Medizinische Versorgung am Flughafen

      Medizinische Versorgung am Flughafen

      Dass es am Flughafen von Fuerteventura bisher keine medizinische Versorgung / Notfallversorgung gibt, ist schon mal unverantwortlich (und zumindest mir bisher nicht bekannt).
      Leider gab es gestern einen Notfall, den eine deutsche Touristin nicht überlebte. Sie verstarb im Flugzeug, bevor die über 112 gerufene Ambulanz eintraf.
      Die Touristenzahlen steigen, ständig neue Verbindungen in alle Welt. Wieviele Personen passieren täglich den Flughafen, da sollte eine entsprechende Versorgung vorgeschrieben sein. Aber das kostet ja Geld. Da werden die Flächen im Gebäude lieber an Boutiquen und Fresstempel vermietet.
      Es gibt sicherlich viele Reisende, die schon beim ewigen Schlange stehen am Schalter Kreislaufprobleme bekommen. Anscheinend ist bisher alles gut gegangen. Äußerst bedauerlich, dass erst durch diesen tragischen Todesfall die Verantwortlichen HOFFENTLICH wachgerüttelt werden.
      Die Hochachtung vor dem Denken anderer gibt dem eigenen Denken erst den richtigen Respekt. (Paul Schupp) :abklatsch:
      Ich hab das mal in den Übersetzer gegeben.

      Der Verband der Hotels und Tourismus Fuerteventura, AEHTF, wurde als "Skandal" der Tod gestern ein deutscher Tourist 72 für fehlende medizinische Versorgung auf dem Flughafen von Fuerteventura beschrieben. Eine menschliche Tragödie, die hätte vermieden werden können ", wenn der Veranstaltungsort wird die Infrastruktur des Gesundheitswesens, die in jedem Flughafen der Welt mit einem Verkehrsaufkommen wie die unsere und Jahr für Jahr Rekordbesucherzahlen Fledermaus zu sein sollte verfügen", sagte der Präsident der Organisation Antonio Ant.
      Die Tourismus-Management wurde denunziert diese Situation seit der Dienst wurde Ende 2012 beseitigt den Flughafen verlassen ", ohne eine Infrastruktur, die von entscheidender Bedeutung ist."
      Es ist eine "Katastrophe" auch "geschieht von zwei Tagen nach dem Start der ITB Berlin International Fair". Die möglichen Folgen in Deutschland-unsere Hauptmarkt Emitter Bekanntgabe des Todes von dieser touristischen "inkommensurabel, die wir nicht messen können, und hier scheint es, dass Politiker nicht lernen."
      Der Präsident der Vereinigung der Tourismusunternehmen in Fuerteventura verlangte, dass Regierungsmitglieder "unter frühzeitige Maßnahmen und eine Änderung dieser Situation", weil er darauf bestand, "können wir die Überlebenschancen eines Besuchers nicht verlassen, in den Händen der Crews warten medizinisches Personal zu gelangen. "
      Es wirkt so, schloss er, "kann schwanken unsere Tourismus Bild und haben all die Jahre der Anstrengung, die wir für den Erfolg unseres Schicksals investiert haben, ruiniert."

      Tomaso schrieb:


      Ein belebter Flughafen ohne med. Grundversorgung. Es ist kaum zu glauben, dass so etwas in der heutigen Zeit noch möglich ist.


      bin ich ganz bei Dir Tomaso. Hatte mir bisher null Gedanken darüber gemacht, da ich es einfach voraussetzte- standard eben!
      Gruss Evi
      Ich bin übrigens nicht sozial kompetent genug, um mit Leuten, die mich langweilen über Dinge zu sprechen, die mich nicht interessieren



      bis Aena den Dienst wegrationalisierte.


      der Flughafen von Fuerte ist mit seinen ca. 5 Millionen Passagieren sicherlich kleiner als der von Palma (Mallorca)
      mit rund 23 Millionen Passagieren pro Jahr. Aber der Betreiber ist der Gleiche.
      Selbst 5 Millionen Passagiere pro Jahr bedeuten das dort täglich über 13000 Passagiere ein und aus gehen + die Beschäftigten am Flughafen. Bei solch einer Menschenmenge täglich, kein ärztlicher Notdienst grenzt an einen Skandal. Jetzt interessiert es mich mal ob Aena den Dienst auch in Palma weg rationalisiert hat. Offensichtlich wird das ja erst bekannt nach dem etwas passiert ist. Hoffentlich trägt der tragische Tod der Touristin, dabei ist es nebensächlich das sie aus Deutschland stammte, zu einem schnellen Umdenken bei. Es ist schon bedenklich genug das ein Flughafenbetreiber entscheiden kann ob ein medizinischer Dienst notwendig ist oder nicht, so etwas müsste Vorschrift sein, von ich in meiner Naivität bisher auch ausgegangen bin bevor mich "Carmelita's Bericht hier eines "Besseren" belehrte.
      Gruß Bernd

      occidental schrieb:

      Hoffentlich trägt der tragische Tod der Touristin, dabei ist es nebensächlich das sie aus Deutschland stammte, zu einem schnellen Umdenken bei. Es ist schon bedenklich genug das ein Flughafenbetreiber entscheiden kann ob ein medizinischer Dienst notwendig ist oder nicht, so etwas müsste Vorschrift sein, von ich in meiner Naivität bisher auch ausgegangen bin bevor mich "Carmelita's Bericht hier eines "Besseren" belehrte


      :thumbup: absolute Zustimmung.

