Lanzarote und Isla Graciosa

      Hier noch ein paar Graciosa-Bilder:
      Blick auf Caleta del Sebo, im Hintergrund der Vulkanberg Montaña Amarilla


      Mittlere Westküste


      Westküste Richtung Südwesten, im Hintergrund sieht man den Montaña Amarilla von der anderen Seite und dahinter Lanzarote


      noch ein Blick auf den Montaña Amarilla vom Strand Playa Francesa im Süden
      Soo schöne Lanzarote-Bilder! Danke!!!
      Da fällt es mir direkt schwer, meinen nächsten Beitrag zu posten über
      Arrecife - die Hauptstadt von Lanzarote
      Seit 1852 ist Arrecife die Hauptstadt Lanzarotes, zuvor war es Teguise im Landesinneren.
      Der Lanzarote-Besucher ist (wenn er nicht gerade in den zwei Haupttourismusorten an der Ostküste bleibt) von der perfekten Schönheit der Insel, von der magischen Landschaft und den wunderschönen weißen Dörfern verwöhnt (zumindest mir gehts so). Der erste Besuch in Arrecife mag abschrecken. Der eigentliche Charme dieser Stadt lässt sich nicht mit flüchtigem Blick entdecken. Wie in den meisten großen Städten hat auch Arrecife viele hässliche Gesichter, die aber auf dem zweiten Blick liebenswert werden, weil sie ehrlich, echt und stimmig sind



      Und gleich wieder schönere Bilder! :)
      Playa Blanca- ein Urlaubsort auf Lanzarote mit Charme
      Playa Blanca im Süden Lanzarotes ist der Ort, in dem die Fähren aus Fuerteventura anlegen. Neben dem hübschen Hafen hat dieser freundliche Urlaubsort einiges zu bieten, zum Beispiel 3 Strände:

      Playa Flamingo westlich vom Dorf


      Playa Blanca, der Dorfstrand mittendrin


      und Playa Dorada östlich vom Dorf


      Playa Blanca hat eine gemütliche Fußgängerzone. Die Häuser sind hier (wie in fast allen Dörfern der Insel) nach der Vision Manriques gebaut: nicht höher als eine ausgewachsene Palme. Es gibt auch keine hässlichen Hotelbunker wie teilweise auf Fuerteventura.


      Entlang der insgesamt 10 Kilometer langen Promenade kann man zum Beispiel zum neuen Yachthafen Marina Rubicon wandern (davon hab ich leider kein Bild) und weiter Richtung Papagayo Strände, die man dann über schöne Sandpfade erreicht (wer keine Zeit oder Lust zum Wandern hat: man kann auch auf Sandpisten mit dem Auto zu manchen Stränden zufahren).




      Wer mobil ist, kann in der Nähe Sehenswürdigkeiten besuchen. Zum Beispiel die von Barbara bereits präsentierten Salinas. Wer von dort entlang der Westküste weiterfährt, entdeckt wildromantische Lavastrände:


      Die Straße endet kurz nach El Golfo. Hier der Ort El Golfo sowie die berühmte grüne Lagune:




      Auch der Weg zu den Feuerbergen ist nicht weit. Wer Lust hat, kann hier auch Kamelreiten.


      Und wen doch die Fuerte-Sehnsucht packt, der nimmt Armas, Fred Olsen oder mein Lieblingsboot, die Princesa Ico und ist im Nu wieder „daheim“! Fuerte ist nur 11,5 Kilometer von Playa Blanca entfernt!
      Im Jahre 2000 hatte ich die Möglichkeit an einer geführten Wanderung, die aber kostenfrei angeboten wurde, am Rande des
      Timanfaya Nationalparks teilzunehmen. Die Wanderung wurde von einem Park-Ranger durchgeführt. Treffpunkt war damals
      in Yaiza, von dort wurden die Teilnehmer über eine Piste nahe an den Nationalpark gefahren, um über Lava- und Ascheböden
      zu wandern und mehr über den Vulkanismus der Insel zu erfahren.
      Während der Fahrt durch das Gelände


      Während der Wanderung ging es an Aschehängen und kleineren Kratern vorbei zu einem Lavafeld.








      Dort am Rand des Lavafelds stiegen wir in einen Lavatunnel hinab


      Erklärungen der Park-Rangerin zu der geschmolzenen Decke des Lavatunnels




      Pahoehoe Lava ist dünnflüssig, beim erkalten wirft die Oberfläche Falten und wird daher auch Stricklava genannt.


      Aa-Lava, auch Brockenlava genannt, nach dem Schmerzensruf wenn man barfuß über diese Lava laufen wollte.


      Die Begriffe Pahoehoe-Lava (glatte Decke) und Aa-Lava entstanden auf Hawaii und werden heute weltweit verwendet,
      wo auch immer diese Lavaarten auftreten. Es gibt noch einen Begriff, nämlich Kissenlava, die entsteht wenn Lava unter
      Wasser erstarrt.
      Da kann ich nur ein Foto von der Küste Fuerteventuras zeigen.


