La Palma

      Es geht tatsächlich in Kürze nach La Palma. Analog Teneriffa plane ich danach einen kleinen Reisebericht zu machen, "multimedial" ergänzt.

      La Palma ist deutlich schwieriger zu erreichen als die östlichen Nachbarn, es gibt (zumindest im Winter) nur sehr wenige Direktverbindungen. Ich hatte mal eine Passage via Binter und Teneriffa oder Gran Canaria überlegt oder via Olsen/Armas und Teneriffa, das war aber auch nur eingeschränkt möglich. Díes lässt jedenfalls auf einen Aufenthalt fernab des Massentourismus schließen, was bei unserem Vorhaben nicht ungelegen kommt...

      Ansonsten mach ich mich auf den feuchtesten Kanarenaufenhalt meiner 25-jährigen Kanaren "Karriere" gefasst und damit meine ich nur in 2. Linie den dortigen Wein :D

      Schaun wir mal :lupf:
      La Palma ist eine schöne Insel und nicht ganz so vom Massentourismus überrollt. Es ist zwar schon 20 Jahre her, als ich da war, aber ich erinnere mich gerne daran. Es gibt viel grün, der Strand ist schwarz und das Wetter oft zweigeteilt, da fährst von der einen Seite bei bewölktem Wetter in den Tunnel rein und auf der anderen Seite erwartet dich Sonne pur.

      Ich freue mich schon auf deinen Bericht

      Bei uns steht nächstes Jahr nach über 10 Jahren Teneriffa auf der Liste.
      Wie schon angekündigt, gab es Anfang Dezember einen Abstecher nach La Palma. "Eine wie Keine", so könnte das ja auch auf Fuerte passende Fazit lauten. La Palma ist nur knapp halb so groß wie Fuerte und eine der steilsten Inseln der Welt. Es geht es bis auf fast 2.500 Meter nach oben. Typisch sind die dadurch extrem schnell wechselnden klimatischen Bedingungen. Sonne und 24 Grad an der Westküste, Wolken und Regen bei 11 Grad, auf der Cumbre, der die Insel in 2 Teile trennt und wieder warm und wolkig an der Ostküste: Wir sind nur eben mal 45 Minuten mit dem Auto unterwegs gewesen...

      Ich werde Euch die Nase wieder etwas lang ziehen und die schönsten Fotos zulinken von Küsten, Vulkanen, Gärten, Wäldern, Wasserfällen, Urwald, Palmenstränden und Manchem mehr :P
      Wieder in mehreren Abschnitten. Das gemachte Fotomaterial ist äußerst umfangreich und muß noch ein paar Tage sondiert werden. So gibt es jetzt nur ein paar Appetithappen :D

      Wir sind übrigens dem Unwetter in dieser Woche nur knapp entkommen. Die Winde waren ab Montag teils schon heftig. Ich habe noch nie durchgängig eine Woche "Südwind" auf den Kanaren erlebt und das war wohl auch ein Grund, warum wir recht viel Glück mit dem Wetter an den einzelnen Tagen hatten.
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      Allgemein – Puerto de Naos – Sol La Palma

      Ich werde den La Palma Abstecher in folgende Abschnitte unterteilen:

      1. Allgemein- Puerto de Naos – Sol La Palma
      2. Südliche Ostküste – die „Breňas“ und der Tabak
      3. Fuencaliente und der heiße Süden – Vulkane und Wein
      4. Auf den Rand der Caldera – Kiefernwälder und Petroglyphen
      5. Der Nordwesten – Von Dragos, Höhlen und „paz y amor“
      6. Das ultimative La Palma Abenteuer- Wer waren eigentlich Marcos und Cordero?
      7. Urige Lokale und üppige Gärten


      Die Woche war also (geplant) ziemlich vollgepackt und es gibt ne Menge Eindrücke, nicht nur landschaftlich. Es ist schwierig den Deutschen auf der Insel aus dem Weg zu gehen, so lasse ich das mal stehen. Es gibt Ortsteile wie in El Paso, da wohnen offenbar so gut wie keine Einheimischen mehr.

