Privat vermieten verboten!

      HÄÄÄÄÄÄÄÄ ???

      Solange das steurerlich angemeldet ist, gibt es da kein Problem!

      Wenn natürlich irgendwelche Pfeifen meinen schlauer als der Staat zu sein ...... Wenn man privat vermietet und den spanischen Staat nicht beteiligt .... ja dann werden die sauer! :caba:

      Und die werden so richtig sauer! :lach:
      Das ist richtig, was aus der Info Canarias zitiert wird, seit ewig. In Spanien ist die kurzfristige Vermietung privater Immobilien nicht gestattet.
      Es ist nur möglich,
      > wenn diese private Immobilie Teil einer Anlage mit ähnlichen Immobilien ist, es z.B. eine gemeinsame Rezeption und bestimmte Sicherheitseinrichtungen gibt, oder
      > die Immobilie bestimmte Kriterien der Ländlichen Tourismus erfüllt
      > oder diese Immobilie langfristig vermietet wird.

      Die Einnahmen aus nicht genehmigten Vermietungen können nicht versteuert werden, da sie illegal sind...

      Bisher hat das wenige interessiert. Inzwischen ist die private Konkurrenz den Hoteliers nicht mehr egal und das Finanzamt freut sich über jeden Steuergroschen, besonders über den aus den Taschen "reicher Ausländern".

      Vor längerer Zeit haben Beamte sehr erfolgreich auf den Balearen das Angebot der privaten Angebote durchforstet und ansehnliche Umsätze geholt, Strafen, Nachzahlungen etc....

      Mit 1. Jan 2011 hat die kanarische Regierung 15 Arbeitsplätze geschaffen, die genau dies zum Ziel haben. Das Internet, die vielen bunten Zeitungen mit Anzeigen sind eine bombastische Quelle.
      HIer kann sie geholfen werden, Sir Henry:
      1. Blubb: InfoCanarias kann man im Internet nur mit einem kostenpflichtiges Abbo lesen
      2. Blubb: Deine Aussage: "wenn alles steurelich angemeldet ist, kein Problem", ist einfach quatsch. Weil die Vermietung beim Finanzamt nur anmelden kann mit einer Genehmigung zur Vermietung, die man aber nicht bekommt.
      3. Blubb: Wenn Du mit "informative Value Add" Kompetenz bluffen möchtest, schief gegangen.
      4. Blubb: Mein posting hatte Facts, reichlich, vermutlich zu viel für Dich.
      hmmm .... naja... blubb!

      Der bluff liegt auf Deiner Seite! "Mit einer Genehmigung zur Vermietung, die man aber nicht bekommt ....." Das hast Du leider in keiner Weise validiert. Natürlich bekommt man die!

      Auf Deine "Facts" hat mein Hund (ups ... ich hab ja gar keinen) wenig Lust!

      Schön, dass Du argumentativ rhetorisch meinen "blubb" aufgenommen hast! Die "Facts" sind ja richtig krass! :lach:

      Dank Dir für die rhetorische Aufnahme meiner Argumentation. Zeigt mir, das Du eher adaptiert bist. :lol:

      By the Way: Ich bluffe nie Kompetenz! Das ist viel zu schwierig! Solltest Du bei Deiner google Affinität aber wissen!

      Und zum Thema: Eine private Vermietung sollte man steuerlich anmelden. Das ist aber eine individuelle Entscheidung. Komplett wertfreie Darstellung!

      Bernd das Brot schrieb:

      Die Einnahmen aus nicht genehmigten Vermietungen können nicht versteuert werden, da sie illegal sind...


      Wenn das so stimmt, dann weicht das spanische Steuerrecht aber ganz gewaltig z. B. vom deutschen ab, denn hier sind auch illegale Geschäfte steuerpflichtig (Für die Besteuerung ist es unerheblich, ob ein Verhalten, das den Tatbestand eines Steuergesetzes ganz oder zum Teil erfüllt, gegen ein gesetzliches Gebot oder Verbot oder gegen die guten Sitten verstößt - § 40 Abgabenordnung). Auch das System El Capone würde dann in Spanien nicht funktionieren.

      Zur "Jagd" der spanischen Behörden auf Vermieter, die ihre Mieteinnahmen nicht erklären stand auch etwas in der Fuertezeitung: fuerteventurazeitung.de/index.…id=10:spanien-nachrichten

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)

      Bernd das Brot schrieb:

      In Spanien ist die kurzfristige Vermietung privater Immobilien nicht gestattet.
      Es ist nur möglich,
      > wenn diese private Immobilie Teil einer Anlage mit ähnlichen Immobilien ist, es z.B. eine gemeinsame Rezeption und bestimmte Sicherheitseinrichtungen gibt


      Bernd hat völlig Recht. Aber es ist noch schlimmer: Die Immobilie(n) müssen nicht nur Teil einer Anlage sein, sie müssen auch mehr als 50% der an der Anlage anteiligen Wohnungen, Appartements etc. ausmachen. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

      Henry99 schrieb:

      Zitiert mir bitte die Passage im spanischen Gesetz. ....

