Hinter der alten Tankstelle zum Mirador de los Canarios

      Lieber Harald, da hast Du wohl was in den falschen Hals bekommen. Ich wollte hier niemanden verurteilen oder so. Es sind die eben nun mal die Reiseveranstalter, die möglichst viel Kapital aus allem herausschlagen wollen, und dabei eben die Pauschaltouristen für ihre Zwecke benutzen. Diejenigen Touristen, die danach mehrmals auf die Insel kommen, setzen dann oftmals ihre Prioritäten anderswo. Das hat bestimmt nichts mit Diskriminierung oder so zu tun. Wie heisst es so schön: Einmal Fuerte,immer Fuerte, oder nie wieder! Jeder soll es so halten, wie er will. Ich habe mich ( nach einer Unterbrechung) nun dafür entschieden, für immer auf dieser Insel zu bleiben!
      Nothing in life ist to be feared. It is only to be understood. (Marie Curie)
      Neben den Pauschal-Touristen existieren auch Pauschal-
      Urteile. Lt. Duden bedeutet pauschal bildungssprachlich:
      sehr allgemein (beurteilt), ohne näher zu differenzieren. Mein persönlicher Eindruck ist, dass hier, als auch im Thread "Fuerteventura in der Tomatenkrise" Gäste der Insel teilweise nach diesem Prinzip beurteilt werden.
      LG Sahra
      Sorry @Carmelita, mir erschließt sich immer noch nicht, weshalb Individualtouristen bessere Touris sein sollen, als die, die eine Reise pauschal buchen. Außerdem bist Du leider nicht die Einzige, die diese Ansicht in diesem Forum teilt. Es ist mir bei den unterschiedlichsten Themen (z.B. AI-Hotels, Essen usw.) aufgefallen, dass über uns Pauschaltouristen herablassend geschrieben wird.
      Das ist zwar alles OT, aber ich möchte dafür keinen neuen Thread aufmachen.
      Eines vorweg: Ich habe absolut nichts gegen moderne Architektur und gehöre auch nicht zu den "Ewig Gestrigen".

      Natürlich war Fuerteventura vor 40 Jahren urspünglicher und unverbaut. Aber wenn Millionen Ursprünglichkeit suchen, geht diese halt irgendwann verloren.

      Das ist allerdings noch lange kein Grund überall auf der Welt die gleichen Monströsitäten in die Landschaft zu setzen. Es ist schon schlimm genug, wenn die Hotels überall gleich aussehen.

      Das dort geplante Gebäude könne ohne weiteres auch als Gipfelstation einer Ötzlaler Gletscherbahn durchgehen, in Dubai am Flughafen stehen oder in Schanghai als Eingang zum Busbahnhof herhalten.

      Wie man es besser machen könnte, hat Cesar Manrique einst bewiesen. Er hat mit seiner Architektur eine fast schon mystische Verbindung zwischen Landschaft und Bauen geschaffen, und Lanzarote damit eine unverwechselbare Identität gegeben. Seine Bauten sind heute ein Muss jeder Inselrundfahrt und eine touristische "Gelddruckmaschine". Leider wurden seine Ideen für Fuerteventura mit wenigen Ausnahmen nie umgesetzt. Sein Tod kam zu früh.

      Der Ort da oben mit seinem grandiosen Ausblick drängt sich doch geradezu auf, etwas in der Kategorie eines Mirador del Rio zu schaffen. Einfühlsam und aus der Landschaft Fuerteventuras geboren. Etwas, das den Aha-Effekt untersteicht und nicht stört.
      Dann können gerne auch Busse da hinauf fahren.

      Obwohl eine Seilbahn aus Umweltgesichtspunkten vielleicht wirklich keine schlechte Idee wäre. :D
      @Carmelita, das ist ein Problem, das wahrscheinlich weltweit verbreitet ist. Als jemand der in der Nachbarschaft von Hamburg wohnt meide ich den Hafen möglichst am Wochenende besonders wenn das Wetter gut ist. Da trifft man auf den Hafenfähren, der Elphi und an den Landungsbrücken so gut wie keine Hamburger. Umgekehrt war ich als Tourist über die Entwicklung auf Koh Samui auch nicht 'amused', weil dort mittlerweile ein Großteil der Küste zugebaut ist. Im Vergleich dazu herscht auf Fuerte gefühlt noch ziemliche Leere. Allerdings gestehe ich allen das Recht zu, dieselben Orte aufzusuchen, egal in welcher Urlaubsform, wie ich. Und es ist einfach der Fall, das Reiserad kann man nicht zurückdrehen! In diesem Sinn, gräme Dich nicht und genieße Deine Entscheidung, Dich auf Fuerte nieder zu lassen. :)
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