La Palma

      Hallo,

      ich habe mich jetzt endlich mal dazu aufgerafft, um wie versprochen, einen kleinen Bericht zu meinem Urlaub auf La Palma anzufertigen. :Comp:

      Am 14.09.2010 sollte es um 08:05 Uhr mit der Condor von Düsseldorf aus via Arrecife (Lanzarote) losgehen.
      15 Minuten bevor das Boarding beginnen sollte, wurde uns mitgeteilt, dass ein Problem im Buchungssystem vorläge, und man deshalb 3 freiwillige Lanzarote-Passagiere suche,
      die auf den 3 Stunden später startenden Flug mit der Hamburg International wechseln würden.
      Ein Raunen gefolgt von diversen Diskussionen ging durch den Raum, aber niemand meldete sich freiwillig.
      Einige Minuten später die nächste Durchsage, jetzt suchte man 5 Freiwillige und es wurde auch eine Entschädigung versprochen.
      Nun wurden die Diskussionen lauter und Gelächter brach aus, und es meldete sich noch immer kein Freiwilliger.
      Als aber kurz darauf jedem der 5 Freiwilligen eine Entschädigung von 400€ versprochen wurde, waren innerhalb von 5 Sekunden alle Freiwilligen gefunden.

      Schade, dass es für uns La Palma Passagiere nicht galt, sonst hätte ich das Angebot bei der Entschädigung auch angenommen. :D
      Um 08:15 Uhr hoben wir dann letztendlich ab.

      Leider hatten wir keine guten Sichtverhältnisse, die Kanaren lagen alle unter einer dicken, dunklen Wolkenschicht.
      Die Zwischenlandung auf Lanzarote verlief problemlos, und als wir dort wieder abhoben, meldete unser Flugkapitän dass auf La Palma freie Sichtverhältnisse vorlägen und einer Landung nichts mehr im Wege stehen würde.
      Als wir unter 500m unter die Wolkenschicht sanken war sie auch schon da, die Landebahn und wir konnten planmäßig um 13:20 Uhr auf La Palma landen.

      Einige andere Maschinen hatten ihre Landeanflüge abgebrochen, und legten auf Teneriffa einen Zwischenstop ein.
      Wie ich mittlerweile erfahren habe, ist eine Landung auf La Palma gar nicht mal so ohne.
      Zum einen müssen die Maschinen im Anflug nah an die steilen Hänge heranfliegen, was ja bei den dort wechselnden Windverhältnissen manchmal schon nicht einfach ist,
      und zum anderen ist die Landebahn mit 2200m recht kurz, und steigt im ersten Drittel leicht an, um dann zum Ende hin wieder abzufallen.
      Daher fliegen wohl nur sehr erfahrene Piloten La Palma an.

      Der Flughafen ist recht klein und nach einem kurzen Fußmarsch von der Maschine zum Ankunftsgebäude ging es dann auch direkt zum Cicar-Schalter, wo ich die Papiere und Schlüssel für den Leihwagen in Empfang nehmen konnte.

      Auf dem Weg zum Hotel, dem Teneguia Princess, musste ich vom Flughafen über die Bergkette auf die Westseite der Insel.
      Je höher ich kam, umso dunkler wurde es, und plötzlich befand ich mich mitten in den Wolken, und ein Unwetter brach los.
      Sintflutartiger Regen, Gewitter und Sturm – das volle Programm. ;(
      Ich dachte schon, wo bist du denn hier gelandet.
      Nach 1 ½ Stunden hatte ich dann endlich das Hotel erreicht.

      Das Teneguia Princess bildet mit dem La Palma Princess eine große Hotelanlage mit insgesamt über 800 Betten, 10 Pools, einem Wellness-Center und vielem mehr.
      Die Anlage liegt im Südwesten der Insel direkt an einer steil felsigen Küste inmitten riesiger Bananenplantagen.
      Bis zum nächsten Dorf (Las Indias) und einem kleinen Supermarkt sind es ca. 3 km und ca. 400 Höhenmeter über eine serpentinenreiche Straße.



