Bau von Fuerteventuras Schnellstraße

      Weiterbau Autobahn Costa Calma

      Hola @ alll

      Hmmm, tut sich was im Autobahnbau auf Fuerte?

      Zwischen Costa Calma und Pecenescal soll es demnächst wohl losgehen. Das wären 14,3 km und soll fast 36 Mio. € kosten, das ist ja Wahnsinn.
      Zumindestens wurde der zuschlag erteilt.

      Nachlesen könnt ihr das Ganze hier .
      LG Anni
      bei uns wird auch gebaut
      für ca 180-200 mio


      A30-Lückenschluss bei Bad Oeynhausen
      <img src="http://www.strassen.nrw.de/_img/illu_a30-oeynh-karte.gif" alt="[Grafik: geplante Linienführung]" align="right" />Die Autobahnumgehung von Bad Oeynhausen soll eine Lücke schließen für die Autofahrer, die von Osnabrück aus über die A30 kommen und in Richtung Hannover zur A2 möchten. Das Teilstück komplettiert die Ost-West-Achse von den Niederlanden nach Berlin.Die neue vierstreifige A30 ist Teil des vom Bundestag beschlossenen Bedarfsplanes für Bundesfernstraßen mit dem Vermerk "Vordringlicher Bedarf" als höchstmögliche Dringlichkeitsstufe. Damit ist die Notwendigkeit der neuen Straße gesetzlich verankert und der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen mit der "zügigen Umsetzung" beauftragt.
      Nadelöhr Ortsdurchfahrt
      <img src="http://www.strassen.nrw.de/_img/illu_a30-oeynh-ort.jpg" alt="[Foto: Durchgangsverkehr in Bad Oeynhausen]" align="left" />Autofahrer, die über die A30 kommen und in Richtung Hannover zur A2 möchten, quälen sich bislang durch den Ort und vermengen sich mit dem innerstädtischen Verkehr. Zur Zeit zwängen sich täglich bis zu 50.000 Autos durch Bad Oeynhausen. Zahlreiche Unfälle sind die Folge - in den zurückliegenden acht Jahren hat es auf der B61 in Bad Oeynhausen über 1.600 Mal gekracht, trotz einer neuen Ampelsystematik (1994) und einer Stauwarnanlage am Ende der A30 (1995). Die Autobahnumgehung soll die Unfallzahlen deutlich senken.Nordumgehung Bad Oeynhausen
      <img src="http://www.strassen.nrw.de/_img/a30_oey_as-l546.jpg" alt="[Modellfoto]" align="right" />Der Plan zur nördlichen Umgehung der Stadt Bad Oeynhausen sieht einen 9,5 Kilometer langen Autobahnabschnitt mit vier Fahrstreifen vor. Dazu gehören der Umbau des Autobahnkreuzes in Löhne, der Neubau von drei Anschlussstellen, 28 Brücken und einem Tunnel.Mit der neuen Strecke kann die Fahrzeit für PKW zwischen den Autobahnkreuzen Löhne und Bad Oeynhausen auf weniger als sechs Minuten reduziert werden. Der Durchgangsverkehr in Bad Oeynhausen wird halbiert.Für die Anwohner sind umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen geplant: Neben einer großzügigen Tieflage der Trasse sollen über 12.800 Quadratmeter Lärmschutzwände und Erdwälle von rund 120.000 Quadratmetern vor Verkehrslärm schützen.Mehr Modellfotos ...
      Hintergrund
      Die Planung zur Autobahnumgehung Bad Oeynhausen hat eine lange Vorgeschichte. Seit 1965 arbeiten die Straßenbauexperten an dem Thema. Seit März 2001 beschäftigt sich die Bezirksregierung Detmold als Anhörungsbehörde mit der neuen Straße. Die aktuelle Planung wurde 2001 zum ersten Mal öffentlich ausgelegt.Vom 10.2. bis zum 14.3.2003 erörterte die Bezirksregierung mehr als 1400 Einwendungen. Als Ergebnis der Erörterung waren weitere Gutachten, Expertisen und Untersuchungen durchzuführen. Unter anderem wurde das Verkehrsgutachten fortgeschrieben, Lärm- und Schadstoffgutachten überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik und der europäischen Rechtsprechung gebracht.Anfang November 2005 hat die Bezirksregierung Detmold in ihrem Abschlussbericht an das Landesverkehrsministerium vorgeschlagen, den Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Nordumgehung zu erlassen, da diese Lösung aus verkehrlichen Gründen erforderlich und für das öffentliche Wohl für unverzichtbar sei.Der Planfeststellungsbeschluss wurde beklagt. Über die Klagen [url=http://www.bundesverwaltungsgericht.de/enid/7ed3899f72e05b1a92baa8a6e4b80b47,767fe47365617263685f646973706c6179436f6e7461696e6572092d093130343933093a095f7472636964092d09353737/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_9d.html]entschied das Bundesverwaltungsgericht[/url] in Leipzig am 9. Juli 2008. Die Klagen wurden abgewiesen. Im Herbst wurde mit dem Bau der A30 begonnen. Die Bauzeit wird etwa fünfeinhalb Jahre betragen.

