Canarische Leckerbissen in Schriftform

      Canarische Leckerbissen in Schriftform

      Ich möchte heute in die Sagenwelt der Canarischen Inseln eintauchen. (besonders empfehlenswert bei dem Schmuddelwetter auf den Canaren) Ein kleiner Ausschnitt aus einer Erzählung, die sich auf der Insel „El Hierro“ zugetragen haben soll. Das Buch, „Die schönsten Sagen und Legenden der Kanarischen Inseln“ von Lisa Blome enthält 24 Sagen und Geschichten, die dem interessierten Leser einen Einblick über das Leben und die Wesensart der Altkanarier vermittelt. Ich persönlich konnte beim genauen Hinsehen bei Aufenthalten auf den Canaren Parallelen zum heutigen Leben, der Natur und der Denkweise der Menschen auf den Inseln beobachten.
      El árbol santo Garoé Según la leyenda, en el siglo XV, durante la conquista de las Islas Canarias, habia en la isla de El Hirro un árbol llamado Garoé. Este gran árbol captaba el agua de la lluvia y de las nubes. No habia más agua en la isla que la destilada por el Garoé, y por eso era adorado como a un dios por los bimbaches, los antiguos pobladores de El Hirro.Ante la llegada de los españoles, los bimbaches decidieron ocultarlo. Asi los españoles, si no descubrian esta fuente de agua, se irian de la isla por la sed.Pero Agarfa, una joven bimbache enamorada de un soldado andaluz, lo condujo hasta el árbol, traicionando a los suyos. Poco después, Armiche, su rey, fue capturado y con él todos los bimbaches.En 1610 el árbol fue arrancado por unos vientos fortisimos y en 1949 se plantó otro tilo en el lugar original del Garoé. En el año 2010 se cumplieron 400 años de la caida de este mitico árbol Übersetzung:Der heilige Baum Garoé
      Laut der Legende gab es im 15. Jahrhundert, während der Eroberung der Kanarischen Inseln, auf der Insel El Hierro einen Baum namens Garoé. Dieser große Baum nahm das Wasser des Regens und der Wolken auf. Es gab kein Wasser mehr auf der Insel, außer dem vom Garoé resorbierte, daher wurde er von den Bimbachen, denUreinwohnern El Hierros, wie ein Gott verehrt. Angesichts der Ankunft der Spanier beschlossen die Bimbachen, ihn zu verheimlichen. So würden die Spanier, wenn sie diese Wasserquelle nicht entdeckten, die Insel aus Durst verlassen..

      Aber Agarfa, eine junge Bimbachin, die in einen andalusischen Soldaten verliebt war, führte diesen zum Baum und verriet damit ihr Volk (wörtl.: die Ihren). Kurz danach wurde Armiche, ihr König, festgenommen und mit ihm alle Bimbachen.

      1610 wurde der Baum vom Sturm (wört.: von sehr starken Winden) entwurzelt, und 1949 pflanzte man einen neuen Lorbeerbaum an den ursprünglichen Ort des Garoé. 1010 jährte sich der Fall dieses mythischen Baumes zum 400. mal.

      Geschichtliche und botanische Anmerkung...

      El Hierro war die letzte Insel, die von den Spaniern erobert wurde. Beim Garoé – Baum handelt es sich um einen Stinklorbeerbaum(Ocotea foetens, auf Spanisch auch „tila od.tilo“ genannt). Der Name Garoé bedeutet in der Sprache der Bimbachen „Wassersammler“.
      P.s Die obige Wiedergabe der Legende ist nur eine Kurzfassung der gesamten Geschichte unter der Überschrift „El Garoé“.
      Vielleicht habe ich eure Neugier geweckt. Viel Spaß beim Lesen.

      Gruß Piloto
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