La Pared

      simone schrieb:

      Der Urlaub auf Fuerteventura (La Pared) rückt immer näher...
      Die schönen Bilder von der Küste und den Felsformationen haben mich neugierig gemacht. Wie schmal ist der Pfad am Anfang ? (vergleichbar mit der Breite eines Schwebebalken, auf dem man nur ein Fuß vor den anderen setzen kann?)
      Ich frage mich gerade wo man nördlich des Berges hinpurzelt, falls man auf der Piste ausrutscht...
      Spielen bei der Wanderung die Gezeiten eine Rolle?

      Liebe Grüße, Simone


      Nun kannst Du schon bald die Tage zählen, liebe Simone :)
      Fuertetom wird Dir sicherlich weitergehende Infos geben können, aber zur Gezeitenfrage kann ich ganz klar sagen, dass sie bei Wanderungen am Strand eine große Rolle spielen, da man bei Flut nicht mehr um die Felsecken kommt, die in den Strand hineinragen. Dann muß man oberhalb des Strandes den Weg fortsetzen.
      Ich glaube, es geht @simone nicht darum am großen Strand von La Pared um den mittleren Felsvorsprung herum zu kommen, sondern den Weg um zum Playa de Ugan zu kommen.
      Diesen Weg bin ich ja auch nicht von La Pared aus gegangen, sondern von Puerto Nuevo. Dorthin kommt man, indem man die FV-605 noch vor dem Abzweig nach Las Hermosas nach links verlässt. An dem Abzweig zur Piste ist, glaube ich noch eine Bushaltestelle. Auf jeden Fall ist dort eine Betonplatte die bis an die Straße reicht. Am ersten kleinen Hügel nördlich La Pared.
      Die Piste führt hinunter in das Bachbett, dahinter auf der bergan führenden Piste gibt es einen Abzweig nach links. Den fährt man soweit bis man nach rechts freie Sicht auf das Meer hat; Gesamtstrecke über die Piste ca. 300 Meter. ( Das letzte Stück Piste führt wieder in Richtung La Pared). Dort kann man wenden und parken.
      Von dort bin ich dann auf dem schmalen Weg auf der Meerseite um den Berg gegangen. Nun hat mir zwischenzeitlich Frau S.Kiesewein ihr Buch "Auf den Spuren der Fischer" zugeschickt und meint zu diesem "Weg", das den nur Lebensmüde gehen. ( Und Fischer anscheinend ;) )
      Nun, ich zähle mich zwar nicht dazu und bin diesen Weg schon mehrfach gegangen. Von dort hat man einen schönen Blick zum Sonnenuntergang. Frau Kiesewein empfiehlt den Weg auf der Landseite um den Berg herum, d.h. wohl erstmal die Piste zurück zu laufen und dann noch vor dem Anwesen nach links am Berg entlang zu gehen.
      Der Weg auf der Meerseite ist wahrscheinlich nicht breiter als ein Schwebebalken (ich war noch nicht auf einem :D ) und man sollte dort auch keine Salti oder Sprünge üben und auch nicht sich vorher im "La Bahia" oder "Plan B" Mut angetrunken haben, sondern konzentriert und mit Zeit im Gepäck mit kühlem Kopf dort hergehen können. Immer im Hinterkopf daran denken, ein Stolpern oder den Fuß nach links neben den Weg zu setzen würde die Wanderung jäh beenden. Es folgt ein 3 - 5 Meter langer Geröllabhang auf dem es keine Möglichkeit gibt sich irgendwo festzuhalten, der dann unversehens ins senkrechte übergeht. die Höhe über dem "Strand" (der Küste) wird da noch 15 - 20 Meter betragen.
      Es gibt ganz am Anfang ein kleines Stück an der südlichen Seite des Berges, wo der Weg auch schon sehr schmal ist und wo jeder für sich herausfinden kann, ob er mit den Bedingungen klarkommt.
      Bei Unwohlsein oder jedwede Gedanken an die Höhe über dem Meer sollte man besser die Landseite um den Berg herum nehmen.
      Danke @Harald48 und @fuertetom

      @ Fuertetom schön von dir zu lesen, das ging ja flott... ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass du noch am Montana Cardon sitzt und auf eine Art "Eingebung" hoffst, die richtige Stelle für den Abstieg durch Landwirtschaftsflächen zu finden ... :) ;)
      Vielen Dank für deine ehrlichen Worte, dass nur Lebensmüde diesen Weg gehen...
      Ich werde ohne, dass ich mir Mut antrinken muss, Plan B nehmen und um die Landseite um den Berg herum wandern und kehre anschließend im La Bahia ein.

      LG Simone
      Auf jeden Fall hast du eine sehr anschauliche Wegbeschreibung hier eingestellt. Früher bin ich relativ furchtlos über den Schwebebalken gelaufen, ein Salto vom Trampolin schlagen war auch kein Problem, man fiel ja weich...der höchste Sprung ins Wasser war vom 5- Meter-Turm im Bellheimer Schwimmbad...
      Hier bekomme ich beim Lesen weiche Knie:

      fuertetom schrieb:

      Es folgt ein 3 - 5 Meter langer Geröllabhang auf dem es keine Möglichkeit gibt sich irgendwo festzuhalten, der dann unversehens ins senkrechte übergeht. die Höhe über dem "Strand" (der Küste) wird da noch 15 - 20 Meter betragen.


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      Ich nehme auf jeden Fall die Landseite um den Berg herum ;)

      Würdest du das Buch "Auf den Spuren der Fischer " von Frau Kiesewein empfehlen?

      LG Simone
      Wo hast du denn den lustigen Schrank-Smiley her? :)

      Das Buch von Frau Kiesewein "Auf den Spuren der Fischer" ist ein Naturführer, der sich fast ausschließlich mit der gesamten Westküste beschäftigt. Dort werden Touren anhand von Bildern, Karten und Beschreibungen erklärt, die Tiere der Insel vorgestellt und auch die Geologie der verschiedenen Gesteine und deren Entstehung erläutert.
      Alles in allem bringt dieses Buch kompaktes Wissen und Erfahrungen, die gut erklärt und beschrieben werden.
      Gutes Preis/Leistungsverhältnis.

      Es gibt aber auch Fischer an der Ostküste z.B. bei La Lajita ;)
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