      Gruß Mike
      Sehr tragisch, aber wer sich in der Materie auskennt, weiß, dass sogar die gesamte Notfallrettung auf der Insel auf niedrigstem Niveau gefahren wird. Leider üben die Reiseveranstalter da keinen Druck aus!
      Leider wird auch nicht auf allen deutschen Flughäfen ein Notarzt vorgehalten
      Zweifelsfrei kommt es im Notfall auf jede Minute an. In einer mir bekannten westdeutschen Großstadt soll die Notfallrettung an jedem Punkt im Stadtgebiet innerhalb von 10 Minuten vor Ort sein.

      Ein ähnliches Konzept dürfte es auch für den Flughafen am Rande der Stadt Puerto del Rosario geben. Natürlich wünscht sich jeder die "Erste Hilfe" im Ernstfall sofort. Aber das wird wohl Illusion sein und bleiben. Wir kennen die Umstände nicht und müssen spekulieren.

      Tragisch ist es allemale und der Familie spreche ich unbekannterweise mein Beileid aus.

      manana schrieb:

      Zweifelsfrei kommt es im Notfall auf jede Minute an. In einer mir bekannten westdeutschen Großstadt soll die Notfallrettung an jedem Punkt im Stadtgebiet innerhalb von 10 Minuten vor Ort sein.

      Ein ähnliches Konzept dürfte es auch für den Flughafen am Rande der Stadt Puerto del Rosario geben. Natürlich wünscht sich jeder die "Erste Hilfe" im Ernstfall sofort. Aber das wird wohl Illusion sein und bleiben. Wir kennen die Umstände nicht und müssen spekulieren.

      Tragisch ist es allemale und der Familie spreche ich unbekannterweise mein Beileid aus.


      manana :appl:

      Mensch Leute,
      macht euch nicht verrückt, das Spital ist nicht weit weg. Der Krankenwagen wäre ruck zuck da.
      Und was ich weiß ist, dass ein Notarzt, mittels einer internen Rufnummer, schnell vorort sein kann, so die Aussage einer Reiseleiterin, die am Flugfafen arbeitet.

      LG
      Barbara
      Eine 72 Jahre alte Frau aus Deutschland erlitt am Montagnachmittag am Flughafen von Fuerteventura einen Herzstillstand und erlag diesem, da es zu lange dauerte bis professionelle Hilfe eintraf.
      Die Rentnerin hatte einige Urlaubstage auf Fuerteventura verbracht
      und bereits in ihrem Ferienflieger von TUI Fly Platz genommen, um ihren
      Heimflug anzutreten, als sie die Crew des Flugzeugs über ihr Unwohlsein
      informierte.
      Diese forderte sogleich medizinische Hilfe beim Flughafen an, da die
      Frau augenscheinlich unter Herzproblemen litt und dringend einen Arzt
      benötigte. Da sich der Zustand der 72-Jährigen schnell rapide
      verschlechterte und ein Herzstillstand eingetreten war, leistete die
      Kabinenbesatzung noch im Flugzeug Erste Hilfe. Doch diese reichte nicht
      aus, um das Leben der Touristin zu retten. 15 Minuten hatte es nach dem
      Absetzen des Alarms gedauert bis professionelle Ersthelfer eintrafen.
      Ein Arzt war jedoch erst nach langen 37 Minuten zur Stelle. Viel zu
      lange, um den Tod der Frau zu verhindern.
      Wahrscheinlich hätte die Rentnerin nicht sterben müssen, wenn es auf
      dem Flughafen von Fuerteventura eine Krankenstation mit einem Arzt geben
      würde. Trotz der ständig steigenden Fluggastzahlen ist eine solche
      lebensrettende Einrichtung auf dem Airport jedoch nicht vorhanden. Schon
      lange gibt es deshalb Kritik am Flughafenbetreiber AENA. Doch nun ist
      die Diskussion um den Missstand erneut ausgebrochen. Die Vereinigung der
      Hotel und Tourismusunternehmer auf Fuerteventura bezeichnete es als
      echten Skandal, dass die Frau sterben musste. „Dieser Tod hätte
      verhindert werden können“, sagte der Präsident der AEHFT, Antonio
      Hormiga. Er sorgt sich jedoch nicht nur um die medizinische Versorgung
      am Flughafen, sondern auch um den Ruf der Insel als Touristenziel, wenn
      die dringend notwendige Infrastruktur nicht vorhanden ist.
      37 Minuten bis ein Arzt zur Stelle ist sind für einen Flughafen der Größenordnung des Fuerteflughafens definitiv zu lang!
      Allerdings wenn die Maschine gestartet wäre und die Frau im Flugzeug einen Herzanfall bekommen hätte wäre auch jede Hilfe zu spät gewesen!
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