Villa Winter

      @fuertetom
      Ich benutze Guru Maps (hieß bis vor kurzem noch Galileo Offline Maps) aus dem AppStore und von dieser stammt auch der Screenshot, den ich eine Seite zuvor im Beitrag vom 14. Dezember eingefügt habe (Nordpfeil beachten).
      Mit so einer gestrichelten orangen Linie, wie sie dort zwischen beiden Eingängen zu sehen ist, werden geplante nicht vollendete Baumaßnahmen gekennzeichnet.
      Man kann dort außerdem auch zwischen verschiedenen Kartenquellen wählen, daher kenne ich auch Ansicht von OpenStreetMap, wie im Beitrag über mir verlinkt.
      In allen Kartenansichten ist zu sehen, dass der nördliche Eingang deutlich länger gegraben wurde, als der südliche. Aber vor Ort leider nicht erreichen konnte, aber ich weiß wo er ist.

      c1070719 schrieb:

      wobei dort natürlich auch "jedermann" mitzeichnen kann

      Na, dann weiß ich ja schon wer dort eine Markierung für einen Tunnel angebracht hat ;) :D

      @ChrisAK78

      ChrisAK78 schrieb:

      Mit so einer gestrichelten orangen Linie..

      Na, dann schau doch mal ob bei den Casas de Joros, (ein wenig weiter die Piste Richtung Punta de Jandia) ob da der z.Zt. überflutete Tunnel eingezeichnet ist. Und wenn ja, wohin der führt. Das wäre für mich viel interessanter, als über "ungelegte Eier" im Barranco de Gran Valle zu diskutieren.

      fuertetom schrieb:


      Na, dann weiß ich ja schon wer dort eine Markierung für einen Tunnel angebracht hat ;) :D

      Ich war das nicht. Ich bin ja überhaupt erst wegen dieser Markierungen auf die Idee gekommen, den Berg hoch zu marschieren, was ich sonst nicht gemacht hätte.

      fuertetom schrieb:


      Na, dann schau doch mal ob bei den Casas de Joros, (ein wenig weiter die Piste Richtung Punta de Jandia) ob da der z.Zt. überflutete Tunnel eingezeichnet ist.
      Und wenn ja, wohin der führt. Das wäre für mich viel interessanter, als über "ungelegte Eier" im Barranco de Gran Valle zu diskutieren.

      Ich weiß wo das ist (etwa auf halbem Weg zwischen Morro Jable und der Abzweigung nach Cofete. Dort stehen drei kleine Wohnhäuser nebeneinander bergseitig der Strasse), aber dort findet sich nichts.


      So jetzt zur Villa Winter.

      1. Foto
      Also die letzten 300 Meter hoch bis zum kleinen Parkplatz (etwa fünf Autos passen dort hin) direkt unterhalb der Villa vorgelagerten und von einer Mauer umgebenen Gärten sind auch wieder ausgebessert worden. Ich habe noch ein altes Foto von 2007, auf dem Besucher ihre Autos noch weiter unten am parallel zur Küstenlinie verlaufenden Verbindungsweg von Cofete aus in Richtung Villa Winter geparkt haben und nur die Jeep-Safaris sich den heutigen Weg direkt zur Villa hochgetraut haben.

      Dann zum Eingang, der sich bergseitig der Villa befindet. An der Tür stand ein kleiner Tisch mit einer darauf festgeschraubten Kasse, in die man nach Lust und Laune eine Spende als Eintritt reinwerfen soll. Am Tisch sass ein alter rauchender Mann, der auf meine Begrüßung (auf spanisch) und den Geld-Einwurf (2 Euro) null Reaktion zeigte. X(

      2. Foto:
      Schöne Ausicht von diesen Balkonen und Verandas. Einen Flak-Scheinwerfer sieht man hinten ganz links im Bild auch noch. ;)

      3. Foto
      Im Innenhof. Was hat es nun mit diesem Gestell der Gleislohre auf sich? Gab wohl doch eine unterirdische Grube.

      4. Foto
      Kaminzimmer. Man kommt jedoch nicht in alle Zimmer rein.

      5. Foto
      ... auch in diesen markanten Turm nicht.

      6. Foto
      Einen Hubschrauber-Landeplatz gibt es hier wohl auch. Hier jetzt nicht gerade deutlich zu erkennen, aber auf anderen Foto bzw. Luftbildern ist dort deutlich ein weises H zu erkennen.

      Viele Grüße!