      Es fahren zwar einige Linienbusse am Hotel ab, aber damit ist man in seiner Bewegungsfreiheit doch recht eingeschränkt.
      Daher ist dort ein Leihwagen für die gesamte Urlaubszeit eigentlich ein muss.
      Ich hatte meinen Corsa (3türig mit Klima) bei Payless für 14 Tage gebucht und 200€ bezahlt, also für noch keine 15 € pro Tag.
      Im Hotel gibt es zwar auch Autovermieter, aber die nehmen schon für die günstigste Kategorie 35 € pro Tag.
      A agua pasada todo se ve más fácil.
      (Hinterher ist man immer klüger.)
      La Palma ist mit ihren Ausmaßen ( 50 km Länge, 28 km Breite und 2,5 km Höhe ) und ihrer Vegetation die Wanderinsel schlechthin.
      Da ich ja zum ersten mal auf La Palma war, und erst mal die Insel ein wenig erkunden wollte, hatte ich mich auf größer Wandertouren gar nicht vorbereitet.
      Ich hatte es mir aber dann doch nicht nehmen lassen, 3 von 63 Touren aus dem Rother Wanderführer auszuprobieren.
      Das waren die Touren:

      Nr. 46 Von Los Canarios zum Volcán Teneguia und zum Faro

      Hier war mein Startpunkt der Parkplatz vom Besucherzentrum am Volcan San Antonio auf 630 m Höhe.
      Der erste Streckenabschnitt ist ein gut ausgebauter breiter Fahrweg.
      Einige Touristen befahren diesen auch mit dem Auto bis zum Fuß des 1971 zuletzt ausgebrochenen Volcan Teneguia.
      Der Aufstieg auf den Vulkan ist sehr zerklüftet und steil, aber lohnenswert.
      An einigen Stellen spürt man die Hitze im Boden noch ganz deutlich, und ein stetiger Schwefelgeruch liegt in der Luft.
      Der anschließende Abstieg zum Leuchtturm Faro de Fuencaliente und den Salinas führt über einen mit grober Lavaasche recht gut angelegten Weg.
      Den Aufstieg über einen anderen Weg zurück zum Ausgangspunkt hatte ich mir dann aber geschenkt, da mittlerweile dunkle Regenwolken aufgezogen waren, und es kurz darauf auch zu Regnen anfing.



















      Nr. 49 Von Los Brecitos durch die Caldera de Taburiente

      Hier geht es zuerst vom Parkplatz am Bachbett des Barranco de las Angustias 11km mit dem Taxi (54 € pro Taxi, ca. 5-8 Personen) zum 800m höher gelegenen Mirador Los Brecitos.
      Von hier beginnt der Abstieg in die riesige Caldera über den Playa de Taburiente und der sogenannten Schlucht der Todesängste wider zurück zum Parkplatz.
      Diese Tour sollte man als unerfahrener Wanderer auf gar keinen Fall alleine in Angriff nehmen, da man gerade in der Schlucht durch die sich stetig verändernden Wasserläufe schnell vom Weg abkommen kann.
      Einige dieser Wasserläufe müssen über- bzw. je nach Wasserstand durchquert werden.
      Und durch das ganze lose Gestein steigt natürlich die Verletzungsgefahr durch umknicken.
      Daher sind hier knöchelhohe Wanderschuhe Pflicht.
      Weniger geübte schließen sich besser einer der geführten Wandergruppen an.















