Vorsicht am Strand

    Achtung: Ab sofort ist auch der Kalender 2018 bestellbar! Direktorder
      @drahgeis

      hmm, mich hats auch schon erwischt als ich nur bis zur Hälfte im Wasser war !! Gut, ich rede hier vom Wellengang, aber mit Überschlag (aua) im seichten Wasser auf den Strand geplumst ist auch nicht ohne. Also Vorsicht !

      Gruß Evi
      Gruss Evi
      Ich bin übrigens nicht sozial kompetent genug, um mit Leuten, die mich langweilen über Dinge zu sprechen, die mich nicht interessieren



      Ich war bei dem starken Wellengang in Jandia auch nur bis zu den Knien im Wasser. An der Westküste würde ich nie ins Wasser gehen.

      Von einem Residenten hörte ich, daß im letzten Jahr über 30 Menschen auf Fuerte ertrunken sind. ;(

      Das erschreckte mich schon und machte mich besonders vorsichtig, denn eine tolle Schwimmerin bin ich nicht gerade.


      LG Reisetante :winkwink:
      Im April 2013 war ich mal wieder in Jandia :Wasser: Im November werde ich dann mal in Esquinzo sein :Zwei:
      Naja ...... ein bösartiger Killer ist das Meer jetzt auch nicht. Panik sollten wir hier nicht verbreiten. Es geht immer um individuelle Einschätzung und Bewerten einer Situation.

      Ich zitiere mich jetzt mal sebst aus Beitrag: La Pared

      Henry99 schrieb:

      ...... Ich habe schon häufiger auf den Hinweis "evtl. nicht (weit) raus zu schwimmen" die Antwort "Wir sind gute Schwimmer" erhalten. Das ist im wahrsten Sinn des Wortes "blubb, blubb". Wir gehen auch in La Pared ins Wasser, aber nur mit guten "Grundkontakt". Auch dann muß man die Strömung immer noch selbst bewerten. Ich hatte auch schon mal "Grund" verloren und war zu weit draussen (kein gute Idee) und stand am Anfang einer Panik als ich merkte, was die Strömung da gerade mit mir macht. Selbst ein Olympiasieger hat gegen diese Naturgewalt keine Chance.

      Das kann aber auch an der Ostküste passieren. Einmal bei Esquinzo waren der Sog (wenn man nur auf dem Meeresgrund saß) so stark, dass wir uns entschlossen haben schnellstmöglich aus dem Wasser zu gehen. Da brauchts auch keine grünen, gelben und roten Flaggen, sondern einfach nur Verstand. Es gibt Kombinationen aus Gezeiten, Wind usw, welche wirklich abartige ablandige Strömungen verursachen können.

      Gilt für West- UND Ostküste. Das Meer ist keine Badewanne.


      Dennoch kann man ins Wasser und das auch ruhig mal etwas tiefer ;) Man kann in der Brandung toben und im Meer schwimmen, aber man sollte immer wissen, was man wo unter welchen Gegebenheiten macht.

      Ich denke, das ist so, wie in vielen Lebenslagen: Angst ist meist ein falscher Ratgeber, aber Respekt häufig sehr hilfsreich.
      So sehe ich das auch, Henry. Respekt und auch etwas gesunder Menschenverstand sind da sicher hilfreich. :lupf:
      Diese meine Meinung ist vollkommen subjektiv und kann nicht als Allgemeingültig angesehen werden. Das Lesen meiner subjektiven Meinungsäußerung ist nicht gesundheitsgefährdend und verstößt gegen keine Forumsregeln; Nebenwirkungen sind unbekannt aber nicht ausgeschlossen.
      Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :nw:
      :cool:
      vor der Courage des Franzosen, wenn sie ihm auch das Leben kostete.
      Sicherlich ist es Leichtsinn, doch hier waren ganz andere Faktoren im Spiel und viele hätten ähnlich gehandelt.