      Nach längerer Überlegung hatten wir uns aufgrund der sonnensicheren und mutmaßlich wärmsten Lage, auch als relativ günstigen Ausgangspunkt für die geplanten Unternehmungen, für das überschaubare Puerto de Naos entschieden. Naos liegt rund 45 Autominuten vom Flughafen entfernt an der Südwestküste, auf einer Art Plateau fast auf Meereshöhe, welches 6-7 km lang und einige hundert Meter breit ist. Man könnte meinen, die Steilküste sei in diesem Bereich einfach abgerutscht und hat einen Sockel ausgebildet. Es gibt für den ganzen Küstenabschnitt nur eine einzige offizielle Zufahrt, von oben über Todoque. Die ganze Gegend ist zu 95% eine riesige Bananenplantage. Naos hat einen tiefschwarzen Sand/Kiesstrand mit Kokospalmen, ein Hauch von Südsee. Die Strandpromenade ist gerade neu eröffnet mit etlichen Lokalen. Hier lässt es sich echt aushalten! Wir hatten die ganze Woche Südwind mit sehr viel Sonne, daher war es auch nachts recht warm, besonders nach meist nächtlichem Regen subtropisches Klima. Der Nachteil der Wetterlage: Der Strand hatte die ganze Woche rote Flagge!

















      Am Rande dieses „Küstensockels“ von Naos gibt es 2 Ansiedlungen, die hier doch einmal erwähnt werden sollen: El Remo und La Bombilla. In beiden sind Lokalitäten, die wir heimgesucht haben. Im Reiseführer werden die beiden Örtlichkeiten mit für Mitteleuropäer gewöhnungsbedürftigem Flair beschrieben. Es kommt tatsächlich so ein wenig „Cofetefeeling“ auf, nur etwas größer. El Remo haben wir Abends über eine stockdunkle teils überflutete Straße mitten durch endlose Bananenplantagen angelaufen. Das Lokal war gut und ein Tipp, sonst hätten wir das unter den Umständen und unter den ganzen Hütten und Häuschen im Dunkeln kaum gefunden. Man saß trotz vorherigem Regenguss bei 20 Grad hörbar direkt am Wasser, konnte in der Dunkelheit den Strand aber nur erahnen. Wer um alles in der Welt lebt hier in dem Nest und von was? Ich komme darauf später im Zusammenhang mit „paz y amor“ andernorts nochmal zurück.



      Zum Hotel zurück waren es nur rund 10 Autominuten. Im Sol Melia La Palma, am südlichen Ende von Naos, hatten wir in dessen „Dorfbereich“ ein echt riesiges 2-Zimmer Appartement mit Meerblick gebucht. Es war sauber und in gutem Zustand, nur das Bad war kurz vor renovierungsbedürftig. So saßen wir auf unserer großen Terrasse mit Blick auf das Meer und Strand am Ende des Tages bei La Palma Rotwein und La Palma Zigarren, den Tag resümierend. Wir hatten nur mit Frühstück gebucht, das war echt gut und schmeckte noch besser, wenn man auf der überdachten Restaurant Außenterrasse mit Meerblick saß. Insgesamt 4* mit ein paar Abstrichen.

      Die Lage des Sol ist schon top, die gesamte Anlage (Hotel und Appartementteil) ist sehr groß, gerade in Bezug auf das kleine Naos, wie man auf den Bilder sieht. Baulich nach außen kein Hit, ich habe aber schon Schlimmeres gesehen. Angeblich soll im Sommer 2014 einige Wochen geschlossen werden.











      Gebucht hatten wir der Bequemlichkeit und des Preises wegen diesmal pauschal, was für eine Woche mit Condorflug 590€ p.P gekostet hat. Der Flughafen wurde erst erweitert und scheint baulich doch etwas überdimensioniert, wenn auch alles auf engstem Raum. Dafür ist die Start-/Landebahn um so kürzer, es scheint aber die einzig mögliche Fläche auf der Insel, wo man ein Flughafen hinbekommen hat. Schließlich der Mietwagen von Cicar ab/bis Flughafen für 150€.

