlucht, natürlich ohne Foto der grünen Felder mit dem „La Atalayeja“ im Hintergrund.
      Daher hier von der Straße oberhalb ein Bild der grünen Felder.


      Piste zur Schlucht im Barranco de las Penitas


      Es ist schade, dass manche Lebewesen nur ihren Instinkten folgen, es hätte ein schönes Bild werden können. ;)
      Ich lief erst die Piste entlang bis zum Anfang des Wanderweges und folgte dann diesem offiziellen Weg und als rechts ein kleiner Wassergraben abzweigt, folgte ich diesem.




      Aber nicht lange, dann entschied ich mich hinunter ins Bachbett abzusteigen, zum Barranco del Rodeo und auf den dort verlaufenden Wanderweg nach Vega de Rio Palmas ein paar Meter zu gehen. Am nördlichsten Punkt dieses Wanderweges, bevor dieser zurück zur Schlucht südwärts verläuft, verließ ich diesen und ging querfeldein auf eine Steinhütte zu und daran vorbei zum anvisierten Felsen. Dabei hatte ich mir vorgenommen erstmal nördlich am Felsen vorbei aufwärts zu steigen und das gesamte Gebiet zu erkunden.
      Wer hat hier seine Stapfen hinterlassen?


      Fortsetzung folgt
      Ziel der Wanderung ist der Felsblock im Bild links neben der Bildmitte


      Der Anstieg war nicht schwierig bis auf ein paar Stellen, wo es ein wenig zu eng neben den Felsen wurde und ich lieber auf allen vieren die Engstelle überwunden habe.


      Nach einigen Höhenmetern über dem Barranco stand ich unterhalb des Felsen, der mein Ziel war, aber es war leider keine Möglichkeit dort hinauf zu kommen, zu glatt war der Felsen, zu wenige Dellen oder Absätze um mit den Trekkingsandalen zu klettern.


      Also wanderte ich weiter hoch und nutzte die erste Möglichkeit nach Süden in Richtung Schlucht abzubiegen. Dort ergab es sich, das man auf das Dach des Felsens hochsteigen konnte um das Terrain von oben zu sondieren. Natürlich habe ich mich nicht auf das Dach von "The Bubble" gestellt, dieser Belastungstest des Felsens wäre mir dann doch zu riskant.


      Nachdem ich den Ausblick von dort genossen hatte, bin ich zurück und runter vom Felsen gegangen. Auf direktem Weg hinunter zu steigen wäre möglich gewesen aber ich wollte vom südlichen Gegenhang aus noch Bilder machen und dann hinüber zum Felsblase gehen.


      Deshalb habe ich einen kleinen Umweg gemacht und mir das Objekt der Begierde noch aus einer anderen Perspektive angesehen.


      Dann wollte ich keine Zeit mehr verlieren, zu heiß war die Luft schon, zu wenig Wind und ich war erleichtert als ich endlich im Schatten der Felsblase stand.
      Dort war es herrlich, eine leichte Brise wehte ständig um die Felsen. Ich legte mich in den Schatten und genoss die Stille, die nur vereinzelt von den Ziegen unten im Barranco gestört wurde.
      Das Dach der Felsblase


      Die Zeit verging viel zu schnell, nach gut 2 Stunden, in denen ich den Felsen zudem aus fast jeder Position fotografiert habe, wurde mir bewusst, dass ich nun in der aufgeheizten Steinwüste noch den Rückweg vor mir hatte. Das einfachste wäre jetzt gewesen hinunter zu steigen, aber ich wollte in vertrauteres Gelände nahe der Schlucht und dort absteigen. Auf dem Weg dorthin bemerkte ich etwas oberhalb einen Felsblock mit der Öffnung und der schönen Zeichnung im Gestein, der wie ein Dino-Ei aussieht und wohl deshalb war mein erster Gedanke: Was ist denn da geschlüpft?


      Meine Neugierde auf diesen eigenartigen Felsblock war geweckt, so dass ich hinaufstieg. Es waren nur noch wenige Höhenmeter zu überwinden. Am Felsen angekommen und nach einem Blick hinein,beschloß ich diesen Schattenplatz zu nutzen, um aus der Hitze zu kommen. Das Innere war groß genug, das ich mich dort hineinlegen und ausstrecken konnte. Außer der großen vorderen Öffnung war noch ein kleines Loch, so ca. 20cm im Durchmesser, im Boden vorhanden. Es war ziemlich warm dort drin, denn die äußere vordere dünne Steinschicht hatte die gleiche Temperatur wie die Luft, nur der hintere massive Fels des Hohlraums war etwas kühler und somit angenehmer.
      Blick aus dem Dino-Ei hinüber zur Felsblase....