      Nr. 52 Von der Cumbrecita auf den Pico Bejenado, 1854 m

      Der Wanderweg wurde erst 2006/7 eingerichtet und richtet sich eher an erfahrene Bergwanderer, da auf der eigentlich nicht so langen Strecke ein Höhenunterschied von 720m zu bewältigen ist, und einige Passagen steilen Flanken vorbei führen.
      Hier hätte ich besser auf den Rat der Beschilderung am Anfang des Weges hören sollen.
      Dort wurde nochmal darauf hingewiesen, dass der Weg nichts für Wanderer ist, die nicht schwindelfrei bzw. übergewichtig sind.
      Na ja, schwindelfrei bin ich ja, aber beim Aufstieg haben sich dann doch ein paar Kilo zuviel bemerkbar gemacht.
      Ich pfiff zwar auf dem letzten Loch, aber blieb doch noch im Zeitrahmen.
      Und die atemberaubende Aussicht auf dem Gipfel, aber auch schon unterwegs auf der Strecke, entschädigten für alle Strapazen.













      Die Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma wartet in ihrer schönen Altstadt mit bunten Häuser und ihren Balkonen und zahlreichen Strassencafes und einen originalgetreuen Nachbau der Santa Maria auf.
      Wem Santa Cruz zu ruhig ist, der muss auf die andere Seite der Insel nach Los Llanos de Aridane.
      Die Stadt ist etwas moderner, und verfügt mittlerweile über mehr Einwohner als Santa Cruz.
      Letztendlich ist La Palma bis jetzt vom sogenannten Massentourismus einigermaßen verschont geblieben.
      Soweit die Zahlen stimmen, verfügt La Palma über insgesamt ca. 16000 Gästebetten.
      Im Vergleich zu den anderen Inseln also gar nicht mal so viel.
      Das merkt man auch bei den Wanderungen und den touristischen Ausflugszielen.
      Souvenir und Imbissbuden sind schlichtweg nicht vorhanden.
      Also bei Ausflügen oder Wanderungen immer genug Eigenverpflegung und vor allen Dingen genug Wasser mitnehmen.
      Und auf die richtige Kleidung sollte man achten, da das Wetter auf La Palma sich schlagartig verändern kann.
      Auch auf der sonst so sonnenverwöhnten Westseite.
















      Am 28.09.2010 war der Urlaub dann schon wieder vorbei und um 14:20 Uhr ging es diesmal Nonstop zurück nach Düsseldorf.
      Das hört sich ja unspektakulär an, aber ein Fauxpas ist mir dann doch noch passiert.

      Bei der Sicherheitskontrolle musste ich mein technisches Equipment (Videokamera, Netbook ...) aus meinen Rucksack ausräumen und in eine separate Schale legen.
      Die Digitalkamera hatte ich zusammen mit meinem Handy und den Speicherkarten in eine Bauchtasche gepackt.
      Na ja, und nach der Sicherheitskontrolle bemerkte ich beim Einpacken, dass die besagte Tasche fehlte.
      Eine sofortige Suche, innerhalb und außerhalb des Sicherheitsbereich sowie in der Durchleuchtungsanlage blieb erfolglos.
      Nach dem letzten Aufruf musste ich dann letztendlich an Bord, und hatte die Sachen gedanklich schon abgeschrieben. :cry:

      Am nächsten Morgen hatte ich mir die Telefonnummern vom Flughafen und dem Fundbüro herausgesucht und dort angerufen.
      Nach einer Viertelstunde in der Warteschleife wurde ich aus dieser rausgeschmissen.
      Von da an waren die Rufnummern dann auch nicht mehr erreichbar.
      Und da fiel es mir wieder ein, dass für diesen Tag in ganz Spanien zum Generalstreik aufgerufen wurde.
      Zum Glück fiel mir noch eine Bekannte ein, die ich erst einige Tage zuvor auf La Palma kennen gelernt hatte, und die dort am Flughafen arbeitet.
      Und als sie am Flughafen nachfragte, wurde ihr bestätigt, dass eine Tasche mit Kamera und Handy bei der Flughafenpolizei abgegeben wurde.
      Ich musste dann einige Tage später am Telefon nochmal Aussehen und Hersteller der Tasche und den ganzen Inhalt beschreiben.
      Mittlerweile habe ich wieder alles unversehrt zurück erhalten. :thumbsup:

      Gruß Ralph :lupf:
      A agua pasada todo se ve más fácil.
      (Hinterher ist man immer klüger.)
      Hallo Ralph,

      ganz großes Kino Dein Bericht! Wirklich beeindruckende Bilder und eine gute Schreibe. Echt klasse, das macht wieder neugierig auf die Insel. Ich war vor zig Jahren mit meinen Eltern mal für einen ganz kurzen Zeitraum mal da, aber die Erinnerungen sind nach mehr als 30 Jahren arg verblasst und eigene Fotos hatte ich nicht gemacht. Von daher um so schöner. Dickes Dankeschön.

      Gruß, Caba
      Danke, Ralph, für Deinen tollen La-Palma-Bericht.

      Zuerst zu Deinen verloren geglaubten Sachen.
      Auf La Palma werden sogar im Linienbus verloren geglaubte Utensilien wieder an den Besitzer zurück gegeben. Auch wenn es sich um einen größeren Geldbetrag, EC-Karten usw. handelt. So geschehen in einem Linienbus. Der Fahrer hat besagte Brieftasche um die halbe Insel mit genommen und der Besitzer wurde gefunden! Ja, so ist das noch auf La Palma, man sollte aber trotzdem, wie überall, gut auf seine Utensilien aufpassen.

      Ralph, Du warst auch auf dem Los Muchachos, lt. Deiner sehr schönen Fotos. Sag mal, ist es inzwischen wieder möglich, auch von der Ostseite auf den Muchachos hoch und auf der Westseite wieder hinunter zu fahren? Letzes Jahr war die Ostzufahrt nicht möglich wegen einem gewaltigen Bergrutsch.

      Ja, Auto ist Pflicht
      richtige Wanderschuhe sind Pflicht
      wetterfeste Kleidung ist auch Pflicht.

      Noch ein paar Wochen, dann werde ich (außer der Caldera) die Orte Deiner Wanderungen wieder sehen.

      Ralph, meinst Du, daß Du Wiederholungstäter wierden könntest? ;)

      Nochmald danke für Deinen Bericht von der Isla Bonita.

      LG
      inselchen
      @Ralph
      Ich kann Deine Begeisterung für La Palma nachvollziehen. Wenn wir auf Fuerteventura Sehnsucht nach Grün, Wäldern, Nebel, Regen und schwarz-weißen Kühen haben, dann gehen wir zum Wandern auf eine der westlichen Inseln. Wir schwanken immer, welche “die Schönste” ist. La Palma ist durch den internationalen Flughafen die vom Tourismus am stärksten berührte. Deshalb auch die 16.000 Gästebetten.
      Vor drei Wochen sind wir wieder mal auf El Hierro gewesen, weil “Ruhe” angesagt war. Die haben nur 1.250 Gästebetten, so viel wie ein Hotel allein auf Fuerteventura...
      Was “Inselchen” schreibt kann ich nur bestätigen. Auf den “drei Kleinen da unten im Westen” ist der soziale Umgang noch ähnlich wie vor 20 Jahren auf Fuerteventura..
      Interessanter Bericht, Ralph - vielen Dank für Deine Mühe! Wir wollen möglicherweise nächstes Frühjahr mit Binter nach La Palma fliegen und brauchen dort natürlich einen Mietwagen. Dein Tipp mit payless-car klingt gut, verwirrt mich aber etwas, weil Du erzählst, Du hättest Dein Auto am CiCar-Schalter abgeholt. Ich bin, was Mietwagen-Firmen betrifft, etwas unbedarft, weil wir auf Fuerte über ein Auto verfügen, halte mich also nicht für völlig weltfremd, wenn ich wegen "payless" bzw. "CiCar" nachfrage. Bei welcher Firma soll ich also am besten den Mietwagen buchen?
      Tausend Dank!

      :lupf:
      Alfons
      A.K.

