Romane über Fuerte

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      Mir geht's wie einigen Vorschreibern hier: jahrelang gegen ebook gewehrt, dann vor 2 Jahren eins geschenkt bekommen und seitdem ein großer Freund davon geworden. Ich lese viel mehr und im Urlaub am Strand einfach bequemer. Hab dann meiner Frau eins geschenkt, sie ist dadurch zu einer richtigen leseratte geworden, hst vorher eher Zeitschriften geschmökert. Ich möchte es nicht mehr missen.
      Auch ich habe seit zwei Jahren einen Kindle. Ist perfekt für die leichte Lektüre in der Bahn zur Arbeit und zurück, ebenso natürlich im Flugzeug oder im Urlaub. Als Leseratte habe ich früher auch immer die Kilopakete mitgeschleppt oder den örtlichen Buchhandel reich gemacht. Der Kindle Paperwhite hat keine Beleuchtung, sondern liest sich wie ein Buch, was z.B. am Strand ein großer Vorteil, im Dunkeln dann ein Nachteil. Für die älteren unter uns, zu denen ich mich, zumindest was die Weitsichtigkeit angeht, auch zähle, ist die einstellbare Schriftgröße ein großer Vorteil, wenn die Lesebrille mal nicht zur Hand ist.
      Nachteil beim Kindle ist, dass primär nur E-Books von Amazon drauf geladen werden, das allerdings sehr bequem. Ein Konvertierungsprogramm habe ich noch nicht probiert. Es gibt bei Amazon unzählige kostenlose Bücher, gerade die älteren Klassiker. PDFs lassen sich auch drauf laden, da funktioniert allerdings die Schriftgrößenänderung nicht.
      Allen Vorrednern muss ich aber beipflichten, ein richtiges Buch ist doch etwas anderes. Da macht das Lesen einfach mehr Spass, das Vor- und Zurückblättern ist sehr viel einfacher, mal bei einer Reisebeschreibung schnell zur Landkarte auf der Umschlagsseite zurückblättern und wieder zurück geht halt beim E-reader nicht. Und Alles was Bilder hat ist richtig gedruckt einfach schöner.

      Ich habe "Der Wasserkrieg" gelesen, es ist ganz nett geschrieben, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Die Beschreibungen von Fuerteventura sind aber schön und es ist einfach reizvoll, in einem Krimi die Orte die man selbst kennt, beschrieben zu sehen. Was ich nicht mag, ist wenn in einem Krimi mehr Wert auf das Privat- und Liebesleben des Kommissars gelegt wird als auf die eigentliche Handlung oder Gefühle und Motive der Beteiligten/Verdächtigen. Aber das ist zur Zeit eben in Mode bei den Krimiautoren.

      Interessant in diesem Zusammenhang übrigens folgender Artikel, da hat der Roman die Wirklichkeit mal wieder überholt: http://www.fuerteventurazeitung.de/index.php/component/content/article/8-nachrichten/2600-polizeibeamte-aus-deutschland-und-grossbritannien-auf-fuerteventura
      Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie. (Wilhelm Busch)
      Puhh, schon mal Danke für die Infos!
      Blicke da echt nicht durch....

      Ich präzisiere mal. Habe derzeit ein Android-Smartphone mit 6", evl. kommt demnächst ein Android-Smartphone mit 6,3" ins Haus. Eigentlich schon ein Phablet das Ganze. Ja , ich stehe auf so große Teile ;) + die sollten locker für das Lesen elektronischer Bücher, Zeitschriften etc. ausreichen.
      Möchte mir ungern für das Lesen elektronischer Medien extra ein spezielles Gerät zulegen.

      Frage:
      Wie gehe ich vor?
      Wo + Wie greife ich am besten auf elektronische Medien zu mit nem Android-Gerät? Oder ist ein Android-Gerät nicht die 1. Wahl für digitale Medien?

