Villa Winter

      Generation111 schrieb:

      Also zur American Star solltest du dich mal schlau lesen. Da schaut nur noch 1/2 qm Blech aus dem Wasser. Näheres gerne per PN.

      Mach Dir mal keine Sorgen. Den Verfall des Wracks habe ich fast in Echtzeit im Internet mitverfolgt und so wusste ich schon bei meinem zweiten und bisher letzten Besuch auf Fuerteventura in 2009, dass sich die Fahrt zum Wrack nicht mehr lohnt (und ein Geländewagen auch nicht). ;)
      Moin! Sorgen mache ich mir nicht. Sollte nur ein Tipp sein. Ich wusste ja nicht dass es hier noch mehr so Verrückte (bzgl. S.S. America) gibt, wie mich. Haben an der Playa Garcey mal einen Engländer erlebt. Wir waren da mit selbst bedruckten Shirts vom Schiff (wie mein Avatar). Der Engländer fragte: Where's the ship? Als ich dann auf die traurigen Reste zeigte, wäre ihm fast das Essen aus dem Gesicht gefallen. Er war auch nur mit einem Kleinwagen da und konnte die Piste dann wieder zurück rumpeln. Wenn du Interesse hast, dann schau mal hier in den American Star Beitrag. Da habe ich einiges zusammen getragen wie ich den "Kult" zum Schiff bei uns zu Hause im Partykeller auslebe.
      Viele Grüße, Markus

      -el loco del barco :)
      Jaja, Schiffswracks sind faszinierend und in Deutschland undenkbar, dass man sowas einfach stehen und liegenlässt. Da kommen Leute an und erzählen was von Schandfleck und so.
      Das Wrack der ”Temple Hall” auf Lanzarote ist auch bekannt? Liegt äußerst verkehrsgünstig und ich fahre für Fotos grundsätzlich zwei Mal vorbei, also vormittags und nachmittags um beide Seiten des Wracks im Sonnenlicht fotografieren zu können.
      @ChrisAK78
      Also, eine richtige Antwort hast du ja noch nicht bekommen!
      Also, zu deiner Frage: Die Asphaltstraße geht nach wie vor nur bis zum Friedhof! Die folgende Schotterpiste
      ist allerdings erheblich besser geworden! 90% der Cofete-Besucher fahren mit einem normalen Kleinwagen,
      erlaubt oder nicht, lassen wir mal dahingestellt!? Du kannst aber auch den, seit ich glaube fast 3 Jahren eingesetzten
      Allradbus fahren, ist allerdings eine Toture!!! Es sei denn, der Fahrer ist inzwischen ruhiger geworden! ;)
      Die Villa Winter ist m.E. jederzeit zu besuchen!
      Einen schönen Aufenthalt, wenn es denn soweit ist!!!
      Gruß
      Frido
      @Frido Danke!

      Ist einem von Euch etwas über ein begonnenes, aber nicht vollendetes Tunnel-Projekt oberhalb der Villa Winter bekannt? Dazu schaue man sich mal dieses Video an:



      Und den Karten-Ausschnitt hier (Nordpfeil beachten).
      Das nördliche Tunnel-Portal ist durch den auf den Boden fallenden Schatten auch bei Google Earth bzw. Google Maps Satelliten-Bilder zu erkennen bei

      28 05 30.7 N, 14 22 51.7 W

      Das südliche Ende ist im Barranco de Gran Valle, das ist die erste große Schlucht einen knappen Kilometer hinter dem Ende der Asphaltstraße von Morro Jable (am Friedhof).
      Der Tunnel ist demnach etwa 170 Meter lang und liegt in etwa 320 Metern Höhe.
      Was hat es mit dem Tunnel auf sich?
      Sieht für mich erstmal genauso geheimnisvoll aus, wie die beiden Landebahnen am Punta Jandía.
      Dateien
      So langsam kommt man sich hier vor wie bei "Mistery"; da ist eine Höhlung im Barranco de Gran Valle auf dem Weg zum Pass hoch ( von Einheimischen gebaut ) vorhanden und schon geht die Spekulation los.
      Es gibt (besser gesagt gab) einen oder mehrere Tunnel zwischen der Südseite hinter Morro und Cofete, die allerdings gesprengt wurden. Den Knall der Sprengung soll man noch in Morro gehört haben. Das sagte mir ein Forumsmitglied, welches einige Jahre in Morro gewohnt hat.
      Im Thread Im Alleingang auf den Fraile ist auch von einem Tunnel die Rede, der allerdings geflutet ist.