      Alfons schrieb:

      Ich bin, was Mietwagen-Firmen betrifft, etwas unbedarft, weil wir auf Fuerte über ein Auto verfügen, halte mich also nicht für völlig weltfremd, wenn ich wegen "payless" bzw. "CiCar" nachfrage. Bei welcher Firma soll ich also am besten den Mietwagen buchen?
      Tausend Dank!
      Alfons


      Es ist dieselbe Vermietergruppe, Alfons, nämlich Cabrera Mediana, zu denen auch CICAR und PAYLESS gehören.

      Meine Erfahrung bisher ist, dass PAYLESS (payless.es) der günstigste Anbieter ist. Bis vor kurzem hatten die auf Fuerte auch keine eigenen Schalter/Büros und die Autos mussten bei CICAR (cicar.com) abgeholt werden.

      Also, don´t worry, es ist alles okay, was Du gehört/gelesen hast! Einen kleinen CORSA mieten, meistens wirst Du upgegradet - ansonsten reicht er aber natürlich ja auch allemal!

      Neben BINTER fliegt natürlich auch ISLAS AIRWAYS - ein Vergleich wegen Sonderangeboten lohnt sich immer - und mit Residentenrabtt ja (fast) umsonst ;) !


      :surf:
      @ inselchen

      Das mit der niedrigen Kriminalitätsrate und der Ehrlichkeit der Einwohner auf La Palma hatte mir ein Kollege schon im Vorfeld erzählt.
      Er bucht mit seiner Familie immer eine Finca, und bei der Ankunft ist die Haustür nicht verschlossen und der Schlüssel liegt auf dem Küchentisch.

      Zum Roque de los Muchachos und den Observatorien kommt man mittlerweile wieder von beiden Seiten ungehindert hoch.
      Nach den zahlreichen Schlammlawinen vom 23.12.2009, die durch tagelange sinntflutartige Regenfälle ausgelöst wurden, sind einige Streckenabschnitte noch immer nicht ganz wiederhergestellt. Hier
      Auf Grund der zahlreichen Baustellen sind im besonderen 2 Hauptverkehrsstraßen für mehrere Stunden am Tag gesperrt.

      Die LP 1 zwischen Los Sauces und Barlovento ist zu folgenden Zeiten geöffnet.

      Montag - Freitag
      von 11:15 Uhr - 11:45 Uhr, 13:15 Uhr - 16:00 Uhr, 19:00 Uhr - 09:45 Uhr

      Samstag
      von 11:15 Uhr - 11:45 Uhr, 13:15 Uhr - Montag 09:45 Uhr

      Die LP 2 zwischen El Paso und Fuencaliente (Los Canarios) ist zu folgenden Zeiten geöffnet.

      Montag - Freitag
      von 10:30 Uhr - 11:00 Uhr, 13:15 Uhr - 16:30 Uhr, 18:00 Uhr - 08:30 Uhr

      Samstag und Sonntag durchgehend geöffnet.

      Während meines Urlaubs war auch noch eine der beiden Tunnelröhren von Santa Cruz nach El Paso geschlossen.
      Diese sollte aber seit Oktober wieder geöffnet sein.

      Ich werde mit Sicherheit zum Wiederholungstäter da mich noch ein paar Wandertouren reizen, und ich diesmal besser vorbereitet sein möchte.

      @ Alfons
      Ich hatte meinen Wagen bei Payless per Internet gebucht, aber da Payless keine eigene Niederlassung auf La Palma hat, bekommt man dort seinen Wagen von der "Partnervermietung" Cicar.
      Offiziell wird es einem so verkauft, daß es unabhängige Unternehmen sind, aber inoffiziell sieht es eher nach einem großen Familienbetrieb aus.
      Am besten vorher die Preise genau vergleichen, denn Payless ist nicht immer der günstigste Anbieter.
      Es kommt auch auf die Fahrzeugkategorie und die Reisezeit an.
      Ich vergleiche gerade auch einige Anbieter auf Fuerte für Mitte Dezember, und hier ist diesmal Cicar beim Opel Astra günstiger als Payless.