      Doch es gibt leider auch Menschen die wegschauen oder einfach nur zusehen und eben nicht helfen. Das ist viel viel trauriger!!!! :hm:
      Sie lernen es nicht :caba:
      Hier ein Auszug aus dem Beitrag in der Fuerteventura Zeitung:

      Leider kommt es an der Westküste Fuerteventuras immer wieder zu Unfällen, die häufig tödlich enden. Viele Urlauber und selbst Einheimische unterschätzen immer wieder die Kraft des Wassers. Deshalb können wir an dieser Stelle nur die eindringliche Warnung wiederholen: Baden an der Westküste von Fuerteventura ist lebensgefährlich!
      Auch wenn der Wellengang „harmlos“ zu sein scheint, können sich gefährliche Strömungen bilden, die Badende gnadenlos aufs offene Meer ziehen und gegen die selbst ein Schwimmweltmeister machtlos ist. Auch das „Baden bis zu den Knien“ ist ein Spiel mit dem Tod, denn schnell passiert es, dass man durch eine Welle oder den Sog des zurückströmenden Wassers die Bodenhaftung verliert und ein paar Meter in nicht mehr stehtiefes Wasser gezogen wird.
      Wer in eine solche sogenannte Rippströmung gerät, hat nur eine Chance, wenn es gelingt, Panik zu vermeiden. Da es zwecklos ist gegen die Strömung in Richtung Land zu schwimmen, hilft nur zur Seite, also parallel zur Küste aus der Strömung rauszuschwimmen. Oft sind die Rippströmungen nur auf einen schmalen Bereich beschränkt, sodass diese Überlebensstrategie funktionieren kann.
      Weitere Infos zu Ripp-Strömungen und Sicherheit beim Baden finden Sie auf blausand.de
      Gruß
      Wolfgang
      Bitte keine Atlashörnchen füttern!

      Guck mal HIER
      Rolf von blausand war mir wohl bekannt. Leider ist nach seinem Ableben auch die Seite nicht mehr aktualisiert worden. Auch die Strände Fuerteventuras waren in einem Beitrag ein Thema.
      Er hat das Thema Strandsicherheit immer wieder in den Fokus und auch in die Medien gebracht.

      Tragische Badeunfälle wird es auch weiterhin geben.
      An Strandsicherheit (Aufsicht) wird ja vielerorts wieder gespart.
      ICH gehe an diesen Gewässern nicht weiter als bis zum Fußknöchel ins Wasser.
      Wer meint das er dem Atlantik an gewissen Stellen "trotz aller Warnungen" gewachsen ist (und da gibt es ja genug "Experten") der soll es tun.
      Viele reizt wohl gerade dieses Risiko.
      Ich habe kein Mitleid mit denen die sich meinen mit diesen Gefahren messen zu müssen und dabei drauf gehen.
      Das SCHLIMMSTE ist natürlich wenn jemand helfen/retten will und dabei selbst sein Leben geben muss.
      Wie gesagt: Ich verstehe es nicht.
      Vorgestern gegen 11.00 Uhr ist ein älterer Mann ( an seinem ersten Urlaubstag) beim Baden im Meer in der Nähe des Leuchtturms von Morro verstorben. Todesursache war lt. Auskunft des zuständigen Polizeibeamten der Guardia Civil ein Herzinfarkt. Der Leichnam lag ca. 3 Stunden mit einem weissen Tuch abgedeckt am Strand, während unterdessen der "Badespass" für viele andere Urlauber ungehindert weiter lief. Ich fand die ganze Situation irgendwie ziemlich makaber ;( .
      Bin mal gespannt, was die Medien darüber berichten werden.
      Nothing in life ist to be feared. It is only to be understood. (Marie Curie)
      @Chroni

      da fing es schon an bei Dir, oder? ( siehe dein Thread "Ich glaub es hackt" ) Ein wildfremder Mann verstirbt am Strand und Du willst "Anteil nehmen aus Respekt" einen ganzen Tag? Du hast nur 14 Tage, oder schlimmer nur 1 Woche Urlaub, dann darf aber nix mehr dazwischen kommen, sonst war der Urlaub für die Katz.
      Betroffen sein und sich eigene Gedanken zum Tod machen, okay, aber wenigstens einen ganzen Tag opfern aus Mitleid?
    Das Forum rund um die Insel Fuerteventura mit Beiträgen, Tipps und Wissenswertem zur Kanareninsel. Registrieren Sie sich in unserem Forum.