      Es gibt auch oberhalb der Villa Winter einen Schacht (Quellenstollen?) von dem mir ein anderes Forumsmitglied berichtet hat. Er wäre da aber nicht rein, weil er keine Taschenlampe dabei hatte. Ein Schacht oder Tunnel oberhalb der Villa Winter macht ja auch Sinn, da der dann geradewegs im Barranco del Ciervo oberhalb Morro Jable rauskäme.

      fuertetom schrieb:

      So langsam kommt man sich hier vor wie bei "Mistery".

      Wie soll ich das verstehen? Okay, ich habe geschrieben, dass es geheimnisvoll aussieht. Aber das liegt nur daran, weil ich mir den Sinn eines so kurzen Tunnel knapp unter dem Gipfel nicht erklären kann. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich die ganzen Märchen um die Villa Winter glaube und den Thread habe ich nur wegen der räumlichen Nähe ausgewählt.
      Tom! Red' nicht rum. Ein anderes Forumsmitglied blabla. Butter bei die Fische oder nix. Was gibt es dazu zu berichten und von wem kommt es. Alles andere ist doch Reden um den heißen Brei. Wir Villa Interessierten wollen Fakten. Fakes gibt es schon genug. Also: Wenn du was weißt, raus damit. Ansonsten :traurig:
      Viele Grüße, Markus

      -el loco del barco :)
      Die Fakten stehen schon da, was tut es dann zur Sache, von wem ich was gehört habe.

      Eines kannst du dir sicher sein: ich erzähl hier keinen Schmu !

      Aber wer auch immer irgendwann mal wieder Zugang zur Villa Winter bekommt, sollte doch mal im Kellergeschoß die Wände abklopfen ob irgendwo ein zugemauerter Gang zu finden ist, der zum U-Boothafen führt. ;)

      fuertetom schrieb:

      ChrisAK78 schrieb:

      Das anderes Flugfeld am äußersten Südwesten der Insel ist mir bekannt. Man fährt ja auch quer über die Landebahn, die vor Ort aber......kaum noch zu erkennen ist.

      Ich hatte 2013 Bilder von der Landebahn gemacht. Hier Blickrichtung Puertito, rechts die Piste

      Und in Gegenrichtung

      Das könnte ein Bremsklotz für das Flugzeug gewesen sein :hm:


      Schöne Bilder. Auf die schräg verlaufende Bahn achte ich das nächste Mal (nur noch drei Wochen) auch, die habe ich ja in Unkenntnis glatt übersehen, obwohl man quer rüber fährt.
      Ja, dass hier ist schon de bessere Thread, anstatt in dem des Mirador de los Canarios.
      Allerdings gibt es speziell zu den beiden Landebahnen auch wieder einen eigenen Thread von 2013. ;)
      Und nein, das da ist kein Bremsklotz.

      Gustav Winters Landebahn

      ChrisAK78 schrieb:

      Und nein, das da ist kein Bremsklotz.
      Woher willst du das so genau wissen? Über welche speziellen Kenntnisse oder Erfahrungen hinsichtlich Formen von Vulkangestein verfügst du, das du das so zweifelsfrei ausschliessen kannst.
      Am westlichen Ende der Landebahnen liegen auch 2 halbe Ölfässer, die mit Zement/Beton aufgefüllt waren. Hab da auch noch Fotos von.

