Germania Airline

      Neue Smartphone-App

      bei Germania für Verwaltung / Änderung von Flugbuchungen, Sitzplatz-Reservierungen, Bestellung von Sonderessen, Online Check - In sowie
      Flugstatus-Überprüfungen.

      Demnächst auch "Pay later", was die Flugreservierung als Option für
      einen Zeitraum von 2 Stunden bis zur endgültigen Entscheidung ermöglicht.

      Die Serviceleistungen sind auch zuhause über "Manage my booking" verfügbar.
      Das Service-Center bei Germania ist jetzt täglich zwischen 8 und 21 Uhr erreichbar.

      Quelle: PM der flygermania.com
      Ich habe gestern unseren Vorfall zur Flugannullierung der Germania an unseren Rechtsanwalt übergeben.

      Bin nun gespannt ob da eine Beschleunigung eintritt und schnelle Abwicklung.
      Mittlerweile sind 3 Monate vergangen und die Germania hat sich
      nicht gemeldet.

      Übrigens, ich weiß nicht ob ich es hier erwähnte, als ich bei der Germania anrief und um ein Gespräch bat, wurde mir gesagt, man kann bei der Germania dies bezüglich mit niemand dort telefonieren, nur email schreiben.
      Was hilft mir das email schreiben, wenn die Germania nicht drauf reagiert.
      Positive Nachricht...
      nachdem wir die Angelegenheit dem Rechtsanwalt übergeben haben,
      hat es nur 3 Wochen gedauert und die Germania hat die von uns geforderten 810,- Euro heute überwiesen.

      Also Leute, nur so geht es, gleich zum Rechtsanwalt, gar nicht lange diskutieren, oder Emails hin und her schreiben und man bekommt das Recht ganz schnell zugeschrieben.
      Danke für die Aktualisierung, Andy. Wobei man beachten muß: Erst die Airline anschreiben. Lehnt sie ab oder reagiert nicht innerhalb von 2 Monaten, ggf. den Anwalt einschalten. Denn sonst werden nach meiner Kenntnis die vor-prozessualen Kosten (wie Zahlungsaufforderung durch RA, soweit danach sofort gezahlt wird) von der Airline nicht übernommen. Bei den 3 Monaten lagst Du ja richtig.
      Wir haben 200€ Selbstbeteiligung in der RS Versicherung. Ohne wäre sie sehr teuer. Die bekommst du nur zurück, wenn du bei einer Gerichtsverhandlung als Sieger hervor gehst.
      Wenn sich das außergerichtlich regelt, dann zahle ich die. Flightright nimmt 26%. In meinem Fall waren das 312€. Dafür habe ich aber keine Rennerei gehabt und konnte
      das ganz bequem abwickeln. Außerdem habe ich kein Risiko wenn es nichts geworden wäre. Die 200€ hätte ich in dem Fall bei Nutzung eines Anwalts noch zusätzlich bezahlt.

      Ich würde es wieder über Flightright abwickeln.
      Viele Grüße, Markus

      -el loco del barco :)
      Eine Rechtschutzversicherung brauche ich ja nicht nur, um bei den Airlines eine Entschädigung zu bekommen. Wir haben sie auch schon bei Autounfällen und Ärger mit Handwerksfirmen gebraucht.

      Bei einer Flugpreisrückforderung bei Condor hatten wir einen Rechtsanwalt eingeschaltet, da unsere Schreiben an die Airline nichts brachten. Condor hat es trotz Anwalt bis aufs Äusserste ankommen lassen und ist erst kurz vor dem Berufungsverfahren eingeknickt und hat gezahlt.
      Schlimmer geht immer :D
      Viele Fragen zu Varianten, die sich aus der EU-Verordnung 261/2004 aufgetan hatten, sind mittlerweile gerichtsfest geklärt und so werden Standardvorkommnisse wie "technischer Defekt" und "Personalengpässe" (hoffe ich doch) heutzutage nicht mehr durchgeklagt.

      Zeitverzögerungs-Taktiken der Airlines sind natürlich nicht ausgeschlossen.

      Carmelita schrieb:

      Frage: Warum musstest Du zahlen, wenn es erfolgreich war? Dann müsste doch die Beklagte die Kosten übernehmen

      TUIfly war ja in diesem Fall keine "Beklagte" in einem Rechtsfall. Sie hat auf Aufforderung des Rechtsanwalts "freiwillig" bezahlt. Und der Rechtsanwalt war ein Spezialist für Reiserecht, der mehr kostete als die RS bereit war zu zahlen. Dennoch: 1.350,10 € ist doch auch was. Flightright hatte überhaupt nichts erreicht = 0 €.
      Ohne die Details zu kennen, gilt hier vermutlich das, was ich weiter oben schon geschrieben habe:

      Wird die Airline direkt vom Fluggast angeschrieben und zur Zahlung aufgefordert und verneint dann die Ansprüche bzw. meldet sich nicht in einem Zeitrahmen von 2 Monaten, werden auch die dann entstehenden Kosten des Anwalts übernommen. Geht man direkt per Anwalt das Thema an und die Airline zahlt (so wie hier geschehen), kann die Airline die vorgerichtlichen Kosten verweigern.
      Gesetzlich ist dies leider nicht geregelt, das Amtsgericht Bremen hat allerdings mit Urteil vom 12.06.2014 (Az: 9 C 72/14) zugunsten des Fluggastes entschieden. Die Fluggesellschaft schuldet dem Fluggast auch die vorgerichtlichen Anwaltskosten, wenn sich dieser direkt und erstmals über einen Anwalt an die Fluggesellschaft wendet um seine Ansprüche anzumelden und geltend zu machen. Leider sehen das nicht alle Gerichte so. Es ist daher sicher nicht verkehrt, per Einschreiben gegen Rückschein, seine Forderungen direkt bei der Airline anzumelden. Allerdings würde ich da keine Frist von zwei Monaten setzen, sondern eine deutlich kürzere mit dem Hinweis, dass wenn nach drei Wochen kein Geld auf dem Konto ist, ohne weitere Mitteilung Klage durch meinen Rechtsanwalt bei Gericht eingereicht wird. H. W. F.
      Der BHG hatte sich des Themas der vorgerichtlichen Kosten in Bezug auf Fluggastrechteverordnung 261/2004 bereits angenommen und die Übernahme von vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten mit diesen Begründungen abgelehnt:

      BGH, Urteil vom 25.02.2016 - X ZR 36/15
      openjur.de/u/884470.html

      Es empfiehlt sich also, die vorgegebene Reihenfolge zu beachten
      und bei Einschaltung eines Rechtsanwaltes die Frage der Kostenübernahme vorab zu stellen.
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