      Südliche Ostküste – die „Breñas“ (die Kreuze) und der Tabak

      Wir beschlossen, zunächst die (im Winter) selten trockene Wetterlage im Ostteil der Insel auszunutzen und fuhren in die Gemeinde Breña Alta. Um mit dem Auto auf La Palma von West nach Ost (oder umgekehrt) zu gelangen, muss man zwangsläufig die Cumbre überwinden. Hierzu benutzt man am einfachsten die beiden Fahrzeugtunnel, welche die Cumbre auf ca. 800 Höhenmeter im Zentrum der Insel durchstechen. Nach ca. 1,5km ist man in der jeweils „anderen Welt“, das darf man ruhig wörtlich nehmen. Dann geht es wieder hinab Richtung Küste. Wenn die Karten auch noch so kleine Entfernungen vorgaukeln, auf La Palma artet durch die Topografie der steilen Hänge und die unzähligen Barrancos jede Tour zu einem Konzentrations fordernden Gekurve aus ;)

      Unmittelbar vor San Pedro de Breña Alta, in Buenavista de Abajo gibt es den grandiosen Aussichtspunkt Mirador de la Concepción mit Blick von oben auf die Hauptstadt, den ganzen Landstrich und bei guter Sicht bis nach La Gomera und Teneriffa.







      Breña Alta liegt südlich der Hauptstadt St.Cruz inmitten des östlichen Cumbrehangs. Hier gibt es viel Landwirtschaft, den palmerischen Puro (Zigarre) und ... unzählige Kreuze. Das Kreuz beherrscht die ganze Gegend, unser (noch) Limburger Bischof hätte wohl seine wahre Freude daran. :D Im Heimatmuseum in San Pedro wird ein teils sehr emotionaler Film gezeigt, selbst für katholische Mitteleuropäer bleibt irgendwie ein befremdlicher Eindruck zurück. La Fiesta de las Cruces ist elementarer Teil der Kultur von Breña Alta, so habe ich das für mich mal akzeptiert.







      Die beiden Breñas (alta und baja) sind die Wohnvororte der Haupstadt und so geht es hier ziemlich gepflegt zu was Häuser und Gärten angeht. Nicht übersehbare sind die Warnschilder vor den Hunden. Besser hätte man es auch in Deutschland nicht machen können… oder mögen auch hier Deutsche sich niedergelassen haben und alte VW fahren :D Wasser wird in Kanälen den Hang hinuntergeführt. Wir sind oberhalb von Breña Alta im Hang marschiert und haben eine teils urwaldartige, dann wieder liebliche Landschaft mit etlichen beschaulichen Ecken vorgefunden.











      Wie üppig hier die Vegation ist, zeigen denke ich diese Bilder. Die Vegetation war auch mein persönliches Highlight dieses Tages.















      Denn Rückweg nach Naos nahmen wir diesmal um die Südspitze und Fuencaliente zurück und erlebten noch einen traumhaften Sonnenuntergang

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      Fuencaliente und der heiße Süden – Vulkane und Wein

      Bleiben wir im neuvulkanischen Süden. Die namensgebende warme Quelle (Fuencaliente) wurde im 17.Jhd bei einem Ausbruch verschüttet, konnte aber vor ein paar Jahren mit moderner Technik wieder entdeckt werden. Nach einem anfänglichen Licht- und Schattenspiel der aufgehenden Sonne und der Vulkane sollte dieser Tag unser wärmster werden! Beindruckend ist der Übergang der bewaldeten Cumbre auf die Vulkanfelder und die Südspitze La Palmas.








      Unmittelbar oberhalb des "vermarkteten Paradevulkans" San Antonio begann unsere gut 15 km lange Tagestour. Der war morgens bei Ankunft noch geschlossen, aber eh nicht unser Ziel: Es gab auf unserem Weg genug vulkanische Entdeckungen und die waren sogar kostenlos.




