Erste Hilfe an der Playa Jandia

      Was für ein trauriger Fall. Die einzige Hilfe erhält sie vom "Weißen Ring".

      Es gab mal die Organisation "blausand.de", die sich für Sicherheit an Stränden einsetzte
      Leider ist Rolf Lüke inzwischen verstorben. Anlass der Gründung war der Tod seiner Schwester, die jemanden retten wollte. Er arbeitete z.B.mit TUI zusammen, die in ihren Katalogen auf gefährliche Strömungen etc.hinwies. Auch Fuerteventuras Strände wurden auf Strandsicherheit getestet.
      Ein schlimme und traurige Sache, der Tod eines Helfers.

      Aber auch eine schlimme Sache, die Veröffentlichung von Retter.TV. Laut Impressum steht eine “PDV Inter-Media Venture GmbH”. Hmm.

      “Es wehte zwar die rote Fahne am Strand, doch die beiden Lifesaver hatten kein Badeverbot ausgesprochen.” Warum auch? Wie bitte kann man erwarten, dass ein persönliches Badeverbot ausgesprochen wird. Die Flagge ist eindeutig.
      “...denn die Informationen und Handlungen der Behörden rund um den Tod des Mannes sind undurchsichtig und äußerst fraglich”. Undurchsichtig vermutlich einem Menschen, der der örtlichen Amtssprache nicht ausreichend mächtig ist. “Fraglich”. Was bedeutet das? Nichts!
      “Um mit der Polizei sprechen zu können musste die Frau auf eigene Faust zur Polizei fahren.” Wenn die Frau zu dieser Sache mit der Polizei sprechen möchte, dann muss sie das “auf eigene Faust tun”. Denn die Staatsanwaltschaft am Gericht in Puerto del Rosario ist für diese Untersuchung zuständig und allein befugt Auskünfte zu erteilen.
      Wenn die Ehefrau des Verstorbenen “kaum Informationen” bekommen hat, dann liegt das vermutlich an sach- und sprachunkundiger Hilfe. Das die Ehefrau keine Beschuldigte oder Angeklagte ist, wird ihr keine amtlicher Übersetzer beigestellt. Dafür muss sie selber sorgen.
      Natürlich kann und wird die Obduktion eines solches Opfers auch ohne Zustimmung der Ehefrau angeordnet.
      Die Mitteilung der Todesursache an den überführenden Bestattet schon. Weil die in den Papieren vermerkt werden muß.
      Der Bericht einer Obduktion gehört zu den Ermittlungsakten und nicht in die Hände eines Angehörigen. 

Die Aufgabe eines Konsuls beinhalten die menschliche Betreuung nach einem Unfall und die Teilnahme an den Verfahren für die Überstellung eines Leichnams. Aber nicht Aktivitäten bezüglich autonomer Regelungen über die Strandsicherung.
      Die Behauptung, es gebe eine Geldstrafe für Menschen, die bei einer gehissten roten Flagge eine Geldstrafe zahlen müssen, ist falsch. Es gibt eine Diskussion darüber, ob man sie einführen will und darf. Mehr nicht.
      Evtl. sucht die Frau nach diesem tragischen Schicksal einfach nur Hilfe? Evtl. verfügt sie weder über juristische Ausbildung noch Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten? Was muß man daran bitte "zerpflücken"?

      Retter. TV ist eine Plattform von “PDV Inter-Media Venture GmbH”. Auf dieser Platform sind u.a. ASB, DRK, Malteser, Johanniter, DLRG, deutsche Luftrettung, Feuerwehr und Polizei vertreten. Ich persönlich würde dieser Plattform die Seriosität nicht absprechen.

      “PDV Inter-Media Venture GmbH” ist eine venture capital Tochter der Mediengruppe Pressedruck de.wikipedia.org/wiki/Mediengruppe_Pressedruck. Eine durchaus renommierte Mediengruppe. Unter anderem wird mit dem Allgäuer Zeitungsverlag die Stiftung „Kartei der Not“ (ein Hilfswerk für Bedürftige aus dem Verbreitungsgebiet) betreut. Auch hier würde ich persönlich keine Unseriosität erkennen.

      Ich finde den Umgang der Behörden mit dieser Frau (auch wenn rein rechtlich abgesichert) persönlich schlimmer als die Darstellung auf Retter.TV.
      Ein generelles Problem. Wenn man von hier lebenden Ausländern erwarten darf, auch der spanischen Sprache in gewissem Umfang mächtig zu sein, liegt das bei Gästen mit kurzer Verweildauer doch anders.

