Condor

      Klatschmohn schrieb:

      Das war bisher der schlechteste Condor Flug trotz Premium Buchung.
      Ich möchte nicht wissen wie brachial die Mitarbeiter mit meinem Eigentum umgegangen sind. Ich hätte mir mehr Achtsamkeit gewünscht.


      Auch wenn nach meiner Kenntnis Condor Dein Ansprechpartner für die entstandenen Schäden ist, waren es wohl keine Condor-Mitarbeiter, die den Rollator beschädigt haben.
      Sehr ärgerlich und mit besonderen Belastungen für Dich ist das natürlich verbunden, besonders wenn alles auf einmal kommt, aber um beim Thema Condor zu bleiben, sollte man auch so fair sein, nicht alles der Fluggesellschaft anzulasten.
      Ich wünsche Dir jedenfalls eine schnelle und gute Regelung der Schäden.

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
      Nach unbestätigten Informationen deutet sich eine Trennung zwischen ThomasCook als Reiseveranstalter und den Airlines der ThomasCook für die Zukunft an. Demnach wären die Airlines zukünftig nicht mehr abhängig vom Reiseveranstalter.

      Aber das wird seine Zeit brauchen, bis die finanziellen Transaktionen durch sind und die Eigentumsverhältnisse geklärt. Die Banken sind ja auch mit im Beteiligungs-Boot.

      Reduziertes Flugangebot nach La Palma

      Condor hat Passagieren, die im Winter 2019/2020 die Routen

      von Stuttgart nach La Palma
      von Hannover nach La Palma

      gebucht haben, mitgeteilt, daß sie von der Airline umgebucht wurden:

      Von Stuttgart ab/an Frankfurt bzw.
      Von Hannover ab/an Düsseldorf
      ( wahlweise in Option des Passagiers auch ab/an anderen Flughäfen mit Verbindung nach SPC)

      Die beiden Routen werden voraussichtlich erst im Sommer 2020 wieder direkt bedient.

      Quelle + Bericht:

      la-palma24.info/la-palma-nachrichten-am-30-7-2019/
      "Alles falsch", sagt eine Sprecherin der Condor-Presseabteilung auf Nachfrage des La Palma 24-Journals. "Condor ist eine profitable und gesunde Airline, die nach wie vor Deutschlands beliebtester Ferienflieger ist."

      Das sehe ich nicht so. Eine Airline die seit Jahren sich keine neue Flugzeuge für ihre überalterte Flotte zulegen kann, stattdessen auf osteuropäische Mietflieger mit Billigcrew setzt kann nicht gesund sein. Auch die Bewertungen im Internet sagen einiges aus.
      Für La Palma natürlich sehr schlecht, da hier kaum Ausweichairlines vorhanden sind. Würde Rayair hier einsteigen wäre Condor weg vom Fenster.
      So gut wie sicher werden die Banken und die chinesische Fosun als Minderheit die Airlines der ThomasCook übernehmen, um TC vom riesigen Schuldenberg zu holen.

      Auswirkungen auf die Flüge muss das nicht sofort haben, mittelfristig durch Weiterverkauf oder andere Endlösung schon. Guten Flug

      Plötzlicher Wechsel der Fluggesellschaft

      Der OGH in Wien hat geurteit, dass eine von Condor eingesetzte Airline, hier die portugiesische HiFly, kein Grund sei, vom Vertrag zurückzutreten und den Flugpreis zurückzuhalten. Eine "vergleichbare Airline" sei demnach zumutbar.

      nachrichten.at/wirtschaft/ploe…torno-grund;art15,3152827

      Das deckt sich auch mit bisherigen Erfahrungen dieser Art in Deutschland
      Die Zukunft der Condor und den weiteren Airlines der ThomasCook hängt maßgeblich vom Verkaufsstatus des Gesamtkonzerns ab.

      Momentan ist da hinter den Kulissen einiges in Bewegung. Nachdem Fosun China gemeinsam mit Banken den Kauf vorbereitet, versucht offenbar auch die türkisch-russische Anex Tour mitzumischen. So wurden in den letzten Tagen mehr als 10 Prozent der Aktien vermutlich aus diesem Umfeld übernommen.

      Es bleibt spannend, auch wenn die Zeit drängt. Bis zum Winter wollten die Banken Ergebnisse sehen.
      Die Maschine der Condor D-ABOE soll heute morgen während der Landung auf Palmas Airport Son Sant Joan einen Reifenschaden erlitten haben. Dabei ging es offenbar um die beiden inneren Reifen am rechten Hauptfahrwerk.