      Der Vulkan Teneguia brach 1971 über rund 3 Wochen aus und ist somit bis heute der letzte Vulkanausbruch an Land der Kanaren. youtube.com/watch?v=DodH-NdUNRo




      Durch Ausbruch wurde seinerzeit eine riesige Aschehalde auftürmt, die sich über den Kraterrand und teils schmale Pfade am Abgrund erklimmen lässt: Die Belohnung ist ein grandioser Rundblick auf die Vulkane des Südens, unseren nun folgenden Abstieg bis hinunter zum Leuchtturm auf der Südspitze und die 3 Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro.








      Man läuft auf meist auf knirschend weichem Vulkangestein durch eine unwirkliche Landschaft hinab.







      Die Bilder von Leuchtturm, Saline und Südspitze stammen auch von einem 2. Besuch gegen Abend.








      Nach einer Mittagspause direkt am Strand ging es anschließend ca. 2,5 Stunden und 600 Höhenmeter wieder hinauf. Wir durchquerten nach scheinbar endlosem Aufstieg in sengender Hitze irgendwann eine vom Weinanbau dominierte Ebene. Die meisten Wanderer nehmen wohl den Bus zurück nach oben, dafür hatten wir die Einsamkeit und Stille für uns, welche der an die Grenzen gehenden Tour durch diese Landschaft ein besonderes Flair verlieh.





      Was man nach so einem Tag Abends macht, das kommt dann ganz am Ende der La Palma Story. Einen Hinweis gebe ich aber schon mal :D



      Alle Fotos (sogar ein paar mehr) sind übrigens hier nochmal gesondert und in voller Auflösung unter den einzelnen Themen Sets abrufbar:
      Foto Sets


      An dieser Stelle gönne ich uns und mir eine Pause, wünsche ich Euch erst mal ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Jahreswechsel !!! :wink:

      Auf den Rand der Caldera – Kiefernwälder und Petroglyphen

      Der Titel für diesen Abschnitt ist im Grunde nicht korrekt: Nach den aktuellen geologischen Erkenntnissen befinden wir uns auf dem Gipfel des Bejenado nämlich mittendrin in der Caldera und doch wieder nicht...und das kam so: Der frühere Urvulkan „Tabueriente“ kollabierte, in Folge rutschte ein riesiger Teil der Insel ins Meer ab und ein Kessel bildete sich, dessen Rand auch die Cumbre bis weit nach Süden bildet. Im Zentrum des Kessels stieg dann der Bejenado als neuer Vulkan in die Höhe. Die Caldera de Taburiente ist demnach überhaupt kein Einsturzkrater, was Ihrer grandiosen Erscheinung aber keinerlei Abbruch tut. Das hier ist der Bejenado, der für die Ureinwohner ein heiliger Berg war, tags zuvor einmal wolkenlos.



      Die Wolken kamen an dem Tag schneller auf als gedacht, wie man an den Fotos sieht (oder wir waren einfach zu langsam...) und so gibt es zwar grandiose Kontraste, aber kein Blick bis ganz hinunter in die Caldera. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte im letzten Abschnitt zum Gipfel seine Grenzen kennen.













      Wenn die Foto-GPS Angaben meines HTC stimmen, sind wir nach der Zufahrt über das Besucherzentrum oberhalb von El Paso nach ca. 8km auf einer kleinen Lichtung auf gut 1.150m mitten im Kiefern Wald gestartet. Der Gipfel des Bejenado liegt auf 1.854 Metern. Zurück ging es entlang der inneren Steilwände der Caldera, von wo schließlich auch noch Wolken hochzogen.















      Unterwegs machten wir noch einen Abstecher zu Petroglyphenfunden der Ureinwohner. Diese spiralförmigen Felsgravuren finden sich auf La Palma an vielen Stellen. Zusammenfassend muss wohl sagen, dass die Herkunft der Ureinwohner bis heute immer noch nicht richtig geklärt ist und solche Funde auf den einzelnen Kanaren durch ihre Unterschiede mehr Rätsel aufgeben als Klarheit bringen.