      An der anderen Landebahn aus den 60/70ger Jahren lag 2013 noch eine alte Betonwalze. Das war einfach ein altes Ölfass, aufgefüllt mit Zement/Beton, eine Stange mittig. Gut nach 40 - 50 weiteren Jahren war von dem Blech des Ölfasses nicht mehr viel übrig, aber die Walze müsste da noch liegen.
      Mein Wissen über die Fliegerei genügt um zu wissen, dass Vulkangestein allerhöchstens als als Unterlegekeil gegen Wegrollen des Flugzeug in Frage kommt, aber nicht als mechanisches Bauteil am Flugzeug.
      Und diese angeblichen Betonwalzen können auch als Anker dienen, an denen die am Boden stehenden Flugzeuge mit Seilen bei starkem Wind, wie er auf den Kanaren nun mal häufig vorkommt, befestigt werden kann. Gerade diese kleineren nicht ganz so schweren Flugzeuge, die dort wohl fast ausschließlich gelandet sind. Denn beide Bahnen sind weniger als einen Kilometer lang, da werden keine 100 Tonnen schwere Transporter gelandet sein.

      ChrisAK78 schrieb:

      ... Denn beide Bahnen sind weniger als einen Kilometer lang, da werden keine 100 Tonnen schwere Transporter gelandet sein.


      Lt. Berichte aus dem Villa Winter Forum (Forum Romanum) sind beide Bahnen über einem Kilometer lang (ja ich weiß die eine wurde erst in den 60er/70er-Jahren gescharrt). Ich habe es mal grob bei google maps nachgemessen und es scheint zu stimmen, dass dort selbst modifizierte Douglas Maschinen starten und landen konnten.
      Vor allem die ältere Landebahn, die in nordöstlicher Ausrichtung existiert, hat nach Nordosten noch Luft.
      Dort könnte ein Flugzeug noch ca. 2 km fliegen um Höhe zu gewinnen und zwischen dem Vulkan Talahijas und Montana Azufra hindurch zu fliegen. Die Passhöhe dort ca. 30 - 40 Meter über dem Niveau der Startbahn.
      Oder der Pilot fliegt Richtung Morro an der Küste weiter.

      Hier das "Ende" der Startbahn (optisch beim Talahijas)



      Danach gibt es aber noch flaches Gelände, im Bild schaut man auf die flache Lücke zwischen den beiden Bergen


      Ja, Platz ist da reichlich und wenn ich weiß, dass da keine größeren Steinchen auf der Piste liegen, hätte ich auch kein Problem, dort einfach so mit unserer Antonow 2 zu landen und auch wieder zu starten, denn bei der ist schon nach 50 Metern das Spornrad in der Luft und nach weiteren 150 Meter fliegt das ganze Flugzeug.
      Aber ich weiß jetzt nicht, ob das von der dortigen Luftraumstruktur her erlaubt ist, bzw. man es riskieren könnte.
      Nun bin ich diese Woche mal von Cofete aus den Berg hochmarschiert, was weiter oben mehr und mehr in Kletterei ausartete. Ja ich weiß, von der anderen Seite (Gran Valle) wäre der Aufstieg flacher gewesen, aber auch eine fast drei Mal so lange Strecke. Somit hatte ich also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
      Also ich schließe nach wie vor nicht aus, dass es mal ein nie vollendetes Tunnel-Projekt ist und nicht (nur) ein Schutz vor Unwetter für Wanderer.
      Dagegen spricht schon die Tatsache, dass keiner der beiden Eingänge vom Wanderweg aus zu sehen ist und beschildert auch nicht.
      Den nördlichen und am steileren Hang gelegenen Eingang habe ich trotz topographischer Karte auf dem Smartphone (mit GPS), auf der der Tunnel eingezeichnet ist, auch gar nicht gefunden. Genauer gesagt, keinen sicher begehbaren Weg dorthin, ohne abzustürzen. Aber ich weiß, dass ich keine 50 Meter davon entfernt war. Muss hinter einem Felsvorsprung gewesen sein.
      Von unten ist der nördliche Eingang (Cofete-Seite) sehr gut zu sehen (mit rotem Kreis markiert, leider nur Smartphone-Foto).
      Im anderem Foto ist der südliche Eingang (Gran Valle) zu sehen. Wenn man davor steht, denkt man dass die Sohle nicht eben, sondern in den Tunnel hinein abwärts geht. Das liegt meiner Meinung nach aber daran, weil im Laufe der Jahrzehnte Steine den Berg runtergerutscht sind und somit auch in den Eingang des Tunnels hinein. Irgendwann wird der Eingang des Tunnels nicht mehr zu sehen sein.
      Dateien
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