La Pared - mit traumschöner Bucht.

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    • La Pared - mit traumschöner Bucht.

      La Pared – mit traumschöner Bucht.

      Von Pájara aus kommt man durch eine herrliche Berglandschaft mit wunderbaren Aussichtspunkten, von denen aus man bei besonders klarem Wetter auch Gran Canaria und Teneriffa sehen kann., nach La Pared.
      Heute gehört der Name La Pared zu einer kleinen Feriensiedlung im Westen der Landenge, die mit Hotel (das leider geschlossen ist) und einer Golfakademie, die zu den besten auf Fuerteventura gehört, lockt. Auch die Reihenbungalows der Urbanisation waren ursprünglich als Ferienhäuser geplant und errichtet worden, doch wohnen in ihnen inzwischen zum größten Teil Einheimische oder Neubürger, die in den weiter südlich gelegenen Ferienzentren Arbeit gefunden haben.
      Wer La Pared besucht hat und nicht bei „Tina“ reinschaute, ist selbst schuld. Tinas Bar ist auf der ganzen Insel bekannt. „Die Bar für Gäste mit Humor“, wie sie selbst sagt.

      Ein schönes Ausflugsziel ist das gemütliche Restaurant „Bahia la Pared“, in reizvoller Lage über der nahen Bucht. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das attraktiv gestaltete Restaurant „El Camello“, in einer umgebauten Kamelstation, die in der Anordnung der Gebäudeteile rings um einen Hof, den einstigen Ruheplatz der Kamele, noch heute an eine Karawanserei erinnert.
      Der natürliche Schatz des Ortes liegt nördlich unterhalb der Feriensiedlung: Die „Bahia La Pared“ mit ihren zwei kleinen Kiesstränden, ist nicht nur wegen der grantiert hohen Wellen für Bodysurfer interessant. Hier schlagen auch die Herzen romantischer Naturen höher, denn sie können von der Bucht aus einen der häufig überaus prächtigen Sonnenuntergänge gut beobachten.
      Eine willkommene Dreingabe an landschaftlichem Reiz bieten die bizarren Felsformationen dieses Küstenabschnitts. Es ist ein raues, wildes Gestade und bei Flut verschwindet der schöne dunkle Strand völlig in der tosenden Gischt. Bei Ebbe erkennt man hingegen, daß die gigantischen Kieselsteine, die den oberen Rand der Küste markieren, in allen erdenklichen Farben schimmern: Sie sind weiß und sandfarben, grün, grau und schwarz, je nachdem, aus welcher geologischer Zeit und Formation sie stammen. Sie alle wurden von den Felsen abgesprengt und im Laufe der Erdgeschichte von den Atlantikwellen glatt geschliffen. Auch die näher am Wasser liegenden Felsplatten schimmern in verschiedenen Farbtönen. Kleine Kieselsteine haben sich auf ihnen so lange unter Druck im Kreis gedreht, bis Kuhlen entstanden – ähnlich jenen, die man von den Gletschermühlen in den Alpen her kennt.
      Fährt man Richtung Süden, kann man von der Bucht aus über eine zweite langgestreckte Sandbucht, die „Playa del Viejo Rey“ (die Bucht des alten Königs) bis nach Barlovento an der Nordwestküste der Halbinsel Jandia blicken und weiter über das gezackte Bergprofil bis zu ihrer äußersten Westspitze. In Richtung Norden sieht man ein großes Felsentor. Grandios sind hier Form- und Farbstruktur der Felsen, die die Bucht rahmen, denn über den fast schwarzen Steilwänden liegen hellere Sedimentschichten.

      Von La Pared zur Costa Calma fährt man durch die Wespentaille der Insel, dem nur 5km langen „Istmo de la Pared“.
      Eine Legende besagt, daß zur Zeit der Ureinwohner eine Mauer (Pared) den größeren Nordteil der Insel, Maxorata genannt, von der kleineren Halbinsel Jandia trennte. Dieser Steinwall soll die Grenze zwischen den beiden damals bestehenden Königreichen befestigt haben.
      Tatsächlich hat man in der Region Mauerreste gefunden, doch ob sie zu der ursprünglichen Mauer gehörten, ist bislang nicht geklärt. Erschwert werden die archäologischen Forschungen dadurch, daß der mutmaßliche Wall in den Zeiten, als sich noch niemand um die Inselgeschichte kümmerte, als Steinbruch diente. Auf alten Fotos sieht man noch weitaus mehr von dem rätselhaften Bauwerk an der Wespentaille Fuerteventuras. (Archiv Cabildo)

      W. Wolf – 18.10.2010
      Gott gab den Europäern die Uhr, den Afrikanern die Zeit. :D
    • La Pared aus meiner Sicht:

      Schöner Strand mit Hindernissen. Die "obere Bucht" ist genial, nur leider bei Flut weg. Der untere Strand ist sehr schön, aber leider vom Cabildo vernachläßigt. Da stauen sich die Plastikflaschen, die Hundekacke und die Pferdeäpfel. Nicht falsch verstehen, das ist ein wundervoller Strand, nur sollte da man mal aufräumen.


      Habs noch nie kapiert, wieso auf diesen Strand keine "Attention" liegt. Würde der Strand überwacht, wäre er perfekt!
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