      Wünschenswert wäre hier ein von den lokalen Tourismuseinrichtungen zur Verfügung stehender "Guide", der in solchen Fällen für eine gewisse Zeit zur Verfügung steht und Hilfestellung geben kann - und darf. Also auch mit den notwendigen Kompetenzen ausgerüstet ist. So ein Service wäre angesichts der Übernachtungszahlen auf der Insel wünschenswert, andererseits ließe sich so eine Anlaufstelle für Notfälle auch gut vermarkten.

      Der Flughafen Frankfurt beispielsweise bietet so einen Guide für chinesische Touristen, obwohl da im Vordergrund die begleiteten Einkäufe am Flughafen stehen und man bei der Mehrwertsteuererstattung behifllich ist. Aber von der Grundidee her ...

      Letztlich wird es aber so sein wie mit den eingeschränkten Stranddiensten: Es wird kein Geld zur Verfügung stehen.
      Was ich besonders tragisch finde, hier ist ein Mensch durch den Leichtsinn (trotz roter Flagge ins Wasser zu gehen ) eines anderen ums Leben gekommen. Und das ist es was vielleicht für die Frau besonders schlimm ist.

      Es wäre wichtig solche Fälle in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Gemeinden in die Pflicht zu nehmen, Ich hatte ja schon mal geschrieben das ich die TUI angeschrieben habe und zur Antwort bekommen habe das man dafür nicht verantwortlich ist aber mit den Gemeinden im Gespräch ist.

      Die Hotels könnten da auch Druck machen.Öffentlichkeitsarbeit ist meiner Meinung das beste Druckmittel.
      Es geht überhaupt nicht um das “Zerpflücken “ der Aktivitäten der Frau.
      Es geht um die Analyse des völlig unqualifizierten Textes diese website. Artikel oder gar Berichterstattung kann man das nicht im entferntesten nennen.
      Es geht auch nicht um den “Umgang der Behörden mit der Frau”. Aus den Nebensätzen des Textes ist zu entnehmen, dass die beteiligten Behörden sich legal und legitim verhalten haben. Zur weitergehenden Betreuung und Beratung sind die Behörden nicht ausgestattet und autorisiert.

      Wenn eine betroffene Person sich bei einer konsularischen Vertretung über mangelnde Strandaufsicht beklagt, dann ist das schon vom Ansatz falsch. Befragt man die konsularische Vertretung dagegen nach einem Übersetzter oder einem der deutschen Sprache mächtigen Anwalt, dann bekommt man dazu Informationen und kann sich dort Hilfestellung holen. Das ist überall in Europa so. In allen Ländern. Der den Umsatz fördernde Spickzettel in chinesischer Sprache am Flughafen Frankfurt haben mit diesem Thema aber auch nix zu tun.

      Man nenne mir eine touristische Destination, wo für die gängigen Sprachen der dort anzutreffenden Gäste Dolmetscher bei der Polizei, den Gerichten, Staatsanwälten etc. zur Hilfe und Beratung vorgehalten werden....
      In den meisten Hospitälern Europas mit touristischem Umfeld, auch in Puerto del Rosario, hält man für die notwendige Kommunikation zwischen den Ärzten und Patienten Dolmetscher für die gängigen Sprachen bereit. Diese sind aber nicht zur Kommunikation mit Angehörigen zuständig. 


      Wr sollen eigentlich all die Wünsche nach baywatch, Übersetzern all überall, kostenfreier juristischer Beratung etc eigentlich finanzieren? Quer durch dieses Forum gelesen und durch die Aktualität belegt, geht es immer wieder (fast nur) um billiges Reisen. Würden die Urlauber Preise zahlen, die ausreichend finanzielles Volumen an den Destinationen lässt, würden auch mehr Wünsche erfüllt werden können. Ohne da bleibt auf dem 2** Niveau eben.

      So aber geht man hier dem inhaltlich völlig verqueren Text der Website auf den Leim, glaubt alles, was dort steht und stellt seine Forderungen auf. Die Gemeinden sind so gut wie pleite und werden durch Notbudgets am Leben, nein am Überleben gehalten, können die Mitarbeiter, die Feuerwehr und die Strandbewachung nicht bezahlen, und ihr wollt 5**** gepampert werden aber nur 2** bezahlen. Geht nicht, Leute. Nicht nur nicht auf Fuerteventura
      Ich sehe das anders als harry. Wenn man nach Fuerteventura fliegt, erwartet man schon eine gewisse Infrastruktur. Dazu gehört auch, dass Strände überwacht werden (zumindest die großen). Ich erwarte z.B. auch Busverbindungen und für Notfälle eine ärztliche Versorgung.
      Wenn die Gemeinden nun mal pleite sind, darf man evtl. auch schauen, wohin das Geld der Gemeinden aus den Grundstücksverkäufen gesickert ist.
      Natürlich möchte ich als Tourist nicht mehr, als den Einheimischen zusteht. Bevor eine Schule geschlossen werden muss oder die ärztliche Versorgung der älteren Bürger nicht mehr gewährleistet werden kann, dann verzichte ich gerne auf eine Busverbindung.
      Aber man kann nicht alles damit entschuldigen, dass Fuerte nun mal pleite ist.Einige werden sich wohl auch vom Tourismus die Taschen voll gemacht haben.