      Soviel blöde deutsche RA, die das unproblematisch sehen kanns nicht geben .........
      Umgekehrt wird ein Schuh draus! Zeig Du mir die Stelle in spanischen Gesetzen/Verordnungen wo die vorübergehende Vermietung von Einzelimmobilien genehmigt ist. Diese Regelung haben Dir doch die vielen meist sehr teuren, "blöden deutschen Anwälten", doch sicher gezeigt, als sie, wie so häufig, gerne auch in Verbindung mit Promotoren und/oder Maklern von "interessanten Vermietungs- und Finanzierungsmöglichkeiten" gesprochen und sicherlich auch zur Gründung einer S.L.geraten haben.

      Geh zu Deiner Gemeinde oder zur "Industria" beim Cabildo und beantrage die Nutzung zur vorübergehenden Vermietung, gemeinhin als touristische Vermietung bekannt. Dann kannst Du uns ja berichten.



      Die Gewinne aus Vermietungen einer spanischen Immobilie, die im Besitz einer Person mit Wohnsitz im Ausland ist, sind natürlich dem dortigen Finanzamt zu melden. Denen ist es natürlich gleichgültig, ob Du eine Genehmigung zur Vermietung hast oder nicht, die sind nur scharf auf Deine Steuern.

      Aber, lieber Sir Henry, Du bist nicht allein mit Deinem Irrglauben. Ich vermute die meisten nicht-spanischen Besitzer einer Immobilie haben Null-Ahnung von diesem Thema.
      Hallo@ennis
      Natürlich hast Du Recht. Was ich sagen wollte ist:

      Jeder Besitzer einer Immobilie muß eine Steuerklärung machen. In Spanien und wenn er Ausländer ist, auch in seinem Heimatland.
      Mein Hinweis auf die "Nicht-Versteuerbarbeit" von Einnahmen aus illegaler Vermietung, war ein Hinweis darauf, dass die Angabe dieser Einnahmen in der Steuererklärung auch zu einem Hinweis auf dem kurzen Dienstweg an die Genehmigungsbehörden führen kann mit entsprechenden Folgen.
      Wenn jemand in seiner Erklärung schreibt: "Gewinn 3 Mio € durch den Verkauf von Kokain" wird man nicht nur die fälligen Steuern kassieren, sondern auch die fällige Verfolgung der Tat einleiten wegen Verstosses gegen Gesetzte. Und ein solcher ist auch die ungenehmigte Vermietung.

      Henry99 schrieb:

      Solltest Du bei Deiner google Affinität aber wissen!
      Viele Jahre war ich beruflich auf den Kanaren tätig, vorher in Südamerika, meine Frau ist Spanierin, nachts träume ich deutsch-spanisch. Ich brauche also kein google um mich sachkundig zu machen über das Leben in Spanien.
      Offensichtlich ist das anders bei denen, die mit erstaunlich hoher Frequenz in deutschsprachigen Foren turnen, sorry, posten, und eine Suchmaschine als Quell der Wahrheit sehen. Dann schaffen wir doch alle Anwälte, Richter, Ärzte, Automechaniker, Therapeuten, Bäcker, Piloten und Nutten ab, weil es zu jedem Thema perfekte Antworten und Lösungen im Netz gibt. Diese Vorstellung ist ein Blubb!
      Gib mir die Gesetzes-Grundlage und ich diskutiere weiter. Umgekehrte Beweisführung brauch ich hier nicht. Evtl. unterliege ich ja einem Irrglauben. Könnte aber sein, dass die Aussnahmen hier die Regel sind. Nach geltender Rechtssprechung gehe ich davon aus (Wie gesagt, es kann nicht nur Deppen unter unseren RAs geben)

      P.S. : Du mußt Dein Wissen mir gegenüber nicht rechtfertigen! Das wirkt nicht sehr souverän! :rolleyes:

      Henry99 schrieb:

      Gib mir die Gesetzes-Grundlage und ich diskutiere weiter.......

      Henry99 schrieb:


      P.S. : Du mußt Dein Wissen mir gegenüber nicht rechtfertigen! Das wirkt nicht sehr souverän! :rolleyes:
      Amüsant, Sir. Henry: Zuerst möchtest Du mein Wissen über die Gesetzeslage und dann sagt Du, ich müsste Dir gegen mein Wissen nicht zu rechtfertigen. A bisserl durcheinander, nicht! Meine Statements hier sind übrigens keine Behauptung, Rechtfertigung oder sonst etwas Dir persönlich gegenüber, sonder öffentlich, für jeden, der es lesen will.