      @Bernd das Brot
      El Hierro steht auch noch auf meiner Liste.
      Mal sehen, vielleicht verbinde ich es mit einem der nächsten Urlaube auf La Palma bzw. Teneriffa und hüpfe für ein paar Tage mal rüber.


      Gruß Ralph :lupf:
      A agua pasada todo se ve más fácil.
      (Hinterher ist man immer klüger.)
      @Ralph,

      sehr schöner arbeitsaufwendiger Bericht.

      Da wir beide mit Tochter im Mai nächsten Jahres selber auf La Palma für eine Woche sind, hatte der Bericht für uns etwas besonderes.
      Beim An- und Abflug da werden wir wohl die Luft anhalten.
      Hat man ja nicht alle Tage so eine anscheinend abenteuerliche Landung.
      Das Risiko einer Nichtlandung wegen der Wetterverhältnisse ist immer gegeben bei La Palma wie man lesen kann.

      Wir werden durch Preisvergleich Islas buchen, weil es zwar mit mehr Umsteigen verbunden ist, doch dafür merklich preiswerter.
      Wir fliegen ja bekanntlich von Fuerteventura.

      Unterkunft und Leihwagen sind schon gebucht.
      Ich kann auch zu Payless raten, weil ich da auch schon in Portugal im vorigen Jahr die gleichen preislich guten Erfahrungen hatte.
      Diesmal kostet mich das Auto für die sieben Tage 98 € mit guten Konditionen.
      Preiswerter geht´s wohl nicht.
      Im gebuchten Angebot handelt es sich um einen Fünftürer Daewoo Matiz (den wir auch schon in Portugal seinerzeit hatten). Dass die Vermieter sich vorbehalten, in der gebuchten Klasse zu bleiben, ist üblich und vielleicht toppen die das noch mit einem Upgrade.

      Pantalla :lupf:
      Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
      -Antoine de Saint-Exupéry-
      Danke Ralph für Deine aktuellen Hinweise zur Verkehrslage.

      Ja, an das Unwetter im Dezember kann ich mich noch sehr gut erinnern. Schließlich war ich ja mitten drin und habe die ausgebuddelten Autos gesehen, die bei der neuen Tankstelle in Fuencaliente standen. Damals hatten die Prinzessinnen (Hotels) auch keinen Strom und die Urlauber, die am 22.12.2009 hätten zurückfliegen sollen, konnten nicht heraufgeholt werden, da beide Zufahrtsstraßen hinunter zur Küste gesperrt werden mussten. Der Flughafen war ja sowieso geschlossen.
      Die Region unten am Leuchtturm erstrahlte im schönsten Sonnenschein, während es weiter oben wie aus der Gießkanne schüttete. Mit Hilfe der Bomberos schafften wir das letzte Stück bis hoch in den Ort Fuencaliente. Zum Glück wurde damals kein Mensch durch das Unwetter verletzt. Der Sachschaden war aber 3x so groß, als der schlimme Feuerschaden vom August 2009.

      Mietwagenabgabe:
      Meinen Autovermieter habe ich auch nur bei der Ankunft gesehen. Vor dem Rückflug stellte ich das Auto immer auf dem Parkplatz ab, offen, versteht sich und der Schlüssel war im Auto (geheimes Versteck) :cool:

      Fotos folgen

      Gruß
      inselchen
      hier habe ich die 3 Kreuzfahrtschiffe aus einer ganz anderen Perspektive abgelichtet. Wer kennt das rechte Kreuzfahrtschiff?
      Im Hintergrund erkennt man die Stadt Sta. Cruz und über die Hügel geht die Straße bis ca. 2400 Meter zum Los Muchachos hoch. Man fährt dabei über 5? Vegetationszonen. Das ist schon ein Erlebnis der besonderen Art.
      Wahnsinn, so eine kleine Insel wird von den großen Kreuzfahrern inzwischen regelmäßig besucht.
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