      Formi schrieb:

      Ich sehe das anders als harry. Wenn man nach Fuerteventura fliegt, erwartet man schon eine gewisse Infrastruktur. Dazu gehört auch, dass Strände überwacht werden (zumindest die großen). Ich erwarte z.B. auch Busverbindungen und für Notfälle eine ärztliche Versorgung.
      Wenn die Gemeinden nun mal pleite sind, darf man evtl. auch schauen, wohin das Geld der Gemeinden aus den Grundstücksverkäufen gesickert ist.
      Natürlich möchte ich als Tourist nicht mehr, als den Einheimischen zusteht. Bevor eine Schule geschlossen werden muss oder die ärztliche Versorgung der älteren Bürger nicht mehr gewährleistet werden kann, dann verzichte ich gerne auf eine Busverbindung.
      Aber man kann nicht alles damit entschuldigen, dass Fuerte nun mal pleite ist.Einige werden sich wohl auch vom Tourismus die Taschen voll gemacht haben.


      Wenn "man", oder besser Du, persönliche Erwartungen hast, die nicht erfüllt werden, dann muss sich keiner dafür entschuldigen. Es steht nämlich jedem frei, sich vor einer Reise über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren oder einfach damit zu leben, wie es nun mal ist. Oder dort Urlaub zu machen, wo die Erwartungen erfüllt werden. Z.B. auf deutschen Nordseeinseln. Dort bezahlt man für das Betreten der Inseln täglich und ganzjährig eine Kurtaxe. Baywatch gibt es aber nur zwei Monate im Jahr und an ausgewählten Stränden.

      Die finanzielle Situation einer kanarischen Gemeinde mit Grundstücksverkäufen in Verbindung zu bringen hilft nicht weiter. Denn die großen Grundstücksverkäufe wurde von alteingessenen Canarios getätigt, nicht von den Gemeinden. Korruption auf den Kanaren ist mit Sicherheit ein großes Problem. Wenn man aber in diesem Zusammenhang Vorwürfe erhebt, dann sollten diese Hand und Fuß haben.
      Ich wäre da bei einer Einschätzung des Gesundheitswesen auf Fuerte etwas vorsichtig. Wer auch schon mal einschlägige Erfahrungen mit dem deutschen Gesundheitswesen gemacht hat, wird mir recht geben. Wir saßen vor einiger Zeit in der Notaufnahme der hiesigen "Hessenklinik" um nach 2 Stunden (!) von einer Ärztin in gebrochenem Deutsch zu erfahren, dass am Wochenende Kinder nicht versorgt werden können und wir lieber nach Wiesbaden fahren sollten. Zum Glück stellte sich am Ende heraus, dass es nichts Ernsthaftes war...

      Das alles hilft dem toten Helfer leider nichts mehr, zugegeben. Aber auch hier mit den geposteten Informationen, würde ich mir keine abschließende Bewertung erlauben.

      Genauso unzulässig finde ich allerdings auch @harry die Vorfälle mit "billigem" Urlaub in Verbindung zu bringen. Erst mal ist ein Urlaub Fuerte alles andere als Billigurlaub, wenn ich mir die sehr deutlich 5-stellige Summe ansehe, die wir allein die letzten 5-6 Jahre nach Fuerte "investiert" haben. Außerdem sind wir in Spanien in keinem Entwicklungsland. Zum anderen dürfte auch die Kohle der 5* Urlauber hauptsächlich in die Kassen von Tui und Co., Hotels und Airlines fließen. Und wenn das Steueraufkommen dadurch steigt, ist es immer noch die Frage, nach welchen Prioriäten es verteilt wird. Diese Diskussion ist Blödsinn!

      Bahama
      @Bahama...