      Nachtrag: Der Schaden soll offenbar durch einen wie auch immer gearteten Schaden an der Startbahn in München verursacht worden sein. TUIfly hat eine Maschine auf Korfu stehen, ebenfalls mit Reifenschaden. Soll direkt nach der Condor gestartet sein und das Problem nach Start in München gemeldet haben.

      Neu

      Betrifft auch letztendlich Condor:

      touristik-aktuell.de/nachricht…erhin-bedenkenlos-buchen/

      Fuerte/Jandia wird zur Zeit von Neckermann/Bucher = Thomas Cook Gruppe für den Zeitraum Mai/Juni 2020 zu Dumpingpreisen angeboten (Z.Bsp: SBH, Buganvilla, Occidental usw. 2 Wo AI knapp über 1000 € p.P im DZ)
      Bei einer Brexit- oder Finanzpleite der Gruppe hilft auch der Sicherungschein nicht wircklich, da die Haftung auf 110 Millionen beschränkt ist. Das heißt im schlimmsten Fall ist die Anzahlung für eine frühe Buchung weg.

      Neu

      manana schrieb:

      Die Maschine der Condor D-ABOE soll heute morgen während der Landung auf Palmas Airport Son Sant Joan einen Reifenschaden erlitten haben. Dabei ging es offenbar um die beiden inneren Reifen am rechten Hauptfahrwerk.

      Nachtrag: Der Schaden soll offenbar durch einen wie auch immer gearteten Schaden an der Startbahn in München verursacht worden sein.


      mallorcamagazin.com/nachrichte…-mallorca-steht-fest.html

      Neu

      SBH2010 schrieb:


      Bei einer Brexit- oder Finanzpleite der Gruppe hilft auch der Sicherungschein nicht wircklich, da die Haftung auf 110 Millionen beschränkt ist. Das heißt im schlimmsten Fall ist die Anzahlung für eine frühe Buchung weg.


      Danke nochmals für diesen Hinweis, @SBH2010
      Denn das ist ein ganz wichtiger Punkt, der durch elegante Formulierungen des Reiseveranstalters auch nicht aus der Welt zu schaffen ist. In der Tat haftet man im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und stellt einen Sicherungsschein aus.

      Aber der Rückversicherer, also der, der im Fall einer Insolvenz die Kundengelder auszugleichen hat, braucht max. die erwähnten 110 Millionen € pro Jahr bereitstellen. Bei einer Insolvenz eines relativ kleinen Reiseveranstalters wie in der Vergangenheit hat das immer ausgereicht. Aber die ThomasCook-Group ist nun mal eine andere Größenordnung und man (Bericht Handelsblatt März) schätzt, daß nur rund 20 % der Zahlungen erstattet würden. Die Quote würde noch geringer, wenn ein weiterer, beim gleichen Rückversicherer abgesicherter Reiseveranstalter zusätzlich in dem Jahr Insolvenz anmeldet. Also, sprecht Euer Reisebüro des Vertrauens auf diesen Punkt an. Man wird da sicherlich nicht die komplette
      Haftung zusagen können und diese Ausführungen als richtig bestätigen.

      Der Vorgang liegt der Regierung vor, um die Deckelung aufzuheben bzw. den Gesamtwert hochzuziehen. In England beispielsweise ist die Absicherung ohne Begrenzung. Aber nach meiner Kenntnis gibt es in Deutschland bisher keinen neuen Gesetzesentwurf, von einer Umsetzung in Kürze also ganz zu schweigen.

      Insofern darf man ThomasCook und allen Buchenden nur wünschen, daß deren Übernahmegespräche erfolgreich verlaufen. Auch das ist längst noch nicht sicher und hängt von vielen Faktoren ab. Denn bisher gibt es nur Absichtserklärungen der Fosun China und bei den Zusagen der Banken.

      Fazit: Wer seinen künftigen Condor Flug buchen will, sollte, um in allen Fällen halbwegs sicher zu gehen, die Zahlung bei der Airline mit Kreditkarte der 2 führenden Anbieter durchführen. (Siehe Germania und airberlin). So lange diese Kreditkartengesellschaften ihre Haftungsbedingungen für "nicht erbrachte Leistungen" nicht ändern.

      Übrigens: Eine Bank hat ihre Kooperation mit ThomasCook in den letzten Tagen zurückgezogen. Entsprechend waren zwischenzeitlich u.a. für selbst gebuchte Autoreisen keine Lastschriftverfahren mehr möglich. Der Bank erschien offenbar das Risiko zu groß, weil Kunden in bestimmten Fällen Lastschriften zurückziehen können.
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