      leben und leben lassen
      Zum Autobahnbau auf Fuerte gibt es mit Sicherheit unterschiedliche Meinungen. Als Tourist brauche ich garantiert keine Autobahn, vor allem nicht auf dem Teilstück zwischen Costa Calma bis zum Beginn der Autobahn Richtung Jandia.
      Ich kann zwar verstehen, dass sich die Einheimischen, die die Strecke vielleicht jeden Tag fahren müssen, und vor allem die Berufskraftfahrer über jede Minute weniger Fahrzeit freuen. Aber ob gerade hier eine Autobahn erforderlich ist, bezweifle ich doch stark. Ich denke, das Geld wäre in anderen Infrastrukturmaßnahmen besser angelegt.

      Gruß ennis
      Als Gott die Zeit gemacht hat, hat er genug davon gemacht (irisches Sprichwort)
      Beim Autobahnbau auf Fuerte geht es nicht nur um Arbeitsplätze, sondern sehr wohl auch um die Sicherheit.
      Gerade Touristen, die mit 60km/h in ihrem Mietwagen auf der FV2 dahintingelnd die Landschaft bewundern, und damit den ganzen Verkehr aufhalten, provozieren auf dieser veralteten Gegenverkehrsstraße riskante Überholmanöver und schwere Autounfälle. Ein Canario, der in die Arbeit, oder ein LKW-Fahrer, der seine Ware pünktlich liefern muss, hat da nicht viel Verständnis für dieses verkehrsbehindernde Verhalten vieler Touristen.

      Dass es allerdings unbedingt notwendig war, gerade bei Jandia mit dem Bau der Autobahn zu beginnen und nicht zuerst wo anders (Rosario>Calma) damit anzufangen, sei mal dahingestellt...

      lg,
      Joe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jj#1“ ()

      Bau von Fuerteventuras Schnellstraße

      2010 soll der Bau von
      Fuerteventuras zukünftiger Schnellstraße richtig beginnen und zwar an
      drei Streckenabschnitten gleichzeitig.


      Allem Anschein nach setzen die Inseverwaltung und die kanarische Regierung alles daran, den
      Baubeginn zu beschleunigen, um in der derzeitigen Krisenzeit die
      Wirtschaft der Insel anzukurbeln.
      Seit Oktober letzten Jahres wird bereits an dem Abschnitt zwischen
      La Caldereta und Corralejo gearbeitet.
      Voraussichtliche Bauzeit: vier Jahre. Spätestens nächstes Jahr sollen
      parallel dazu bereits die Arbeiten an zwei weiteren Abschnitten
      beginnen, zwischen Pecenescal und La Lajita sowie zwischen dem Flughafen
      und Pozo Negro.
      Bislang sind nur zwei Abschnitte der Autovía fertig, zwischen Puerto del Rosario
      und dem Flughafen sowie zwischen Morro Jable und Pexenescal.
      Als letzter Bauabschnitt soll die Strecke zwischenPuerto del Rosario und La Caldereta
      in Angriff genommen werden.
      Für das gesamte Bauprojekt sind über 100 Millionen Euro veranschlagt.