      Es ist in Deutschland nun einmal mittlerweile vollkommen normal, dass Dich Ärzte mit nicht so dollen Deutschkenntnissen behandeln und empfangen, egal ob in der Klinik oder beim Allgemeinarzt. Dieses ist aber das Ergebnis unserer Politik, gute Ärzte gehen halt ins Ausland, dort wo die Ausbildung halt entsprechend honoriert wird. Diese Ärzte triffst Du dann vielleicht auch auf Fuerteventura an, entlohnst sie bei Behandlung entsprechend und alles ist gut. Wir sollten uns aber doch nicht in die Versorgung der Kanren einmischen, glaube hier gibt es reichlich zu tun um selbst gut versorgt zu werden... Gruss, Kai

      hottedo schrieb:

      Wir sollten uns aber doch nicht in die Versorgung der Kanren einmischen, glaube hier gibt es reichlich zu tun um selbst gut versorgt zu werden...


      So wollte ich meinen Beitrag auch durchaus verstanden wissen. Im übrigen ist die Entlohnung auf Fuerte (im Gegensatz zu deutschen Artzpraxen) wohl kein Thema, als zumindest deutscher Tourist dürfte wohl jeder (für die paar Euro) Privatpatient sein.

      Bahama
      Ach, mein lieber Gott...

      Es gibt nun mal nicht den einen Euro und es ist doch selbst für ne Arzthelferin ein himmelweiter Unterschied ob diese in Deutschland vielleicht 10 Euro Std. verdient oder auf Fuerte z.B. nur 7,00 Euro. Auf Fuerte wird diese damit noch klar kommen, in Deutschland nicht mehr, ist aber nun auch nicht das oder auch mein Thema.

      Dieses auszudiskutieren ist müssig, ich für mich könnte dort mit der Hälfte dessen zufriedenstellend klarkommen ohne mich einschränken zu müssen. Mir ist es auch egal ob ein Bier 1 Euro oder 1,50 Euro kostet, das Steak 15 Euro oder 20 Euro...Es geht um das normale Leben dort, die normalen Kosten und da ist es diesbezüglich schon immer noch sehr günstig und für mich auch ein niedriger Stundenlohn als z.B. in Deutschland nachvollziehbar.

      Zum Thema zurück : Wenn hier jemand an einer Baustellenabsperrung oder an der Brücke steht und rote Fähnchen sieht und der springt trotzdem hinein, ja was haben dann die Gemeinden oder Städte damit zu tun? Sollen wirklich noch Aufpasser dafür vorhanden sein? Willst Du an jeder roten Ampel noch ne Oberaufsicht haben?

      Gruss, Kai

      Bahama schrieb:


      Genauso unzulässig finde ich allerdings auch @harry die Vorfälle mit "billigem" Urlaub in Verbindung zu bringen. Erst mal ist ein Urlaub Fuerte alles andere als Billigurlaub, wenn ich mir die sehr deutlich 5-stellige Summe ansehe, die wir allein die letzten 5-6 Jahre nach Fuerte "investiert" haben.
      Bahama


      Ich habe keine "Vorfälle" in Verbindung gebracht mit den Aufwendungen für einen Urlaub. Bei den "Vorfällen" handelt es sich, ersten, um die Missachtung eines Badeverbotes, wie es auch in nicht "Entwicklungsländern" durch eine Rote Flagge angezeigt wird und, zweitens, den Todesfall eines Retters.
      Bei den juristischen Gegebenheiten in der Kommunikation zwischen den Beteiligten handelt es sich um gültige Standards in allen Nicht-Entwicklungsländern wie auch Deutschland. Ebenso gelten überall ähnliche Systeme für Strände, medizinische Betreuung etc....

      Die Aufwendungen deutscher Urlauber auf den Kanaren betragen laut amtlicher Statistik ca. 120.- € pro pTag/Person. Darin sind die Flugkosten und natürlich auch die legitimen Vertriebskosten der Reiseranstalter, Kapitalkosten der Betreiber der Immobilien etc. enthalten. Bei diesem geringen Volumen bleibt eben zu wenig vor Ort übrig, um all die hochgesteckten Erwartungen eines Urlaubers zu erfüllen.

      Wenn du 5stellige Summen in die Urlaube mit deiner Familie auf den Kanaren investiert hast, dann belegt das in keiner Weise, dass die Kanaren teuer sind, sondern einfach nur, dass du massenhaft Urlaub machst und Massenpreise dafür nutzt.

      Ich bedanke mich für deine Einschätzung dieser Diskussion, die du für Blödsinn hälst. Schön dass du dich an diesem Blödsinn beteiligst. Ist übrigens auch ein Massenphänomen: Blödsinn
      In erster Linie geht es doch hier um den tragischen Todesfall des Mannes, der versucht hat, einer Frau das Leben zu retten. Eindeutig herrschte an diesem Tag dort Badeverbot, gekennzeichnet durch die roten Flaggen.