      Außerdem behauptest Du, dass die "blöden Anwälte" Dich oder wen auch immer so beraten haben, dass man in Spanien ohne Genehmigung kurzfristige Vermietungen machen kann. Dann beweise Du bitte die Aussage der Anwälte und noch besser die juristische Korrektheit dieser Aussage. Und wie schon oben geschrieben, geh doch zu den Behörden und frag nach einer solchen Genehmigung und kommt mit der dann erteilten Genehmigung zurück. Oder deren Aussage, dass Du alles ohne Genehmigung machen kannst.

      Die Beschreibung der rechtlichen und aktuellen Situation war kostenlos, nicht so teuer wie bei den Blöden. Aber jetzt isss gut für mich mit diesem Thema, ich weiß ja wie es geht.

      Bernd das Brot schrieb:

      Umgekehrt wird ein Schuh draus! Zeig Du mir die Stelle in spanischen Gesetzen/Verordnungen wo die vorübergehende Vermietung von Einzelimmobilien genehmigt ist.


      Also so ganz leuchtet mir das noch nicht ein. Verallgemeinert würde das ja bedeuten, dass in Spanien alles verboten ist, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Wäre für ein demokratisches Land doch äußerst ungewöhnlich.
      Zur Weitergabe von Daten über illegale Geschäfte, die in den Steuererklärungen angegeben werden, kenne ich natürlich nur das deutsche Recht. Sinngemäß ist es hier so, dass die Erkenntnisse nur weiter gegeben werden dürfen, wenn die Weitergabe im Gesetz ausdrücklich erlaubt ist oder wenn es sich bei der illegalen Handlung um ein Verbrechen handelt. Ansonsten gilt das Steuergeheimnis. Um beim Beispiel von Bernd (Beitrag Nr. 12) zu bleiben: Weitergabe der Kenntnisse über die Vermietung einer FeWo wäre verboten, über das Kokaingeschäft natürlich erlaubt. Ist aber theoretisch, denn wer gibt solche Gewinne in der Steuererklärung an? :D

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
      Da geht gar nix durcheinander ....... Da muß man nur die Reihenfolge verstehen.Sonderbare Interpretation Deinerseits ..... :hm:

      Unterstelle mir bitte keine Aussagen, die ich so nie getroffen habe! Ich sagte, dass nicht alle Anwälte Deppen sein können. Von "blöden Anwälten" war nie die Rede! Ich hab hier keinen RA als "blöd" tituliert! Projeziere bitte Deine Fantasie nicht auf mich.

      Das Wort im Mund wirst Du mir nicht verdrehen! :cool:

      Ich weiß auch, wie die aktuelle rechtliche Situation sich darstellt. Für mich is auch gut.
      Zitat von »Henry99« Zitiert mir bitte die Passage im spanischen Gesetz. ....





      Soviel blöde deutsche RA, die das unproblematisch sehen kanns nicht geben .........

      Muss ich auch was zu sagen, aus 30 Jhre Erfahrung auf Lanzarote, es gibt in Deutschland etwa eine Hand voll RAe welche das spanische Steuerrecht kennen. Du tust gut dran dich an einen entsprechenden Fachmann zu wenden, hier heisst sowas RAe für Steuerrecht, vielleicht kann dir auch eine Gestoria auf Fuerteventura helfen, da die Vor Ort sind und die Geflogenheitenen kennen. Event, können die Anwaltskanzleien Löber oder Reichmann in Frankfurt helfen, diese Leute schreiben Bücher in deutscher Sprache über Spanisches Recht.

      Grundsätzlich ist ein solches Thema sicher etwas für Fachleute und nicht für ein Forum, gibt nur schlechtes Blut und hilft keinem weiter

      Privatvermietung ist illegal

      Die EU-Kommission hat entschieden, dass touristische Privatvermietungen auf den Kanarischen Inseln unter Strafandrohung verboten bleiben. Damit ist nach langem Hin und Her und das “Prinzip der einheitlichen Vermietung” rechtswirksam, das 1995 durch das Tourismusgesetz (“Ley de Ordenación del Turismo de Canarias”) eingeführt worden war. Dieses Gesetz schreibt vor, dass eine touristische Vermietung nur noch dann erfolgen darf, wenn innerhalb einer Anlage mindestens 50 Prozent plus eine Einheit touristisch vermietet werden und wenn diese Vermietung von einer einzigen Firma durchgeführt wird. Dagegen hatte ein Engländer geklagt, weil er in der Vorschrift einen Verstoß gegen die Dienstleistungsfreiheit sowie gegen das Recht der freien Berufsausübung innerhalb der EU sah. Diese Beschwerde hat die Kommission abgewiesen und das Verfahren eingestellt. Zumindest bis auf weiteres hat dies Gültigkeit, falls nicht doch noch Klage vor dem Europäischen Gerichtshof erhoben wird.
    Das Forum rund um die Insel Fuerteventura mit Beiträgen, Tipps und Wissenswertem zur Kanareninsel. Registrieren Sie sich in unserem Forum.

    Datenschutzerklärung nach DSGVO