      Quelle: wochenblatt.es

      Na dann schaun mer mal, bald wie in Deutschland? Baustelle an Baustelle????
      Aber man kommt dann schneller zum Einkaufen!! Auf gehts Lidl dir einen...... :D :D :D :D :wut: :wut:

      Gruss

      der Harald :lupf:
      Die Meldung ist ja schon ein Jahr alt Harald. Da gab es in der fuertezeitung und im InfoCanarias schon neuere Ankündigungen.

      Um Corralejo herum sind die Brückenbauwerke und die neue Trasse schon sehr gut erkennbar. Mich wundert nur, dass gerade vor Pozo Negro (dem einen potentiellen Abschnitt) gerade die Fahrbahn erneuert wurde. Etwa ein Schildbürgerstreich?

      Mal schauen, wann das Konjunkturprogramm im Süden greifen wird, um CC herum wäre es ja nicht die schlechteste "Einrichtung" - gebaut wird ja auf jeden Fall (die EU-Gelder müssen ja wohin..... :thumbdown: )....

      Como Tu schrieb:

      hallo,

      welche vor- und nachteile bringt denn die autobahn?


      Wurde hier ja schon etliche Male "endlos" diskutiert.

      Vorteile:

      - schnellere Anbindung vom Airport nach Norden und Süden (weniger für die Touristen...)
      - Reduzierung der Unfallgefahren
      - Schaffung von Arbeit

      Nachteile:

      - Verschandelung der Landschaft
      - Hohe Kosten (zahlt die EU, also WIR)

      Jeder mag es anders sehen; eine Verbesserung der Infrastruktur ist es auf jeden Fall.
      Noch,n Vorteil der Schnellstraße: wenn ich mit einem Opel Corsa von z.B. Auto-Soto mit ausgeschlagenem Lenkgetriebe, klappernden Spurstangen und abgefahrenen Reifen mit 110 Km/h in eine leichte Kurve ziehe. Das gibt Adrenalinschub pur!
      "Wie man auf einem Schiff befindlich, sein Vorwärtskommen nur am Zurückweichen und demnach Kleinerwerden der Gegenstände auf dem Ufer bemerkt, so wird man sein Alt- und Älterwerden daran inne, dass Leute von immer höheren Jahren einem jung vorkommen"
      (Arthur Schopenhauer)
      Man sollte ja nichts zu emotional betrachten, deshalb bin ich überzeugt (abseits meiner emotional negativen Meinung dazu), dass die Autobahn ein "Segen" für die Region SEIN WIRD. Der durch Tourismus und allgemeine Verkehrsdichte zunehmende PKW/Transporter- und Bus/LKW-Verkehr wird vor allem flüssiger und sicherer. Einheimische, vor allem Berufstätige kommen wesentlich schneller ans Ziel. Es ist eben INZWISCHEN eine Infrastruktur NÖTIG, die man nicht mehr mit den 80er und 90er Jahren vergleichen kann.

      Thema Verkehrssicherheit: Waghalsige Überholvorgänge fallen weg; bei schlechtem Wetter(was ja schon vorkommt) erhöht sich auch die Sicherheit.

      Also bleibt nüchtern betrachtet das Fazit, der Ausbau ist nicht unbedingt schön, aber zweckmäßig und zukunftssicher. Wie überall und immer: STILLSTAND IST RÜCKSCHRITT


      :thumbup:

      :Can:
      Es ist eben INZWISCHEN eine Infrastruktur NÖTIG, die man nicht mehr mit den 80er und 90er Jahren vergleichen kann.

      Joerg53 schrieb:


      Thema Verkehrssicherheit: Waghalsige Überholvorgänge fallen weg; bei schlechtem Wetter(was ja schon vorkommt) erhöht sich auch die Sicherheit.