      Ob die spanischen Behörden alles richtig gemacht haben, kann hier wahrscheinlich niemand hundertprozentig beurteilen, auf den ersten Blick haben sie sich an die Vorschriften gehalten. Vielleicht wäre etwas mehr „Fingerspitzengefühl“ angebracht gewesen, aber auch darüber kann ich nur schlecht urteilen. Unter Umständen fehlte dazu auch die Kommunikationsmöglichkeit (Sprachkenntnis), allerdings kann ich als Urlauber nicht erwarten, dass die Polizei in einem Urlaubsland meine Sprache spricht. Schon gar nicht kann erwartet werden, dass die spanischen Behörden die Bestimmungen der bayrischen Landesunfallkasse kennen.

      Insgesamt finde ich die beiden verlinkten Artikel teilweise etwas – vorsichtig ausgedrückt – unglücklich formuliert.

      Ob allerdings Aufwendungen von 120 Euro pro Person und Tag niedrig sind, die finanzielle Misere der Gemeinden vielleicht auch darin begründet ist – das ist sicherlich auch ein Thema, dass man in diesem Forum diskutieren kann. Nur diesen speziellen Thread finde ich dazu unpassend.

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
      das ist eine ganz tragische Geschichte. Besonders auch deshalb, weil die eigentliche Verursacherin der ganzen privaten Rettungsaktion einfach verschwunden ist!! Zumindest steht das so in dem Zeitungsbeitrag. Da hat also jemand sein Leben verloren, weil eine Urlauberin ignoriert hat, dass eine rote Flagge schlicht und einfach Flagge Badeverbot bedeutet und dann noch nicht mal zur Stelle ist, um z.B. der Ehefrau zu helfen. Ich finde die Diskussion um die eventuellen Versäumnisse der Behörden deshalb nebensächlich. Hier geht es um eigentlich selbstverständliches Helfen und welche Konsequenzen es haben kann.
      Mein ganzes Mitgefühl gilt der Familie, die einen solch furchtbaren Schicksalsschlag erleiden mussten.


      stella

      Alfons schrieb:

      Ich hatte heute nachmittag schon geschrieben, Bahama,..."Harry=BdB, oder, Barbara?"... , diese Frage dann aber doch nicht eingestellt. Es ist schlichtweg
      müssig, sich mit "Anonymen" abzukarpfen, denen es nur ums Provozieren geht. :thumb:
      Lieber ein “anonymer” “Schlaumeier”, der sich nicht beeindrucken lässt von unqualifizierten Texten im Internet über Vorgänge in der kanarischen Administration, als ein pensionierte Anwalt, der chamäleonartig regelmäßig sein Bild und seine Personenbeschreibung im Forum ändert. Vermutlich auf der Suche nach seinem tatsächlichen “Ich”. Der immer wieder behauptet, sich nicht mit “Anonymen” zu befassen. Dies aber regelmäßig tut. Und sich auch noch durch einen “Anonymen” provozieren lässt. Sollte einem Anwalt eigentlich nicht passieren. Vermutlich ist er deswegen in Rente.

      P.S. Wer auch immer "BdB" war oder ist. Der oder die hat offensichtlich einige Leute hier nachhaltig in traumatische Unruhe versetzt. Muss augenscheinlich ebenfalls eine "schlaue" Person gewesen sein. Gibt es übrigens, Gott sei Dank, einige.

      stella schrieb:

      rote Flagge schlicht und einfach Flagge Badeverbot bedeutet

      Hallo Stella,

      Du schreibst mir aus der Seele, die Familie hat mein Mitgefühl und die Verursacherin des tragischen Unfalls sollte mal über ihr Handeln nachdenken, einfach zu verschwinden, da fehlen mir die Worte. :(

      Rot bedeutet nun mal Badeverbot und Gefahr, ich verstehe einfach nicht, dass eben dieses Verbot von mündigen Bürgern ignoriert wird. Berichtigt mich, wenn ich mündig falsch interpretiere. Für mich heißt das schlicht und einfach, ich bin für mein Handeln verantwortlich.

      Kleinen Kindern bringt man bei sich nach rechts und links umzuschauen, wenn man über die Straße geht. Um sich zu vergewissern, es droht keine Gefahr von Automobilen. Die rote Flagge dient ebenfalls der Sicherheit und wer sie ignoriert ist meines Erachtens schlicht und einfach dumm. Sorry, meine Meinung.

      Grüße

      Lydia
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