      ....und hinunter nach Buen Paso


      Ich kam mir vor wie in einer Minisauna, denn auf meinen Händen glänzte der Schweiß und wenig später dachte ich, das ich in einem Lautsprecher liege. Das kam so: Ich summte und sang eines meiner Lieblingslieder „Wicked game“ von Chris Isaak und in den tieferen Tonlagen, bei einer ganz bestimmten Frequenz reagierte der hohle Felsblock wie ein riesiger Resonanzboden. Mein Kopf lag am Stein auf, als es plötzlich in meinem Kopf dröhnte. Ich habe es noch mehrfach wiederholt, viele tiefe Tonlagen konnten nichts bewirken, aber diese eine Frequenz, ließ das Gestein erklingen. Einfach phänomenal dieses Erlebnis.
      Wenig später flüchtete ich aus dieser Minisauna, ich hatte nicht mehr viel Wasser zu trinken und wollte nicht Gefahr laufen zu dehydrieren oder einen Sonnenstich zu bekommen. Ich gehe selten auf direktem Weg einen Hang hinab, außer wenn der Untergrund sehr griffig ist, aber dort ging ich schräg abwärts, konzentrierte mich bei kleinen Pausen immer auf den leichtesten Weg hinunter, den ich einsehen konnte. Nach einer kleinen Pause hörte ich ein Geräusch, dachte erst, ich wäre mit der Hose am Felsen entlang gestriffen, aber beim Blick nach unten war dort kein Fels und auch keine Pflanze, an der ich hängengeblieben sein konnte.
      Ich schaute nach vorn und sah ungefähr 10 Meter entfernt eine Ziege stehen, die wohl geschnaubt hatte. Sie stand unter einer Felsplatte auf einem kleinen Absatz und dieser Absatz war mit einem Hohlraum unter der Felsplatte verbunden. Auch für die Ziegen war diese Hitze zu viel, denn in der weiteren Umgebung sah man nicht ein Tier und nun diese Ziege, die ich wohl gestört hatte.


      Sie schaute in Richtung Schlucht, dann hinunter ins Tal und schließlich in meine Richtung. Ich verharrte auf der Stelle und versuchte, ohne hastige Bewegungen, mit meiner Kamera ein paar Aufnahmen machen zu können. In so Situationen weiß man ja nie, wieviel Zeit einem bleibt, bevor das Motiv entschwunden ist. Wenige Sekunden später erschien eine zweite und dritte Ziege aus diesem Hohlraum. Alle drei Ziegen liefen in Richtung Schlucht weg.



      Ich wollte gerade weitergehen, als eine weitere Ziege aus einem anderen Hohlraum nur wenige Meter vor mir herausstieg und zu den anderen Ziegen lief.
      Keine 10 Minuten später war ich im Talgrund des Barranco del Rodeo angekommen, in dem sich die Hitze staute und sich so gar kein Lüftchen regte. Ich beeilte mich nun aus dieser Hitze heraus zu kommen, stellte mich in den wenigen Schatten der Palmen und trank mein letztes Wasser. Von dort musste ich nun noch über den Wanderweg und die Piste zum Parkplatz, ungefähr 400 Meter gehen, verfluchte mich, das ich nicht den Wagen über die Piste bis nah an den Wanderweg gefahren hatte, sondern so weit noch zu gehen hatte. Ich dachte an die beiden Wasserflaschen, die im Wagen standen und deren Inhalt ich dringend brauchte. Ich schaffte es mit Müh und Not, riss die Wagentür auf und hielt eine extrem warme Flasche in der Hand. So warmes, fast heißes Mineralwasser habe ich bisher noch nie getrunken, außer beim Teetrinken. Aber da ist dann auch ein wenig Geschmack dabei.
      Vom Parkplatz bin ich dann nach Pajara gefahren um mir kühles Wasser und ein Eis zu besorgen. Die Klimaanlage im Auto sagt mir eher nicht zu, ich fahre lieber mit offenen Fenstern, aber das ging an dem Tag nicht. Selbst bei 80km/h hatte ich den Eindruck, mir hält einer einen Fön auf das Ohr, es kam keine Kühlung trotz Fahrtwind zustande. Da habe ich dann notgedrungen doch mal die Klimaanlage angemacht.
      @fuerteom
      Sollte Dich jemand gesehen haben, als Du aus dem Ei wieder hervorgekrochen kamst, hat der sicher einen gehörigen Schreck bekommen :lach:
      Aber es schon spannend zu lesen, wie Du die Einsamkeit bewusst wahrnimmst. Das ist ja allgemein ein Vorteil von Wanderern :thumbup:
      Die Hochachtung vor dem Denken anderer gibt dem eigenen Denken erst den richtigen Respekt. (Paul Schupp) :abklatsch:
      Doch kaum hatte ich mich vor der linken Kiste in den Schatten an die Mauer des Fundaments der Scheune gelehnt und die Kamera startklar gemacht, hörte ich hinter mir ein Knurren. Ich hatte den Hund in der Holzkiste geweckt, der brauchte nur wenige Sekunden um aus der Traumwelt in die Realität zu finden und stürmte bellend aus der Holzkiste auf mich zu. Ich konnte mich gerade noch rechtzeitig aus seinem Wirkungsbereich bringen, bevor ihm die Kette ausging. Der zweite Hund aus der anderen Kiste versperrte mir fast den Rückweg, seine Kette war wohl etwas länger.
      Etwas gefrustet und genervt vom wütenden Gebell, machte ich mich nun auf den Weg zur Schlucht, natürlich ohne Foto der grünen Felder mit dem „La Atalayeja“ im Hintergrund.

      Es ist schade, dass manche Lebewesen nur ihren Instinkten folgen, es hätte ein schönes Bild werden können.


      @ fuertetom
      Die Hunde haben nur ihren Job gemacht - sei froh, daß sie angeleint waren und denk mal drüber nach, was sie für ein erbärmliches Hundeleben haben!

      :heia: Lino
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