      Alle Bilder, bis auf das letzte, Scan vom Dia, mit SLR Kamera mit Polfilter fotografiert (Danke Barbara für das retuschieren des Fotos)
      Eindrucksvolle Bilder und ein sehr informativer Bericht!
      Ich durfte 1992 auch an einer solchen Wanderung teilnehmen, meine Fotos haben leider schlechte Qualität:






      Besonders schön finde ich an Lanzarote, dass das Lavagestein auf der gesamten Insel als Baumaterial verwendet wird, das macht den Gesamteindruck so stimmig. Zum einen sind es die grandiosen Bauwerke von Manrique, der zum Beispiel vorhandene Lavahöhlen genutzt hat, um Wohnbauten, Restaurants etc in Harmonie mit der ursprünglichen Umgebung zu schaffen, zum anderen findet man auf der ganzen Insel verbaute Lava, wie zum Beispiel die Rundmauern auf den Weinfeldern, Hafenmauern, Grundstücksmauern,... auch ganze Häuser wurden aus Lavasteinen gefertigt.
      Hier die Promenadenmauer von Playa Blanca:



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      Neues für Freunde des Tauchsports:

      Lanzarote/Yaiza (sfw) - Vor der Küste Playa Blancas soll in zwei Jahren Europas erstes Unterwassermuseum des britischen Künstler Jason de Caires Taylor, international bekannt für seine Unterwasserinstallationen, eröffnet werden. Cabildochef Pedro San Gines unterschrieb eine entsprechende Vereinbarung mit dem Künstler, der vergleichbare Projekte bereits auf der westindischen Insel Grenada und im mexikanische Cancún, wo er 400 lebensgroße menschliche Figuren im Meer versenkt hat, verwirklichte. Quelle: Inselmagazin "Lanzarote 37 Grad"

      Zu sehen sind einige der Skulpturen bereits in der Nähe des Hafens von Playa Blanca:







      Manche ganz modern, hier mit Handy:


      Nachdem wir paar schöne Tagen in Lanzarote vor unseren Fuerte-Aufenthalt gelegt hatten, will ich diesen Thread wiederbeleben und ein bisschen ergänzen. Wir sind von Frankfurt direkt nach Arrecife geflogen und haben dort auch übernachtet. Preiswertes kleines und einfaches Aparthotel Apartamentos-Islamar direkt an der Promenade mit tollem Blick, allerdings nur für Selbstversorger. Am Ankunftstag konnten wir noch den Marathonteil des Ironman direkt vom Balkon aus miterleben.

      Uns hat Arrecife, gerade weil es absolut kein Touristenort ist, sehr gut gefallen, eines der Higlights war die Bar in der obersten Etage des Gran Hotels nebenan mit tollem Blick über die Stadt (Danke @psycho48 für den Tip :) )







      Am ersten Tag ging es dann nach Norden, Bilder vom Jardim de Cactus und Jameos del Aqua wurden schon genügend gezeigt. Am meisten beeindruckt hat mich die Cueva de los Verdes. Es ging eine knappe Stunde geführt durch einen Teil der mit am längsten Lavaröhre der Welt. Leider war die Gruppe mit fast 50 Personen sehr groß, aber allein darf man nicht rein.







      Wir sind dann weiter nach Orzola und zum Mirador del Rio gefahren. Bei traumhaftem Wetter hatte man einen tollen Blick auf La Graziosa.




      :woi: working from nine to wine
      Vergessen im Norden habe ich noch den Playa de Famara im Nordwesten, hat uns gut gefallen. Ganz links hinten sieht man einen Zipfel von La Graziosa.



      Am zweiten Tag haben wir die "Südrundfahrt" gemacht. Wir sind zuerst zum Timafaya, davon wurden schon genügend Bilder gezeigt. Wir waren kurz vor 10:00 Uhr da, konnten nahe parken und sofort in einen der Rundfahrtbusse einsteigen. Nicht vorenthalten will ich aber den Blick auf die Zufahrtsstrasse, wenn man im Privat-PKW erst um 11 Uhr oder später hinkommt. Alle werden angehalten, um die Busse durchzulassen, das kann dauern.



      Am dritten Tag sind wir ins Inselinnere. Auch von der absolut sehenswerten Fundacion Cesar Manrique gibt es schon genügend Bilder. Wir waren noch in Teguise, das man auf den üblichen organisierten Rundfahrten nicht zu sehen bekommt. Es hat etwas an La Oliva erinnert, aber viel mehr alte Bauten.









      Anschließend ging es noch in das oberhalb gelegene Castello de Santa Barbara mit dem Piratenmuseum. Allein wegen der Lage mit weitem Blick über fast die ganze Insel lohnt sich der Besuch, für Geschichts- und Schiffahrtbegeisterte bzw. Eltern mit Kindern noch einmal mehr.






      :woi: working from nine to wine
      Sehr schöne Fotos, Peter!

      PeterM schrieb:

      Wir sind dann weiter nach Orzola und zum Mirador del Rio gefahren. Bei traumhaftem Wetter hatte man einen tollen Blick auf La Graziosa.

      In jedem Fall ein Highlight für jeden Lanzarote-Besucher - und das nicht nur wegen des schönen Ausblicks auf La Graziosa. Beeindruckend ist auch der Mirador selbst incl. Interieur. Von Cesar Manrique in den Felsen einfühlsam integriert mit Panoramascheiben und ohne Ecken (alle Räume sind rund) ist er ein Meisterwerk.













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