Hinter der alten Tankstelle zum Mirador de los Canarios

      Auf das Problem trifft man doch auf den Kanaren immer wieder. Auf La Gomera im Dezember war der Weiler Benchijigua in einem Naturreservat ausschließlich über eine ca. 5km lange Schotterpiste zu erreichen, die allerdings auf einer Karte eine alte aber offizielle Bezeichnung hatte. Ich entscheide mal für mich, offizielle Straße und somit befahrbar. Wir hatten übrigens hier auf dem Mirador die mit Abstand geländegängigsten Fahrzeuge, mit denen wir, hätte die Zeit gereicht, auch bis Cofete und zur Punta gefahren wären.

      Ende OT...
      Tolles Video und die Strecke scheint sehr gut befahrbar! :thumbsup:
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      :cool:
      Von der Tankstelle sind es 5,4 km bis zum Parkplatz da oben und von dort nur knapp 5 km Luftlinie bis zur Villa Winter.
      Könnte man doch noch eine Straße hinbauen und dann über die heutige Straße nach Cofete wieder zurückfahren. ;)

      Gruss!
      Christian (der sich schon wieder zu viele Gedanken über über mögliche Verkehrsprojejte macht)

      myfuerte schrieb:

      @ChrisAK78
      Deine Idee ist gar nicht so neu, hatte die doch ein gewisser Gustav W. bereits vor vielen Jahren.

      .... weil man damit gegenüber dem nun ausgeführten Weg über Jandía und MorroJable auch etwa 23 km eingespart hätte.
      Klingt heute nicht viel, aber in der damaligen Zeit, in der es vermutlich auf der ganzen Insel außerhalb von Puerto del Rosario keine befestigten Straßen gab, schon sehr beachtlich.

      zwiebackdancer schrieb:

      ..die Strecke scheint sehr gut befahrbar!

      Der Privatweg hoch zum Mirador de los Canarios verwittert seit vielen Jahren vor sich hin, das war irgendwann mal gewalzter feinerer Schotter, besteht heute aus auch mal 10-15 cm tiefen Schlaglöchern und faustgrossen Steinen. Die ursprünglich neben dem Weg angelegten Wasserabflussrinnen sind vollgeschwemmt, so dass bei Regen jetzt fast alles direkt über den Weg läuft und die Erosion jedes Mal weiter verstärkt.

      Die Piste nach Cofete ist im Vergleich zu dem Weg zum Mirador de los Canario praktisch eine Autobahn.

      ChrisAK78 schrieb:

      .... weil man damit gegenüber dem nun ausgeführten Weg über Jandía und MorroJable auch etwa 23 km eingespart hätte.

      Wenn man sich vor Ort anschaut, a) wie aufwändig eine Strasse vom Mirador de los Canarios oben die Steilwand entlang runter zur Küste bzw. zur Villa wäre, und wenn bekannt ist, dass b) der derzeitige Schotterweg hoch, c) die Steilwand Richtung Nordwesten (diese Parzelle wird immer mal wieder zum Kauf angeboten) und d) die Villa Winter auf verschiedenen Grundstücken liegen, und e) Puerto de Rosario damals ein Fischerdorf und kein wie heute ausgebauter Hafen war, und f) es passende Anlegestellen bei Morro und bei El Puertito (Puerto de la Cruz) gab, und g) ein zur Villa Winter gehöriges Flugfeld östlich von Puerto de la Cruz angelegt war (nicht das was heute in nord/süd Richtung nördlich von Puerto de la Cruz sichtbar ist), dann erklärt sich die gewählte Trasse und der für eine Alternativtrasse kurze Tunnelanfang am oberen Ende des Barranco Gran Valle fast von selbst.
      :da: für das Video.

      In so schlechtem Zustand habe ich die Straße noch nicht erlebt, aber bleibt bei den Unwettern in den letzten Jahren natürlich nicht aus, das Geröll und Dreck auf der Straße landen.
      Man kann ja auch auch hochlaufen ;) , hab ich auch schon hinter mir. War damals vor 12 Jahren ein Teilstück meiner Wanderung von Mal Nombre über Playa de Barlovento zurück zum Hotel (Drago Park) in CC.