      Für Android Geräte empfehle ich die kostenlose App “Aldiko“. Damit kann man alle “normalen“ d.h. nicht Kindle Bücher lesen und mengenweise kostenlose Bücher downloaden. Das Dateiformat ist “epub“, das von allen Nicht Amazon (Kindle) Geräten gelesen werden kann und deshalb auch beliebig kopiert und weiter gegeben werden kann.
      Für Kindle soll es aber auch einen Android Leser geben.
      @holotech
      neben der deutlich längeren Akkulaufzeit (reicht schon etwa 1-2 Wochen) eines eBook-Readers ist vor allem das wesentlich augenschonendere Lesen hervorzuheben. Die günstigste Kindle-Variante verzichtet komplett auf die Hintergrundbeleuchtung und ermöglicht damit annähernd den Leseeindruck eines Taschenbuches. Natürlich kann man auch auf dem Smartphone lesen, ich würds mir nicht antuen.
      Wie schon weiter oben erwähnt gibt es zwei Welten von eBook-Readern: die Kindle-Versionen von Amazon die Dich ohne Konverter-Apps beim Lesestoff an Amazon ketten und die auf das EPub-Format setzenden anderen Readerhersteller. Auch EPub ist ein geschütztes Format, für das man sich einmalig ein "Adobe Digital Edition"-Konto einrichten muß. Danach ist man aber bei der Wahl der Reader und des Lesestoffs anbieterunabhängig. Reader gibt es heute in allen erdenklichen Komfortausstattungen, da muß man sich halt entscheiden, was man da braucht. Meine Frau hat einen Kindle, ich selbst einen Tolino Shine, der mit der Touchbedienung und der zuschaltbaren Hintergrundbeleuchtung besser zu bedienen ist. Der Lesekomfort ist etwa gleich.
      Ein nicht zu unterschätzender Vorteil der Reader: man kann sehr schnell Bücher nachladen, sofern eine WLan-Verbindung vorhanden ist. Die Datenmenge ist bei einem normalen Roman zu vernachlässigen.
      Ich selbst nutzr denn Reader vor allem im Urlaub, zu Hause greife ich aber nach wie vor auf die Papierversion zurück.
      Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter.
      Gruß Harald
      Danke Euch allen für die ganzen Infos!
      Werde mch mal vorerst zum Testen nach einem gebrauchten Gerät (Kindle oder Tolino) umschauen denke ich.

      Harald48 schrieb:

      neben der deutlich längeren Akkulaufzeit (reicht schon etwa 1-2 Wochen) eines eBook-Readers ist vor allem das wesentlich augenschonendere Lesen hervorzuheben. Die günstigste Kindle-Variante verzichtet komplett auf die Hintergrundbeleuchtung und ermöglicht damit annähernd den Leseeindruck eines Taschenbuches. Natürlich kann man auch auf dem Smartphone lesen, ich würds mir nicht antuen.


      Stimmt, an die Akkulaufzeit dachte ich überhaupt nicht beim Smartphone. Nach wenigen Stunden Lesen dürfte der Akku am Limit sein. Mit der Augenschonung liegst Du sicher auch richtig.
      Danke nochmals an die Experten!
      Mal zurück zum Thema.

      Hat jemand das Buch "Der Kommissar in Badeshorts" von Tim Frühling, den ich übrigens als männliche Wetterfee beim Hessischen Rundfunk kenne, gelesen. Lohnt es sich?

      Grüße aus dem heute sonnigen aber eiskalten Frankfurt.
      Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie. (Wilhelm Busch)
      Noch mal zur Erinnerung: "Die Kette" und "Der Kommissar in Badeshorts" wurden bereits ja schon erwähnt. Neu für mich ist - wenn auch nicht in Romanform - das Buch von Jo Hammer "Alantura: Das vergessene Erbe der Majos von Fuerteventura" - vermutlich nicht für alle interessant, aber mit Sicherheit für Wanderfreaks und geschichtlich Interessierte.
      Ich zitiere (Amazon): "Existieren auf der Atlantikinsel Fuerteventura unbekannte Relikte der vorspanischen Ureinwohner? Wenn ja, welche Geschichte steht hinter ihnen und wie alt mögen sie sein? Diese Fragen stellten sich mir nach einem Zufallsfund auf Fuerteventura und ließen mir keine Ruhe mehr. Meine Spurensuche führte mich zur Wintersonnenwende an den heiligen Berg Tindaya. Hier zeigten sich faszinierende Bilder und Eindrücke die mit den Mythen der alt-kanarischen Kutur im Zusammenhang stehen."
      Begleitet wird das Buch durch diverse Fotos und Dokumente.
      Mir ist dieses Buch noch nicht untergekommen, aber scheinbar ist es doch mehr Fiktion als Wahrheit. Interessant die Rezession eines gewissen Doktor W, der das Buch gelesen hat:
      "Seitenlange Aufzählungen über den Seeweg eines U-Bootes sowie Kurskoordinaten, die Bergung von Gold und Wertsachen - Tauchgang um Tauchgang ohne jegliches Abenteuer, eine Erkundungsfahrt Gustav Winters mit einem Kettenkrad auf der Halbinsel Jandia.....Das Buch ist langweilig und flach geschrieben ohne lebendigen Stil, jeglicher Spannungsbogen fehlt."

      Ich brauch's nicht.

      psycho48 schrieb:

      Das Buch ist langweilig und flach geschrieben ohne lebendigen Stil, jeglicher Spannungsbogen fehlt.

      stimmt, ist ja auch kein Roman im klassischen Sinn, also keine Handlung. Spannend für Interessierte des "Mysteriums" Villa Winter mit den Tunnelanlagen.
      Das Buch ist schnell gelesen, wenn man die GPS-Koordinaten nicht nachprüfen will :D
      Die Hochachtung vor dem Denken anderer gibt dem eigenen Denken erst den richtigen Respekt. (Paul Schupp) :abklatsch:
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