      Also bleibt nüchtern betrachtet das Fazit, der Ausbau ist nicht unbedingt schön, aber zweckmäßig und zukunftssicher. Wie überall und immer: STILLSTAND IST RÜCKSCHRITT


      :thumbup:

      :Can:
      genau so ist es.
      auch auf fuerte schreibt man das jahr 2010 u. nicht 19?? anno pief.
      Seit 1995 immer wieder gerne auf Fuerte u. nette Leute dort kennengelernt bzw. wieder getroffen.
      Wer die Insel seit 30 Jahren oder länger kennt, der kann die Jahreszahl 2010 nicht nur am Datum erkennen, sondern durch irrwitzige Bauvorhaben die nicht nur in Bauruinen endeten.
      Ich empfinde es auch für fortschrittlich und notwendig, dass eine geteerte Strasse eine Schotterpiste ersetzt und dass fliessend Wasser aus der Leitung kommt.
      Auch regelmäßigen Stromfluß halte ich für einen Fortschritt, der zeitgemäß für Fuerteventura ist.
      Was allerdings den Bau einer "Autobahn/Schnellstrasse" auf Fuerte betrifft, grenzt meiner Meinung nach an Größenwahn und ist für die Insel eher ein Rückschritt. Auch wage ich zu bezweifeln, dass die Unfallrate dadurch gesenkt wird. Mir ist es ehrlich gesagt auch sche.ßegal, ob sich jemand bei 100 auf der Landstrasse oder bei 200 auf der Autobahn totfährt. Wir werden ja sehen, wie sich das in Zukunft auswirkt.
      Wie lange wird im Moment jemand brauchen um an seinen Arbeitsplatz zu gelangen ??? Ich behaupte, keiner länger als 1,5 Stunden.
      Eine Arbeitskollegin von mir fährt jeden Tag 2,5 Stunden ( Einzelstrecke ) bis zur Arbeit, das ist natürlich nicht für jemanden zumutbar der auf Fuerte lebt.
      Auch ein Transfer vom Flughafen nach Jandia in 90 Minuten ist eine Zumutung, da ist zwingend eine Veränderung zum Wohle des Fortschrittes notwendig.
      Vielleicht wird ja im Süden noch ein Flughafen gebaut ( in 10 oder 20 Jahren; sollte bei den Entscheidern nicht verwundern ), damit das Fuerte auch in die heutige Zeit passt. Stelle ich mir hervorragend vor, wenn die Flieger tief über den Strand von Jandia segeln und die sonnenhungrigen Strandurlauber mit Kerosin einnieseln. Die werden sicherlich nicht nur Verständnis dafür haben, sondern auch lautstark verkünden das dies der Fortschritt ist.
      Vielleicht kommen ja nach Lidl auch noch Kamps,Kneipen- und Restaurantketten und schlucken die Kleinen !!!
      Aber es soll ja Urlauber geben, die brauchen Handy,Notebook etc. !! Zwingend notwendig ist so ein Handy am Strand
      Wie haben die früher den Urlaub überhaupt überlebt, als es diese Errungenschaften noch nicht gab.
      Da hab ichs lieber piefig, denn Fortschritt ( mehr als genug ) habe ich zu Hause und für mich ist dieser Fortschritt ein absoluter Rückschritt.
      Eine Alternative ist und bleibt immer noch der sanfte Tourismus und für einen Schritt in diese Richtung ist es immer noch nicht zu spät !!!

      In diesem Sinne...
      Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.
      Hola Carlos, wir freuen uns schon sehr auf die Autobahn. Der Verkehr hat so zugenommen in den letzten Jahren !!! Ich habe als Mopedfahrerin hier angefangen und 55000km zurück gelegt. Da bin ich öfters sehr allein auf den Straßen Fuerteventuras unterwegs gewesen. Habe Mopedfahren gelernt im Hafen von Morro abends 18,00Uhr heute kannst Du da nicht mehr treten. Und mit dem Moped Ausflüge bis nach Lanzarote heute undenkbar. Es ist eine Autobahn mehr als notwendig. Kolonne fahren von Pozo Negro bis Kreisel Gran Tarajal macht keinen Spass.
      Gruß Katrin
      Dünnen Köchen traut man nicht :Can:
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