      c1070719 schrieb:

      und der für eine Alternativtrasse kurze Tunnelanfang am oberen Ende des Barranco Gran Valle fast von selbst.
      Da bin ich noch nicht von überzeugt, das die Höhlung der Versuch war, dort einen Tunnel nach Cofete anzulegen. Die Höhlung kann auch als Schutz vor Unwetter gedient haben, denn bedenke, wenn ein Gewitter dort niedergeht (schon selbst erlebt in 2010) hat man nirgendwo einen Schutz. Ich war damals gerade auf der Passhöhe als es am grummeln war.
      Ich glaube das war OT; Sorry ||

      c1070719 schrieb:

      ...ein zur Villa Winter gehöriges Flugfeld östlich von Puerto de la Cruz angelegt war (nicht das was heute in nord/süd Richtung nördlich von Puerto de la Cruz sichtbar ist), dann erklärt sich die gewählte Trasse und der für eine Alternativtrasse kurze Tunnelanfang am oberen Ende des Barranco Gran Valle fast von selbst.

      Das anderes Flugfeld am äußersten Südwesten der Insel ist mir bekannt (siehe Karte). Man fährt ja auch quer über die Landebahn, die vor Ort aber (im Gegensatz zur anderen genau von Nord nach Süd verlaufenden) kaum noch zu erkennen ist.
      Und den scheinbar begonnenen Tunnelbau am Barranco Gran Valle habe ich schon im Villa Winter-Thread angesprochen und auch ein Video verlinkt.

      Ja, ich weiß, ist schon Off topic.
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      Das ist ja wirklich eine tolle Aussicht.
      Der Reihe nach:
      Also in Mal Nombre von der Schnellstraße runter, die alte Straße zurück in Richtung Costa Calma und dann an der Tankstelle abgebogen.
      Vorbei an den vielen blauen TUI-Bussen (ist wohl deren Depot) und dann hoch die Straße.
      Die Schranke am Ende der Siedlung stand zwar offen, aber das Vorhandensein dieser verunsichert mich doch, weil ich davon ausgehe, dass es hier oben keinen Baumarkt gibt, wo ich mal schnell einen Bolzenschneider kaufen kann, um mich auf der Rückfahrt ggf. befreien zu können.
      Ich nehme mal an, die Straße zu dem Aussichtspunkt nur aus bestimmten Anlässen (nachts?) geschlossen wird.
      Der Aussichtspunkt liegt in etwa 340 Meter Höhe und der etwa 120 km entfernte Gipfel Gran Canarias ist auch zu sehen.
      Zu zeitig sollte man nicht hier oben sein, weil dann hier die Küste bei Cofete noch im Schatten liegt, was zum Fotografieren eher schlecht ist.
      Cofete liegt etwa 5 km Luftlinie entfernt, die Villa Winter ist jedoch wegen Gelände nicht zu sehen.
      Ziegen gibt es hier oben auch reichlich.
      Aufpassen sollte man wegen dem Wind und das Auto auch in entsprechende Richtung parken. Sonst können die Türen beim Öffnen abreißen, wenn der Griff aus der Hand rutscht. Aber sowas lernt man, wenn man auf einem Flugplatz arbeitet, bzw. öfters auf einem solchen ein- und ausgeht. ;)
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      ChrisAK78 schrieb:

      Die Schranke am Ende der Siedlung stand zwar offen, aber das Vorhandensein dieser verunsichert mich doch, ..

      Es handelt sich a) um einen Privatweg und b) innerhalb des Naturschutzgebietes, da sollten vorhandene Schranken, Ketten o.ä. wirklich keine Verwunderung auslösen...

      Bzgl. Wind, da empfiehlt sich ein Besuch an einem eher windstillen Tag, dann hört man nur die Brandung von unten vom Strand - sonst absolute Stille...

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      c1070719 schrieb:


      Es handelt sich a) um einen Privatweg und b) innerhalb des Naturschutzgebietes, da sollten vorhandene Schranken, Ketten o.ä. wirklich keine Verwunderung auslösen...

      Ja natürlich. Mich wundern aber immer wieder vorhandene Schranken, die offen stehen.
      Mir ist klar, dass eine offen stehende Haustür keine Einladung ist, dass man da einfach so reingehen darf, aber scheinbar haben die Eigentümer wohl keine Probleme, dass da ab und zu mal Fremde den Weg nutzen, sonst wäre die Schranke ja zu und verriegelt.
      Oder ein Hinweis an Besucher, dass die Schranke nach Durchfahrt bitte wieder zu verschliessen ist, ähnlich wie das Tor am Weg von Tindaya zur Playa Jarugo.
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