      Christian
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      ChrisAK78 schrieb:

      Ich habe nur für mich interessante Dinge entdeckt


      Interessant nicht nur für Dich, sondern mit Sicherheit auch für Besucher dieses Forums, die vielleicht noch nicht alle Einzelheiten der Insel kennen und sich schnell einen Überblick verschaffen wollen, ohne alle Threads komplett zu lesen.

      Daher: :thumbup:

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
      In unserem britischen „Schwester“-Forum gibt es auch einen Villa Winter-Thread.

      Die steuern im Thema noch etwas „britischem Humor“ ein.
      Ein kleiner Ausschnitt mit Hilfe des google-Übersetzungsprogramms:

      „Die Kanarischen Inseln und insbesondere Fuerteventura waren für Nazis ein guter Ort, um sich niederzulassen und nicht entdeckt zu werden.
      Die Inseln wurden auch als Sprungbrett benutzt, um nach Südamerika zu gelangen.

      Während des Krieges machten U-Boote vor der Küste fest, um den deutschen Besatzungen ein paar Tage Ruhe und Entspannung an den Stränden zu ermöglichen.
      Seitdem kommen sie für Ferien zurück!

      Adolf wohnt dort immer noch im Keller. Er betreibt eine Bar im Cosmo Center in Morro Jable. Deutsche Touristen wechseln sich jeden Tag ab und holen ihn ab.
      8)
      Barriguita llena, corazón contento, lo demás es un cuento

      ChrisAK78 schrieb:

      Ich war das nicht. Ich bin ja überhaupt erst wegen dieser Markierungen auf die Idee gekommen...

      Gut kombiniert. ;)

      ChrisAK78 schrieb:

      Na, dann schau doch mal ob bei den Casas de Joros...

      Aber das ist doch auch wieder typisch; auf dem alten Hirtenweg von Morro nach Cofete werden 2 Höhlungen oder "Vortriebe" direkt als Tunnelbauprojekt eingestuft, der deutlich tiefer in den Fels hineinführende Tunnel bei den Casas de Joros wird nicht erwähnt, da diesen noch keiner gesehen hat. Bilder zum Tunnel gibt es hier: Im Alleingang auf den Fraile
      Diese Art der "Einstufung" könnte auch z.B. daran liegen, dass die diversen kleineren Stollen in Barrancos im Bereich von Zisternen (Aljibes) bzw. oberhalb von Feldern mit den "kleinen Dämmen" (Gavias) relativ klar nachvollziehbar als reine Wasserleitung bzw. als Quellenzugang genutzt wurden.

      Wenn man z.B. oberhalb der Villa Winter etwas den Hang erforscht, finden sich eine ganze Reihe von Resten von teils oberirdischen Wasserleitungen, die den Hang entlang leicht ansteigend bis sehr weit nach links zu Quellgebieten gehen und wohl mal für Bewässerung von Feldflächen bzw. als Zuleitung für das ehem. Wasserbecken im Innenhof der Villa Winter gebaut wurden.

      Als Quellenzugang o.ä. erscheinen dagegen Höhlungen relativ nahe oben an der Passhöhe des Gran Valle als eher unwahrscheinlich, bin aber kein Geologe o.ä., der das sicher besser einschätzen könnte.

      Der nördliche "Vortrieb" am Pass wäre ggf. mal ein Nebenprojekt für eine der nächsten Wanderungen, dann könnte man evtl. eher beurteilen, ob da Hand angelegt wurde oder es sich nicht einfach nur um eine natürliche Höhlung handelt, von denen es im Bereich des Fraile ja so einige gibt.

      Alternativ könnte man die Person befragen, die das "Tunnelprojekt" in OpenStreetMap oder in anderen Karten eingetragen hat, habe aber keine Ahnung wie/ob man das rausfinden kann. Bei anderen Pseudofakten wie das nahezu immer falsch bezeichnete "Winter"-Flugfeld nördlich Puerto de la Cruz schreibt wohl jeder neue Autor einfach von anderen ab, ohne das zu hinterfragen. :S
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      c1070719 schrieb:

      Als Quellenzugang o.ä. erscheinen dagegen Höhlungen relativ nahe oben an der Passhöhe des Gran Valle als eher unwahrscheinlich
      Das wäre dann die neueste Deutung der Höhlungen unterhalb der Passhöhe, wobei mir nur die südlich gelegene Höhlung bekannt ist. Und die sehe ich immer noch nicht als Vortrieb für einen Tunnel nach Cofete an.

      Oberhalb der Villa Winter gibt es an einer Quelle einen Schacht, davon hat mal @fuerte1965 berichtet. Und das dann dort Reste von Wasserleitungen herumliegen ist verständlich.
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