      An dieser Stelle auch noch ein kleiner Exkurs über die faszinierende kanarische Kiefer. An diesem Tag sind wir gefühlt über Milliarden von Kiefernnadeln gelaufen, riesige dicke Teppiche von Nadeln und kaum ein Baum war ohne Brandspuren. Mit seiner mehrlagigen dicken Rinde und der Fähigkeit am Stamm wieder auszuschlagen ist sie ein Überlebenskünstler. Die langen Nadelbüschel "melken" die Feuchtigkeit aus der Luft. Dem Bodenwuchs wird an manchen Stellen wissenschaftlich allerdings wieder auf die Bein geholfen.







      Die Landschaft hat mich an diesem Tag auch mal dazu inspiriert, mit der Fototechnik etwas zu experimentieren ;)



      Hier gibt es wieder die Bilder dieses Tages und die volle Auflösung La Palma - Pico de Bejenado

      Und wenn ich die Fuerte Fans hier nicht zu sehr langweile, geht es weiter im nächsten Jahr :D
      Bis dahin "Guten Rutsch" !!!

      5. Der Nordwesten – Von Dragos, Höhlen und „paz y amor“

      Dieser Tag sollte mal etwas „piano“ angegangen werden, es ist ja schließlich Urlaub und der abendliche Wein hinterlässt auch seine Spuren. :D Trotzdem dürften wir in der einen Woche rund 50km zu Fuß absolviert haben und mich würde mal interessieren welche Höhenunterschiede dabei gesamt. Aber, wir sind uns nur einig, dass es viele waren. Über 700km mit dem Auto waren es jedenfalls und es ging auch gleich wieder von Null auf fast 600m, auf den Aussichtspunkt „el Time“ oberhalb der Ebenen („los Llanos) von Aridane, der "Hauptstadt" des Inselwestens.










      Da an diesem Tag „Aida Landgänger“ zu erwarten waren (jemand hatte uns gewarnt, dann nicht so populäre Ziele anzulaufen) zog es uns in den Nordwesten La Palmas, die Gegend der Dragos und Höhlen. Dem Rat „el coche es mejor“ folgten wir zunächst in Tijarafe, dem Teufelsort, und es kam zu einem abenteuerlichen Abstieg mit dem Auto um 600 Höhenmeter auf einer meist einspurigen Betonpiste bis an die Küste. Ziel war ein Naturhafen in einer riesigen Höhle und eine spektakuläre Steilküste. La Palma, eine der steilsten Inseln der Welt!










      Sicher, der Nordwesten ist bestimmt noch eindrucksvoller, wenn man zur Mandelblüte Januar, Februar dort verweilt... aber die Wanderung durch die Gärten von Las Tricias hat zu jeder Jahreszeit etwas und wir hatten wieder Glück mit dem Wetter.












      Hauptattraktion waren aber die vielen Drachenbäume. So „in der freien Natur“ finde ich sie viel schöner als das „Hauptexemplar“ in Icod auf Teneriffa. Das hatten wir ein Jahr zuvor wegen des „Eintritts für einen Baum“ boykottiert. Aber seht selbst:










      Was dann noch kam war, wie schon zu Beginn meiner kleinen Reportage, die Frage: Wer mag hier wohl wohnen? Je weiter wir kamen zunächst auffällig häufig rote Herzen und die Worte „paz y amor“ auf Schildern und Häusern. In einem Garten im Sonnenschein dann plötzlich vor mir mit bloßen Füssen im einem Beet hockend eine hübsche Brünette und harkte irgendwelche Kräuter, dann kam aus einer Höhle eine Frau mit einem Waschkorb. Mitten in dieser lieblichen Landschaft wohnten hier Menschen, aber definitiv mit Strom- und Telefonanschluss. Ach dies waren also die Nachfahren der Urausteiger :D Wieder ins Dorf aufgestiegen mussten wir diese Erlebnsisse am Kiosko auf der Plaza bei einer kühlen Gerstenkaltschale noch einmal Revue passieren lassen :cool:










      Und weil es an diesem Tag so schöne Vorlagen dafür gab, noch eine paar Bilder aus dem scheinbaren „Miniaturland“ La Palma:








      Alle Bilder dieses Tages und wie immer noch ein paar mehr findet ihr hier:

      La Palma- Nordwesten
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